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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-08-30 · 34 (30.8.1918) · page 11

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
34 (30.8.1918)
Date
1918-08-30
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Seite 551 Dir. BkorW Wschenschrist Palästina, dem Lande unserer geistigen Geburt und Entwicklung, zu geben." . . Als Vertreter der Arbeiter sprach auf der Versammlung Joses Schloßb>erg, d"er Führ er, der jüdischen Herrenschneiderorganisation. Er betonte, daß es. -viele Fragen gäbe, in denen Juden verschiedener Klassen Msammenarbeiten müssen. Die jüdischen Arbeiter haben bereits, sagte er, die Wichtigkeit der Anteilnahme am jüdischen Gemeind eleben einzusehen begonnen Und die -jüdischen Gewerkschaften werden sich! in Hinkunft immer mehr daran beteiligen. Die jüdischen Arbeiter werden auch, erklärte 'er weiter, darauf bestehen, daß die Ges meinden demokratisch organisiert und geführt werden. Vermischtes. Gedenket unserer Tapferen! Seit denk Bestehlen der Rabbinervereinigung hat unsere Geschäftsstelle über 5000 Sendungen expediert. Gebetbuch er, Tefillin, Schausäden, Unterhaltungslektüre, Zeitungen usw. sind an der Front sowie in den Militärspitälern des Hinterlandes zur Verteilung gelangt. Auch mit unseren Kriegsgefangenen im feindlichen Ausland, die vielfach sich von jedem' jüdischen Zentrum entfernt sehen müssen, wurde auf diese Weise die Verbindung erhalten, vor allem ihr Zusammenhang mit dem Judentum gepflegt. Ergreifend sind bte~ Dankbriefe unserer Soldaten und die Schilderung der Eindrücke, den die altgewohnten Gebete unter dem' Donner der Kanonen, im Angesicht des Todes auf sie ausgeübt haben! Den Daheimgebliebenen obliegt es jetzt, eine weitere Kräftpvöbe aüf.das sprichwörtliche goldene jüdische Herz zu bestehen und uns in der Ausübung unserer Liebes-- Pflicht gegen unsere Tapferen nachdrücklich! zu unterstützen. , . Denken wir an die Unzähligen, die unser Wirken so daNkbar aufnehmen, und säumen wir nicht, ein jeder mach seinen Kräften, den Brüdern draußen durch die Tat zu beweisen, daß wir im Geiste und Herren bei "ihnen sind und zu würdigen wissen, was sie für uns leisten! - Jeder betrachte es als seine heilige Vflicht, unser Liebeswerk zu unterstützen und zu fördern! Insbesondere bitten wir, an den bevorstehenden Feiertagen bei den Spenden vor der Thora unserer „Rabbinervereinigung" zu gedenken. - Rabbinervereinigung für Liebesgaben an Soldaten und /Kriegsgefangene, Geschäftsstelle: Jsr. Subsidiarseelsorge des Roten Kreuzes in Niederösterreich, Wien, I.,-Milchgasse 1. Postsendungen sind gebührenfrei mit dem Vermerk: „Liebesgaben, M i l i t ä r u n t e r st ü tz> u n g s s a ch e. Portofrei". Zahlstelle: K. k. priv. allgem. Verkehrsbank, Wien, I., Wipplingerstraße 28. DM Dienst der WisÄen Soldaten an den hohen Feiertagen. Das Militärkommando Wien hat mit Befehl Nr. 194 vom 19. August 1918 bezüglich des Neujahrs- und Verföhnungsfestes verfügt: . Am Freitag den 6. September 1918 (um 6 Ahr nachmittags beginnt das jüdische Neujahrsfest und endet «Sonntag den 8. September 1918 um 8x/2 Uhr nachmittags. > Am Sonntag den 15. September 1918 «unt .4 Uhr nachmittags beginnt das Bersöhnungsfest, das am Montag -den 16. September 1918 um 8Y» Uhr nachmittags enbet./ An diesen Festtagen werden in allen '.Statt, in welchen sich Gotteshäuser befinden, Gottesdienste abgehalten werden; wo keine vorhanden sind, ist den jüdischen Soldaten (Gelegenheitzu geben, sich zu gemeinsamen Andachten zu versammeln. ' Die'Gottesdienste finden wie folgt statt:: Freitag den 6. September 1918 von 6 Uhr