Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 36 (1919)
- Issue
- 6 (7.2.1919)
- Date
- 1919-02-07
- Page
- Seite 78 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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illL,V, iTl—fcMW~ nr o f'Tf'; W«"M v Dr. BLsch'4 Lrsxpl s^k- FsüÄk Lor*UüS, geb.80. MaiiS94 m: Wien/ , Faeas Elisabeth, geb. 31. Jänner 1897 in Wien. Hofimann Josef, geb. 23. Oktober 1893 in Wien, 7. Bezirk, Sliffgaßse'18.;• Kinn gab. Bchlssiseer Et*, geb. 37. Mai 1842 in Neurausnitz, Mährech 19. Bezirk, Orinzingerstraße 70. baut ÜHrod. Student der Technik, geb. 28. August 1885 in Wien, 18. Bezirk, Messerachmiedgasie 28. ' , . Last Blckiri, Student der Technik, geb. 28. Dezember 1896 in - Wien, 18. Bezirk, Mesaerscbmiedgasse 28. JJr. ÄardinjjerAron, Arzt, geh. 22. Oktober 1866 in Czernowitz, 6. BezirK, Marjahi.ferstrafie 33. Meyer Martin, Bmkbeamter, seb. 17. Februar 1893 in Wien, 19. Bezirk, Döblinger Hauptstraße 17. Mayer Wilhelm, Privaibeärater, geb. 2. März 1894 in Wien, 19. Bezirk^ Döblinger Hauptstraße 17. Fopper jslins, geb. 13. Jänner 1867 in Wien, 7. Bezirk, Schotten* feldgasrse 5. DrBaffRichard, Staatsbeamter, geb. 13. Juni 1878 in Wien, . 19. Bezirk, Biliroibstr; ße ol. Sßhalek geb. Etting r Kla a.geb. 9. Oktober 1846 in Bielitz, 1. Bezirk, Schottenring 16., SelAek Edmund, Konfektionär, geb. 24. Februar 1863 in Horic, Böhmen, 16 Bezirk, Mariahiiferstraße 158. SfklilB Felix, Journalist, geb. 13. Februar 18,7 in Wien, 1. Bezirk, _ Baubensteingasse lO. . Siebt 3 .geb. 14. September 1866 in Hohenau, Mähren, 1. Be* sirkV Maria Thenesienstraße 46. tWiener-Nenstadt. Stil 29. Jänner d. I. fand hier die Neuwahl dir gesamten Vertretung der Kultusgemeinde statt. Infolge deS Krieges W Heb dem Jahre 1912 käne Wahl starrgefunden Die Beterligung war «me sehr große, und trotzdem das Hauptwahlkomitee mit derzionistischen Bereinigung ein Kompromiß abgeschlossen hatte, traten^ noch zwei orthodoxe Richtungen mit eigenen Kandidaten Gewählt wurde fast durchwegs die Kompromißliste. Der NWgewählte Ausschuß trat.am 2. d. M. zur Konstituierung zusamme» und wählre, da der bisherige langjährige, verdrenuvolle 'Borsteher Dx. Wolf e ne Wiederwahl nicht annehmen und wollte auch Wn Ausschußmandat miederlegte, den bisherigen Tempelvorsteher. H«nn >M)olf May*t* seu,izüm Zdrltueprüses. Herr Mayer entstß«Wt dtMtsrhen-Wrgerhause, -ist rUgfchex.Firma E.Wayxrs Söhne , und hat sich , um die Kultusgemeinde Wiener» Neästadt sowohl alS Tempelvorsteher wie auch durch feint Umsicht und Wuchtigkeit »n der Leitung der Chewra Kadijcha, der ec lange Iah, e ayMSrre, wohl verdient gemacht. Seine Gattin, die ein echt jüdisches Haus führe, ist Bizepräsidentin des Frauenvereines. Zum Stellvertreter Mrde Herr Redakteur Aron Weiß, ein langjähriges, länger LortndLmitglied zum Beirat ein Zionist, Herr Advokat Dr. Leopeld a« e r, gewählt ' &ßtt. SBei fcet am 22. Januar porgenommenen Neuwahl .wurden nachstehende Herren in. den Ausschuß gMÄhlt: MÜt^drM^EdllÄd^N^w O,. dessen SreM ir-ÄM« Dr. Alms F ij cher, Kassier Ferdinand K o - refc, Tempekoorsteher Edmund Kr afft und Vernarb Kohn, Rechnungsführer Alfred Reichl, zu Kultustäten die Herren Leopold S ch l es i n g e r und Großdgist Karl Heller. > WaMnjz. > ^. D«r gefertigte Vorstand hat in Erfahrung gebracht, daß eine fjrrauensperfon namens Hermine Silbe^in den Gemeinden Leipsif, Mohr. -Weitzkirchen und Ung.»Brod unter Angabe, daß Me bei den am 3. Dezember 1913 hier stattgefundenen antr- Mischen. Ausschreitungen ausgeplündert wurde, Geldunterstützungen «ngesammelt hat. . Nachd«n diese Person Weder von Holleschau. noch ausgeplündert worden ist. fo wird vor dieser Schwindlerin gewarnt Mb« löbl. Gemeftiden als Prioatwohltöter ersucht, diese im Betretungsfalle anzuhalten. Es wird noch bemerkt, daß Geldunterstützungen für die Geplünderten ausschließlich entweder an den Verein der Holleschauer in Wien oder an den Vorstand der Kultusgemeinde Holleschau §u Men Pnd. GollesiM, am 23. Januar . 