Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 26 (5.7.1918)
- Date
- 1918-07-05
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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«St» E Dr. «ioU's Wochenschrift chr, 26 1 Z Ä M m m ra <£> » W s 4P &M M a BS sätzen M'-den. Ha>ko.l, H a m!agiö>. H'ain ekitz, H'az efirEuMpieke angesehene d entschie und öfter r eichisch.e ZMchxiften^ nLnentlichi auch für däs „Jahrbuch' für jüdische Gefchichite und' Literatur" verfaßt Hat. Zurzeit red-Mert U Katz den „GemeiN'd.e- Voteu.", hie Beilgge der „Alkgemeinen Zeitung Ves I uh. ent um. s" (bereu t©ßrau%e©er Professor LuÄsW Me Ijct-er-,; Berün,. kürzlich, seinen 70. Geburtstag feie-lstef, für die Albert K ntz schon zur Zeit,, alsl Lüdlwiq Phi l i vpsoh n von Bonn aus das damals in LeitzM erschein ende Blatt leitete, mit Eifer tätig* war. Noch die letzte Nummer, die Philip-psoh n redigierte. enWäst einen längeren Aufsatz von Albert Katz, von dem in Buchform^ bisher folgende Schriften erschienen sind: 1. „Der Jude Md' das. Land seiner Wte-r^(<WMW. 1883; .2., „Die Seele des Mischen BvMs", 1:885; 3. „Die Blut lüg e" (2 Auslagen), eine mit. Benutzung desEfesh. DowÄn von I. B. O t? vinfvbn trefflich geßbriebene Widerlegung des' teuflischen Märchensvom - R i t u a l m' o r d, 1892; 4. ,„D e r w ahreTa 1 mudiube" (3 AnTagen), 1833, eine ouelleMrLdge WiderlegungRohlings!: 5 ,„Die.Jud'en tin Kaukasus", 1894: 6. „Aus alter und neuer Zeit", 1896: dies sind Erzählungen aus dem Leben der Juden in Polen, das' Wbert K a fci, der in Wilna auf der RäbbinersKule studierte, in Warschau, Lublin und. Lodz kauftnännisch tätig war, genau aus eiaener Anschauung ... kennt: 7. „Die Iuden i n -Chin a", 11900: 8. „Der Chassidismus", 1904. Mütterlicherseits stamtnl A- Kaü von Rabbi Seneon S. Schn ei ersehn aus Lad ie, der unter dem Namen der „Raw^ bekannt,'der der Begründer des literarischen.Chgfsidismns war, des' Chassidismus, der ietzt. ja eine Art Renaissance feiert, auf den K av, aber Won vor JaW erschienen von Albert Katz, der ein. sehr gewgnWr, Erzähler ist, nochdie zuerst in den „SaWatblättern" der „Jüdischen Presse" veröffentlichte- Novelle --„Die Wette" (welche eine Episode aus dein Leben des FürstenaeschlechLes der Ra dzi w-ills behandelt), ferner in Buchform der Bortraq „Christen und Juden als Förderer der hebräischen Sprache und Literatur" und-,,"Jossele", Erzählung aus dem Leben der.Juden in Polen, frei bearbeitet nach Jakob Die n e sohn, und viele Skizzen, Sippurien, religiöse Artikel zur Erbauung aus dem Midrasch u. a. Uns Westlern .zeigt das Leben dieses jüdischen Dichters A. Katz den S.egen der auch von der Wiener Psychologenschule behaupteten guten Folgen der historischen „Abwanderung" der Juden, wo-' durch eine Stärkung ihres religiösen Gefühles aus zwä Nuellenstvömen, Ost und West, .herbeigeführt Als die jetzt im 82. Jahrgang stehende „Allgemeine Zeitung des Judentums" 1890 Von- Dr. Rudolf M o s s e von Leipzig nach Ber'lin übernommen wurde',' trat Albert Katz in engere Beziehüngen zu dem aus Wien, nach Berlin übergesiedelten Gustav'. Karvele s, auch zu Karl Emil Franzos und anderen österreichischen Glaubensgenossen. K atz hat durch Reisen, die ihn bis nach- Holland-, Schweben usw. - führten, und die er m der „Zeitung des Judentums" beschrieb', viel für dieses - Blatt getan, für das' er seit mehr als vier Jahirzehuten-als Korrespoudeilt und' dann als Redakteur tätig ist. Möge er weiter wirken -ad' mesh schonoh.! aufmerksam machte, die ebenso wie seine -Wer „Esra" im' „Jahrbuch, für.jüdische Geschichte und Literstur" 1910 erschien (von dem jeüt der 21. Band vorliegt). Diese Skizze Mer „Esra" fügte Ä. Katz auf einen aus