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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-03-21 · 12 (21.3.1919) · p. Seite 175

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
12 (21.3.1919)
Date
1919-03-21
Page
Seite 175 (sequence 15)
Language
German
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M. is Dr. BLoch's «ochenichrift Kymvi MonifiÄtt.; morbtiv fcie: Wen" Äawßn. rwn -'Omri, Tvem V-egründer von SaMarias, der Hauptstadt.Israel? haben. Llchf assyrischen Oibelisken der Gefüngenschastskeit seien die Namen „Beth-Kimvi" und,;Haus des Omri" allgemein identifiziert, auch komme das Wr^rt „Beth"^ Haus, wie in Palästina (Bethlehem usw.) auch in Maries häufig vor (Bethnal, Lambeth usw.'), und überdies bib-i lifche- Namen wie Ararat, Solomons Court u. a, DM Merkwürdigste fei freilich »bie Reise des Propheten Jeremia. nach Irland im! Jahve 68 vor ^Christi. Nach der der altirischen Sage sei damals eine jüdische PrirT.erisin Tea Tepbi mit ihren Begleitern Ollam Folla und Brug nach Nord-Irland Wommen, wo. sie den König Eo-) chaidh Heremon geheiratet habe und in Tara bestattet liege. Im Jahre 513 nach Christi versammelten sich die Weisen'Irlands und Mitren fest, daß die Prinzessin; eine Tochter Zedekias, des 'letzten.Mnigs von Jsraxl, gewesen sei, ihre Begleiter aber die Propheten Jeremia und Baruch. OllaM Folla bedeute aus Hebräisch Prophet und das „Grab des Großen Ollam" befirüüe sich noch jetzt auf der Insel Davonish. In jeder irischen Familie heiße seitdem e£it Sohn Jeremia. Bon den irischen Königen aber stamMen die schottischen, und von diesen die englischen ab, so. daß. Koniin Viktoria durch Tea Tephi ein Abkömmling Davids war. So stelle es auch ihr Stammbaum im königlichen Palaste där. Was die Reise Jeremias nach Irland betrifft, erfolgte sie über Aegypten: Jeremia 43/ 6 ist es geschildert, w.e Johanan „Männer, Weiber und Kinderg dazu des Königs .(Zvdekia) Töchter,-. . . . auch den Propheten Jeremia- und Bäruch" zu sich nahm, und wie sie „zogen in Aegyptenland". Weiter erfuhr man 'nichts Mer Jeremias Verb.elb, aber im feindlichen Aegypten habe er nicht b.eiben können, sondern habe augenschemlich den alten Handelsweg nach dem äußersten Westen eingeschlagen. Auch den. Stein, aus dem Jakob geschlafen/hatte er mit; der liegt noch jetzt unter dem Thrvonsestel der englischer Könige, nutz der berühmte Theologe Dean Stanley sagt, die Engländer hätten es dreihundert Generationen hindurch vorgezogen zu sterben, als sich von Jakobs Stein zu trennen. Erwähnen wir schließlich, daß, wo dieser etymologische chronistische Bau noch geflickt werden muß, auch di^ guten Scythen herhalten müssendie natürlich mit den Seoten identifiziert werden. Der Leser merkt schon» daß sie die aus Assyrien nach Norden, ans Kaspische Meer geratenen Juden waren. (lieber das Judentum der Chazaren ist übrigens auch sonst viel bekannt geworden.) Die Saxons seien von dem scythischjen Stamme der Sakai oder Sacä her, die nach Kappadozien gerieten^ Und gerade dorthin seien die Apostel entsendet worden. Dort sagt Jesus (Ev. 'Match. 15, 24): .„Ich bin nicht gesandt, denn nur M den verlorenem Schafen von dem Hause Israels." Und ebenda, 10, 5 und 6 sagt ev: „Gehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen Ms dem Hause Israels." Durch solche Zitate wird die Kette noch sehr lange kv-eitergezogen. Sollte der LeM noch nicht vollkommen überzeugt sein, so empfehle ich ihm folgende Argumente zur Würdigung: Die schottischen Hochländer essen, wie die Juden, kein- Schweinesleisch. Zur Zeit Nebulädnezars wohn en die gefangenen Judpn anr Araxes in zwei- Lanhschafteinnamens Jberia und Mion; Mion ist jetzt England und Jberien (dasselbe Wort gpie Hebräer) ist Spanien, das auf ihrem Weg nach England lag, und auch Irland heißt