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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-03-14 · 11 (14.3.1919) · p. Seite 160

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
11 (14.3.1919)
Date
1919-03-14
Page
Seite 160 (sequence 16)
Language
German
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Leit- ,74 DU. Blsch's B werden miteirmirbse komwiett von NkiLtdnracht in daS Land, das ich euren Vätern Mm Erde gegeben habje/' Dias, heißt: Das Haus Judss (die Juden) werden pm Hause Israels (den zehn verlorenen Stämmlen Israels nämlich den Engländern) gehen und zusmnjmen von Norden (von England) nach 'Palästina zurückkehren.. Das ist die Verkündigungdaß "England den Judienstaat Palästina schaffen und beschützen wird.*) Dann aber wird es mit Jeremia 23- 8 heißen: „So wahr der Herr lM, der den Sam>en des Hauses Israels hat heraus-' geMret, und gebracht aus viem Lande der Mitternacht . (Entstand), und aus allen Landendahin ich« sie ver-Z stoßen hatte (den englischen Kolonien), daß sie in ihrem! Lande wohnen sollen." . Daß die Engländer nicht ^überhaupt .Juden heißen, stehtauch vorhergeschri^üen, tn Stellen wie Jesaia 65, 15: -,Und der Herr wird . . . . seine Knechte mit einentz änderen Namen nennen." Die Namensänderung kommt der Hosea (1, 9) mit den Worten vor: „Heiße .ihn Lo-Ammi (— nicht mein Volk), denn ihr seid nicht mlev Volk." Und in England ist das Volk sehr zahlreich!, denn: „Es wird aber die Zahl der Kinder Israel sein, wie der Sand am Meer ..... an deM Ort, da man M ihnen gesiM hat: „Ihrseid nicht mlein Volk." Und sie werden eine andere Sprache sprechen, nach Jesaia 28, 11: „Er wird äimnal mit ...... einer anderen Zungie reden, zu diesem Volk." Der Navck des^ Volkes äbär wird von Isaak Herkommen, „denn in Isaak soll dir der Name genannt werden" (1. Mose 21, 12 und an|= derwärts), daher siH> die Angelsachsen^ „Saxons^, nämlich „Jsaacffsons" (Isaaks Söhne); das I ist weMfallen, wie in Jstaistbul — Stambul, Hispania — Spanien uff. Daher ist es auch kein Wunder, daß nur die Juden und Engländer den Sabbath feiern, , die Engländer aber noch strenger äks die Juden, und am streflgstenidie Schotten. „Er(der SeWäch) ist ein Zejchjen zwischen• Mir und den Kindern Israel" (2. Mos. 31, 17), Ein- ^AeicheM^, an dem «män Äso Israel erkennen wird. Sogar daß die Juden ein „halsstarrig Volk" (5. Mos. 9, 6 und. anderwärts) sind, geht diesen Forschern auf die EncKänder. Und nicht minder haben sie die Trunksucht von den Juden. „Wehe der prächtigen Krone der Trumikeneir von Ephraim", ruft. Jesaia (28, 1); sie wird zwei Verse weiter „mit Füßen getreten". Dabei ist zu merken, daß von den Heiden Söhnen Josephs, Ephraim! und Manaffeh, Ephraim England (nach anderen Schottland), Manasseh aber die Vereinigten Staaten vorstellt.) Daher tun die.Engländer Alkohol in den Wein und die SchoUländer haben gar den ^eotod erftmden. JAdisch sei ferner bei AuDdehnungstriÄ d er Engländer, daher Jesaia 49, 19: „Dein wüstes^ zerstörtes und zerbrochenes Land wird dir alsdann M enge werden, darin? neu M wohnen", wobei „alsdann" die Zeit bedeutet^ da Israel in den Inseln wohnen wird, denn jenes Kapitel 49 beginnt mft dem^ Anruf:, „Höret, mir zu, ihr Inseln." Äso wird England Kolonien anlegen; „denn - du wirst ausßvochen zur Rechten und zur Linken; itlnf) dein Same wird.die Heiden erben und in den verwüsteten Städten wohnen" (Jesaia 54, 3), wie ja schon 1. Mos. 35,11: „Völker und Völkeieh'aufen. sollen von dir kommen.-" VöWerhanfen, das sei in der Tat der richtig^ Ausdruck Mr Kolonien wie Indien und Südafrika. Daß dieser. Kolonialstaat nur England sein kann, beweist üblrMNsi der pseudonyme Herr Algin Aetwas leichtfertig, wenn er sagt: „Frankreich hat keine Kolonien, Deutschlandzz Spanien, hät(sie ivevloiren, Holland ist auch sehr reduziert!". So erleichtert man sich die! „wissenschaftlichen" Beweisführungen. . Doch wird flott weiter, bewiesen. Die Irländer können schlechterdings nichts anderes sein,' als Kana- *) Alain A . . L’anglais est isräSlite (1898).'' HereuSg-ber vud verantwortlicher Vedakteur: Dr. Js!