Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 50 (20.12.1918)
- Date
- 1918-12-20
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 50 Dk. Moch's Wochenschrift Sette 811 Die Vertretung der Juden aus dem Friedenskongreß. so haben die Indien umsonst gekämpft, und der Friedenskongreß eröffnet nur ein neues und vielleicht Noch > Wie aus-den letzten Nummern des „IewifhLhroi dunkleres Kapitel Ärer langen Geschichte in der Diaspora." nicke" deutlich hervorgeht, ist man in englisch-jüdischenM - —:— Kreisen der Meinung, d°b di« Oeffentsichkeit jetzt über?-! miftaiiion fi* %it Qpftt Uc Psgrome die genaue Bedeutung des Begriffes emer „natron a-M " i» «alirie« len Heimstätte" in Palästina, die in der englischen M. * - RegierungseE-ung zugesichert worden war. aufg-Ilärt M-i der Jsr, AM-nz zu Wien find folgende Spenden °ing°g°»»°n: werden sollte. Der „Jewish Chronicle" i't der Meinung, OÄ l- Liste (bis 16. Dezember 1918). K daß die Ausführungen von Sir Herbert Samuel an-M Emil Lederer läßlich der Empfangsfeier für die zionistische Kommission W„Neue Freie Presse", Sammlung erste Rate der geeignete Anlaß gewesen wären, um konkrete Angaben H, Bankhaus S. M. von Rothschild zu machen, daß aber Mr. Samuel von dieser Gelegen- ^'Gebrüder Gutmann heit keinen Gebrauch gemacht habe. Das genannte BlattAMichel Benies bringt in seiner Nummer vom 1. November einen Auf-A.Dr. Alfons Thorsch satz von S. Gilbert, in dem die Frage nach demUBaron Gustav Springer Umfang der jüdischen Rechte eindringlich gestellt MSammlung der Jsr. Kultusgemeinde, Jglau wird. In diesem Aufsatz heißt eS: - ^Baronin Valentine von Springer cm « .. . r c ,.vr£ ZI Theodor und Stefan von Auspitz * 7Jlurt H sb“5 "ÄlSt Philipp Sitte um Gompekz Volk auf diesem. Friedenskongreß eme würdigere Rolle D tt^ben LComv spielt als auf dm fM-r-n. Man darf au-- dm Umständen Abend",Sammlung K1.601.20 u. 200. - schließen, daß em Jude — Lord Reading — einerW £eberer & g^c der eMlischen Delegierten auf.dem Friede,iskongreß seing^ammlungd.Synagogenvercin.Mähr..Schönberg wird, und sicherlich werden dre^indischen Interessen rn^ ^rr tziegmnnd Berger) berücksichtigt werden. Aber viel HfLehrkörper und Schülerinnen des polnischen 50.000.— 25.000.— 20.000 — 20.000— 10.000t— 10.000— 8.000.— 6.000 — 5.000.— 5.000.— 5.000.— 5.000— 1.801.20 1.500.— 1390wirksaMer wäre es, wenn ein Vertreter von denA Gymnasiums in der Albertgaffe ii A d n ttvTKrr rn rt -tt 11 t tmirho TUoViv V<vt»\Att *3»^ L , n ~ ° Juden selbst ernannt würde. Diese Leiden, welche Mel,rer & Co die Juden in diesem Kriege ertragen haben, ihre Beddu-^^^lM^^ ^o. tung in der Welt und die neue Würde, die ihnen die; f gg B britisch« Ertlkrima »««chm hat. berechtigen N«.M «in«^'^. Pr°f. Dr. Otto Marburg besonderen St-llmtg auf dem Friedenskongreh. Es tjt ,# 6imim R-ndi. Präs, d, Kultnzgemeinde Graz die erklärte Absicht der Alliierten, dem indischen Volle g. N u W eine „nationale Heimstätte" zu gewähren. Ist es dann 1.050 — 1.000.— 1.000.— 1.000— 1.000.— 1.000.— 600.