Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 42 (25.10.1918)
- Date
- 1918-10-25
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 42 Dr. Blo.ch's stig, Mransportleitung. dem Ldst.-Leutnant Desiderius Fried, Ldst.-Kdo., dem Ldst.-Oberarzt Dr. Siegmund Leicht, Korpskdo., dem Assistenzarzt Dr. Ernst Schwarz köpf, Garnisonsspital, dem Ldstarzt Dr. Julius Löwy, Reservespital, in Anerkennung' aufopferungsvollen Verhaltens gelegentlich der Explosion in einem Bergwerk dem Ldst.-Oberarzt Dr. Maximilian Deutsch, ung. Ldwreg.,' dem Ldst.-Leutnant Isidor Eltinger, Ausbildungsgruppe, dem Antertierarzt Salomon Saphir, Honved, dem landsturmpflichtigen Ingenieur Samson Blum, .Mil.-Kdo. das goldene Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille mit Schwertern in Anerkennung tapferen und aufopferungsvollen Verhaltens vor dem Feinde dem Sanitätsfähnrich d. R. Leib Zimmer mann. Schützenreg., dem Lt.-Rechnungsführer Wilhelm G ro fc mann. Schützenreg., dem Sanitätsleutnant d. R. Josef Hornige Schützenreg.: das gold ene Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Fähnrich d. R. Ephraim Lilien, Feldjägerbat., dem Ldst.-Fähnrich Dr. Ernst Pick- N emeSdomo lk, Gen.-Kdo., dem Lt.-Rechnungsführer Adolf Porges, Feldspital, dem Rechnungsführerstellvertreter Rudolf Landes, Epidemiespital, dem Untertierarzt Heinrich Tut, Armee-Oberkdo., den Ldst.-Gerichtsprattikanten Dr. Kahane Littmann. Dr. Hirsch Tiskowitz, Mil.-Kdo., dem Sanitätsleutnant Iszo Schreiber, Korpskdo., dem Sanitätsfähnrich Julius Karner, I.-R., den Ldst.-Fähnrichen Dr. jur. Mar Blatt, Mil.-Eouv., Gustav Menkes, Schützenregiment, Oskar Glas, Stat.-Kdo., Dr. Joachim Rappaport, Stat.-Kdo.. Julius Rosenberg. Bez.-Kdo., dem Ldst.-Rechtsakzessisten Dr. Ephraim Weidemann, Feldgericht, dem Rechtspraktikanten Dr. Maximilian Mahler, Stat.-Kdo., dem Evidenzassistenten Chume Levi I o ch n o v i c z, rekte P o r a S, dem Apothekerassistenten Adolf Ehrlich, Brigade-San.-Kol., dem Ldst.-Leutnant Dr. Ignaz Ohren st ein, Ldst.-Et.-Bat., dem Verpflegsoffizial Arnold Berger, den Ldst.-Akzessisten Artur Viach, dem Verpflegsakzessisten Dr. Israel Gartenberg, Mil.-Kdo., dem Oekönomieoffizierstell-' Vertreter Richard.^Guttmann, Mil.-Kdo., dem Apothekerakzessisten Bernhard Ochs, Mil.-Kdo., dem Ldst.- Rechtspraktikanten Wilhelm Fr enden he im, Gen.- Kdo.; das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der. Tapferkeitsmedaille dem Feldwebel Abraham .Stanger, rekte Dauber, Ldw.-Spital, dem Tit.-Feldwebel Ernst H i r f ch, Kreiskdo., dem Rechnungs- Unteroffizier 1. Klasse Max Menkes, Ldst.-Et.-Bat.: das stilberne Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Einj.-Freiw.-Zugsführer Adolf Kön i g, Armeekdo., dem Tit.-Gefreiten. Jakob W ach - t el, Feldspital. Vorstehend sind verzeichnet: 1 Orden der Eisernen Krone 3. Klasse, 2 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 1 ^silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse für Offiziere, 8 Militärverdienstkreuze 3. Klasse, 14 silberne Signum laudis, 21 bronzene Signum laudis, 18 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 27 goldene Verdienstkreuze, 3 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 2 silberne Vierdienstkreuze, zusammen 