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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-09-10 · 37 (10.9.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
37 (10.9.1918)
Date
1918-09-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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- etä* 6Ö8-v! - : WtlW MoWmMft. , Nr. m «Die^ärlichen Nachrichten^ die während Ger Kriegsjahre über das innere Leben Rußlands Zu uns gelangen^ lassen einen frischen Auf? schwung im geistigen Leben der Frau crlennen. Wie überall, mutzte ■itt-gsät auch, dort m uüvergleichlich erweitertem Matzeals bisher den- Mann im Erwerbsleben ersetzen. Zahlreich: Frauen sind nicht nur im juristischen Beruf«---tätig;- sie beschäftigen: sich Mch wiMnschastlich indiesem, alle wirlirn fürihr.e Gleichberechtigung. -Jmrntzr häufigerliest man - von -Frauenorganisirtionen, die alle die' Devise tragen: Gleiche Pflichten — gleiche Rechte!" Die Zahl der im Apothekerberuf beschäftigten Frauen in Rußland ist sehr groß. Rach Beendigung des Krieges-norden alle Frauen sich fraglos den Fachorganisationen anschlietzen und durch Beteiligung an dem allgemeinen Proletarierkampf für die allgemeine ökonomische und politische Befreiung aller Arbeitenden eintreten. - , näher wir mit Gottes'Hilfe dem Frieden mit Rußland, rücken, desto mehr das Werk an Arteresse gewinnen dürste. - Gesuchsbeikagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, eventuell Verwandtschaftsnachweis und Meldezettel. Letzter-Tag der EstrreichMgsftist: 30. September 1-918. EimeWLjelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4; 2. Stock stEistreöchungsprotokoll). - - - l Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen. verlieren den Anspruch auf die Stiftung.- - - » ' Wien, 1. September 1918. . - - ' D er. V » r st a n d d e r i sr a e l i ti s ch e n Ku ltus gern e i n d e - Wien. - . Zur Bewerbung sind .GesuDbögen zu verwenden, welch ist der Einreichstelle (1. Bezirk, Seitenstettengasse 4,'2. Stock) unentgeltlich zu haben sind'; die Gefuchsbögen enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. B reslau. Regina Nesißer. Ho^lkch: Der Weg ins neue Land. AbeleS: Jüdische Flüchtlinge. Verlag R. Löwit, Wien. ' Im Verlage R. Löwft sind zwei Werre erschienen, »die beide, in ihrer inneren Struktur vollständig verschieden, geeint sind durch! die Stärke des jüdischen Gefühls, das sie durchpulst und durch jtiä Reife der Form, die ihre Lektüre zu einem wahrhaft künstlerischen «Genuß macht. Hoeflichs aus eigenen Anschauungen gewonnene skizzenhafte Schilderungen Palästinas „D e r We g i n das Lau d"- Inet-e;« durch die Besonderheit der Betrachtungsweise eines Menschen der schamvoll Europas Schuld.au Asien erkennt, etwas ganz Eigenartiges, was sich mit der landläufigen Darstellung von „Land und. Leuten Palästinas" gar nicht vergleichen läßt, aber auch ^Abeles,. „I ü d i sch e Flüchtling e", Skizzen . und Gestalten, ist nichts .Gleichartiges an die Seite zu setzen, denn aus (den Momentaufnahmen jammervollen Flüchtiingselends erwachsen bleibende Wertvolle Charakterbilder jüdischer Typen wie sie in ihren.Schwächen und Starken, in ihrer Tragik und Lächerlichkeit nicht »einer er«- schput und gezeichnet werden können. . «Darrziger Eioch;. Die sogenannte „Danziger Glocke"; welchkürzlich.vom..Rütioilälnmseüm in Krakau ängekäüsk wurde, weiit' fünf verschiedene Medaillons auf, darunter eine runde Plakette, die Zwei Juden darstellt, dir' eine Weinrebe aus dem -gelobten Lande bringen. Diese Plakette" trägtim- Gegensatz zu den anderen MedSiüons. auf der Glocke keine Inschrift'. Woher die.Plakette stammt' und ob nicht fMher eine Inschrift auf' ihr >war, ist uns. unbekannt. Für die mir anläßlich der Vollendung meines 30. Dienst] abr es von Nab und Fern von lieben Freunden, Bekannten und Schülernso zahlreich zugekommenen herzlichen Wünsche und Beweise freundlichen Gedenkens-bitte ich vorläufig auf diesem Wege meinen innig* sten Dank äbstatten zu dürfen. - Markus fl. Landau Wiener-Neustadt. SregwMlS undRejMe .; ' WDW> Mr vGteWW. jäMche ' ^.M8kz«chl der Plätze: 2 im Betrage von j.e 220- Krönest, -WMW»S««gs-epWtigt..siod: Arm.e' jüdische Bräute und zwar.