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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-11-22 · 46 (22.11.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
46 (22.11.1918)
Date
1918-11-22
Page
– (sequence 16)
Language
German
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«=*fl£ Dr. Broch's Weratmr. S. JAgnou. „Und das Krumme wird gerade". Aus dem H bräischen vou Max Strauß, Berlin 1918, Jüdischer Verlag. Mit jüdischem Humor, einem lachenden und einem weinendeu Auge wird Hier in archaisierendem Stil die Geschichte eines zum Schnorrer herabgesunkenen jüdischen Händlers erzählt, der durch den Verkauf seines Empfehlungsbriefes in die 'Lage kommt, gewissermaßen an seinem eigenen Grabe zu t.auern. Der' Käufer dieses Briefes stirbt nämlich, und auf die Nachricht hin, daß der rechtmäßige Inhaber des Brieses verschieden sei, heiratet dessen Frau, und ihren vermeintlich verstorbenen ersten Manne setzt sie einen Grabstein. Das Buch war die Aebersetzung durchaus wert. L. Der Jude. Verlag R. Lärmt, Wien. Heft 7. Inhalt: Ernst Müller: Am Vorabend. — Nachum Goldmann: Selbstbesinnung. — fieo Rosenberg: Vom ostjüdischen Handel. — Rafael Seligmann: Die goldene Kette. — I. Seidmann:. Von den unvollendeten jSeelen, Iden Dämonen und der Fülle des Friedens. — Drnlerkungen. — Dücherschau. Reue jüdische Monatshefte. Verlag Berlin, München. 3. Jahrgang. Heft 1. 10. Oktober 1918. Inhalt: Dr. Adolf Friedemann: Ern Mort an die Pölzen. — Briefe eines drutschen Juden im Auslande. — Dr. Sonderling: Die neueren Bestrebungen des Hamburger Tempels. — Dmitrij Mereschkowskij: Die Judenfrage <3s eiiie russische Frage. — Umschau. — Literaturblatt. J«ng-Juda. Redaktion und Administration: Prag, 2. Bez., Stefansgasse 529. 19. Jahrgang. Nr. 21. Prag, 1. Novem.ber 1918. (26. Cheschwan 5679.) Inhalt: Ich weiß ein Land, das hat kein Volk. — Sen Jehuda: ■ Zu den beiden WrichLw; abfchnitten. — B. Jakobsohn: Deborah. — ,Cine Familienmegillah. — Eugen Mayer: In der Judengasse. — Schalom Asch: Der Zaddik vom Dorfe. — Guck in dis Welt. —. Ilebersetzungsaufgabe. — Rätselauflösungen. — Rätsel. r ' ■§vkfk&ßm. ftA. Maximilian Harden' schreibtp «Unter den mit Geld gemästeten Lieferanten, Konjnnkturschmarotzern, Warenschiebern, Wucherern ist sicher mancher Semit; kaum einer unter den Hauptgewinnen:. Alles von Juden aus der Kriegszeit Erraffte verschwände neben dem Papiergeldgebirge, das im Rheinlande, rn Westfalen und Oberschlesien himmelan ragt, ürarische Christen, denen der Krieg eine Viertelmilliarde, eine halbe eingebracht hat. kennt jeder; keiner einen Juden, den: auch nur ein Fünftel solchen Ertrags zufloß. Nicht Israel hat Schätze gehäuft, aus denen, als war» Pappenstiel, Verbänden, Parteien, Meinungsplantagen, Millionen, Dutzende, gespendet werden \t diese Verpestung deutscher Politik ging von Germanen aus, die sich für Christen halten." K, S. in P Es wird das Beste und Vorsichtigste sei», sich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung zu fetzen, der kompetenter ist als eine Redaktion. -Eine Unvorsichtigkeit könnte unangenehm werden. Politiker. 'Wir haben es bei allen Gelegenheiten scharf verurteilt, «venn Juden sich allzu eifrig in irgendeiner Bewegung hervortun. Es ist Zwar ihr gutes Recht, aber sie sollen doch bedenken, daß man ihnen das verübelt und daß dis änderen Jüdin, in Mitleidenschaft gezogen werden. Wir wollen durchaus nicht im Ghetto leben, aber wir sollten Zeigen, daß wir das Matzhalten in allen Dingen verstehen, was man uns bekanntlich ab spricht.