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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-09-06 · 35 (6.9.1918) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
35 (6.9.1918)
Date
1918-09-06
Page
– (sequence 15)
Language
German
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671 Sir, 36 ’ ■ \ ' Hk. BkMÄ , " ' » flösse von außen. Aie litt an ihrer.eigenen Schwäche und an allen denen, die sie auf ihrem Wege aufsammelte. Das also war noch nicht der StLWunR, an deiner den Hebel seiner Knnstz ansetzen konnte. Viel eher lief er Geflchr, mit ihr im Wüstensanda tzu versinken." (I, 550.) So horte denn Christof auf Mannheims zu ^.besuchen. M kam auch Urm Bruche mit dem Herausgebern des „Dionysos". Bis zum Verlassen der Heimat kreuzen Juden nicht mehr seinen Weg. An seinen Lehrjahren blieben kaum merkliche Spuren jüdischen .Einflusses haften. (Fortsetzung folgt.) Wochenschrift Leo Nosenberg. Die Juden in Litauen.. Gerichte, Bevölkerung und Wirtschaft. Politische Forderungen. Verlag der „9t«*iveji _ Jüdischen Monatshefte", Berlin-München 1918. Kriefkastrrr. Warschauer Presse. Seit dein! 4. v. M. sind die jüdischen Zeitungen „Haint", ..Moment" und „Jüdisches Wort"' infolge Streiks der Drucker nicht erschienen. Da die Verleger die Forderungen der Arbeiter als zu hoch erachteten, beschlossen sie,, die Ausgabe der erwähnten Blätter gänzlich einzustellen und an deren Stelle eine ^Gemeinsame Zeitung" herauszugeben. Die Druckereiarbeiter traten hierauf in den Ausstand. M. K. Ivv. Erliegen Zuschriften in «der Administtation. . Wie werde ich Pilzkenner? Wit 40 ^Abbildungen, von Prosessor Dr. Heinrich Lohwag. Verlag der,L. V. Endersschen K.-A., Neutitschem. Preis! 1 K. - Namur — vor und im Wjeltkrijeg. « Herausgegeben von der kaiserlichen Fortifikation Namur. Mit 180 Abbildungen, Karten und Plänen nach alten Ansichten und Neuaufnahmen., 1. bis 4. Tausend. Ein stattlicher Erotzoktavband., Geheftet 7 M., gebunden 9 M. Die belgische Festung Namur war mit Waffengewalt erobert. Während das siegreiche Heer westwärts weiterzog, war es die erste Aufgabe des Gouverneurs und der Besatzung,' den MdMnplatz zu einem sicheren Stützpunkt auszubauen. Aber -damit nicht genug. So sehr auch die Erfüllung dieser Aufgabe alle Kräfte anspannte, so wurde doch alsbald auch gleichsam die geistige und wiffenschojft-' liche Eroberung der Stadt in Ängriff genommen:- Diesem« Grunde entsprang auch der Auftrag des Kaiserlichen,General-Gouvernements in Brüssel zur Abfassung des vorliegenden.Werkes, das Namur in seiner geschichtlichen und militärischen Entwicklung schildert. In die Arbeit teilten sich eine Reihe von Offizieren und Fachmännern. So schrieb Dr. phil. Karl Schneider die Allgemeine Geschichte der Stadt Namur bis zur Besetzung durch die »Deutschen, sowie über die Zerstörungen in der Stadt und ihren Wiederaufbau. Postenofsitz'-er Hermann Graf steuert eine Baügeschichte von »Alt-Namur bei, Professor. Wilhelm, Kreis macht seine Vorschläge. «zum Wiederaufbaudes Rathäusplatzes. ’ Gefreiter Josef Stoll berichtet.über die Neugestaltung der Gräberanlagen, sowie über merkwürdige «geologische .Verhältnisse usw. *- So ist das Buch dazu angetan, -Namur,.' diese herrlich gelegene Stadt, jedem Deutschjen näher zu bringen.! Besonders teuer wird' aber das Buch jenen sein, die >u'm den Besitz der Eitadt gekämpft und geblutet haben. R. Piper & tzm, Verlag München. Karl Hans Strobl, Seihe Bprowitz, Roman.