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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-07-26 · 29 (26.7.1918) · page 11

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
29 (26.7.1918)
Date
1918-07-26
Page
– (sequence 11)
Language
German
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ftu 29 Dr. Bwch S Wochenschrift L*a« 467 ' M. M. Kranz u. Bruder. -Eduard Kunstadt. Leopold Bauer, Mina Trenter, sämtliche imWien, je 2, Gottfried Eisler, - Wien 1 K. ' Möge n-D o w i d-N a g e l s p e n d e n. Kür Kriegswaisenhaus Saffed: Religionslehrer B. Fuchs, als Fortsetzung der Sammlung in den Schwarzwald scheu Schulanstalten K. 75.20. __ \ Kri e gsspitalshilfe" für^ Palästina. Landtagsabgeordneter Josef Hatschet, Troppau 50 K., Robert Entmann, Prag. König!. Weinberge 28, und 4 K., zusammen 32 K.; R. R., Sulz-Stangen 5 ft. Adresse für Zuschriften: K. k. Hofrat Dr. Julius Schlag, Wien, ll., Obere DoNaustraße '109. ZaWelle für'Oesterreichr-Bankhaus S. M. v.- Rothschild, Wien,I.. Rmngaffe 3, Neue Freie Presse, Wien, I., Fichtegasse 11; für Ungarn: ' Magyar-Altalanos Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche Bant, Berlin, Postscheck-Konto Nr. 1000. auf das Konto „Kriegsspitalshikfe für Palästina". _ Spenden. Bei der ..Oesterr. Wochenschrift" eingelaufen: Frau Armine, Eingedenkf Pirnitz. je 5 K. für^Ftau Katharina Steiner, für.die Hungernden in-Palästina; von Robert Guttmann. Kgl. Weinberge, zum Tischo-be-Aw je K. 1.20 für Hilsskommission 1915 für Palästina, für Kriegswaisenhaus in Saffed und Jüdisches Krankenhaus Schaare Zedek; durch Rabbiner Dr? M. E. Kaufmann-, Birooitica. für die verlassenen jüdischen- Kinder Galiziens und der Bukowina von Frau Direktor Schäffek, Virovitica 10 ’ft., von Fräulein Olga Schäffer 5 K.. von Franz. Schäffer 5 K.>; von Else . und- Josef Rosenthal,' Wien, 50 K> für die Krsegermütterkasfe; R. Löwenstein, Wien- 20 K, für den „Abmehrfonds"; H. Weishut, Ronsperg 4 K. für die Armen und Kranken in 'Javes, Jerusalem. ' . Gm.Opfertag. Ueber Anregung des Zionistischen Zentralvereines, Sektion II, im Einvernehmen mit dem: Exekutivkomitee der österreichischen Zionisten konstituierte sich am 20. d. M. ein Komitee, das in den nächsten Wochen einen alkgemeinen Oesteweichffch-MrMrr. Opsirtag veranstalten wird. Der Ovfertag soll folgenden munifizenten Zwecken dienen: 1. Förderung der Palästina-HilWaktion; 2. Schaffung eines Fonds zwecks weiterer Ausbildung'von jüdischen Kriegsviaifen in Galizien und-- der Bukowina zu produktiven, gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufen. Das Komitee wird in den nächsten Tagen mit einem Appell an die gesamte österreichische Judenheit herantreten, um sie für die eminent witzigen Zwecke des Opfertages — sowohl bezüglich Linderung der gräßlichen Notlage, in welche unsere palästinensischen Brüder des alten und neuen Jischubi infolge der Kriegsereignisse geraten sind, als auch wegen der beruflichen ^Ausbildung von Waisenkindern.;nach unserentapferen Kriegsgefallenen — zu interessieren, und glaubt der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck geben zu können, daß »kein Jude, ohne Partei- und. Stanldesunterschied, sich seinen Pflichten entziehen -wird. Die Komiteeadresse lautet: „Komitee des Oesterreichisch^jüdifchen Opfertages", Wien, 2. Bezirk, Glockengasse- 30. Jüden, gedenket des KriegSmasieufönds! Der heilige. Zweck, welchen lvir verfolgen, ist, die -jüdischen Waisenkinder im Geiste des streng orthodoxen und thoratreuen Judentums zu erziehen und zu versorgen. Wir . find an der?. Arbeit, iw größeren und kleineren Städten Galiziens und der Bukowina Waisenhäuser auf orthodoxer Grundlage zu errichten, und sind auch bereit, jedes von der jüdischen Kultusgemeinde auf gleicher Basis errichtete Waisenhaus nebst der von der hohen Regierung durch uns zu gewährenden Subvention auch-unsererseits mit namhaften Mitteln zu unterstützen.- Es ergeht nun der Ruf an die P- T. Herren Rabbjnen und Kultuspräftdenten Galiziens und der Bukowina, sich zu bestreben, in ihren Orten solche Waisenhäuser, zu errichten, »überall, wo ein für ein Waisenheim geeignetes Haus zu kaufen, oder zu mieten sich darbietet, uns hievon Mitteilung zu machen und uns in unsererheiligen Mion - überhaupt tatkräftig zu unterstützen. Der Kriegswaisenfonds der „Agudas Jisroel" in Wien, 2?