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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-06-28 · 25 (28.6.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
25 (28.6.1918)
Date
1918-06-28
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 408 Dir. BLoch/s Wochenschrift Nr. 25 hau des Landes ungeheuer gesteigert. Ihnen verdankt.Palästina vre AnpsianZung des Eukalyptus die. Entwässerung vieler Sümpfe uno die Urbarmachung großer W-üjsterrstrecken. Dadurch hüben sie den Steuererrrag des! Lmrdes! bereits stark vermehrt. Durch Intelligenz und Tatkraft sind sie der eingeborenen Bevölreruug zweifellos überlegen. Gewährte ihnen die türkische Regierung denselben Schutz! und dieselben Vorteile wie anderen Völkern, daun würden sie bereitwAigst Untertanen der Pforte. Und die geistigen Kräfte, die man jetzt für industrielle und technische Anlagen aus Europa beziehen muß,, würden im Lande selbst gedeihen. 'Zwölf Millionen .Juden gibt, es auf der Erde. Sie alle in Palästina anzusiedeln, ist weder beabsichtigt - rroch. auch möglichj. Denn mdhr als! zwei Millionen kann DasLartd auch bei intensivster Bestellung nicht ernähren. Vomjüdischen Gesichtspunkt komwt es nur daraus an, einen KristallisationsVern zu schassen zur Gegenwirkung gegen die Zersetzung der 'jüdischen Rasse. Der Zionisilnus ist also der Kampf des Judentums gegen die Vernichtung, und sein Ziel ist-die Sammlung einerrein jüdischen Bevölkerung in Palästina mit Landwirtschaft als wirtschaftlicher' Grundlage und Dem Heb-räi-; scheu als Volkssprache. (Aus: Hedin, „Jerusalem", Leipzig, Brockhaus.si von Moses Mendelsohn, ZN 'sagen, daß. man. den Unwillen und los werde. Die Emanziparion (Dürfe nicht dir Heimatsvöiker einer Religion ausliefern, deren Prinzip ^es sei, Andersgläubige ^zu vertilgen -und zu benachteiligen. > Der Christ iinöge.Wne - Indolenz, der Iudex seinen „völkerwidrigeU Hatz" gufgeben, wozu Generationen.' notwendig seien. - Was wieder -'wir für' Bemerkungen in den Tagebüchern, der christlichen Gäste -findendkönnen, ,die unsere Salons so gerne zu Diners'und Soupers aussuchen.; Jung-Judn. Illustrierte Zeitschrift für -unsere Jugend. 21..Jahrgang. Nr< 12. Prag. 04. Jurn-1918(4. Tämus 66/8). Redaktion .und Administration: Prag, 2. 'Bezirks SjtLfansgasse; 629. Inhalt: Abr. ben Meir Ibn/Tsra. — Ben I n h u d a: Zum-17.- Tamus. D. P.: Sein.-Kinderglaube, x—. I. Fried: Das,:S,chul'klopferl. Die Juden im .Kaukasus.—^Ktima und Jahreszeiten in Palästina. — Dr. Adolph -K o Hut: Kleine Geschichten aus dem Leben großer Männer Rätsel. Guck''in die Welt.— Uebersetzungsaufgabe. — ( 36. Bericht der Lehranstalt.stür die Wissenschaft des Judentums in Berlin N, 24s Artilleriestraße 14'. t K«rolirEWchter und das Judentum. . «Von Klofilde!B.e n e d i k t. Als ich einen:.hervorragenden jüngeren Professor, Urarier aus Wiener Patrizierfamilie fragte, w'fe er ,ich/an der Grazer Universität - befinde, antwortehe er (mir: Sehr --zchrechch bei uns -fehlen die „Kriegsbusch' für die" Jagend >und 'das 'MN" Band 9j." Franckhsche Berlagsbuchhandlung, Stuttgart. «. Der neuntef Bapd bringt außer einer .Kriegschronik vom 1. August 1916 bis >10. Februar 1917 zahlreiche Erzählungen und Schlachtenschilderungen. Technische Artikel, zahlreiche'historische Anekdoten füllen den Band. > Ein prachtvolles farbiges'Kunstblatt „Panorama von der Lorettohöhe «und ihrer Umgebung" und eine „liebersicht - der - Kriegsflotten der Bereinigten Staaten" bilden die Bei-. lägen des Werkes. Besoindere Beachtung verdient der Aufsatz, „Die -Genfer Konvention" und die genauen Berichte über die Offensiven.- Der Band mit-seinen zahlreichen Illustrationen-'kostet- 2-Mart. wenn ich-die jüdischen»Hinanzsalons-E chri,iächrn: Literaten vollgepfropft sehe, während jüdische, «obwohl an der Sorte im Judentum wenig c kein Mangel,, nur an der MinderhUt dort zu finden. Wie rig Dank' das'.Judentum «dafür erntet, werden wir von. Mir-/ -lebenden-'-selten erfahren^ A-b-e r ch ie B erg an ge wh^ea.t p I a u* ib Lgsiiu/b' c r 1a u i,; eine) M a h n um g öj. B et^WAn g. f ü r -gefunden, als - in den -Salons Pereirä, Arnstein, Esteles Und Ephlchn-Sinken/war. kostbarer,und sinniger zugleich gefeiert als — in Ham mehr' zu jhr als Ludwig August Frankl? Wer borgte immer /Merhen stein von Pereiras? Als stsie alt, arm, grämlich war, wer wieder'ohne Zinsen auf-Gas Haus! in-der Atserstraße, als ,die Pereiras, ist wenigstens die