Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 28 (19.7.1918)
- Date
- 1918-07-19
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 456 Dir. BAW Wochenschrift Nr. 28 Herzog Mor. „Loroth Botenu" Stampfen 1918 (5678), 4°, 160 Seiten. < f Dieses bei Adolf Mtälay & Sohn, Nachfolger, erschienen^ Werk hat der Verfasser, Bezirksrabbiner in Stampfen, über mehrfaches Verlangen der Stampfener Judenschast und gewiß, auch zur Freude jener AbkömmKnge Stampfener Juden, die in Prooinzftädten und in den Hauptstädten beider Teile!der Monarchie in verschiedensten Stellung^ leben, von denenes manche gu Wohlstand und Reichtum gebracht und manche in Iden verschiedensten Zweigen des menschlichen Schaffens sich rühmlich hervorgetan haben, herausgegeben. Die Arbeit ist eine Bereicherung der Literatur über Familienforschung und der Geschichte der Entstehung der jüdischen Gemeinden an der westungarischen Grenze, im Bannkreise von Wien. An vielen Stellen des Buches finden jwir unsere Wiener Gemeinde genannt und so wird auch der -Wechselbeziehungen dieser zwei Gemeinden Erwähnung getan. Nebst dem allgemeinen Interesse erwächst in uns somit <mch aus «lokalen Gründen das. Verlangen, das Buch zur Hanb zu nehmen.' Der (Verfasser h«t sich mit seinem Erstlingswerk auf diesem Zweige der jüdischen Forschung bei uns gut eingeführt. Wiewohl in diesem Werke hauptsächlich nur die Grabsteine der Rabbiner und rabbinisch geschulten Männer Stampfens behandelt werden, können wir beruhigt sagen: das Werden und Treiben dieser bank der Liberalität «der Palffyscheu Herrschaft entstandenen Judensiedlung wird uns plastisch oorgeführt. Ist ihr Entstehen auch in Dunkel gehüllt, iso sehen wir in „historischer Zeit" bald ein blühendes Gemeindeleben vor >uns. Gewisse ^chicksälsschläge, wie Brand, Bankerott eines Gemeinde- Mitgliedes, die großen, Ereignisse des napoleonischen Feldzuges schwächen die Gemeinde vorübergehend, können aber ihre.Lebenskraft nicht unterbinden. Allerdings ist der Verfasser «auch bestrebt, bet den einzelnen Biographien auch Schilderungen und Betrachtungen einzuflechten, die nicht zur Geschichte Stampfens gehören, was also ein Abweichen vom eigentlichen Thema «bedeutet. Wir können aber diesbezüglich mit dem Verfasser nicht >zu strenge ins Gericht gehen, weil er uns immer etwas tzu sagen hat oder uns das Nachschlagen der angeführten Literatur vielfach erspart. Dl Anschaffung dieses Werkes kann nur wärmstens empfohlen werden. Dr. G. Freud Mann, «Wien-Belgrad. »Klau-Weiß"-Bkätt«." Monatsschrift für jüdisches Jugendwandern. Jahrgang VII. Juni 1918. Taurus 5678., Heft 1. Expedition : Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. i,,Blau-Weitz"-Liederbu,ch, herausgegeben von L. Kopf. Zweite, vollständig umgearbeitete und vermehre Auflage. Enthält gegen 150 deutsche, hebräische und jiddische Lieder. Jüdischer Verlag, Berlin 1918. s^Jecubbaal." Eine Zeitschrift der jüdischen Jugend. 1. Jahrgang. Heft 2. Mai 1918. R. Löwit «Verlag. Berlin-Wien. Jüdische Lriegshefte." 2. Heft. Verlag von Dr. Wilhelm Berkelhammer („Moricch"). H. Kadi sch: Die Juden und die österreichische Verfassungsrevision. Wien 1913. yXts weißen Menschen Schfcksälsftunde" von Ernst B l e i e r. Anzengruber-Verlag, Brüder Suschitzky, Wien-Leipzig 1916. •,Xit Politik des Lebens." Ein Grundriß für den Bau der Menschheits-Organisation von Georg Selety. Mit einem! Ee- , leitwort von Rudolf Go ld scheid. Anzengruber-Verlag, Brüde» Suschitzky, Wien-Leipzig. ___ ' 1 \ Jsaac Herzberg, er. Lehrer der Synagogengemeinde zu -Bromberg, „Mein Judentum". Die hauptsächlichsten unterscheidenden Merkmale des Judentums und des Christentums. Für jung und alt dargestellt. Leipzig 1916. Verlag von M. «W. Laufmann. Tie Judenverfolgungen in Galizien und Rumänien. Rede, gehalten von Dr. Jakob Llatzkin in der IvoM Aktionskomitee der ostjudifchen Organisationen . veranstalteten Massenkundgebung im Züricher Bolkshaus. Verlag der Loge Al. Hamischmar. I , . »fDaimo«." Eine Monatsschrist. 2. Heft: April 1918 Verlag Daiinon-Schristen, Brüder Suschitzky, Wien. Herausgeber JaÄb Moreno Levy. Redakteur E.