— ihrer eigenen Sti mm e und nicht durch die Stimme\ einer anderen sprechen solle? Aber noch auf einen Punkt Möchte ich Hinweisen, j Friedenskongresse hat es schon früher gegeben und feierliche Verträge, in denen die jüdischen »Rechte verbürgt! wurden. Diese Verträge wurden, soweit sie die Juden durch die Geschichte gewarnt. Er kann nicht länger bte| ^. Beamte der Holzbranche 611.— MKarl Singer, Wisowitz 500 — M„S. Z." 500.— IWalter & Co. 500 — MDirektor Wilhelm Kux 500.— UKolisch, Stiaßny & Co. „ 500.— UVerwaltungsrat Emanuel Raumann tt 500.— UFa. Ad. Schramek 500— 8,Ernst Kardos fr 600.— ULouise Mandl 500— M Friedrich Karbach 500.— U Rudolf Kohn 500.- US. Basel 500.- D„Neues Wiener- Tagblatt" (Smnmlnna) „ 391.— der StimMen anschließen, die zweifellos' nach Sicherung! der Friedensabmachungen durch einen Völkerbunds, rufen werden. Dem Juden muß die Möglichkeit gegebenM je K300.— Edmund Jmmergut, Direktor Adolf werden, die Hilfe des Völkerbundes gegen jede RegierungM Keil (f. Lemberg), Sabine Lauterbach, Ph. I. anzurufen, welche die ihm' im Friedensverirag zuge-W aus B., Rudolf u. Flora Paul-Schiff, W. Kaufsicherte Freiheit vernachlässigt oder verletzt. Aber dasD mann, Prag, Dr. Josef Breuer, Alois Fischt, genügt natürlich noch nicht. Wer soll den Protest derD Klosterneuburg zusammen , Juden Vorbringen? Irgendein freundlich gesinntes Volk?^.Sammlung Bethausver. „MachsikeHadath", durch Sicherlich nicht. Der Jude muß sein 'Werk selbst tun. Herrn Bernhard Hofbauer , Dos jüdische Volk, das in Palästina errichtet wer- Sammlung der Jsr. Kultusgerneinde Horn, N.-Ö., den soll. Muß seine gesetzliche Stellung im durch Herrn Jakob Kummermann Bunde der Nationen 'erhalten und muß vonMVerein „Kosmos" (Sammlung durch Apotheker dieser Stelle aus seine Forderungen erheben und dieM, Rudolf Ahl) Rechte seiner StamMesgenossen verteidigen. Wir wollenMjs K 200.— Dr. Adolf Rosen, Salm. Bisch, unverzüglich wissen, ob das von cher Regierung ge-A Lettowitz, Ing. Siegm. Regenstreif, Philipp brauchte Wort „national" tatsächlich zu verstehen ist.Z Herschmann. Beneschau, Siegmst'Oppenheim, ES ist jetzt nicht die Zeit für, Unbestimmtheiten und; Adolf Fried, Wilhelm Markstein, Ernestine Zweideutigkeiten, lieber die Jugoslawen oder die Stellungund Leopold Grauberg, Siegmund Parnes der Tschechoslawen bestehen keine Geheimnisse, und es . zusammen , sollten' auch keine über das neue Zion bestehen. Der;e K 100.— Alexander Winter, A. Zupnik-, entscheidende Augenblick ist gekommen. Soll es eine jüdische Nation geben, welche der Liga der Nationen als gleichberechtigt angehören und die Moralische Macht besitzen soll, Israels Freiheit zu wahren? Wenn die Ant- 2.400.- 288.- 241. 230 1.800. wort ein klares „Ja" ist, dann gibt es keinen Grunds sie zurückzuhalten.. Wenn die Antwort anders ausfällt, ,R. N.", Liechtensteinstraße, Eduard Jonas Schachtitz, Dr. Alfred Berger, Dr. Karl Halpern, Stanirlau, Frau Karoline:Lichtenstern, Lazar Seelenfteund aus Lemberg, Herz & Strauß, Heinrich Grub er, B. Redlich, Olmütz, Albert Freund, Friedenstein & Co., Rudolf Pollak,