Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 23 (13.6.1919)
- Date
- 1919-06-13
- Page
- Seite 356 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Ork« sK §rr..Ä der fte bk BeWitzerin. her katholischen Kirche und Patron nur des LodrdeÄkultus verehrt. Besonders die LMolische Bevölkerung KLarlsdads ist stölZ> ^Eure Majestät in ihrer SWt tzu 'sehem^ Destomehr ist sie vo!n Wrge nD Trmrer ecWlt, daß Eurs Majestät ihre kostbaxe Gesund^ heit einem jüdischen Ai^L janvertrauen. Wir hoffen^ Laß nachdem dies Zur KenulniA Eurer Majestät gäärrgi, eine Aenderung getroffen wird. Eine große Zahl tatho-i lischer Bürger von Karlsbad." Nachdem die ^roschepisode Setzelegt war, emMng 'die Kaiserin den 'Artzt beim Zrvei-^. ten iBÄsuch mit der Mchehi^en Frage, warum einso. kieb^tswürdiger Mensch so viele Mnde unter den Kollegen habe; sä müsse Mn obigen Brief. MhLrHWn, Aq _ sie fÄbst M diLl im ^berr Mitten haH, um dicht M wissen, daß es Ach sseh die Gegner An Vennsm- „Sachctz, chcr docteur, daß ich Aermnte, daß Sie „Jsraekite" sinds, weil Sie mir Baronin MothschM empfahl, cils gewesen Acht eines Spitals''in Jerusalems Sägen Sie aber Ihren lieben KarlMader Kolbegen, daß M von einenl Acht Wissen, Mfopferung, DMkretion verlange, - sonst' nichts. Diese Eigenschaften hat der Kaiser besonders an Kvei jlünschen Mtgebern geschaht"; hie bannte Fould und noch einen Minister, dessen Name mir entfallen ist. Dr. London küßte der Kaiserin die Harch und wollte ihr aus voller UeLecheugung ausreden, daß der Brief von einem Kollegen Herruhre. Sie lächelte aber trauxig: ,,Ich keime die 38elt M gut." - . ..Ms Dr. London die Wvhimwg der Kaiserin verließ, stieß er auf der Men Wiese aus 'eLseN Kollegen; dem er die Schhe err^t echahlte. Dieser mißheLstand seine Entrüstung und rief erschreckt: „Wieso haben Sie meine SchristMich erkamck?" Jener Acht, der Gatte t\wx t?ieW ftrchen Millionärin, hatte Mrigeüs nichjt die mindeste Berechtigung, n-amenZ. der tzcholischen Bevölkerung tzu shrechen> da er nicht dieser Mligion ange^örre. 'Ich mußte Dr. Ltorchon Angeben, daß'Eugenie sich Vug und L)rrM benommenHMe. , Auch Königin. Viktoria von sSngAnd hat bis' &u ihrem MHie „die treueste Memr-s idin", d«. Exkaiserin, nicht Nur in Toilettenimo HejratsfMen, sondern auf vielen Mebieten zu M^he achogen, „weil sie doch das sLeben ganz mrders kenste, als wesM sie auf einem Thron gehören wäre". T- ' ztter«drr. Der deutsche« Spießers' Wund erhör«. Von Gustav Meyrink 3 Bände in originellem Einband. Verlag Albert Langen, München Preis Mk. 13 LÜ. Diese Gesamtausgabe der Novellen Meyrinks, die auch die Novellen der früher erschienenen Bande „Wachsfigurenkabinett", „Orchideen", „Der heiße Soldat" und „Törn Uhl und Hilligenlei" enthält, zeigt «ns einerseits die geniale Phantasie des Dichters, die wir bereits im „Golem" kennen gelernt haben, andererseits seine geistvolle Satire, die uns stark, an Heine gemahnt. Wer die „Eroberung von Serajevo",. diese geradezu prophetische Satire auf Oesterreichs Kriegsführung gelesen hat.deu wird es nicht wunderuehmen, daß diese Sammlung hier verboten war. Wort für Wort scheu wir, daß das, was er 1908 niedergeschrieben hat, im Weltkrieg Wahrheit geworden ist. Diese Novellensammlung ist für jede», der Sinn für gesunden Humor hat, «in wahrer Schatz. - __ rcgen die charakteristischen und fein ziselierten Marionetten von Richarh Teschner, - die uns das Können dieses eigenartigen Künstlers vor. Augen führen. Alfons P e tz o l d schöpft aus seinem ernsten Gedankenkreis köstliche Tropfen in. der Novelle „Die Schuld", während KoryTowskas launige „Pixmund i" hinter, die Kulissen des Theaterlebens leuchtet und . manch Ergötzliches aus vergangenen Zeiten zu berichten weiß. _ Neue jüdische Monatshefte. Berlin-München. III. Jahrgang. Heft 15.-10. Mai 1919. Inhalt: Leo Rosenberg: Ob.ischlejien. — Dr. Selig mann ^Probleme des modernen Judentums.