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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-02-14 · 7 (14.2.1919) · p. Seite 88

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
7 (14.2.1919)
Date
1919-02-14
Page
Seite 88 (sequence 8)
Language
German
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.&fte 104 I-;,; 'Dr. Msck'S Wochmfchrm »Äen. RMHeiL des He^en- und AufrichLigkeiL der GrsinNL.ng fönixen nur religiöse Postulats fein. Das müßte eindruWooll ünO eindinglich an Hand unserer Original- MttaLür unserer Jugend gelehrt werden. Die Kenntnis der HsL.äisHen Sprache ist da natürlich d üüo «iih qu* 11 11, wenn sämtliche Schüler dem Vorträge folgen sollen. - j prijt cs ein Rätsel, ich gestehe es ein, weshalb d:«: maßgebenden Faltore.n nicht an sämtlichen Gymnasien, wo Juden ü grober Anzahl vorhanden sind, den saortrt'oen llnt <r i dt des Hebräischen fordern. In Bosnien steht es be a mtli h jedem mohammedanischen Gymnasiasten frn, A abisch statt Griechisch zu lernen. Weshalb nicht Hebräisch statt d^s Griechischen? Der-linguistisch BechaLte mag soviel Sprächen lernen, als ihm beliebt. Für den Minderbefähi ften wäre es eine große Entlastung, wenn er nur eine der zwei Sprachen zu lernen hatte. Für Me-e Jugend wäre es von immenser, überragender- Bedcutung. wenn jeder, der das Gymnasium verläßt, in unseren „Klassikern" Bescheid wüßte und eine gefestigte Weltanschauung in seinem Innern t üge. h Esther.^ Hrlfsäktorrfiir'dr'' lIpferder Pogrome rn Wa!»z^en. Mi der Zsr. Allianz zu Wien sind. folgende Spenden eingegangeu^ -- s > M. Liste Ibis 10. Februar 1919). Sammlung deS'Verbandes der Humanitats- . üerchneLMicäMZttz Zn Wien ZzwciteRate^K-.- MWM^kder.vHfw^KiMs'geuKLM Troppäu . „ 1Ö.725.— * SanmÄung^der Hsr. MultuSgemcinde Tpblitz- . - Schönau - (zweite Rate' . . >. . . . . . „ 4.000. — Sammlung der Zsr. KulMSgcmeiude KreuGer durchJo.Union . . . ... . . . „ 1.000.— LchoshWKo. . . ...... . . „ f.00.~ Z.,M^MtiKwch^'^r.'.Uüiön *v « . . . . „ '' JWl- MaMde Mittelmann. . . . . . . . „ ' — Sammlung dcS Reuen Wiener Tagblgttes . . „ ' INI».— Zsraditlschc Kultuegeineiude MShr.-Ostrau- . .„ 30.— Dr. Arnold Hildesheimer - . . . . . . . . „ 20.— .. . . . . , „ — . Zusammen K. ‘Hi 'Si -.— Bereits ausgewiesen „ 9»7.t4K— Summe K. 51.013. 0 Weitere Beitrage werden vom Bureau der Jsr. Allianz, H, Untere Douaustraße 33, Postsparkasienkonto Nr. 8153 sowie " durch Einzahlung aus Konto " der Jsr. Allianz bei' der Credit-Anstaltf Wiener Bankverein. Augloösterreichische Bank Zivnostenska banka in Prag, dankend in Ln psang gcnrmmen Ama'kLuische H'lsSäktiou M RMisch-PsM m.dEali'irn. Der SÄk.etär der Israclitischen Allianz. Herr Dr. Armand Kam i n k a, der behufs Neuregelung der ame- NkLMsöM^A^Mstützüngen in Russisch-Polen- und in Eal'zicn g<we'kt hat und a rf dem Rückwege im Januar durch Ausbruch der pcln sch-tschechischen Kämpfe und Unterbrechung aller Verbindung mit Wien längeren AutzmOMM; Krakau, nehmen mußte, ist vor einigen Tagen auf dem Umwege über Deutschland nach Wien zuruckgekch i Aus. seinem der Israelitischen Allianz sow'e dem Mt;r- Mltwr.kun) d«L-s Jüdischen Nätionalrates geb ld len gem^iniaMen H Isskonnteeerstatteten Beichte - S«h1 h^or, iÄM.HhMaRien.HrkichgEiärtsgebiet^ aus den amerikanisches GÄdeM 'als ZvOimMätliche Rate für den Bezirk Lublin 241.600 K., für den Bezirk Radom NS.600 K.. für den VHirk Kielrs 135.475 K., für dcn Bezirk Pi;t ioro -80.000 K., ferner in Westgallzien außer dun bereits früher won der Israelitischen Allianz für die Opfer der Pogrome verteilten Unterstützungen aus ameriänischen Geldern für einen Monat in KrakauIOswieim (wo 1203 jüdische Flüchtlinge iniVaracken weilen), sowie in den Pogromsim Bez. Tärrww, Rzeszow, Jaslo und Przemy.l 2 l9.