< aniter, was sie-auch ahtren, dä em^ ihAer Vokkslieidrr den im Chor gesungenen Reflrajn hat: „Ich bin Paddy, der Kanaanit." Das steht aber auch geschriMn, ja den Engländern ist Me Politik gegendie Iren schon von Moses (3, 33, 51 bis'55) genau vorgezeichnet: ,xWenn ihr Mer den Jordan gegangim feib in das Land Kanaan, so sollt ihr Me'Einwohner vertreiben . . .!. Wjerdet ihr aber die Einwohner Landes nicht vertreiben, .V . so werden euch die, so ihst WeMeiben lasset, zu Dornen werdm in euüen Äugen, und zu StachMr ineuren Seiten, und werden euch! drängen auf dem Lande, da ihr innen wohnet." Denselben Rat gibt Josua,- um ßen Homerulers wirksam. M begegnen. Aber auch die Regierungsform Englands ist vorhergesagt (Jesaia 49, 1 und 23): „Höret mir zu, ihr Inseln ... . die Königs sollen deine Pfleger und ihsäe Fürstinnen deine Säugam!m!en sein." Daher die monarchische RegierungsforM Großbritanniens. Doch die politischen Vorhersagungen treffen noch weiter zu. Schon die Genesis (22, 17 und 24, 60) verkündet: „Dem Same soll besitzen die Tore seiner Feinde." Daher besitzt -England Gibraltar, den Sue^- kanal, das Kap, Aden, Hongkong rtzswä lauter' Pforten zu Ländern und Meeren. Daher hat es sich auch so lange um den , Besitz der Hohen Pforte' bemüht.! Der Psalmist singt denn auch ganz entsprechend: „Heische von' mir, so will ich djr die Heiden zum! Erbe geben, und der Welt Ende zum- Eigentum" (2, 8). Und schon im 5. Buch Mose (15, 6) hieß es: „Du w'irst .über viele Völker herrschen, und Über dich wird niemand herrschen", daher beherrschen die Engländer in Kanada Franzosen, in Süd4 afrika Holländer, in Gibraltar Spanier, in Malta Jrq-« liener uss., während diese Völker nirgends Engländer beherrschen. Sogar daß-England das Asyl für alle Emigranten ist, wird wiederholt angekündigt, besonders ausdrücklich 3. Mose 19, 33 und 34: „Wenn ein Fremdling bei. dir.. in .euremLande ^woWen wird, den sollt ihch nicht schinden. Er soll hei' 'euch 'MWenI 'wie' heimischer unter euch." Wie der Leser sieht,, bricht das Licht der Identität aus alten Seiten leuchtend duirch die Nebel des Zweifels. Sollte er sich aber an dem wich-- tigen Umstande stoßen, daß die Engländer den jüdischen Blutbund aufgegeben hablen, so schlage - er den Apostel Päulus aus, der (1. Wies, 7, 19) den Korinthern dieso Zeremonie als höchst überflüssig und nur „Gottes GÄot halten" als wesentliche bezeichnet. . ' (Schluß folgt.) , KrirfkaAe«. Getrruek Leser, „Jüdisches Wochenblatt", -Budapest, Vll.; Kazinczy - utya 51. B., Horn, Niederösterrelch. Wegen Mazzoth unterhandelt der Wiener Ltultusvorstand.. Sobald die Verhandlungen^abgeschlossen sein werdm, erfolgt eine Verlautbarung und auch Ihre Ztultusgeineinde dürste eine Zuweisung erhalten. : R.. Sekrelär der israel. Kulturgemeinde 8. Zur Anfertigung von Talaren und der bei Ihnen nötigen Bekleidungen von Chorsängern und Tempeldienern können wir Ihnen nur die bekannte Firma Rudolf Goldsiein. Wien, II«. Taborstraße 54. empfehlen, die ist in diesem Spezialartikel Lieferantin vieler Kultusgemeinden. Berichtigung: Von der, Wiener Urania, 1. Bezirk, Urämafttaße 1, erhalten wir folgende Zuschrift: „Verehrliche Schrifileitung! Wir wurden auf die redaktionelle Antwort, au ftznerksam gemacht, welche Sie in einer der jüngsten Nummern Ihres -geschätzten Blattes unter .der-Ueberschrist „Alter Leser der ^Wochenschrift", erteilten. Es ist selbstverständlich unrichtig, daß an unserem Hause eine Wahlreklameschrist hinter Glas und Rahmen pmgebrachl war: Richtig ist nur, daß in ^den Wahltagen von unberufmen Händm Wahlplakate an unseren Fenstern und auch in einem für unsere Vorttagsankündigungen besttmmten Rahmen, dessen Mas damals herausgebrochen war, angeklebt wurden.. Diese Plakate wurden jedesmal entfernt. Wir. vermochten es aber nicht zu verhindem, daß immer neue Plakate aufgeklebi wurden. Wir ersuchen höftichst, dies zur gefälligm Kenntnis - zu .nehmen," V- BloK — Druck Vvv « Beck » Sofcjt. ffitett, YJI,

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