— Geheimrat Prof. Dr. Ed. König: Israels Stellung in der Kultusgeschichte des Altertums. — Dr. Marek Scherlag: Schalom Asch. — Dr. Karl Schwarz: Das Jahr und die Juden. I. S. Machar. K. u. k. Kriminal. Erlebt: 1916, geschrieben : 1917—1918. Vom Verfasser genehmigte Uebertragnng^aus^dem Tschechischen von Otto Pick. Wien und Leipzig 1919. Deutschösterr. Verlag.. Jüdische Jugerrdblätter. Erscheint zweimal im Monat. Herausgegeben vom Zentralverband der jüdischen Jugendgruppen Deutschösterreichs. II. Jahrgang. 20. Mai 1919'Heft 6/7 (Doppelnummer), Inhalt: Aus der Bibel. — Brief aus Palästina. — B. Ch. Arlosorosf: Hapoe! Hazair. — Heinrich Margulies: Bernseld und Arlosvrost. — Eugen Höflich: Der jüdische Volkssozialismrs. —Robe't Weiß: Jugendbewegung und Hapoel Hazair. — H. Kadisch: Jüdischer Nationalismus und jüdischer Sozialismus. — Dr. Wilhelm Stein: Jndivigualismüs und Sozialreform bei den Propheten. — Sch. Rudel: Jüdische Arbeiterjugend. — Bon der Jugend. — Sprechsaal. — Aus der Bewegung. __ Dr. Max Wertheimer: „Gottesvolk oder Gottesvölker." Eine Entgegnung auf Dr. Nathan Birnbaums „Gottcsvolk". Wien und Berlin 1919. In Kommission bei R. Löwit, Verlag. Archiv für jüdische Familieuforschuug. Kunstgeschichte und Museumwesen. Redaktion und Verlag: Wien» I., Fleischmarkt 1 (Verlag R. Löwit). 2. Jahrgang. Heft Nr. 4, 5 und 6. Inhalt: Dr. Bernhard Wach st ein, Wien: Gottlieb Saphirs Testament. — Max v. Po r t h e i m, .Wien: Nachrichten über Konvertiten im 18. Jahrhunderr. — Dr. Bernhard Wach st ein, Wien: Nachträge und Ergänzungen zu früheren Schriften. — Paul Josef Diamant, Wien: Zur Biographie des Baron Diego d' Aguilar. — <Dr. A. I. Brawer, Konstantinopel: Zur Kenntnis der Donmäh in Saloniki. — P. W.: Amerlings jüdische Bilder. . Hxiefkastr«. A. Giksberg. Der 18. August' 1906 war Samstag, den 27. Ab 5666. Mehrere Studenten. Seit dem Tode Roseggers schwimmt der „Heimgarten" vollständig im antisemitischen Fahrwasser. Wenn das der Selige^rlebt hätte!. ■ Dr. Z. Die Werke des ve.ewigten Dr. K. Lippe sind meistens in Jassy erschießen und in dortigen Buchhandlungen erhältlich. Als Stütze neben Dienstboten wird reines, arbeitsames jüdisches Mädchen, das einen koscheren Haushalt zu. führen versteht, in Dauerstellung gesucht. — Ausführliche Zuschriften erbeten an Frau Olga „Hier Zensur— wer dort?" Von Prof. Dr. H. H. Houben. Mit farbigem Umschlag von Th. Th. Heine. Geh. Mk. 8-60, geb. Mk. 5 — feine historische Anekdotensammlung im vornehmsten Sinne des Wortes. Jnhält: 1. Friedrichs des Großen königliche Freiheit. — 2. Kaiser Josefs II. Zenfurreform. — 3. Des gottseligen Herrn Mnisters von Wöllner Blumen-, Fruchtu. Dornenstücke. — 4. An der Wiege des Theaterzensors. — 5. Die Furcht vor der Revolution. — 6. Der Kampf Men die Massiker. — 7. Kleine Kuliffengeheimnisse der Theaterzensur. — 8. Im Banne Napoleons. — 9. Ein Opfer der Zensur. — 10. Burraukatie und MllitariSmus. " „Donauland". Sein Haüptgepräge erhält das vorliegende Juniheft durch die. verschwenderische Pracht, mit. welcher es durch BÜder dS volkstümlichsten Malers der Alpen E. T. C o m p t o n geschmückt ist.'89ir genießen aus dieser Serie -allem nicht weniger als 8 Farbenvtlder nnd 7 Schwarzreprodüktionen. Gleichfalls hohes Interesse ermit Zeugnissen maßgebendster Rabbinate, besitzt . 25 j ährige B a n k p r a x i s, sucht in Wien eine Anstellung als praktischer Beamter u. gleichzeitig als Aufseher ftin. einer Lehensmittelfahrik, welche auch rituelle Lebensrnittel erzeugt' oder ein ähnliches Unternehmen. Ist au ch ka u tion sf ähig. Zuschriften unter >A. E.« an die Administration des Blattes. Redaktion dieses Blattes. mit erstklassigen Zeugnissen sucht Stellung aufs Land zu einer kranken Dame oder älteren Herrn. — Gefl. Anträge unter >838« an die ... . ■■ . Cr. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Drück von L. Beck & Sohn, Wien, YII.