<0) K. ye teilt wurden. Nach Lemberg wurden außer den Zuwendungen vin den durch die Allianz gesammelten Geldern vom amer'kemschrn Fonds bis je'zt 500.000 K. gesandt. Herr Dr. Kam Inka reiste in Polen in Begleitung des Herrn s Inspelt rs Wilhelm Engländer von de? Baron Hirsch-Stiftung. In Warschau.wurden die Herren vom M'ni'terpräsidenlen Paderewski empfangen, und sie hatten Gelegenheit, ihm eindringlich in einer länger als en: Stunde währenden Besprechung di; .Verschlimmerung der Lage der^ Äudsn, insbesondere, in Galizien, durch die zahl eichen Pogrome und die feindselige Haltung der polnischen Bevölkerung zu schildern. Präsident Paderewski zeigte sich zwar vollkommon vom Geiste der nationaldemokmalischen antisemitischen Polen inspirie 1 und schien alle Verleumdungen in. glaubcn. d'e in derjudeufLindlichen .P.-esft zur Rechtfertigunz der Pogrome verbr itet werden, er l'esj sich jedoch-.teilweise vofll. der völligen Unrichtigkeit seiner. Znfermat'onen übe zeugen und versprach feierlich, alles^ was in seiner Macht ist, - zu tmr. um den Juden öm polnischen Staate vollen Schutz zu gewähren., -? Jsr. HumLnitatsvercia für d e wesLNchsrr Bezirke Wiens, „NaMat Zeschurun"< l . - Wien, 4> Hebrpa^ 1919. - Hochgeehrter Herr Redakteur! . Gestylten Sie mir. Ihnen behufs VexöffentlichWS.7-. in der „Wochcnsch i.t" von einem tieferfreuMen E^ lebnisie zu berichten, das ich dieser Tage hatte. Ein ehemaliger Besuch-er unseres Freitisches, der als armer Knabe die Wo hlial-d es selb en genossen hat und auch später noch wiederholt von unserem Vereine geför- - dert wurde, was bis in die KriegszeiL reichte, wo ihm. des öfteren Unterstützungen an die Aront hinausgesandt worden sind,. erschien dieser Tage bei mir und übergab mir als Zeichen seiner. unauslöschlichen Dankbarkeit für die ihm erzeigten Wohltaten den.Betrag von lausend Kronen als Spende für den Verein. Gleichzeitig erbot, er sich zur Vermitilung einer größeren Anlieferung von Mehl für unsere Ausspeisung, wozu er als Vertreter, einer großen Mühle in der Läge war. Es ist diese Lieferung auch m't lerweile. erfolgt. - Ms nachahmenswertes Beispiel der Anerkennung empfangener Urterstützüngen m.d Wohltaten sei dieses Verhalten des'He.rn R. T. aufs angelegentlichste emp- - fohlen. . i ' * ' i S Genehmigen Herr Redakteur die Versicherung der Hochachtung Ihres ergebenen Dr. Karl Löwy, Präsident des Jsr. Humäniiälsvereines für die westlichen / Bezirke Wiens. Dl« ZnstLndr in der B'bl'Mhrk der Wien« isräesitifchen Kult:sgemeindr. In bezug auf die Beschwerde des SchristfLeOers Lecp. ld G r ü n w a ld aus Ma.maros-SzigLt (abgedruckt in Nr. 5 dieses Blattes) ersucht das Präsidium der israelit'sHcn Kültusgemeinde zu konstatieren, daß in der- Bib'i t.'jek d>r israMifchen Kultnsgemeinde k:in Bücher^- Händel gctr'eb^n-! sondsM' daß der BibliothMr im A u f--' t rag e d »H B d r Wä. Ode s - lsdigsich ^DNbketten ver^- kauft Hat.

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