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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-05-31 · 21 (31.5.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
21 (31.5.1918)
Date
1918-05-31
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 34o — Dr. Bloch's Wochenschrift ... ^r. 21 schwerer Brandkatastrophen sehr schadenreich gestaltete und überdies auch die Nerwaltungskosten und' 'Steuern eine erhebliche Steigerung erfahren haben. Dank des günstigen Verlaufes des HagelversicherungsAeschäftes ist die - Gesellschaft dennoch in der Lage» ein recht befriedigendes Resultat ' auszuw eisen und eine gleich hohe Dividende wie im Vorjahre zur Verteilung zu bringen. Rach Erteilung des Absolutoriums -wurde beschlossen, von dem Reingewinne per ft. 772.139 03 nach Kürzung der statuteinr-äfigen Tantiemen an den Verwaltungsrat und Vorstand a) eine Hagelschadenreserve von 200.000 ft. zu errichten, b) 100.000 ft. dem ^ensionsinstitute - der Beamten und Diener der Gesellschaft zuzuweisen, wodurch sichdas Bernrögen dieses Institutes auf Kronen 2,249.549'77 erhöht, c) 280.000 A, als Dividende zu verteilen Mithin den Kupon Nr. 37 ab 17. April d. I. gleichwie im'. Vorjahre mit 28 ft., das sind 7 Prozent, zur Einlösung zu bringen und den Rest von ft. 120.793 07 auf Rechnung "des Jahres 1918 vorzutragen. - . - Wiener Lebens- und Renten-Versicherungsanstalt- Die 36. ordentliche Generalversammlung dieser Änstall wurde kürzlich * unter' dem Vorsitz: des Verwaltungsrats-Vizepräsidenten Baron Friedrich Harkanyi' abgehalten. Der zur Verlesung gebrachte Bericht des Vorstandes weist darauf hin, daß die Rruproduftion im Berichtsjahre durch den Krieg ungünstig bseinflutzt war. Der Versicherungsbestand beläuft sich mit Ende 1917 auf rund 140 Millionen ftronen an versicherten Kapitalien und rund 439.000 ft. an versicherter Jahresrente. Nach Erteilung des Abfolutoriums wurden die Vorschläge bezüglich der Verwendung des Reingewinnes per ft. 482.033 28 genehmigt und wird der Kupon Nr. 36 , ab 17. April 1. I. mit 28 ft. eingelöst. Von den nach Abzug der 7prozentigen Dividende per 210.000 ft. und der 'statutarischen _ Dotationen per ft. 31.110 18 verbleibenden ft. 240.923 10 werden 40.000 ft. dem Pensionsinstitute der Beamten und Diener der Anstalt, ft. 101.262'2'4 dem ftursdifferenzenfonds zugewiesen und der verbleibende Restbetrag von ft. 99.660 86 auf Rechnung des nächsten Jahres vorgstragen. - . KnMo,riirrn der L. Tv MftgiWrg' Wen Gtiftung: Z. 25 er 1918. Men, 23. Mai 1918 KundMachnugv Im L. D. ftönigsbergschen .Mädchen-Trziehungsinstitüt in ' Wien gelangen mehrere Stiftplätze zur Besetzung - Aufnahme finden mittellose israelitische- Mädchen im Alter von 10 bis 12 Jahren' < Gesuche, belegt mit Geburtsschein, Jnrpfschein. Gesundheitszeugnis und insbesondere auch mit dem Nachweis: über gute lluterrichtsersolge (Schulzeugnisse) sind bis . 10. Juni 1918 im Sekretariate der" ftultusgemeinde Wien,1. Bezirk, Seitenstettengasse, 3. Stock, einzubringen. Auf verspätet eingelangte Gesuche wird keine Rücksicht genommen.' -! fturatorium der L. D, König sbe r g sch e n Stiftung. HL Wien, VIII., Lerchengasse 6 a Brünn, Adlergass 9 Birnbaum Dr. N. Divrei Huolin.; K 1.60. Ravitsch MrRuinengros. K 1.60. Pinkus F. Palästina u. Syrien. K .6.—. Rotkblum Dr. D. Golus Erzählungen. K 3.40. Hickls Jüd. Volkskalender 8., 16 Jahrgänge Günzig Br. Rabbi Israel Bai Schein. ‘K 3.—. Predigtensammlung zei genoss. Kaiizelredrier K 4.- Zuschiften sind zu richten an: Redakteur Max Hickl, Wien, VIII., Lercheng. 