Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 38 (27.9.1918)
- Date
- 1918-09-27
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Sale 616 ,, Tr. Bloch's Wochenschrift ' Nr. 38 das g o ldene Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Rechmmgsakzessisten Jak. S ch u r, Kriegsministerium, dem Verpflegsoffizial Emrl Freund, VerpflegsMagazin, dem Lt.-Rechnungsführer Siegmund Halpern, Sturmdat., dem San.-Leutnant Abraham Schell, Sanitätsbureau, dem Fähnrich d. R. Daniel Wechsler, ung. Ldwreg., deM Ldst.-Leutnant Emmerich Sternberg, Armeekdo., dem Fähnrich Martin Ehrenfeld, Quartiermeisterabt., dem Lt.-Oekonomieoffizier Heinrich R o s e n zweig, dem Apotheterassistenten Adolf Löv, dem Ldst.-Leutnant Moritz W e i s z b e r - g e r, Armeekdo., den-Fähnrichen Siegfried Löw/ J.-R.x Dr. Gerson Schajowicz, Genietdo,, dem Untertierarzt Dr. Leo Weisz, Felddepot, dem Ldst.-Rechtsakzessisten Dr. Josef Alten und Dr. Friedriche Ilschkenasy, Ldst.-Kdo., Dr. Salomon Herbst, Gouvernement, dem Ldst.-Leutnant Emil Adle r, Et.-Stat.-Kdo., dem Apotheterassistenten Hersch Breisler, Feldspital, dem -Rechtspraktikanten Dr, Joachim Spira, Div.- Kdo., dem Ldst.-Leutnant Ludwig G o I d n e r, ung. Ldwreg.; da-s silberne Verdienstkreuz mit der Kröne am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Tit.-Feldwebel - Aladar Fisch e r, Kriegsmimstzerium, Armeediener 1. Kl. Kalman B i r n, recte D e n n e n b a u m, Kriegsmin., dem Feldwebel Adalbert Schön, J.-R., dem Tit.-Feldwebel Ander Fränkel, 'J.-R., dem Ilechnungsunteroffizier 1. KI. Mar Stern, Feldartilleriereg., den Feldwebeln Oskar Fried, Trainkdo., Bernhard Po l i tz e r, Et.-- Gr.-Kdo., dem Tit.-Feldwebel Alerander Roth, Genx darmeriepostenkommando, dem Einj.-Freiw.-Feldwebel Maurizius Laszkovits, J.-R., den Tit.-Feldwebeln Feiwel I oll es, J-.-R., Hersch Sandel, Ldstreg.x dem Wachtmeister 2. Klasse Nute Lebzelter, Landesgend.- Kdo., dem Tit.-Feldwebel Felir Hamburger, Mil.- Verwaltung, dem Ldst.-Feldwebel Siegmund Lindenb er ger, Bahnhofkdo., dem Feldwebel Dr. Elemer Kalman; ... - das silberne Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Eini.-Freiw.-Gefreiten Jakob Wachtel, Feldspital, dem Feldwebel Matthias Roth, ung. Ldwreg., dem Korporal Michael Kohn, Kriegsministerium, dem Zugsführer Hugo Lazarus, J.-R.;, dem Gefreiten Salo Wein stock, J.-R. Vorstehend sind verzeichnet: 7 silberne Signum laudis, 22 bronzene Signum laudis, 108 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 23 goldene "VerdiensMeuze,. 15 silberne Verdienstkreuze mit-der Krone, 5 silberne Verdienstkreuze, zusammen 180 Auszeichnungen; hievon 62 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 98 an Militärärzte, Seelsorger und Militärbeamte, 20 an Mannschaftspersonen. ____ Weitere Auszeichnungen. Dem k. u. k. Assistenzarzt d. R. Dr. Robert K ö nig, Alter Herr der „Borussia"^ Prag, Und „Jordania"/ München, im K.-J.