Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 27 (12.7.1918)
- Date
- 1918-07-12
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite M» Dr.; BLochA Wochenschrift Nr. 27 LßUue jüdische Monatshefte." Zeitschnst für Politik. Wirtschaft und Literatur in Ost und West. .2. Jahrgang. Mt J7- 10. Juni 1918. Verlag -er ,.Neuen Mischen'Monatshefte , Berlin- München.' Inhalt: Leo Ro sender g: Die Juden in Litauen. — Pros. Dr. Otto v. Z roste d ine ck: Die Litwaki- -Julius B ad: Die Wiederkunft des biblischen Motivs im jüngsten deutschen Drama. — Älbrecht Hellntann: Montaigne, ein . jüdischer Denker. — Echolem A l ech e nt: -Kleine Geschichten. — Umschau. — Literatur. ’ - - \ . " . Kriegtaste« ^aMreiche Leser. Cie sind alle im> Irrtum. * Baron T h a o onat, der in der verflossenen Woche von Ider gegen ihn erhobenen AnNage Wegen Preistreiberei Mt' Rüben sreige sprochen Wurde/ ist ein waschechter- Arier. Seinen Namen »„Thavonat mrt „Towe" ^Gut) in Zusadrmenhang bringen zu wollen, -wäre sonnt ganz und gar verfehlt.' V Arg. K. Gr< Wir haben Ihre Zuschrift -an den „Oesterrevchisch-JsraelitiMn Gemeindeb.und" als geeignetes Forum zur DurdMhrung Hrer Anregung we,itergeleitet. SL Sie find entweder vergeßlich oder zu?jung. wenn Sie den Standpunkt der „Nachschrift" zum ersten Artikel in der letzten Nummerglauben, bei uns zum erstenmal zu Uesen. Den glercheii Standpunkt hat die „Oesterr. Wochenschrift" stets vertreten. Schon in Nr. 2 und 3 der „Oesterr. Wochenschrift" des Jahrganges . 1885 unter der Überschrift „Dao Problem des 'Antisemitismus", 4«rner Wsimilaüon und Antisemüismus" wurden 'dir gleichen vnd Prinzipien wertteten. Ja,- der Vesttekdigung dieser Ansichten diente «ne' *$gmt Schrift unseres Cheftedakteurs „Der nationale. Zwist stmd diekZuden in Oesterreich, f.Von Dr. ^z. S.' Bloch Reichsratsabgeordneter. Wien 1886. Verlag von M. .Gottlieb, 1. Bezirk. Schulerstraße 1." Dieses Buch tbildet di- Quelle, aller jüdifchnaüonalen PotzKk nr Oesterreich ' P. Besten Dank Mr 4« ^Anerkennung und Zustimmung. Den ÄbdMck Ihres Schreibens Musst« wir leider ablehnen; wir können M «genen Heim keinen Weihrauch streuen tlassen. Hartman«.. Rabbiner Dr.' Grunwald ist nach Konstantinopel gereist und hat Ihre Mitteilungen mitgenommen. Telegramme und Briefe aus Sch: vergebens erwartet. '• V Räbb. Greif. Adresse unleserlich. f' >. B. in Cs. Jene Zeitung / besitzen wir nicht. . Vielleicht ie uns das betreffende Exemplar. . Notizen. K. f. j«*®; KifelEttstn, ßehensfc und Aussteueroersicherungs- Mstnlt «U? G^echütigteit, Der Geschäftsbericht dieser Anstalt pro 1917 enthättamchfolgende wesentliche Ziffern: NMproduktron: 41'0 Millionen Kronen Dersäherungskapital; Schlußstand: 230.113 Poltzzen mit 2914Millionen Kronen Versicherungskapital; Prämien- und- Zinseneinnahine: 19 4 Millionen Kronen; Leistungen an Versicherte: 10 2 Millionen Kronen; Versicheunrgstechnrsche Reserven^ 107'7 Millionen . Kronen; Reingchoinn: 11 Millionen Kronen. Alle Ziffern erweisen die kraftvolle Aufwärtsentwicklung der Anstalt, erreicht trotz der Ungunst, der idurch den Krieg Hervor-? gerufenen Verhältnisse^ ' Mel MMWlundt-StistWW M LchrÄm'tWufd iÄftW. AWchl der PEtze: Einer im' Betrage von -200 Kronen. _ ( Bewerbüngsber^chtigt sind : In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaistrstaate gebürtige israelitische Lehramtskandidaten in Wien. - . j Bevorzugt sind: Verwandle des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, Frau Naneüe. geb. Landauer. GestHsbeilagen: Geburtsschein/ Armutszeugnis. Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachaoeis. Letzter Lag der Gmächüng-ffrist: 31. Juli M8. GnreichsteHe: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einr«chungsprotokoll). < Wien, 15. Juni 1918. < . Der Vorstand der israelitischen Kultu^gemeinde Wien. . Zur Bewerbung sind Gefuchsbögen zu verwenden, welchein der Einreichstelle <1. B^irk, Seit«rsteüengasse 4, 2. Stock) unentgelüich zu haben sind; die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Emfchrett« rmchtige BeftinNnungen. . Fär Einen 15jährigen verlassenen Knaben, der bisher in einem Heim untergebracht war, wird , eine Lehrstelle bei einem jüdischen Kaufmanne gesucht. Ged.'Zuschriften an den »Kaiser Franz Josef-Kinderhort«, Wien, XV , Herklotzgasse SL G. . Israalüiacha V i Z. 1658 ex 1918 Kundmachung betreffend die Errichtung von ' 'l.