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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-05-10 · 18 (10.5.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
18 (10.5.1918)
Date
1918-05-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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ZM« 2><$ >r. - Bloches Wochenschrift Nr. iS dyer KaufnmnnsLhzLft VrschDßihre Wäre nunmehr direkt aus Wien zu beziehen. Ms verläMcher und erfahrener Mann, der die kaustnäunischen Interessen der großen HandÄsstädt' in Wien anr besten zu vertreten verstand, wurde SäLmienleb gewählt, der diese mit einen: schönen lELnkonrinen verbundene Vertrauensstelle annahin und for^rb seinen ständigen Aufenthalt nach;-Wien oerlegtc, während die Familie in Brody verblieb. . ' (Fortsetzung folgt.) ’ Jahresbericht des israelitischen - Synagogenjoereines „Doch Israel'- , nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien, 2. Bezirk. Leopoldsgasse 29, für das Jahr 1917. IM Selbstverläge des israelitischen Synagogenvereines „Beth Jsreal". — Literat«». „Bücherei der deutschen Frau." Herausgegeben Ivon Oskar A. H. Schmitz. Begründet und verlegt von -Seemann. & Comp., Leipzig. Band I Dis TV.« Wir empfehlen diese hochinteressante- Sammlung angelegentlichst den geschätzten Leserinnen dieses Blattes. Insbesondere wertvoll dürfte ihnen Band II, „Die Frau und die Geselligkeit" von Marie von Bunsen, sein. Darin heißt es: „Zn den sechziger und siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts «entfaltete Wiens glänzendste GeseHrgkeit sich in den Häusern zweier Schwestern, der Frau Josephine von Werlheimstein. geb. Gonipertz (1823 bis 1894), und der Baronin Sophie Todrsco, geb. Gompertz'(1825 bis 1895). Was nur geistvoll und begabt, vornehm und schön war, fand sich in diesen beiden Hochfmanzhäüsern ein. Das Palms Todesco der Kärntnerjtratze, mir Fresken bemalt. mit Holzschmtzereten getäfelt mir Kun>tschäueu angefütlt, sah berühmte Feste. Zn dem parkt umgebenen, von Schwund äusgemaltem Landhaus Wercheim stein entspann sich ein ähnlicher Verkehr. vJosepi/.ne. von Wertheimstein war die schönere von'beiden Schweiiern. war die beherrschendere Persönlichkeit: nach den Schilderungen mach lebender Teilnehmer dieses Kreises spielte Sophie, von -Todesco vielleicht noch" eine tiefere Rolle rm Gemutsleben ihrer (Freunde. Beide verkörperten die wertvollsten Eigenschaften emer Hausherrin. befde wären anteilnehmend, verständnisvoll. künstlerisch feiilfühlig., allseitig gebildet. Der Baronin Todesco seiner Humor >wird besonders erwähnt, ihr fast lautloses, aber ansteckendes stLächen. Beide , waren überaus gesellig: keinXÄbend, an dem nicht Gäste im Hause, waren, kein Mittagessen, an dem nicht der.eine oder andere der Freunde teilnahm. Es kaffen sich die bekannten -Flamen nicht auszählen: Ferdinand vön - Saar und Bäüernseld waren' «die-- intnnsten Haus-- sreunde, zeitweise gingen Richard Botz und. (Franz von Lenbach dort ein und aus. Die deutsche 'Botschafterin Fürstin Reutz und die Fürstin Pauline Metternich, die.Gräfin Dönyofs, spätere Fürstin Bütow, waren mir diesen Damen befreundet,- Liszt und Brahms waren häufige Gäste. Zm Elternhaus der Damen hatte als armer junger- Rtufiker Rubinsrein einen Freitisch gehabt, hetzt - hing er -mit rührender Anhängtichteil an der Familie, ^oft hat er dorr im dichtgedrängten Saal' gespielt; Btakarl, die veiden Wrbrandts, Lewinsky gehörten zu den Getreuen. Mit zärtlichster Liebe hingen die Leiben.'Schwestern an ihren Familienangehörigen, ,es herrschte Lin enger. Famitienzusammeilschtutz; Zelbstverständllch wurden in diesen reichen Häusern großmütige Gäven und verständnisvolle Unterstützungen gewährt, Aber aus diese Herzenspflichten und Wohltätigkeiten'haben sie sich nicht beschräntr. Beide begriffen den Wert und das Wesen menschlicher Beziehungen; so-gelang ihnen, was sie anstrebten: das Dasein vieler ihrer'bedeutendsten Zeitgenossen zu heben - und zu verschönern." Leider hat Fräulein von Bunsen nicht bemerkt, daß diese beiden ausgezeichneten Frauen Jüdinnen waren! Das Buch fei angelegentlichst empfohlen. Breslau; Regina Reißer. Neue jüdische .AkonatÄhrste. Zeitschrift für Politik, Wirt-,, schaft.und Literatur in Ost und West. 2. Jahrgang.. Heft 14. 