- In allem und jedem, sogar in der Toilette und im öffentlichen Auftreten, sollt«: alle Juden aus ÄaAgefühl jedes Hinaustreten über den angenehmen Durchschnitt vermeiden. Wien. Das Antisemiteln mancher ganz oder teilweise von Juden gemachter Blatter hat auch in der neuen Zeit nicht aufgehört. Wozu soll es dienen?. Wenn jemand schon eine falsche Visitkarte abgibt, so darf man ihn doch nicht beim wahren Namen kennen, sonst wird er nur verspottet. -- Ankündigung. 4proz. steuerfreie Anleihe der Stadtgemeinde Wien vom Jahre 1918 im/Betrage von 260,000.000 Kronen. Die Städtgemernde Wien ist durch denmit kaiserlicher Entschließung vom 29. Oktober 1918 sanktionierten Beschluß des urederösterreichischrn Landesausschusses vom 22. Oktober 1918 sowie durch den Beschluß der LandeSversammlung des Landes Niederösterreich vom 5. November 19 l8 ermächtigt, einen Betrag von 25S Millionen Kronen in: Wege einer Kreditvperation zu beschaffen. Auf Grund dieser gesetzlichen Ermäch- . tigung werdtm zufolge Beschlusses des Gemeinderates der Stadtgemeinde Wien vom 13. Novenlber 1918, Z. 11000, TeUschuldverschreibuugen im Nennwerte von 250,000.000 Kronen aüsgegeben. Der Erlös dieser erM: öffentlichen Anleihe in DeUtschösterreich ist zur Deckung der durch Len Krieg verursachten Auslagen, iu erster Linie für die Notstandsarbeiten und für die Lebensmittelversorgung der Stadtgemeinde Wien HerTASgeb-sr mtd vrvasIwvvMch« Dr. Jossi Wochenschrift Nr. 46 bestimmt. .Die Teilschüldverschreibunger: werden in deutscher Sprache ausschließlich in Kronenwährung ausgestM, lauten auf den Inhaber, werden, ab l. Dezember 1918 mit jährlich 4 Prozent in halbjährigen, am st. März und 1. September jedes Jahres im nachhinein fälligen Noten verzinst und in sechzig (66) Jahren durch jährliche Auslosungen mittels'einer gleichbleibenden Annuität unstev Zuwachs der «rsvarten Zinsen nach Maßgabe des den Schuldverschreibungen beigedruckien Tilgungsplanes zum Nennwerte rückgezahlt. Der erste Zur-schein wird am 1. März 1919 mit einem Zinsenbetrage für drei Monate eingelöst. Der Gesamtbetrag von 230,006.000 Kronen ist in'folgende Abschnitte eingeteilt, und zwar: 15.000 Abschnitte h 200 Kronen, 8000 Abschnitte a 500 Kronen, 25.000 Abschnitte ’ä 1000 Kronen, 20.000 Abschnitte ä 2000 Kronen, 29.000 Abschnitte ä 5000 Kronen, 7800 Abschnitte ä 10.000 Kronen. Die Verlosungen werden, am 1. September jedes Jahres öffentlich und unter notarieller Beurkundung vorgenommen, und zwar die erste am 1. September 1619. Die Rüctzahlung der ausgelosten Schuldverschreibungen erfolgt sechs Monate nach der Auslosung. Die Serie!: und Nummern der gezogenen Schuldv:rschreibungen sowie der Rückzahlungstermin werden sofort nach der Ziehung im ..Amtsblatt dev Stadt Wien" und rin der amtlichen „Wiener Zeitung" bekannt gemacht. In di sen Zeitungen werden auch alle anderen, auf das vorstehende Anlehen bezüglichen Bekanntmachungen veröffentlicht. . Mir dem Eintritte br§ Rückzahlungstermmcs hört jede weitere Verzinsung der fälligen Schuldverschreibungen auf; es werden daher bei der Einlösung die fehlenden, erst nach diesem Zeitpunkte fälligen Zinsscheine vorn Kapitalsbetrag in Abzug gsbracht. Die Zinsenzahlung erfolgt gegen Einziehung der fälligen Zinsscheine an den Ueberbringer. Die R ntensteuer oder eine an deren Stelle tretende Steuer. übernimmt die Gemeinde Wien zur eigenen Zahlung. Die Einlösung der Trilschuldverschreibungen und der Z