« 2) .W erster Reihe: Verwandte in, der ersten, zweiten und dritten Linie aus der Famisie des stffterischen Ehepaares Herrn Siegmund. Kauders und dessen Gattin, Frau Regine -Kauders, geb^ Schlesinger;. b) in zweiter Reihe: Perwandte 'in der »ersten unh 'zweiten Linie aus den Familien Dr. Anton Kauders «aus Lärmend! in Ungarn und Johanna Wolf, verehelichte Kauders 'aus 'Menstadt fUngarn), Josef Schlesinger aus Tyrnau '. (Ungarn) und Johanne Nestbrunn, verehelichte Schlesinger aus Trenczin (Ungarn); e) endlich: Bräute österreichischer oder ungarischer Staatsangehörigkeit, unter welchen bei gleichen Perhältnissen nach? Wien zuständige , oder, daselbst geborene? und bis zun Zeit «der: Bewerbung - in- .Wien, wohnhaft gewesene Einscheiterinnen bevorzugt werden.. Ber!eH«ngstas::26, November. ISIS. ... .. Betty Tap^ziere^rsch,e Mädchie!na>ussst,yttWgs!-Stifttmg zmn Andenken an dMn Wern Wrson irnd " ' LoM Spitz,. [ \ Anzahl der Plätze : 4 im Betrage von je >208 Kronen, BewerSunZsSeMchtigt sind: Arme/ sittsame jüdische Mädchen, ft-elch das 18. Lebensjahr bereite zurückgelegt haben und sich im Brautstände befinden. . " - / Bevorzugt find: 2) In erster Linie solcheBewerberinnen.- -welche mit - den Elternder Stifterin,' dem Ehepäcrre! Eersou (Gideon) Spitz und Lotte Spitz, geb. Beer, in eisteM/nWt entfernteren als dem 7. Girads dev Seitenlinie,- von GH .StiftWiw-- gerechnet, verwandt sind; b) in Ermangelung-von Bewerberinnen der vorbezeichneten Kategorie solche > Bewerberinnen, welche aus der Vaterstadt der Stifterist, das ist Butschvwitz in Mähren, gebürtig sind, wobei solche, welche feit mindestens drei (Jahren/ist Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen berücksichtigtwerden; c) in Ermangelung von Bewerberinnen aus den «Kategorien a) und b) endlich solche Bewerberinnen, welche sin einem der in Wien - bestehendenisraelitischen Mädchnwaisenhäuser erzogen worden sind.. «- - V«rkeihungstag: 9. Dezember -1916. „ , - Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis; Brautstandsnachweis. - - - -; Letzter Tag der EfnreiMngsftist: 30. September 1913. - Einretzch-stelke: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Eist-- reichustgsprötokoll). ' - ' " - . v - Kewerberinnen. welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (9. Dezember 1918) verehelichen, - werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. . - •- - Bewerbungsberechtigte Bräute, welche einest' der obenangeführten Vorzüge gellend machen' können, haben die entsprechenden- Nachweise zu erbringen. . - / Wien, .1.'September 1918. - , De r Vorst and der israelitische n Kultus ge me i n d e Wien. Zur Bewerbüug sind Gefulchsbögen zu verwenden; welche in der Einreichstells (1. Bezirk, Seitenstettengasse 4; 2. Stock)'un«rtrgeltlichzu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten jauch nähere, für die Einschreiter wichtige . Bestimnümgen. : Dr. Ad,off SaM-SMftM M Wchu,np .Ajörta(-K?a,M. Astzahk der Plätzjr : Unbestimmt, im Gesamtbeträge von 6850 Kronen. ' '> BeVrrbüstgsberijchtlgt sind': Bedürftige Personen op Unter» schied des Geschlechtes.". des Standes' und der Religion, welche.mit hochgradigen Herz-- und Aortakränlheiten behaftet'sistd' an.Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolgedessest ihren «Be'rüf auf-" geben müssen.. Bevdrpigt find': Ledige Männer. ErsuchMilagest: a); Geburtsdokument;. b)' ämtsärztlichös ZeuE uis über das mit Kongestionen gegen den Kopf Iverbündene Hdrz- und Aortaleiven des Eesüchstellers und' über den' Einslütz', iwÄches dieses Leidest auf die Berufsfähigkeit des Kränken ausüm; b)'Armutszeugnis überl die ' Vermögensünd Familiestverhältnisse des' Bewerbers/ betzw.' feister Eltern, bezw>;' seiner ' Kinder. " :LeM'r Tag' der ~ WrMGmgSKrlst : 30: September' 1916. WibHWM: 1. Betzirk^ ^itenstettengasse 4/'2'. Stock' (Ein* reichungsprotokoll). ' '- . .. Bei ustvcrästdert gebliebenen. Berhältstissest werdest'BdÄerber^ welche bereits im Genüsse dieser Stistuüg stehenj ist' «der Ritzel ist erster Linie berücksichtigt. ... Wien, 1. September 1918. -. Der Vor st an d d e r i sr ae lit i scheu Kultusg-eme i.n d « 7 . .Mie/ch. . . Zur Bewerbung sind Eesuchsbögen zu verwenden; welchein der Einreichstelle (1. Bezirf, Seitenstettengasse: 4, 2, Stbck)-. unentgeltlich zu haben sind.- - . . >- - .. ,sDie^ Formulare für amtsärztliche?- Zeugnisser sind ebendort erhältlich . >/'7. - . . ' l HersusgÄ« und veraktwortlichrr Redakteur: Dr. Josef ß. Bloch. — Druck vorr L. Beck L Sohn, Merz, Vü.

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