6a Rosir GrotzMje HriratMuHMttunflL-iLiifttlng/ Am 21. August 1918 gelangen die Zinsen der Rosa Erotzschen Heirats-Ausstattungs-Stiftung. im Betrage von 200 ftronen an ein in Mähren oder .Schlesien wohnhaftes würdiges und bedürftiges Mädchen zur.Verteilung. . Anspruch' auf ' diese Stiftung ^chabeu in" erster: ^keih:. Bewerberinnen, welch: in einem verwandtschaftlichen Verhältnisse zur verstorbenen Stifterin oder deren 'Ehegatten Adolf Groß stehen. Dem bei dem gefertigten ftultusoorst'ande bis spätestens^ 30. Juni 1918 einzubrmgenden Gesuche sind drr Geburtsschein," ein Sittenzeugnis und ein Mittellosigkeitszeugnis bcizulegen. Jägerndorf, im. Juni 1913. Ter VorstaiÄ der Israel. ftultusgemeinde Leo Westreich. Vorsteher. ' JfWelitiM KultuSgeineinde Wien. Z. 2065 ex 1918 Wien 26, Mai 1918. Rechnungsabschluß 1917 Einsichtnahme , Krrudmachung. In Gemäßheit des 92 (neu) des Statutes der israelitischen ftultusgemeinde- Wien wird zur ftentthiü gebracht daß die Rech-, nungsabschlüsse über die Einnahmen und Ausgaben' der Kultus^ gemeinde und sämtlicher unter Gemeindeverwaltung stehender Fondc und Anstalten für das Jahr 1917 vom 28. Mai -1918 ab durch 14 Tage hn--Setretariate -der israelitischen ftultusgemeinde Wien. . 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4. 3, Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und - 12--^ÜHr -vormittags zur Einsicht der Gemeinde- Mitglieder auftiegen. - Die-Gemeindemilglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre Erinnerungen schriftlich einzubringen. - . / Der Do r st a nd der i s.r a eli ti s che n ft ul tu sg eine in d e ■ Wie n. Tüchtiger Israel. Privatlehrer erteilt Unterricht in Religion und Volks-, Bürgerschul- und Gymnasialgegenständen. Honorar mäßig, Erfolg gesichert. R. Rosen, VII., Burggasse 51, VI. Stiege, Tür 56. G. Tüchtiger Mathematiker iÄ» folg zur Matura vorbereitet hat, sacht Stunden. Gefl. Anträge an die Administration dieses Blattes unter >J. S.< - G. Alle diejenigen, welche: vermeinen, Yenvandte des. im Jahre 1792 in Nagymarton verstorbenen Gottlieb Breuer zu sein und aut die Begünstigung seiner Stiftung Anspruch macliem, werden aufgeiordert, ihren Verwandtschaftsgrad bis 30. Juni 1919 bei sonstigem Verluste jedes Anspruches heim gefertigten Kuratorium anzumelden und nachznweisen. - N a g y m a r t o n, 10. Mai 1918. : Für das Kuratorium der Gottlieh Bi euei-Stiftung:, Ludwig Deutsch Oberkurator. Konkurs-Ausschreibung. Die israelitische Kultusgemeinde in Smichov besetzt mit 1. August 1918 die^Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors der gleichzeitig befähigt ist, den Religionsunterricht an den Volksschulen zu erteilen. Gehalt K 4000.— nebst Wohnungsbeitrag. Zu gleicher Zeit besetzt sie den Posten eines Kustos und Schächters Gehalt K 2500.— nebst dem Ertrag der Schechita. Gesuche; mit genauer Angabe der Familienverhältnisse unter Beilage der Befähigungs- ' und: Venveiidungszeügnisse sind bis 30. Juni 1. J. an den Vorstand zu leiten. Smichov, 24, Mai 1918. Wirtschafterin, Israelitin, alleinstehend, nicht ■ unter .35 Jahren, der deutschen und' böhmischen Sprache mächtig, wird für eine Oekonoinie in einer kleinen böhmischen. Stadt gesucht.. Gefl. aus-^ 1'ührliche Offerte samt Photographie und Gehaltsausprüchen unter „Umsichtig“ an die Administration des Blattes. Ta Herausgeber und verantwortlicher Redakteur : Dr. Josef S. Bloch. — Druck von 8. Beck & Sohn, Wien, VII.

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