- Bez., Schmelzgasse 9, Tür 8. -"Helfel emiem - wüMgew» 'Gekehrten! Ein bedeutender Gelehrter aus Galizien, von den größten Rab / binen wegenseiner Gelehrsamkeit und seines umfassenden Wissens anerkannt.- verlorbei Kriegsausbruch -sein ' ziemlich bedeutendes Vermögen- und rückte bald darauf zum > Militärdienste ein. Abev das geistige Schaffen kennt keine- Hemmung. An Orten der größten Lebensgefahr gelang es demselben, einige für die jüdisch: Literatur ■ sehr wertvolle Werke in deutscher Sprache zu - bearbeiten. 7 Der Autor dürfte in allernächster Zep aus dem? Militärdienst entlassen werden)-und er möchte geinö> Merke in -Tsruck fegen. >daerdurch den Verkaufs seiner- Schriften die einzige - Möglichkeit sieht, seine zahlreiche Familienach seiner Heimkehr erhalten zu können. Derselbe ist aller Geldmittel bar und es ergeht der Ruf an edle Wohltäter, ihm - die Drucklegung zu ermöglichen. Die Redaktion der „Oesterreichischen -Wochenschrift" nimmt gern Subskriptionsbeiträge für die-Tberke-'entgegen und wird solche veröffentlichen. » Für die UebernahMe der Druckkosten eines Werkes wird solches ' HeM --Spender-- oderdem-- Andenken eines -ihm - teuren 'Toten gewidmet. - / Weitere Spenden eingelaufen von M. Schenker-Gottesmänn, Wien 100 K.; Armine Eingedenk, Pirnitz, 5. ft. Wien. (.9$ortrag.) iJn den Räumen des^ Vereines ostjüdischer Zionisten (Sektion II) findet Samstag''den 27. d. M. um 7 Uhr abends ein Vortrag des Schriftstellers Herrn R. M. Gelber über Zeitfragen statt. Gäste, Damen und Herren, willkommen. - , Wien. (Trauung.) Sonntag den 21. .Juni, nachmittags halb 3 Uhr, - fand im Tewpel, 19. Bezirk, Dolinergafse 3, die Trauung -des Herrn k. k. Oberarztes Dr. Anton Lieben, Sohnes der Frau Sophie Lieben, Gattindes verstorbenen 1. Sekretärs der isr. Knltusgemeinde, kaiserl. Rates Dr. Theodor Lieben, mit F räulein - Marianne I e l l i n e k, Tochter der Frau Adolf Jellinek, statt. Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Feuch twang hielt an das Brautpaar eine herzliche Ansprache, Kantor Kostrow sang die Hochzeitsgesänge mit Chor und Orgelbegkeitung. Wien. Am 5. Juni d. I. starb in Wien in -ihrer Wohnung> 20. Bezirk. Rauscherstraße 2. Frau Lina Pfeifer, geb. Kraus, und wurde einer letztwilligen Verfügung zufolge in aller -stille ihrem ihr vor einigen Jahren vorangegangenen Gatten beigesetzt. Rur die Kinder der Verblichenen ünd intime Freunde ihres Hauses umstanden die- Bahre und lauschtentiefergriffen den erhabenen rituellen Gesängen des 'Oberkantors Baffer und den schlichten, warmempfundenen Worten des Rabbiners Dr. B-a ch. Frau Lina Pfeife r, eine' Tochter des . einstigen Großindustriellen Josef Krausnnd Gattin des Realitätenbefitzers Friedrich Pfeifer; eine Dameder -Gesellschaft; welche tiefgehende Sympathien erweckte, -wurde dem Leben entrissen, ehe sie ihre Lieblingspläne. worunter anch^ eine großzügige Aktion für bedürftige Kranke zählte, verwirklicht sehen konnte. 'Schon in ihrer Jugend, als sie als >13jährigs mutterlose Waise^denrjederzeit gastlichen Heim ihres schwerhörigen Vaters vorstehen '--mußteverstand sie es'sowohl durch ihre hervorragend-musikalische Begabung uu,' durch ihre liebenswürdigen Umgangsformen, geistige Größen um sich zu sammeln; Größen, wie Seminardirektor Frankes Eduard Kremser. Dr. Fischhof u. a. Ihr Entgegenkommen für arm» und reich, ihre rührende Bescheidenheit, ihre Seelengröße und Seelengüte machten sie zu einerätlgemein beliebten Persönlichkeit. Es trauert -jeder, der sie kannte. Zionistiskcher Fvrmenvkrem. Sonntag den 28. 5Juli 1918, präzise 10 Uhr vormittags, findet im Theater ..Neue Wiener Bühne", 9. Bezirk, Wasagasse, eine Wohltätigkeitsmatinee statt. Einleitende Worte kn deutscher. Sprache. Zur Aufführung gelangen in jüdischer Sprache, dargestellt von Mitgliedern der ..Jüdischen Bühne", „Zyrikgekimen"- von Schalom Asch und -.Menschen" von Schalom Aleichem- - Die -Aufführung einiger hervorragender Bühnenwerke der jüdischen Literatur im Rahmen eines modernen

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