Hibernia. Ein unterwegs abhanden gekommener-Rest der agswKndernden Juden sind die Albigenser in Albi (Südfrankreich), Man wundert sich nur, daß biLse. Forscher nichh auchMr- Wöinos als Juden reklamieren. Mehrere ~ irische KbniM-hießen David, Salom-on und Daniel, selbst L?CÄnnell hieß Daniel. Die vielen arltlestamentaris-chm .EinzÄheiten in per englischen LimvM. hab«n He lLirder instirrkriv angenommen. Das- Gsschsei, dM- Jafrur seinen Truppen bei. Jvricha arrbesahl, soll: „Horseu^ gelautet haben, was mchO anderes sei, aM ^Hucrahi" König Jakob I. von -England war Jude. Weihnächte» heißt nach jetzt in England- (und Skandinavien) JultaM „Jul" aber .heißt auf Chaldäisch ,Mnd". Die zehn % bote sind in England wörtlich 'übersetzt und hn Mer Kirche aNgefchrieben; in Frankreich sind sia in ungenaue Verse gebracht. In England und rm alten Israel erbE die Grundstücke m männlicher Linie fort, und der Lands besitz wurde im alten ^England, wie bei dem Jude», von Zeit zu Zeit neu vierteilt. Me sieben Jahre' gchsm die englischen PächSer ihrem Boden ein- SaLbathjtchu wie die Juden in Palästina. Auch das Clamcesen mit den Silben „Mac", ^O" und „San", die an den Vaternamen gehängt werden, ist jüdisch. Tie Schotten speziell sind vom Stamme Josefs, auch Mgt das Siegel ihrer Kirche den brennenden Tornbmsch Die Schützen sind überhaupt die Idealsten. Der Union Jach die Fahne der vereinigtenbritischen Länder, kommt nach Dr. Moore schon auf Jnschriststeinen der Sirkai in'Indien vor, nebst dem Einhorn des britischen Wappens. Das aberbeliebteste dieser Argumen.eaber liefert die von Juden Mbaute große Pyramide in Aegypten. Dort sei die ganze mosaische Zeitrechnung eingecjraben, nebst den Daten der GAurt und des Todes .Christi, UM das Königsgemach dieser Grabpyramide hcche.genau^dse Maße der Bundeslaide, wie 'sie Moses auf dem Srnai vorgeschrieben. DAse Maße über entsprechen genau den alten britischen Hohlmaßen. Jhve Grundlage sei der lische Zoll. Die konservativen Engländer haben dieses von Gott selbst dem Moses angegebene Maß bis aus dyr heutigen Tag beibehal.en und können sich noch iinMev nicht entschließen, das metrische System einzufiWteMMgß diesen englischen-jüdischen Zoll sind die Briten, nichd wenig stolz, und dieses Aflgument ist in- EngjlaM tats sächlich populär geworden. Wenn alle anderen Gründe^ wohlseil' wie Brombeeren sind, der 'enMcher Zalt mch Fuß ist unwiderleglich. k. H—i. Kjterstur „Das neue Europa", Züricher MonatsHrist» Herausgehtzr Dr. Paul Cohn, Zürich.- Dassoeben-- erschienene Jusuar- Feöruar Doppechest weist hochbedeutsame- Beitrögrau^ Wrs^dae Fülle des Inhaltes seien nur erwähnt: „Friedensverträge.'und Sozialpolitik", von Dr. ftaufmann. „Das üsterreichischA Pro^ blem", oon Dr. Ferdinand Scher her. „Dis- Diktat» Proletariats", von. Dr. Friedrich Lülße. Preis der Sfümmmk 2 Franken, Verwaltung Zürich ^Paradeplatz L. Dp, I. NabLtner tn Äartzckad. Romain 3vo!andin»- „Jean Christof" über Juden- und Judentum^ Wie»- 1WN Das Jahrzehnt 1903 — 1918. Tin Almanach. Berlin, Erich Reiß, Verlag. Der Zweck dieses Almanaches ist esdurch rv»» präsentative Proben aus den erschienene» Büchernei>v ungefähr« Bild dessen zu geben, -was der Verlag iwäHrendrder 10 Jnbre seines Bestehens an geistigem -Gut gesammelt hat. Franz- Moos. Dom Harry- Waldem- Im Arnalthea^ Berla» Wien, Leipzig, Zürich; ISIS. Eine^ hschinteroffLatsr StM», des» - beliebten- Burgschauspielers. __ . Petes- Rofeggep m?ddio- Mrsentz- Mn^MascDkrbnigM „Leykam" in- Graz, 1S1G _[_ \ DE. F«dinand KadeSk» Ssktionsra^ im? DUttMWerrMMM« Staatsamt für Justtz^ Das Gesetz von» 2L. MaM lAG>Rr/^M des Reichsgesetzblattes, über dis- Tilgungde» BbWrt»il«»gL «M Erläuterungen und den-WirteriÄLm- Meck-1S1M AttiiM N» F. Tempsky. ' _

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