Rabbiner- und Lehrerkreisen aeäußerten Wunsch auch der, im Oktober 1913 erschienenen zweiten Auflaae feines' Buches ein. das den Titel süh-rt: .,Bi v g vXLvh.i sche CH ar a'kte rbilde r ausd' et j üd i s ch e n Ge sch i cht e u nd S a g e". In diesen Charakterbildern von zwölf unserer großen Lehrer undWei-° sen — H'illel, Jöbanan ben Sakkai, Akiba ben Joseph. Josna ben Chanani a, Simon ben Jochai u. a. — hat A. Kgtz mit Erfolg den Versuch gemacht, m einer gerechteren Würdigung des talmüdi.sch'vv Schrifttums und seiner Urheber auch in weiteren Kreisen beizutragen. Jedem Ausspruch upserer weisen Äehrer ist die genaue Qüellenanciabe aus dem Talmird bei gefügt. Katz trägt hier auch das- Leben dgr Lehrer des jüdischen Volkes vor', die das Austreten Jeiu Md 'der Apostel mitertebt haben. All diese Führer waren Zeugen der großen Umwälzung, die Israel seiner üggtlichen Selbständigkeit beraubte,. sowie der blütiaen Kriege, die'' es geführt,' um sie wieder zu .erobern.' Ter -weite Teil des' 255 Seiten umfassenden Buches bringt für die israelitisch e Jugend geeignete talmudische Sagen aus Gene s i s R a b b a, C. 38, .Exodus Rabbg. E. 5, Numeri Räbba, C. 11 und C. 18. die Geschichte von K o ra h mit dem Titel ,.E i n W e ib als rettender Engel", ferner „Der Schuüaeist Ein jüdischer KnltursondL! MW Andenken M Mendele Mojcher SeMorint, Pex^sz un-d Gchokem! AtechiM!. Das Zentralkomitee der jüdischen Külturliga in der- Ukrasna hat beschlossen, einen großen Kulturfonds zuM Andenken a,n die drei während des-.Krieges verstorbeneu gvoßen - Wisch en. Dichter -Meudesr Pktzchm. Sephof-... rim's Perez und Scholem Alechem! zu gründen. Sämtliche - Abteilungen der- Liga, haben sich in den . Dienst der Sache gestellt und es ist geplant, in nächster Zeit in der ggnzen Ukraina einen Tag als Sammeltag! für diesen Kultnrzweck zü bestim'men . ' - Israeli aus er Rabba. und' zwei Skizzen aus der neuhebräischeu S'Leratur, „D'er ew'ige Iud'e" und „Ich bin Salomo" (die zwar schon .früher in der „Zeitung des Judentums" erschienen, aber wegen ihres Kolorits in diese Sammlung hineinpassen). Es VermLsobtes. „Hiffskommission 1915" und „Oesterreichisches Landes^ Komitee" für Palästina^ Wien, 4. Dez., Frankenberggasse 14. : \ KurMann u. Singer, Rzeszoro, Nachtrag der Sammlung 582 K.; Gesamtbetrag 2262 Oberrabbiner'Dr. Julius Diamant, Vukovar, Sammlung anläßlich der Hochzeit, des Herrn Josef Hirschseld und des Fräuleins Rosa Feigenbaum! 211, -anläßlich, der Hochzeit des Herrn Leopold Schäfer und des.Fräuleins Jenny Stein von Herrn Präses Siegmund Frank . 10, Temprlspenden der Herren Emmerich Steiner 50, Oberleutnant Amold Bier . 30, Sandor. Deutsch 20, Karl* Breslauer, Dr. . Albert Gottlieb. Jakob Weiß 'je 10, Gabriel Offner 5, Frau Eäcilie Metzner anläßlich des Jahrzeits ihres seligen Vaters 10, Fräulein Helene Lakarfeld undl Laura Löwensohn je 5, zusammen 376 5t; Großrabbiner Israel Fried mann aus Ezortkow, derzeit Wien 130 ,K., Dr. Albert Geber, Wien 100, Rabbiner Dr. M. Wohl, Tachau (für Waisenhaus! Saffed) 58, Schewach Knöbil,' Proßnitz.' 50, Siegfried Glaser, Saaz (für Waisenhaus Saffed) 20, S. Feiwel, Wien 10. Lazar Reich, Sadowa-Wsznia, Ch- Spiegelglas, Klasna, je 5, Josef Nobel, Wien 3, S. Witt, WM 2 K. ) Möge n-D o w i d-N a g e l s p e n d e n. Für- Waisenhaus Saffed: Kommunal- und Religionslehrer A. Duschak für die 2. A-Klasse der >Bürgerschule, Wien, 2. Bezirk. Weintraubengasse K. 122.50, Religionslehrer Wilhelm Toch, Wien, als letzte Rate der Sammlung von Grete Schcoarz,' Bürgerschülerin 10, und der Unterklassen der Währinger Mädchenmittelschulen 60 (Gesamtsumme dieser Sammlung 1315 5t) 75; 5t, Religionslehrer Wilhelm Weiß, Wien, Schülersammlung 30 K.