iDichterin, diese, feste Stütze an Treues -Kaiserreich, Vaterland undAltar «pordem Los zu bewahren, das erbarmungslos Me 'vSttfel traf, >?ine Armenleiche und ein Massengrab? Wer' sorgte -für'-Nachrufe, Herausgabe der'Memoiren, Rezensionenderselben als wieder «Ludwig- 'August -Frankl? Und was -mußte er zum Dank Gafür in den' Memoiren lesen? «seinen patriotischen Gedichten werdeman simmer ansehen, daß ein Jude, ein Heimat- und Religionsloser sie «geschrieben hat, ein Mann ohne eigentliches Vatetlandsgefühl. Die Pichler'.besucht in Prag Ghetto und Trödelmarkt, Friedhof und <Ält-6ieuschule und entblödet sich nicht zu -schreiben, sie chabe bei dem wüsten Geschrei, dem Erwerbssinn,-der physischen Zudringlichkeit fdes Judenpöbels dieselben Eigenschaften w-iedererrannt, wie bei cher ihr befreundeten Oberschichte : die - Lebhaftigkeit.- den Finanzsinn, ^orlch:r -diese zu Kammerknechten der europäischen Monarchen mache, '-diesie durch ihr -Geld beherrschen; die ^Zudringlichkeit, indem, (sie jüdischen Freunde unzart an ihre pekuniären Verhältnisse «durch Fragen getaucht. Daß aber christliche -Freunde gerne - dem -'Niedergang aus dem -- Wege gehen, -während die Juden,-wieMereiras, offenbar fragten,-um helfenzu .können,!-verschweigt-sie. Daß'-die - Freundin einer Fanny vom Arnstein, die ihrhü 'gewehrten geistigen« und -leiblichen Genüsse verdankt — sie hat diesen und den Estelessalon in den „Zeitläuften" nicht ohne leise Ironie lals Salon- - Baron ' Marring - und Faucier geschildert — die Juden lfür unreif zur Emanzipation mmmmmmi sich die Ausrottung anderer .VMLr -zur Pflicht machte", sollte- und sich in bornierter «Meise über das Judentum mmmmm „das unseren Finanzdamen, die an «GZst und Verstand noch lange keine Fanny Arnstein sind, zu «denken geben. ^Wenn die Pichler auch mit großem Mitleidvon den /mittelalterlichen Verfolgungen und von dem.Damaligen Damaskuspogroms spricht, -so wagt, doch die intime Freundin und Hausgenossm einer Dorothea Schlegel, ''Tochter einen gewissen Abscheu wuchs 'gegen den gebildetsten Juden nicht Dr. M. Braun: -Gin -kurzer Gang durch die Ge-schichtse der jüdischen Literatur. - Wien-Berlin «1918. Verlag. R. Löwit. Brosch. K.'1,80. . ' Der erste Band der »jüdischen Handbücher stellt sich als Fortsetzung des „Kurzen Ganges .durch die jüdische Ges chIch t e" vor., UM politische. stiterarifchir- /oder Kunstgesa-ichte so erlernenzu.können, daß das. Wichtigste, behalten wird, ist Uebersichtlichieit erforderlich, die. in chrn großen Handbüchern nicht so teilU zu finden ist wie >int vorliegenden. Merkchen, das ursprünglich den .Aufsatz än entsprechender Stelle in der „Esronschen'Enzyklopädie" bildete. Auf 87 kleinen Seiten sind vier Zeiträume der -jüdischen -Literaturgeschichte mitkurzen, «prägnanten-Morten gegliedert. Selbst derjenige; welcher «die jüdische Literatur zwar-kennt, ihrin' übersichtlicher Darstellung Poch nicht nähergetreten'ist, wird an der Lektüre dieses Merkchens Genuß -finden. I. Jh. Hartn-Änn in H. Liebesgaben >für jüdische Soldaten und Kriegsgefangene : Zizith, TalessiM, Zigarren, «Zigaretten, Tabak, können Sie andie.Geschäftsstelle, de^ Rabbineroereinignng für-Liebesgaben - an Soldaten und Kriegsgefangene unter Adreffp .-.Jfraelitisch'e. 1. Bezirk, Milchgafse 1, senden. Dieselben, sindmit -dem Vermerk Subsidiarserlsorge Des Noten. Kreuzes in - Niederösterreich-' Wien, „Kriegsgefangenenangelegenheit portofrei" laut Artikel 16 der Haager Konvention, „Liebesgaben". Jakob.Stroh erledigt. Nach:-Budapest / gefchrirbea. Kalf. ist nicht-gekommen, nur Sch. > ' S.' B.,' Innsbruck, Die «Versanimlung des A. O'e. israel. B., über welche Sie an'ftagen, .^war. keine allge'Mein zugängliche Versammlung, die;,Oe. - W." :fwurde zu derselben nicht -- geladen, -noch ist ihr bisherübertzüie Vorgänge-bei dieser-Tagung einauthentischer Bericht zugegangen. \ ' M. B., Bresläu. Besten Dank für die -freundliche Aner-> kennung. - ) ' cM.'..'Dv9<BrÄnü.'. -Ihr« 'Idee/ - die .ganz plausibel i.erscheints, sollten Sie - direkt dem -'Ernährungsamte. . in . Wien bekanntgeben. Unser Blatt Eignet sich Mr die. Behandlung dieser' Frage nicht. i: säMit -NebenrättHieii .. Gas, elektr.' Licht,; Toiletten, Notausgang' etc. -ß \\\;: PfeiterstraßeT'NrU48!fh2i^Sti&ge, ^^18^19 HerouSpeber und veravtwortlicber Redakteur: Dr. Josef 8. Block. — Druck von L. Beck L Sohn. Wien. VJX

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