Ä. Rhein Hardt. Mit Beiträgen von: Bela Balaza, Franz Blei,: Mar Brod, Paul Claudel, Rudolf F u ch s, «Iwan. G v l l. Jakob Moreno Levy, Giovanni P a s c o l i, E. A. R he inh a r b t, Dr. Alerander Schmid, Friedrich Schnak, (Egon Welle tz und Franz.W e rfe l. Josef Lastein. Logos und Pan. Eine Liederkette aus ünsereml Leben. Berlin-Wien 1918. R. Löwit Verlag. . Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. L. L. Die „Muskete" hat vor 14 -Tagen ein witzig sein wollendes Gedicht gebracht, ioo der zweifellos jüdische Lriegsgewinner, welcher dem Fürsten Liechtenstein die Ruine Greifenstein abkauste, in Wort und Bild verächtlich gemacht «wird. Heute meldet die „Zeit" daß der Läufer Ritter von iLostersky, Sohn des gleichnamigen Feldmarschalleutnants und Bruder eines Generals und des Prälaten. Ubalds von Llosterneuburg sei. Was «wird jetzt die „Muskete" dichten? I K. F Vor dem Revolutionstribunal in Moskau wird in nächster Zeit eine Reihe von Prozessen gegen die früheren Minister des zaristischen Regimes beginnen. In erster Reihe wird der frühere Justizminister Schtscheglowitow als Angeklagter erscheinen. Die Hauptanschuldigung lautet auf Einwirkung auf die Richter im K i e w e r Ritualmordprozeß gegen Beilis. Der Hilsner,,Prozeß" bleibt vorläufig ohne Sühne. Zur gef 1. Beachtung! An jene P. T. Leser, welche es bisher verabsäumt haben, die in Nr. 25 beigelegten Posterlagscheine zum Begleiche ihres fälligen Abonnements zu benützen, erlauben wir uns in den nächsten Tagen Postaufträge in der Höhe des Abonnementbetrages zu richten. Die geehrten Abonnenten werden gebeten, um Störungen in der Blattzusendung zu vermeiden, diese Postaufträge unbedingt einznlösen. vis Adminiatation. Karl und RofaKa iG-okdfchjmW'schx Stiftung!. Aus dieser Stiftung gelangen, für das Jahr 1918 10.900 Lronen an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welcheihre Verwandtschaft Mit dwn' am'26. Februar ^1902 in Wien verstorbenen Herrn Larl Eoldschmidt, bezw. mit dessen Gattin, der ' am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel, Nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Personen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des -Stifters, Herrn Larl Eoldschmidt, bezw. von den Urgroßeltern der Stisterm, Frau Rosalia Goldschmidt,- geh. Engel, in ehelicher Deszendenz abstamMen. > , . Gesttjchsbeilagen : Geburtsdokument, Verwandtschaftsnachweis im Sinne der vorstehenden Bestimmungen, Armuts- oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchstellers. ' Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juki 1918. Einreichstelle: Israelitische Lultusgömeinde, Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 15. Juni 1918. . . ' Der Vorstand der israelitischen Lultusgemeinde. Wien. . Zur Bewerbung sind -Eesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock) unentgeltlich zu haben sind,' die Eesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Jakob Löwysche Stiftung Mr den israek. Tempel in Innern StzM Wien. AnFaht der erledigten Stistplätze: -Einer simi ^Betrage von 100 Lronen (zahlbar in Halbjahresraten a, 50 Lronen). Bewerhungsberchhtigt sind: Arnch israelitBche -Männer, -welche sich über ihre Armut, -ihren religiös-sittlichen Lebenswandel auszuweisen vermögen -und die -Verpflichtung übernehmen,. das ganz« -Jahr hindurch an jedem > Wochentage morgens und abends zur bestimmten Stunde im israelitischen TempH in der inneren Stadt anwesend zu sein, sowie >aM Sterbegedächtnistage des Stifters (Jakob Lölwy, das ist/jeweils aM U. Jjar und an dem Sterbeggedächtnistäge seiner Gattin Babette üöwy, das' ist jeweils ämr 12. Schbat, das Ladischgebet zu verrichten. ' Bev'ürzsugt sind: Verwandte des (aM 7. Mai 1864 zu -Men verstorbenen Stifters, wobei unter (mehreren konkurrierenden Verwandten die Nähe des Grades, die größere Bedürftigkeit und schließlich das höhere. Alter-den Ausschlag geben sollen. . Gesr<chsbMagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des Rabbinates über den -religiös-sittlichen Lebenswandel des Bewerbers, eventuell Nachweis der-Verwandtschaft mit dem Stifter. Letzter Tag Ver EinrMsungsfrW: -20. Juli 1918. Einreichstelle : 1. Bezirks «Äitenstettengasse 4, 2. Stock-' (Einreichungsprotokoll). Wien, 20. Juni 1918. - >- D-a-s S'tiiftung-s'kurqtoriüm. L. Bloch. — Druck vou L Beck & Sohn, Men, Y^.