-Der-Vorstahd~beäbsichtigt für1 den gegenwärtigen Bedarf an temporären Bethäusern durcfi: eigene Maßnahmen .vorzusorgen, und. wird demgemäß nur. im Falle tatsächlichen Bedürfnisses die Genehmigung für ein temporäres Bethaus an Private; erteilend Hiezu ist im Sinne des § 79 des Gemeinde-Statutes die' Bewilligung des Kultusvorstahdes vor Erlangung der behördlichen Genehmigung .einzuholen und wurden hiefür folgende Normen festgesetzt-: . 2. Die Gesuche um Bewilligung, sind bis längstens 12, August d. J. im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse; Nr. 4, II Stock, zu überreichen.’ Später einglangende Gesuche werden zurückgewiesen. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. 3. Die Gesuchsteller haben für sich und für die zu verwendenden Vorbeter (die Namen derselben sind im Gesuch anzugeben) genaue Ausweise über Charakter, Moralität und Befähigung zu erbringen. ' , " _* •' 4: An weibliche Personen wird weder, direkt noch indirekt eine. Bewilligung erteilt. . 5. Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die Zustimmung des Vermieters sowie des Hauseigentümers zur diesfälligen/Verwendung schriftlich beizubringen. .. . 6!' Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung. des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt., sind und an den Fes tagen ausschließlich für den erwähnten Zweck benützt werden. 7. Die Errichtung eines temporären Betlokales in der Nähe von ständigen Bethäusern wird, in der Regel nicht bewilligt.. 8. Ein Ankauf von Betsitzen 'seitens der Kultusgemeinde ist nicht zu gewärtigen.; 9. Die Bewilligung wird den Betlokal-Inhabern nur unter der Bedingung erteilt, daß dieselben der Kultüsgemeinde für un-. bemittelte Personen (Männer und Frauen) zusammen den zehnten Teil der von der Behörde genehmigten! numerierten Sitzplätze unentgeltlich bis längstens:28. August 1918 zur Verfügung stellen. 10. Zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Verpflichtung sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären Bethauses gestellten Bedingungen ist eine Kaution zu erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur einer dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der Kultusgemeinde' verfällt! Die zu leistende Kaution wird auf Grundlage der seitens der Behörde bewilligten Anzahl von. Sitzplätzen mit je K l.— für den Sitzplatz bemessen. , 11. Der Text einer etwa beabsichtigten Annoncierüng oder Plakatierung. ist dem Gesuche zur Genehmigung anzuschließen. 12. Unmittelbar nach den hohen Feiertagenist ah den Vorstand der Israelitschen Kultusgemeinde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Namen und Adresse des Spenders sowie genauer Bezeichnung* des Zweckes einzusenden:- ■ - ^- - . . - . Es ist Pflicht einer jeden Partei, für eine entsprechende Polizei-Aufsicht auf eigene Kosten zu. sorgen. Als »Hausandachten« werden nur jene gottesdienstlichen Uebuugen betrachtet, welche ohne jegliches Entgelf und' lediglich Familienangehörigen zugänglich sind. Wien, im Juli 1918. «; v Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. ^Schocket ubodek irrovtriw der gleicbzeilig Mohel, Käüre und Baal-Tefilah ist, sucht für sofort angenehme Stellung.. Gefl. Zuschriften erlieten an'Salomon S u c h e f, Hörsching bei Linz. . Matura mit Auszeichnung, perfekt französisch, englisch, sucht Stelle als Hofmeister oder Instruktor. ZahlreicheHefereiizen. ’ Gefl. Zuschriften an Leo K o h n, II., Große Mohrengasse 36, 3. St., T. 16. . Zu den hohen Feiertagen vermiete als Bethaus meinen Prachtsaal mit Nebenraümen, Gas, elektr. Toiletten, Notausgrang’etc. 11. Bez., Pratepstp. 48, 2. Stiegfe, Tür 18/19. Hochschüler, geconifdtac nid» verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn. Wien, Vist