uSscheine erfolgt kostenfrei in Wien bei der Hauptkaffe der Stadt Wie»,, der K. k. privilegierten allgemeinen österreichischen Boden-Crcdit-Anstalt, der Kais. Köm pr.vilegierteOesterreichischen Länderbark, der A-'glo-österreichischen Bank, dem kr. priv.. Wiener Bank-Verein, der K. K. priv. Oefterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, der Niederösterreichischen Escornyie-Gssellschafr, der Union-Bank, der Zentralsparkassa der Gemeinde Wien, der Attgemestren Depositenbank, der K.?. priv. Bank & Wechselstuben- Actien-Gesellschast „Mercur' der K. k. priv. allgemeinen Verkehrsbank, qer Wiener Lombard- und Escompte-Bank und der Eentralbank der deutschen Sparkassen. Die Teilschuldverschreibungen sind in Deutschösterreich mündclsicheo und bei der Oesterreichisch-ungarischen Bank belehnbar: hie Kotierung an der Wiener Börse" wird erwirkt werden. Für die Sicherheit dieser Anleihe haftet die Stadtgemeinde Wien mit ihrem Vermögen und ihrer gesameu Steuerkraft. Für die Stadtgemeinde Wien: Der Bürgermeister: Dr. Richard Wciskirchner. Die Vizebürgermeisier: Franz Hoß, Jo'ef Rain. V e r k a u f s b e d i n g u n g e n. Die Zeichnüng der auf Grund der vorstehende. Ankündigung zur Ausgabe gelangenden Nominale 250,000 000 Kronen 4prozentige sieuerfteie Anleihe der Stadtgemeinde Wien vom Jahre 1918 findet in der Zeit vom 19. ÜiL einschließlich 25. November d. I. bei den gefertigten Instituten und deren Filialen, Exposituren. Depositenkaffen und Wechselstuben statt. Der Subskriptionspreis. beträgt 91 Prozent. Die Subskription erfolgt mittels. der für dieselbe bestimmten Anmeldeformulare, welche bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich find. Die Zuteilung wird sobald als möglich nach Schluß de: Subskription unter Benachrichtigung der Zeichner erfolgen. Jeder Ze chnungSstelle ist. d'.e B'efunris vori-ehaüen, nach ihrem .rr,uessen jede einzelne Zuteilung zu bestimmen. Die Zeichner sind§-verpslichtet, die ihnen zn'geteilren Schuldverschreibungn am 3. Dezember b. I. zu bezahlen. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte könne,: nur insoweit berücksichtigt werden, als dies nach Ermessen der Zsichnungsstelle zulässig erscheint. Die Abnahme , hat bei derselben Stelle zu geschehen, bei welcher dis Zeichnung - erfolgte. Biszur Fertig Wellung der Teilschuldverschrcibungen werden den, Zeichnern einstweilige Bestätigungen (Skripej ausgefolgt. Äng-o-österreichische Bank, K. k. privilegierte allgeme ne österreichische Boden-Credit-Anstalt, Kais.Köu. privilegierte Österreichische Länderbank, Niederösterreichische Escompte-Gesellschast, Allgemeine Depositen-Bank, K. k. priv. allgemeine Verkehrsbank, K. k. priv. Wiener Bank-Verein, K. K. priv. Oesterreichische Credit- Llnstalt für Handel und Gewerbe, Union-Bank, Zrntraljparkässa der Gemeinde Wien, K. k. priv. Bank L Wechselstuben-Actien-Gesellschaft „Mrcur", Wiener Lombard- und Eseompte-Bank, Centralbank der deutschen Sparkaffen. ° Wien, im November 1918. MrtsvßsttMs (Israelitin) ledig oder kinderlose Witwe, für große Anstalt in Wien zum sofortigen .Eintritt gesucht. Offerte unter >J. P.« an die Administration dieses Blattes. Diplomierte praktische hebräische mit vollkommener Kenntnis der hebräischen Sprache (theoretisch ' und praktisch), versteht auch polnisch, hat noch einige freie Stunden. Gefl. Zuschriften an L u b a, II,, Bembrandtstraße 16/14. Ä. MsH. — Drnck von. 8. Beck ch Soh-r. 'Wien YU.

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