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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1919-01-17 · 3 (17.1.1919) · p. Seite 48

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
36 (1919)
Issue
3 (17.1.1919)
Date
1919-01-17
Page
Seite 48 (sequence 16)
Language
German
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kxti* 48 Sr. Mach'S MocheuWsW Sör. Werl! GefogcnLlich einer in Wr.en.ftLttgLsUndenen Hm richlung "durch das Schwert-sah er, wie ein Mann hurtig mit einem Topf herdeigelamen kam, .das aussyritzende Mul darin auffrng und dann sofort austrcmk, weil es ein Mittel gegen die.fallende Sucht (Epilepsie) sein sollte. Die meisten Leute hinten von diesem.Mittel nichts und „unter allem Volk hatten sonderlich die 3u^ den, die kein Blut Lder ihre Lippen kommen lassen, einen grossen Mißfallen daran." (L. c. pag. 265.) Frau P. iv K. Jüdische Spitzbuben zu fixaitimtorkit ist vor allem Aufgab« der jüdischen Oeffentlichkeit. Nach dem Talmud: eine sittliche Pflicht; nach der Erfahrung,. eun Gebot der Klugheit: der Umwelt zu z«gen. datz wir nichts vertuschen, sondern Schädlinge auLgumerzen uns bemühen. Redv. Dr. D. K. M K. Herzliche Glückwünsche. K. II. Ädressen werden nicht veröffentlicht; sie künnten mißbraucht werden. Ä. F. Das ist wiederum eine gewobnheitsmä^i zr Gemeinheit der „Peichspost". Der Prager Doljchr.wikenapoftei M u n a ist ein Urslawe und wenn die „Rejchspoft" iMittagdlatl vom 14. d. M.) 5>en Namen in„Muneles" verwandelt, so deklariert sich neuerdings Herr Funder als gemeiner Fälscher. L. M. Die Sähe stammen von Werner Sombart. der Schrift „Händler und Helden" sagt er: „Darum erscheint Uns, dir wir vom Militarismus erfüllt fsirrd, der Krieg selbst als bin Heiliges, als das Heiligste auf Erden", und begeistert ruft jrs: ..Militarismus ist Potsdam und Weimar in höchster Vereinigung. ftr ist ,.Faust" und „Zarathustra" und Beethoven-Partitur in den Schützengräben. Denn - auch die Eroika und die Egmont-Ouoertüre sind doch wohl achtester Militarismus." . . . ... Men. den 14. Januar 1919. Bezugnahme auf dir in der letzten. Vsirmmer sZhres WW^M^Mattes lünter ..Prieftasstn/^. enthaltene , .Nottz., fierieffend Eentral, sich'^'fteUnTsilchst. nachstehendes Mir Kenntniszu nehmen: ^,Die Mitteilung, als fei ich.Antisemit und hätte mich als solcher deklariert, ist unrichtig und kann schon deswegen' mit der Wahrheit HM übereinstimmen, da ich selber Jude bin und treu zum Judentum halte. 7 In meinem Kaffeehaus liegen alle liberalen Blätter auf; allerdings habe ich . über Wunsch einzelner Gäste auch die ..Rcichspost" abonniert. Aber auch die ..Oesterreidische Wochenschrift"' liegt in meinem Kaffeehausr auf. Dagegen kann cs oorgekommen sein, daß ich einem Gaste gegenüber, "der sich ungebührlich -benahm, . meiner Entrüstung in einer Form Ausdruck gegeben Hache, daß ich sagte, solches Benehmen jn einem öffentlichen Lokale schädige schwer das jüDischs Ansehen und fei gecigstet, selbst bei wohlgesinnten und liberalen Menschen eine antisemitische Gesinnung hervorzurüsen. Datz ich solchen Gästen den Besuch meines Lokales verbiete, wird mir wohl niemand verargen, ilnd so ist es auch klar, dqtz nur gewisse, von mir adgeschaffte Gäste .von der Umwelt keine' Achtung, wohl aber die entschiedenste Verachtung verdienen. Hochachtungsvoll. War Mob lischest, Casstier. AÄÄff LAd Ttzrrese Strrfi WoWLLigkriLssSLifLLKS- Bnzahl der .Plätze: Unbestimmt, zusammen 2400 K. BewerbmrgsbereHtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindeangehörigkeit. Bevorzugt find: Bor allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung vedürstige und würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am Ist.. April 1699 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern, ged. ' Kanitz, nachzuweistn vermögen. Derleihuirgstag: Ist. April.1919. GesuHsbeilagen: Geburtsschein.. beziehungsweise Trauungsschein. Drmut^eugnis eventuell Verwandtschastsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfti/L: 31. Januar 1919. Un reichste sie: 1. Bezirk, Seitenstettengasse st, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). DarrrM- 'Mar WMHer'schr WpWarigAerts-SÜftWkg. Anzahl der Plätze: Unbestimmt rnr Gesamtbeträge von 150 K. