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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-04-19 · 15 (19.4.1918) · page 12

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
15 (19.4.1918)
Date
1918-04-19
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 246 . . Dr. Blüch's j i -Mer, - Herrn Rabbiner Dr. Grunwald gingen für den Wiederaufbau Hes -Leopoldstädter..Tempels ein r Von Herrnftommer- Mra^ Moritz Hacker 300. ft., Gelübde zur Ehre Gottes 30 ft., ferner R 3t. für Lrogiold Hiksner 100 ft., I. Ritterinann 200 ft., für - enteil: Wohltätigen Zweck, Samuel Sil6«rfii’opf' durch Herrn ^chulMt Tfchiatzny. 10. M, für Blinde, %iaa Dr. Schifter Ri- * lijjslbuis 10 3t ..für Palästlnawaisen, Frau Ina' Diamant IQ ft., , Wau .Iella SHger K001 ft."FLr Palästina. ' F?i!»st'etsorgi'. . ■ Feldpost .487,; 12. April 1913. J2ln, Liebesgaben sind Ängelausen: Vom ftomitee zur rilüeUen Beköstigung jüdischer Soldaten in Budapest 2000 ftilograimn ' Mufzoth^ IVO ftilögranckn Srilami Und. 50 Hagadorh; vom Vorstände, der israelitischen ftliltusgemeinde .in Wien an Subvention für die rituelle Veriöstigung der jüdischen Soivalen zu Pessach 1000 ftroucn; vom Vorstände der' israelitischen ftultusgemeindo in Lemberg 500 ftroncn;- .vom . Ausschütz zur rituellen Lelöstigung jüdischer ftrieg-gefangener. zu. Pessach in Wien 500 ftronen; von der Weingrotzhandlung Wolf in Elsenstadt 100 Liter'Wein; von Frau: 3iobLiner .Dr. M. Erunwald 600 Zigaretten; von Herrn Rabbiner Bela Fischer 200 Hagadoth; von Herrn Dr. A. (öallia, Men, 50 Hagädath. Allen Spendern wird im Flamen der jüdischen Soldaten der beste Dant ausgesprochen. Leitung der israelitischen ftnltusgemeinre in Triest und Sr^^^rwürven- H'errir OLerr'abbmer Professor Dr. P, H. Chajes wird für die Iledernahme des Ausdackens von 10.000 ftilograimn MazzvH ' der innigste Dank ausgesprochen. ' ' ' - 'i'Fnli. Bereiche - der Jsonzö'armee tonnten dank dem '-größten ' Entocgentou.nlen der Militärbehörden und der tätigen Mitarbeit aller Fcwrabbiner 60 jüdisch: rituelle Pessachküchen aufgestellt ' werden, aus denen gegen 7000 - jüdisch: Soldaten und. 400 jüdische ftriegsgefangene betöstigt wurden. Für ftrirgSPiaisen wurden gegen 3000 ftronen gespendet. AM weitere -Anterstützüng mit Liebesgaben, hauptsächlich 36- . tualien sEcbetbüch:r), wie auch Geld hur Anschaffung derselben bittet: . - '.! '! ' Für die 'Leitung der israelitischen Militärseelsorge der k. u. k. ‘ | Jsonzoarmee: ' . Feldrabbiner Dr, M. T a n b e r, Feldpost rN. 487.. <i?n - z u ü g: Lk'T'^Ä7ew cCfß'eij Alb TvmMxAag den 25. b. M.mit halb .8 Uhr abendÄ Eej M Mh-üu e rs! Luralkokaliräten die 31. o r b eit tf i % € Gc n x rat o e r s a in in l u rt q ftalt. Tagesordnung: l.tBerich' de? PrLsidenten, 2. Kassaberichl, 3..Wahl.des PiÄsürnLen^ 4.' Wahl Der VorftandÄnitglieder, 5. AnliLLe und Jnrexoellationen. - WreÄ iB e r b a n d fü b ische r .F raue n f ü r Kal l-. t u r.« t-h e i i■ yi rP« l äst in a.) Ein Lichthitdervortrag Dr. Heinrich! Glanz: „Indische Pioniere in Palästina", sircher M BMsttag Den 21. April um halb 11 Uhr porWittgAA im mittleren -Konzerthaussaale statt. Karten Dö'n 4 K. bis l K. bei Kehlendorf^r und an der Konzerrhauskafse. AdüLl Zisroe!. . - . * „Mährend.. her.. Sefirawochenfinden allabendlich zwi- Mtr .1/7^- und rin Bethause der Adas Jisroel VMMgelstmt. - . . .. - stäü-a >. . Der. Hoiimrermonate wird.hon Seiner Ehr- WÜMN Herrn Rabbiner Fürst an jedem Samstagnach-' mittag halb ch. Uhr oorgetragen. - Wistr Iranz Zvstf I.-HuiAgungL tcm pel. 2. Bezirk, Pazmanirengafse Nr. 6. Während der Sesira .hält' Herr Rabbiner Dr. Salomon Fü«!, wie seit Jahren, beim Abendgottesdienste um '/,8 Uhr zwjschm Ottern Mincha- und Maarswgebete ervtssche Vorträge über dir.^WE'.DwaüS: fSprüchö der -Väter). . _ ' - :: ' ' . Koldeiü' HoiL zei - eier. : '7SäMstag am 13. -April feierte uttfer verdienstvolles Vor-, jtandsmitglied, Herr Friedrich Maier, mit seiner Gattin Rosa, ged. Sonnenschein, .das goldene 'Hochzeitsfest. Der Tempel wurde Wochenschrift : , > fit. 15 festlich beleuchtet und der Ditz, des. Jubilars mit Blumen ge- - schmückt. In Vertretung ' des Bürgermeisters, der in einem be- - sonderen Schreiben sein Fernbleiben entschuldigte, war GLinemderät, t'aiserl. 