« Verlag von L. Staack- Mann in Leipzig. Geheftet M. 4.50, (gebunden 6 M. „Orient und Otzident sind nicht nrehr«zu trennen,—", dieses Goetyewort hat in der jüngsten Gegenwart »eine ungeahnte Bedeutungerhalten. Durch den Weltkrieg find «Länder in den Gesichtskreis Md in die Interessensphäre des deutschen «Volkes gerückt, die wir' früher kaum dem Namen nach kannten. > Wir entsinnen uns, schorz in unseren Kindertagen die fremdartigen Gestalten der Galizianer angestaunt zu haben, die gelegentlich als Träger eines rätselhaften Schicksals in den Hauptstädten DNtteleuropas austauchten, -wir haben neuerdings den Namen Galizien tausendmal gehört und gelesen. Aber wer kennt Galizien wirklich? Dieses Land, chas uns räumlich so nah benachbart ist, und das uns doch «in seiner Fremdartigkeft atz. ein „.Halbasien" erscheint? Da erbietet sich Karl Hans Strobl, der die seltsame, gleichsam schon der Vergangenhett ängehörende »Welt des Ostens auf seinen Kriegsfahrten gründlich kennengelernt-hat, uns in das Merkwürdige Land und in das Absonderliche, unserer Wesensart so entlegene Leben seiner Bewohner zu.'führen, indem er uns seinen galizischen Roman „.Seide Borowitz" schenkt, die -tragische Geschichte eines Hätzlichen, der seit, seiner Eebutt teiti Spielball dämonischer Gewalten zu sein scheint: Von seineM-lDater als Sterbender auf geheimnisvolle Weise dem Tode abgerungen, bleibt «er, sein ganzes Leben lang unter dem Bann eines «Schicksals: der um sein Opfer betrogene Tod begabt ihn mit seherischer Kraft, lätzt ihn Dinge^ Begebnisse und Menschen durchdringen, aber nur «auf Küsten des eigenen . Lebensglücks, das ihn,, den abschreckend Hätzlichen, «flieht. Dieser Gegensatz zwischen der nutzeren Hätzlichkeit und «dem! inneren Ringen nach Licht, Schönheit und Glück macht chie ttagijche Wucht «Buches aus. Die Literatur der Gegenwart «erhält in diesem Büche eine der reichsten Gaben der vielseitigen »Kunst des Derfaffers. FilmgeMchten. Unter Mitwirkung-zahlreicher Filmdarsteller von Hans Richter. Verlag H. Richter, Berlin W.,> Kurfürstensttatze 21/22. . __O WWsfor Gosch süjv a-rm^Wittveu. Anzahl der Plätze: Einer iM Bettage «von 20 Kronen. Velverbiungsberchhfigt sind: Arme, alte, alleinstehende, gebrechliche Witwen jüdischer Konfession. l _ BevoiWgt fljiip: Derartige Witwen aus der Familie und Verwandtschaft der Stisterin. > . Verleihungstag: 17. Oktober 1918 (11. Eheschwan). - Gesujchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten, eventuell Berwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1918. Einretzchstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien.. 1. September 1918. , Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. ) Zur Bewerbung sind Eesuchsbögen zu verwenden, -welihe in der Einreichstelle (1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, >2. Stock) unentgeltlich zu haben sind; die Eesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. > Anläßlich der hohen Feiertage entbiete ich allen Mitgliedern Freunden und Bekannten meine herzlichsten Glückwünsche j%s.: Bernlfard Mayer Obmann des Bethausvereinea —__ >Tefilatb Jeschurun«. . Oie älteste deutsche Bebersetzung des jüdischen Gebetbuches aus den Jehre 1530 und ihr Autor Antonius Margurithu. Eine literarhistorische Untersuchung von Dr. Jesef Mleies. Wien 1916, R. Löwit Verlag, Preis K 2.40. Geheimrat Prof. Lndwig Geiger in der »Allgemeinen Zeitung des Judentums« (Berlin): . . . Die Arbeit ist als eine Bereicherung der Wissenschaft mit Freude zu begrüßen. Dr. R. in der »Freien jüdischen Lehrerstimme«: . . . Die in allen Teilen interessante Publikation, die auch einen Beihag zur Kulturgeschichte der Juden im sechzehnten Jahrhundert enthält, ist mit großer Gründlichkeit und vielem Geschick gearbeitet. Die ansprechende Ausstattung verdient gleichfalls ungeteiltes Loh. SOFORT NACH KRIEGSENDE EINHEIRAT — sucht ~ 29jähr. tüchtiger Kaufmann» im Auslände selbständig gewesen, derzeit militär. Kanzleikraft. Frdl. Angebote unter „Glückliches Helm" an die Administration des Blattes.

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