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, würdige israelitische Handels- oder gewerbetreibende Bewohner der Wiener Gemeinde-- dezirke Mariahilf und Neubau; in Ermangelung solcher auch sonstige Gemeindeangehörige der israelitischen Kultusgemein.de Wien.. Bevorzugt sind: Ehemalige Mitglieder des Tempelveremes für di« beiden Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau, sowie Angehörige von Angestellten dieses ..Tempeloereines. . Auszahkiagstag: 29. Marz 1919. Gesuchsbr.lagen: Geburtsschein, Armutszeugni-, Gewerbeschein. Erwerbssteuervorschreibung, .eventuell die auf die oben angeführten Dorzügsberechtigungen bezughabenden Slachweise. Letzter Tag der EnrreichAngsfti't: 31. Januar 1919. Ein reichst« k Le: 1. Bezirt, Eeit«rstettengasst 4, 2. Stock (Eialeichungsprotokoll). ArMsÄf -Ä^EWe 'SMirrr-SMaKS. > Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von 500 K. bis 1000 K., Gesamtbetrag 12.200 ^K. BeD-erdungsLerechtigt find: Bedürftige Studierende, welche rn Oesterreich stld. i. in den vormals §m Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern) oder in Ungarn eine juridische Fakultät oder ein Rabbinerseminar als ordentliche Hörer besuchen oder besucht' haben; letztere insoferne sie sich zu den vorschriftsmäßigen Prü^Un- Mp vorbeKeltem und .stich.Erlangung, des Absolutoriums^ oder- «nÄ entsprechenden Abgäng^uginsses nicht MHr als ein Jahr verstriMn ist. Weiters sind kompetenzberechtigt stne'Hörer, einer MedistniMn Fakultät oder einer Handelsakademie, welche bereits im Studienjahre 1917/18 als Verwandte des Stifters, beziehungsweise seiner Gattin. in den Genuß dieser Stiftung getreten sind.' . BevorPigt find: In erster Linie'mit dem "Stifter, 'Herm Arnold Marek, bis einschließlich des fünften Grades der Seitenlinie verwandte Bewerber, in. zweiter Linie derart mit der ,Gattin des Stifters. Frau Elise, ged. Altmann. Verwandte, in dritter Linie unter sonst gleichen Verhältnissen jene, welche die heften Zeugnisse über die Absolvierung einer Mittelschule besitzen und deren Eltern, unverschuldet verarmt sind oder nicht mehr am Leben sind. .. . Verkeihurrgstag: 26. April 1919. Gesüchsbeilagen: Geburtsschein, Studienzeugnisst, gegebenenfalls Mittellosigkeitszeugnis, eventuell Derwandtschaftsnachweis, beziehurlgsweist Verwaisungsnachweis. Letzter Tag der LinreSchsmgsfrtst: 31. Januar 1919. Vnreichsteli«: 1. Bezirk. Seitensteitengasst 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ehrenerklärung. Ich habe mich unter dem unmittelbaren Eindr % ke der Verlesung von in einem Zeitungsartikel enthaltenen gehässigen Angriff auf d«e’Ehre Seiher Ehr würden Herrn Rabbiner Meyersohn, ohne die Berechtigung desselben zu prüfen, unbedacht, zu einer ehrenrührigen Äußerung wider Seiner Ehrwürdea hinreißen lassen. Da ich mich von der Grundlosigkeit dieser Direktiven Überzeugte und persönlich keinerlei Absicht noch Grund hatte, der Ehre seiner •Ehrwürden nahezutreten, habe ich mein-aufrichtiges Bedauern über diese Äußerung< Herrn Rabbiner Meyersohn ..zum Ausdrucke gebracht, welcher daraufhin in der Erkenntnis, daß ich nur einer planmäßigen Hetze zum Opfer fiel, vom Strafantrag zurücktrat und die Milderung der •über -mich verhängten Geldstrafe von &1000.— befürwortete. Heinrich 15 p i elm ann. Der Bethaus verein Wien, XIY,, Storchengasae 21, will eine» Bai Tfiioli) eine geschulte, bessere Kraft, zugleich Koreh orthodoxer Richtung^ nicht über 40 Jahre alt, anstellen — Offerte nur schriftlich an den Vorstand mit der Erwähnung früherer Verwendung nebst Dokumenten deklariert. .Probevortrag nach vorheriger Bestimmung unerläßlich. Aufnahme und Gehalte späterer Vereinbarung Vorbehalten. ' - - ^Fü? den Vorstand: Philipp Hofbauer Präses. . sucht hei ünter- X&H M- M. vyllaA nehmen 17jähr. junger Mann aus feinem Hause, absolvierter Untergymnas ast, Maschinschreiber, Stenograph etc. hei freier Station eventuell Gehalt. — Gefällige Anträge erbeten unter ,Dauernd" an die Redaktion des Blattes. ‘ Junger Mann aus der Seidenwarenbranche^ sucht und Manufaktur- Posten bei bescheidenen Ansprüchen im Geschäfte, welches Samstag geschldssea ist. — Gefl. Zuschriften erbeten unter >J. F« an die Administration des Blattes. H««»rgebtt ryL veraotvoEcher «chatt«»: Lr. -ysek S. Vwch — Druck von 8. Beü A Sohn Wim, VLH

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