-V„, wurde für tapferes Perhalten vor dem Feinde die Werne TapferkeitsMed'aille 1. Klasse verliehen. Alanenleutnant Otto Singer aus Klattau, derzeit im Felde, wurde mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Masse ausgezeichnet. ■ . Zwei Wrüder acht Auszeichnungen. . Desider HeiMannist Zugsführer in einem Feldürtillerieregiment. Sein Bruder Bela Hei mann dient tffe Zugsführer in einem Honvedregiment. Beide sind seit Kriegsbeginn an der Front und kämpften auf dem serbischen, russischen und italienischen Kriegsschauplatz mit anerkanntem Heldenmut, Die Anerkennung ihres tapferen Verhaltens vor dem Feinde fand darin , ihren Ausdruck, daß jeder der beiden Brüder mit der bronzenen, kleinen und großen silbernen Tapferkeitsmedaille und mit dem Karl-Truppenkreuz ausgezeichnet wurde. Auw füUteumak ausgezeichnet. Der Oberarzt Dr. Rudolf Diamant, ein Sohn des verewigten Herrn Rabbiners Dr. Adolf Diamant in Schaffa und Bruder,des Rabbiners Dr. I. Diamant in Marienbad, erhielt dieser Tage für vorzügliche und aufopferungsvolle Dienstleistung vor dem. Feinde neuerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung 'mit den Schwertern zuerkannt. Gs W dies die fünfte Auszeichnung, die feine.Heldenbrust schmückt. Als erste Auszeichnung ward ihm die Allerhöchste belobende Anerkennung mit den Schwertern zuteil, weil er trotz des feindlichen Artilleriefeuers auf seinem erponierten Hilfsplatz ausharrte und die Schwerverletzten verband. Sodann erhielt er die neuerliche Allerhöchste Auszeichnung, weil er im heftigsten Kugelregen einem Oberleutnant in die Schwarmlinie zu Hilfe kam, ihn mit eigener Lebensgefahr auf seinen Hilfsplatz brachte und trotz heftigster Beschießung auf seinem Hilfsplatz ausharrte, die Verwundeten verband und sie rettete. Als dritte Auszeichnung würbe , ihm das Ehrenzeichen 2. Klasse mit der Kriegsdekoration zuerkannt, -weil er wiederholt bei Lawinenunglücksfällen erfolgreich Hilfe leistete. Zur vierten Auszeichnung, dem .Karl-Truppenkreuz, ' gesellte sich jetzt die Allerhöchste belobende Anerkennung. mit den Schwertern. Herr Oberarzt Dr. Rudolf Diamant weilte seit August 1914 ^ohne Unterbrechung teils auf dem serbischen und seit eineinhalb Jahren auf dem italienischen Kriegsschauplatz.__ Kroße Merne Täpfsrkertsmedcrrüe für Hfstziere. Josef Kronstein, Leutnant eines Infanterieregiments, Sohn des Zimonyer Hotelbesitzers Bernhard K r o n st e i n, hat, um 'einen unserer von italienischen Fliegern angegriffenen Flieger aus seiner kritischen Lage zu befreien, aus eigener Initiative ein Abwehrgeschütz aus dem Schützengraben auf offenem Felde schaffen lassen und von dort die italienischen Flieger so lange erfolgreich beschossen, bis ihn einer derselben aus kleiner , Entfernung an Kopf und Brüst schwer verwundete und kampfunfähig machte. Für seine tapfere Tat wurde Kronstein mit der großen silbernen Tapferkeitsmedaille für Offiziere, ausgezeichnet. Sein Regimentstom- Mandant, Oberst Anton Lehar, der erst jüngst zum Ritter des Maria Theresien-Ordens ernannt wurde, richtete aus diesem Anlasse — wie „Egyenlöseg" meldet — das folgende Schreiben an den Vater des .Leutnants Kronstein: Euer Hochwohlgeboren! H err Leutnant K r o n st e i n wurd e g elegentlich eines heldenmütig bestandenen Kampfes mit drei feindlichen Fliegern, als er in beispielgebender Tapferkeit schwerbedrängten Kameraden zu Hilfe kam, durch einen Schuß, am Kopf und an der Brust.schwer, aber nicht lebensgefährlich verwundet. Das ganze Regiment ist stolz auf. seinen tapferen Kameraden, der sich einer besonderen Allerhöchsten Auszeichnung würdig gemacht hat. Indem ich Sie selbst zu Ihrem Heldensohne beglückwünsche, bitte ich Sie, überzeugt zu sein, daß alle Sorgen in weitreichendstem Maße aufgeboten wurden:, .um unseren lieben Kameraden wieder der Genesung zuzuführen u sw . . ' gez. Lehar, Oberst M. p.