Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-05-10 · 18 (10.5.1918) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
18 (10.5.1918)
Date
1918-05-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3020846-3022300-3022319--26858-3052241
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 18 Dr. Bloch'S Wochenflhrrst Seite 28s Isaak Tenne n b aüm, Schützenreg., Kanonier Moritz Freidenker g, Kadettaspirant Adolf R e i s m a n n, Kadettaspirant Geza Schlw a r c z, Zugsführer Johann Goldberger, Oberkanonier Leopold! Grünfeld, Kanonier Maximilian Stern, Zugsführer Bernhard Grün Wat d, Korporal Bela Diamant, ung. Ädwreg. Vorstehend find verzeichnet: 6 Ritterkreuze des'Franz Josef-Ordens, 4 Milit,ärverdienstkreuze 3. Klasse, 23 silberne Signum laudis, 36 bronzene Signum laiwis, 39 jgoldene Perdienstkreuze mit der Krone, 12 goldene Verdienstkreuze, 5 silberne Verdienstkreuze mit der Kronej 2 silberne Verdienstkreuze, 16 silberne* Tapferkeitsnredaillen 1. Klasse, 55 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Kl., zusammen 200 Auszeichnungen; hievon 116 an Offiziere' und Kadetten, 34 an Seelsorger, Aerzte und Militärbeamte, 50 an Männschjaftspersonen. Weitere Auszeichnungen. Oberleutnant Felix Kohn, Sohn des Bethausvorstehers Theodor . Ko hi n, der bereits die belobende Anerkennung! eines Arme ekomMündos und bas Karl Truppen-Kreuz besitzt, erchielt neuerlich das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitslmedaille. . Zweites goldenes Aerdienstkreuz. Seine Majestät geruhte mit P.-V.-Bl. Nr. 72 vonr 27. April 1918 dem bei der Intendanz eines Schützen^ divisionskomMandos eingeteilten k. u. k. Militärverpfkegsakzessisten d. R. Kart Sonnenmark das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am! Bande der Tapferkeitsd medaille allergnadigst zu verleihen. Der Dekorierte, der aus-dem fernen Ostindien in die Heimat zurückkehrte, um feinem Vaterlande zu dienen, besitzt bereits! seit 1915 das goldene Verdienstkreüz am Bande der, Tapferkeitsmedaille. Beide Auszeichnungen wurden in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung vor dem Feinde verliehen. . Ein Bruder des Dekorierten, Oberleutnant Dr. Robert, Sonnen-mark, besitzt bereits vier Kriegsauszeichnungen. Eisernes Kreuz I. Klaffe. Der Offiziersstellbertreter. .'Erich Brasch, Berlin, wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Reserveoffizier Robert Neumann, Mitinhaber der Firmä Röfenberg & Krumbeck, Berlin, hat sich bei den letzten Kämpfen im Westen das Eiserne Kreuz 1. Klasse. erworben. ' ' fi - La Eine tapfere LeHrerin.Z Se. Majestät der Kaiser hat der Lehrerin Esters Weißbrod in Haliez für tapferes und aufopferungs-^ Äolles Verhaltenim - Angesicht des Feindes das goldenes Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsinedaille mitjj den Schwertern verliehen. Die Verleihung,der Schwerter^ als Ordensaüszeichnung. an eine Frau geschah bisnunM nur in ganz vereinzelten Fällen, v'erdfent daher besonderst^ vermerkt zu werden. __ 1 ' % Jüdische Wikitärakteilrmgen in Rußland. Unter, der Leitung des Kapitäns Trumpeldor wurde / aus den jüdischen Offizieren und Soldaten der gesamten Petrograder Garnison eine jüdische MiliiäreinhelL gebildet^ Es besteht der Plan, derartige Mili-8 täreinheiten in ganz Rußland zu begründen. Die jüdischen Armeekongresse, die an den Fronten abgehalten! werden, sprechen sich für die Bildung derartiger jüdischere Militärabteilungen