97 Auszeichnungen: hiervon 58 an Offiziere, und Kadetten des Soldatenstandes, 34 an Seelsorger, Militärärzte und Militärbeamte, 5 an Mannschaftspersonen. Wochenschrift Se"e 6/» Weitere Auszeichnungen. Seine Majestät der Kaiser hat anbefohlen, daß die Allerhöchste belobende Anerkennung bei gleichzeitiger Verleihung der Schwerter Kr tapferes Verhalten vor dem Feinde bskanntgegeben werde dem Assistenzarzt d. R. Dr. Silvio Stötzl des Infanterieregiments Kronprinz Nr. 17. Genannter besitzt bereits 1>rei Kriegsauszeichnungen und steht nebst zwei Brüdern seit Kriegsbeginn in Felddienstleistung, Söhne des langjährigen Vorstandes der kulturellen Institution in Klagenfurt Herrn Mar Stöhl, der.kürzlich unter besonderer Aufmerksamkeit der Gemeinde seinen 60. Geburtstag feiern konnte. Auszeichnung eines Aeldraööiners. Der Kaiser hat dem Feldrabbiner Elias Grünwald in Anerkennung vorzüglicher und aufopferungsvoller Dienstleistung vor dem Feinde das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tcchferkeitsmedaille und dem Feldrabbiner Fr. Weiß (Jnf.-Div.) das bronzene Signum laudis 'verliehen. Korrespondenzen. Wien. Bei der am 20. Okt?1918 im Sitzungssaal der isr. Kultusgemeinde Wien. 1. Bezirk, Seitenstettengasse4, stattgehabten Plenarsitzung des Vorstandes der isr. Kultusgemeinde Wien hielt der Vorsitzende, Präsident Dr. Alfred Stern, dem dahingeschiedenen Oberrabbiner Dr. Güdemann den folgenden Nachruf: „Meine verehrten Herren! Es ist eine alte Wiener Gepflogenheit, daß in den Sommermonaten Wien nicht in Wien ist, und so ist es denn geschehen, daß viele von den Einladungen, die ich .aussandte, um die Trauerkundgebung nach unserem dahingeschiedenen, unvergeßlichen Oberrabbiner Dr. Güdemann unmittelbar nach dessen Leichenbegängnis zu veranstalten, nicht bestellt werden konnten, so daß' diese Trauerkundgebung damals nicht aögehalten wurde. And so kommt es, daß, wir die heutige Sitzung, die erste, die wir nach den Sommerferien abhalteu, dieser Trauerkundgebung widmen wollen. Es kann nicht meine Aufgabe fein., den Dahingeschiedenen als Gelehrten zu feiern^ das ist von anderer, von berufenerer Seite schon geschehen und wird auch sicher in der Folge geschehen. Es kann auch nicht meine Aufgabe sein, eine Biographie, ein Lebensbild, dieses hervorragenden Mannes zu entwerfen. Meine Aufgabe hier an dieser Stelle kann es nur sein, den Verewigten nach seinem Wirken zu schildern, das er 52 Jahre hindurch unserer Gemeinde gewidmet hat. und zu dieser Schilderung übergehend, schicke ich voraus, daß die Wirksamkeit dieses Mannes die Geschichte der Wiener Kultusgemeinde während dieser 52 Jahre hervorragend beeinflußt hat, und daß sich jene in dieser wiederspiegelt. ...Wajehi achre mos Mansche ewed adonai": „Es war nach dem Tode Moses, des Dieners Gottes", haben wir vor wenigen Wochen als Einleitung des Kapitels Iosuah gelesen — „Diener Gottes", das ist das höchste Epitheton, welches unserem größten Lehrer nach dem Tode gewidmet wurde. Ein Diener Gottes, ein wahrhafter treuer Diener Gottes war der Dahingeschiedene, dieses Epitheton „Ewed adonai". Diener Gottes, das ist es» was L)ir auch ihm heute Nachrufen können, was die ganze Gemeinde an seinem Grabe nachgerufen hat und ihm immer nach-