3lat! I: ' Ftzcher und in Vertretung der israelitischen \ ^ftuikusgemeinde Und des Tempelvorstandes Dr. E. MLnz^erschienen; ' es erschienen ferner viele ^Vertreter wohltätiger. Vereine. Der Jubilar wurde als'' erster zur Thora gerufen. "Qberlantor Gib-. lichmann sang' einen selbst verfaßten Mischeberach; sodann hielt Bereinsräbbincr Dr. S. Funk eine eindrucksvolle, inhaltsteich: Ansprache; 'hiäbei gedachte er auch der begründeten Heiratsausstaltuncjsstistung.' Gleich würdig und zutreffend waren die hach- ' folgenden Ansprachen des kaiferl. Rates I. Fischer, des Obman.ii.es. . taiserl. Rates Adolf Wenger und des Beihausoorstandes Dr. Llias Münz, der auch ein herzliches, besonders schön gehaltenes Glück-. wunschschreiben der israelitischen ftültusgen.einde, ' gezcichnef . .von dem greisen Präsidenten Dr. Alfred Ciern, zur Verlesung gebracht' hat. - .; / Rach dem Jubilar wurden seine Söhne zur Thora gerufen, die größere Spenden für den Tempel, die Wohltätigkeitsvereint des 2. Bezirkes und die Armen in der HeiUlatsgemcinde Gaha gewidmet haben: ' Verein „Kinüerheilst". ' Die dieSjährize Generalv'ersaMmlnng Des ^.-Vereines' „Kint erheim" für be'rkrüM.lte jüdi'chs Kiilder findet am Tonnersrag den 25. d. M., 7 Uhr abends, int Restall rant Tonello, 2. Obere Donaustraße 99, statt. Gäste willkommen. ' ' . Konzert Sulzer. Dienstag den 23. d. M.-, abends um halb 8 Uhr, findet im großen Musitvereinssaal das Konzert Des rühmlich b" kannten Meisters des Bio toncelts, Professors Josef Su lz er, k. n. k. ' Hofinusikers, statt, bei loelchein Die. renommierte Konzertsängerin Elsa K a n l i ch . und . das - Wiener Tonkünstlerorchester itnrer der Leitung des Kon- . zertdirektors' Sskar Nedb al nntwirken .werden. Professor Sulzer wird n. a. sein berühmtes „Kol-Nidre" zum Vorrrag bringen. Karteiu' sind--noch, ist beMräMere - Anzahl in Der MusikaliMianbluiig Ä. R äse,?1- BeM'h Kolowrairing 9, bei K e h-.l'e n d o r f e r, 1.- Bezirk, - Krügjerstraße 3, und all der Konzertkafsa iin Mllsikberem zu haben. . ' . . Wien. Sonnrag deli 28. d. M. veranstaltet die Sektion „Jung-Juda" Des Makkabi X im Saale des Ersten Wiener Jüdischelt Turnvereines, 9. Bezirk, Liechtensteinstraste 20, einen juilg-jüdischen Abend mit reicht haltigern deklamatorischen, inusikalifchen, turnerischen, Programm. Begntir.pünktlich 5 Uhr. Gäste herzlichft wi'llboinmen. ' t ■; Leder an der italiLnischrlt Front. Zum viertenmal jährte sich das Fest der Freiheit während des ftrieges und zunk erstenmal Haben wir in unserer Division die Gelegenheit gehabt, dieses Fest würdig zu begehen^ Herr Feldrabbiner Dr. M. Friediger aus Oderberg, der seit ewigen Monaten unserer Divisiou zugeteilt ist, hat mit rührender Hin?' gebung und durch. seine rastlosen Bemühünge.n uns das Feiern des Pessach.festes ermöglicht und Sederabende veranstaltet, die , für jeden Teilnehmer unvergeßlich bleiben. Ältehr als 300 jüdische Soldaten, unter denen / die. meisten aus den vordersten Stellungen herbeigeeilt waren, versammelten sich! in 'c,mem an der Front gelegenen Städtchen,' wo für diesen Zweck ein' Raum bereitgestellt wurde.' . Nach Verrichtung des Abendgebetes hielt der Herr Feldrabbiner eine zu Herzen gehende-Ansprache, worin er' einen Vergleich zog zwischen Pessach Mizrajim, Pessach der- Gegenwart und Pessach leossid. ' Dann ^setzten -wir. uns -zuni: schlichten,- .einfachen, frontmätzigen ' . Sedertisch, läsen erfüllt vom religiöser Begeisterung und in gehobener- Stimmung die Hagada und verzehrten die Ledernd Mahlzeit. . -- - - - Gestärkt in der Hoffnung, daß der- Wunsch, leschono haboa bijeruscholojim, in Erfüllung gehen und wir alle im kommenden Jahre . friedlich an unserem. eigenen; Sedertisch sitzen und den vier . Fragen - unserer ft leinen. lau schen , werden, verließen wir die se schöne und' erhobene Veranstaltung, für deren Zustandekommen wir alle dom Herrn Feldrabbiner Dr, Friediger zu - Danke ver- ' pflichtet sind. .. j ' Feldpost 4, am 2. April 1918. Dr. Rkoritz I u n g w i r t.

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