ails. Die jüdischen MMärabteilungens sollen eine eigene blau-weiße Fahne haben. Jüdische Regimenter in Rußland. O Das Korpskomitee der jüdischen Kriegsorganisation des fünften sibirischen Armeekorps hat laut einem Bericht des „Moment" folgende Resolution gefaßt: 1. Mit Rücksicht auf den tatsächlichen Beginn der Nationalisierung von Teilen des russischen Heeres fordern wir, daß bei Einberufungen zum Militärdienst und Einteilung Ol gesonderte nationale Regimenter den jüdischen Soldaten die Möglichkeit gegeben werde, in spezielle jüdische Abteilungen einzutreten. Diese Abteilungen sind, wenn dies mit Rücksicht auf die strategische Front möglich ist, in jene Ortschaften zn dislozieren, in welchen die Gefahr von Pogromen gegen Inden besteht, um die jüdische Bevölkerung gegen Ausschreitungen zu 2. Beim Generalfekretariat für jüdische Angelegenheiten anznfragen, ob es wahr sei, daß aus dem 13. Reservistenregiment die jüdischen Soldaten mü der Begründung ausgeschieden worden seien, daß dieses Regiment ukrainisiert werden solle, wenn ja, ob diese Maßnahmen mit Wissen und ZustimM-ung der ukrainischen Zentralrad a verfügt wurde und welche Mittel in Aussicht genommen sind, um' solche Maßregeln in Hinkunft zu verhüten. Plenarsitzung des! KultuZvorstündes vom' 2. Mai 1918. 1. Einlauf. Genehmigung der provisorischen Einhebung der erhöhten Abgaben, Taren und Gebühren laut Statthaltereierlatz vom 10. April 1918, Z. 3—889/1. Belobende Anerkennung des Sekretär-Stellvertreters der Kultusgemeinde, k. u. I. Hauptmann Guido Fuchgelb im Erf>«, Baon.-Kom.-Befehl. Verleihung des goldenen Verdienstkreuz^s am Bande der Tapferkeitsmedaille an den Oberofsizial, k. u. k. Fähnrich Julius Kurz., - ' Dankschreiben des k. u. k. Feldrabbiners Prof. Dr. M. B a l a b a n für die Gratulation des Vorstandes anlätzlich seiner Dekorierung mit dem Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens. Dankschreiben des Oberkantors Bauer für hie .Gratulation des Vorstandes anlätzlich der Feier seines 50jährigen Berufsjubiläums. Dankschreiben der Frau Therese Brunn für die Kondolenz des Vorstandes anlätzlich des Ablebens ihres Gatten.Ing. Siegmund Brunn sel. A. Dankschreiben des Herrn Dr. Bela T a u s s i g für die Kondolenz des Vorstandes anlätzlich des Ablebens des 'Herrn Abraham Epstein sel. A. ' | BeruWemtung für Jugendliche. Nach Schulschluß tritt an die Eltern, beten Söhne und Töchter das 14. Lebensjahr erreicht und die Bürgerschule verlassen hüben, die Frage heran, welchen Berus sie für ihre Kinder wählen sollen. Fürsorgliche Eltern beschäftigen sich schon lange, bevor ihre Kinder die Schiule verlassen, mit dieser für die Zukunft ihrer Kinder so wichtigen Frage, beraten ssich mit dem Lehrer, .dem! die Fähigkeiten der Schüler ja bekannt sind, bilden sich selbst eine Meinung.über die Wahl eines Handwerkes, eines Gewerbes, oder sie entschließen sich, ihr Kind in den Handelsstand zu bringen. Maßgebend ist oft für die Eltern die sofortige Entlohnung des Lehrlings'seitens des Arbeitgebers oder die Erwerbs-Möglichkeit nach der Auslehre, wie sie zur Zeit des' Eintrittes voraussichtlich nach der Auskehre zu erwarten stehch - - Allein bei der Berufswahl sollen vielfache Faktoren und Umstände in Betracht gezogen werden: körperliche und geistige Beschaffenheit, Seh- und Hörvermögen, sittliche Veranlagung, Fortgang in den Schulgegenständen,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.