2ö. April 1918. Verlag der Neuen jüdischen Monatshefte, Berliw- .München. Inhalt: Mar M. Warb u r g: Viod. Professor Dr. Otto v. Z wied i n e ck: Die Litwaki. — <Dr.. Gustav M a ye r: Der Jude in Karl Marr. — Nachum G o l d m a n n: Der Sinn der „Vergeistigung". — Literaturb latl. Bücherschau. ^Jung-Juda." Illustrierte Zeitschrift für unsere 'Jugend. 19. Jahrgang. Nr. 9. Prag, 3. Mai 1916 (21. Jjar 5876). Redattion und Administration : Prag, 2. Bezirk, Stefansgasse 629. Inhalt: Galizien. — Ben I e h u da: Kapitel fünfundzwanzig des ^dritten Buches Moses. - __ Josxf H a r t : 'Großvater. ' - - Aus der Hägada. — Die drei Wunderringe.- . Der blutige Krieg unter Hadrian. — Ludwig August Frankl. --- M. Z. Feuerberg: Das Kälblein. --- tlebersetzungsaufgabe. - .Rätsel.' .„Waffen des Weltkrieges." Ernst Descovich, mit zahlreichen Tertiilustrationen. K. k. Schulbücherverlag. 1918. Krirfkaften Jüdischer Schriftsteller, lieber die von Ihnen erwähnte Gründung eines neuen jüdischen Schriftstellerfonds in Remyork verweisen wir Sie auf eine Mitteilung im „Hatoren". Hienach Zoll der neue Fonds zur Hebung der Lage hes jüdischen Schriftstellertüms in Europa dienen. Namhafte Dichter und' Schriftsteller haben sich an die Spitze der Gründung /gestellt, wie Schalom Asch, Abraham Reisen. Prof. 'Nghüm Sfouschz, David Pinskt und Moris Wintschewski. Die neue Aktion zugunsten der bedürftigen jüdischen Schriftsteller in Europa wird als ein aussichtsvoller Schritt auf einem Gebiete, auf dem die!Judenheit bisher leider vieles versäumt hat, gewertet. Alte jüdische Eräbsteine. Nicht nur in. Wien, sondern auch in anderen Städten, wurden in früheren Zeilen jüdische Grabsteine .bei Kirchenbauten als Fundament- und Mauersteine verwendet. Erst güngst wurde in Breslau ein .jüdisches .Grabmal aus dem Mittelaller aufgedeckt. An der Nord feite des Domeswurde vor einiger Zeitim Fundament eines .Hauses in der Nähe' der Johanneskapelle ein Grabstein Mit-hebräischer Inschrift aufgesunden. Nach dem Gutachten des Seminardozenten Professor- Dr. Brann stammt dieser Grabstein von dem ältesten jüdischen - Friedhof in Breslau am Ohlauer Stadtgraben und betrifft einen am 24. Juli 1223 verstorbenen Rabbi David, Sohn des .Rabbi Bar Schalom. Der Grabstein, den das Domkapitel der Synagogengemeinde auf ihre Bitte' überlassen hat, .soll aus dem jüdischen Friedhof in der Lohestraße ausgestellt werden. -II. Viva, VIII., Lerchengasse 6 a Brünn, Adlernase 9 Birnbaum Dr. N. Divrei Huolin. K 1.60. Ravitscb M. Ruinengros. K 1.60. Pinkns F. Palästina u. Syrien. K 6.—. Rothblnm Dr. D. Golus Erzählungen. K 3.40. Hickls Jüd. Volkskalender .8., 16 Jahigänge.-Günzig Dr. Rabbi Israel Bai Schern. K 3.—. Predigtensammlung zeitgenöss. Kanzelredner K 4.—. Zuschriften sind zu richten an:; Redakteur Max Hickl, Wien, VIII., Lercheng. 6a Bei dem Verein zur Beförderung der Haadwerke unter den inländischen Israeliten, IX>, Grünetorgasse 26, kommen *am 18. Juni 1918 die Zinsen der Siegmund Edlen, von Wertheimstein- Stiftung als Prämien au tüchtige, langjährig in Verwendung stehende israelitische Handwerker-Gehilfen (Gesellen) zur Verteilung. ' '/' Bewerber müssen ihre diesbezüglichen stempelfreien Gesuche, die mit dein Arbeitsnachweise belegt sein müssen, längstens bis 31. Mai 1918 in der-,Vereinskanzlei überreichen. Qusti Skicßer, ^iKarkus ^Weiser empfehlen sich als Verlobte Wien, im April 1918 .. „Unser Kajserpaar." Donaulandbücherei, Hand 1: -Verlag Mher L Co., Wien 1918. 4- . . ,. , - - Lphraititclranriidüf 4- Jatr8an& guter Pädagoge iiumrdlU tSJLdUtUUdl y der auch erfolgreich VioliUk unterrichtet, wünscht ein Ferienengagement zu Knaben in gute jüdischem Hause. Gefl.. Zuschriften an And. pad. Jelline- Max, Oberhollabrunn a. d: Nordwestbahn. Junger intelligenter Mann glmHaj'.e mit gründlicher kaufmännischer Ausbildung und vierjähriger Praxis,, sucht dauernde Stellung. Samstag und Feiertage unbedingt frei. Zuschriften erbeten unter »F. H. 6789« an die Exped. d. Blattes. Für eine junge, fesche, gebildete Dame in guter Lebensstellung mit Vermögen wird passende Partie gesucht. Nur-ernste Reflektanten wollen sich an die Redaktion dieses Blattes Unter Chiffre »A. Z.« ,wenden. und yergniivorMchu Redakteur: -Dr. Yosef G. DlpH. — Lr»ck von Beck » Sohn, Wie«, Vtl,

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