1919.' für den Kultllsvorstand: Lu sttg, Dorsteherstellvertreter. M L i p t o s z e n tm i k l o s fand am 26. Januar 6. 3L die Vyrstandswahl statt, b»i welcher Gelegenheit (oft- .MstrMmts-. Dr^ IsU G i n g d t acwählt wurde. Vizeprüses. wurde Adolf ..Strausz und Kassier Max Sing%r. In die Repräsentanz wm-- den gewählt: Julius Rot h f ch i l d, Hermann B ach e r, Moritz Stein, Moritz Wolff, Heinrich Klein, Ru-- dolf Stein, Ludwig Pazerini. Albert Stark, Wilhelm .Kohn, Moritz KÄrz, Bernhard Grosz und Salomon Gerstl. Als großes Verdienst wird es dem neuen Präses cncherechnet, tmtz es ihm gelang, Pe Muttergemeinde mit der orthodoxen Fraktion zu verschmelzen. Das Budgetprälimirmre beläuft sich auf 66.000 K., die Kriegszulage der Beamten machte 16.884 K. aus. StaaMche Dotathrmn f,2ir jLWche ZweÄe. Der Staatssekretär, im ungarischen Kultusminist^ rium Alexander Iuhasz-N.agy widinet in seinem Ressort naiurgemätz auch den jüdischen KulLusangelegenheiten große Aufmerksamkeit. So wurden bisher als Betleidungsunterstützung für Rabbinen der Kongreß- und Statusquo-Gemeinden 160.000 K.» als ständige Familienzuschüsse 45.000 K. jährlich, für außerordentliche Unterstützung zu Händen der.-israelitischen Landesksuizlei ein Kredit von 93.000 K. angewiesen. Die bisherigen Staatsdotationen bleiben auch weiterhin auf der bisherigen Grundlage aufrecht. Die gesamte ungarische 2udenheit erhält für die Unterstützung von Gemeinden/ Rabbinen, Rabbinerswitwen und für kulturelle.Zwecke rund 250.000 K. jährlich. — <„2üd. Korrespondenz aus Ungarn".) Zimr-Stischchi. r-' VV''T" Pie Zuiy^Stifiung unterstützt nur diejenigen, ungedruckten Ar» bkir,'N ou>m k.ne D! i ten Iruati-pti-. we:tye in philo-' logisch-Historischer Methode die Wissenschast des Judentums -fördern. Die 'Antragsbriefe - sind in deutscher Sprache ^ünd ^beglri.et Hon' derganzen''^Arbeit oder voll einem' für eine BeürtellmU ausreichenden Telle nur im-Monat März 1919 dem MchrM führ« einzureichen. Gesuche und Manuskripte sind zu richten' zu Händen des Herrn Dr. S u tz n i tz k i. Artilleriestratze 14. - Für 1919 find 1600 Mark verfügbar. - - Berlin, Januar 1919. , :; Direktor Oskar Wassermann. Vorsitzender^ .j i Geheimrat Dr. G. M in^en^lschrlstfLhrer- Die Geschichte« «einer Großmutter. »o» PH. Lw. ^...... ■!■. '; - i iii. u ' Am Schabbes-Chanukka wurde Großvater Srole, wie es ihm nach dem Kilegebrauch beim ersten Besuch auch gebührte/ im Tempel „hoch aufgerufen". Soll heißen: Bei der Einladung, dem Verlesen eines Abschnittes der Thora beizuwohnen, hat der Chasan seinen Namen in der üblichen Weise laut ausgerufen und nach Hmzufügung der Reihenfolge seines „Aufrufes" mit einem Chasak geschlossen. Darauf war Großmutter sehr stoltz. Sie erzählte uns; wie schon sein „Heibelbrettl", das Barett, ausgestalLet war, und schilderte uns seinen^Anzug,"das ^.Ehasenegewand", für das er Äokel Schneider seinerzeit bare sechs Gulden bezahlt hatte. Der Rabbi hielt eine „feine Drösche", eins schone Mredigt, über die man sehr viel.„mefalpel" gewesen ist. „MefaGel sein", heißt soviel, wie disüttieren.. Damals und noch viele Jahre später war es Usus, daß die Lamdonim, deren d in den Kiles seinerzeit immer eine erkleckliche Aryahl -gab, gegen die AusfÄhrungen des