nachmittags bis 8r/z Uhr nachmittags. . Samstag den 7. September 1913 von >7 Uhr vormittags bis «12 Uhr vormittags und von 6 Uhr nachmittags bis Ql/2 Uhr nachmittags. ( Sonntag den 8. September 1913 von 7 Uhr vormittags bis JL2 Uhr vormittags. Sonntag den 15. September 1918 von 5 Uhr nachmittags bis 9 Uhr nachmittags. ~ v Montag den 16. September 1918 von.7 Uhr vormittags bis 8^/2 Uhr nachmittags, (den ganzen Tag.ohne Unterbrechung). Da das Neujahrsfest und der Versöhnungstag die heiligsten jüdischen Feste sind, der Gottesdienst den .'größten Teil der ZeM ausfüllt, sind alle jüdischen Soldaten, wie:auch die landsturMpfkichtigen Zivilarbeiter in Betrieben unter. militärischer Leitung, wenn, es der Dienst nicht .unbedingt unmöglich Erscheinen läßt, an dieDr Tagen,, das ist am 7. und September, ferner aM NachmMügt des 15. September und insbesondere am.'16. September, dem Bersöhnungstage, dienstfrei, bezw. stationsfrei zu belassen. « Am Versöhnungstage, der ein strenger, von -jedem gläubigen Juden beobachteter Fasttag ist, darf der «jüdischen Mannschaft dia Menage nicht mittags, sondern erst nach'Beendigung des »Festes verabfolgt werden. { Diese Verordnung findet auch sinngemäße Anwendung« auf die Kriegsgefangenen in den Kriegsgefangenenlagern und an «den Arbeitsstellen außerhalb der Lager und auf die Professionisten jüdischer Konfession des Austauschkaders. Gratulationen anläßlich des rDOT ^X^Festes zugunsten der Kriegsfürsorge. Einem seit Jahren eingebürgerten Brauche folgend, laden wir unsere P. T. Leier ein, Neujahrsgratulationen durch eine Anzeige in der „Oesterreichiscken Wochenschrift" an Stelle der -direkten Gratulationen per Post erstatten zu wollen. Auf diese Weise verbindet der Gratulant mit der Erfüllung einer Formaliät gleichzeittg die Förderung der jetzt so hochwichtigen Kriegsfürsorge. Die Einschaltung solcher Anzeigen erfolgt in der dem Roschhaschanah-Feste vorangehenden Nummer unseres Blattes vom 6. September l. I. gegen Einsendung einer Spende von mindestens 8 Kronen zugunsten der Kriegsfürsorge. Letzter Termin zur Einsendung solcher Anzeigen 1. September 1918. „Hilfskommission 1915" und »ZesterreWsches Landes- Komiler" für Palästina, Wien, 4. Bez.. Frankenberggasse 14, Baron Leopold v. Pollack 3000 K., Bethausoerein Maichstke- Hadafch durch Herrn M. Dänemark, Brünn,» «von Markus Däne-, jnar? 100, Wolf Hirsch, Dänemark, Aron iGottlieb je 50, E. Faust 40, L. Altmann 72, Aron Altmann, (Aron Nusbaum je 36, Sr Herbst 30, I. Rosenfeld> N. Methal, -Mvchek Felber, S. Wolf. S. Stempel, S. Postrong, N. Stralberg, Jakob Raab je 20. F- Eoldstoff 18, Brüder Siegmann, Jsak Orschützer, M. Kohn, Weintraub, Jonas Eoldklang. M. Teilslbaum, A. Salik, Silfen. I. Dhurning, -Samuel Dersthowitz, Weiß, Moses Ellenbogen» Chaim Strum, Herbach,. B. Ganz, N. Eissnberg, «Osias Ritter je 10k» Honig 11, D. M. Diker, S.'Birn, M. Stern, E. Goldfinger, Sommer, Abraham Stern^M. Ständer, M. .Nusbaum, Osias Zwirn je Lj. Jakob Landmann, M. Neumann je 4,»'zusammen 826 K.; Nina Seidenfrau, Kryniev 557, Rabbiner Dr. Leopold Goldschmied', Prohnitz, als Fortsetzung der Sammlung von Wilhelm Lösegeld> Rudolf Wolf, Kaufmann u. Planks, Holz it. Salzer je 100, Karl Kranz 50, Bernhard Groß 30,» Rafael Jakoel, Eduard Singer je 10, Friederike Hirsch 4. zusammen, 504'K.; Fräulein Helene Schreier, Dobrka 258, Israelitische Kultusgemeinde DobriWik 131,. 'Rabbiner Nvchim Weidenfeld,, Dabrooa 105.72,» Religionsprofesjvr Rabbinatsverweser M. A. Landau, Wr.-Neustadt 63.66^ -Israel David Grabjcheid, Czudin 6P,. Siegmund Hosfmann, Eisenwarenlager, i

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