Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 13 (29.3.1918)
- Date
- 1918-03-29
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 208 Ar. Bioch's Wochenschrift Kr. N einem wunderbar blauen HiMmel liegend,, seines Volkes Harrend, -wie die Braut des Bräutigams. Und' Gawriel betete: „Gott Meiner Vater, sieh.herab., auf mein Volk und führe es HULück -in das wiederverheiMne Land. . Lasse es dortgroß und glücklich werden. Festige es in den mit seinem Blute und seinen Tränen erkämpften Tugenden und erleuchte chm.auch fernerhin Herz, und Geist. Verhüte, o Ewiger, daß es an seiner tiefinneren Gröste Schaden nehme, wenn du chM Heimat und ^Freiheit wiedergibst. Lehre es deine Wege wandeln, o Herr, auf daß es -deiner Gnade würdig werde und' nie, nie wieder in der Zeiten Wandel die heilige Erde verlassen müsse, die seiner.Väter war und seiner Kinder sein soll in alle it. Amen!" Gerechtigkeit des Herzens will und die Sünde haßt, er hatte freilich auch die Welt gesch ästen . . ., damit' alles gut sei. Dem einen lebendigen Gott gegenüber hat kerne der gewaltigen Naturerscheinungen . einen anderen Sinn als Zeichen zu sein von 'Gottes Güte, seiner Allmacht oder seinem Zorne." A. (£., Mähr.-Ostrau. Die Adresse der Redaktion der .Neuen Jüdischen Monatshefte" lautet: Berlin W. 8, Französische Straße 49. Israelitische Kultusg smeinde Visu. Z. 1100 ex 1918. Wien, im März. 1918. KUNDMACHUNG. Zur Vermeidung des großen-Andranges in den Gemeindetempeln zur „HASKARA“ werden vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde Wien wie alljährlich auch am dies- Ein nie gekannter Wunsch gleich einer Offenbarung, - jährigen Psssaoh-Peste,(Donnerstag den 4. April um vhr trüb) ergriff den alteii Mann. Dort in Palästina, unter seinem geliebten Volke, wollte er leben, dort wollte er seine Tage beschließen und dort dereinst begraben sein . . - - Wie hatte sein jüngster Sohn ihm geschrieben: „Wir, .Deine.'Kinder, sind eines Sinnes : wir wollen, geliebter Vater, Dein Alter :—. möge es ein hohes werden — vergolden. Und wenn Du einen Wunsch in der Seele trägst — wonach er auch stehe —, wir wollen und werden chn mit der Hilfe Gottes erfüllen." . Er hatte sich damalch wehmütig lächelnd', gesagt, daß. ein alter Mann keinen Wunsche 'wehr habe. 'Jetzt aber loderte in seinem Herzen die Sehnsucht: Zion! im Saale des Hotel „Post“, Wien, I., Fleischmarkt Nr. 16, und im Saale des Hotel „Kontinental“, Wien, II., Taborstraße 4 anläßlich - der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste veranstaltet. Der Eintritt ist frei;—- Karten Werden nicht ausgegeben. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. I. St. ^Posten eines Konkurs. Rabbiners, __ Bei der isr. Kultusgemeinde in Neubidzow gelangt der Neue Bücher :f Rabbiner Dr. A. Tärtzer-Göppingen, Armeerabbiner der Bugarmee: ' „Die Geschichte der Juden in Brest-Litowsk", Berlin 1918. Verlag von Louis Lamm. . I welcher zugleich als.Kantor, Koreh, Religionslehrer und Martriken- ——- führer zu fungieren hätte, zur Besetzung. Bewerber unter 60 Jahren,- Rabbiner Dr, S. Samuel: „Bibel-und Heldentum". Fünf^ österreichische Staatsbürger, beider Bandes sprachen mächtig, haben Rriegsvorlesungen, gehalten in den Akademischen Kursen zu Essen iden Befähigungsnachweis zum Religionsunterricht an der böhm. im Wintersemester 1914/15, zweite, mehrfach verbesserte Auflage. Volks- und Mittelschule zu erbringen. Musikalisch Gebildeter Berlin, Verlag von Louis Lamm, 1918. - wird bevorzugt. Dieser Postenist mit dem' jährl. Einkommen von _ r£ 3500 K, einer Teuerungszulage nebst freier schöner Wohnung, —j- «_. v^-«n»A^S'',dem Erträgnisse der Matrikenführung und sonstigen Nebeneinübetmbhimvm Metz. j!";. nahmen durch Privatunterricht verbunden. Ordentlich belegte Gemeinde ä-789 1654 , Bettrag zur E schich 1.!^ . ' £v Gesuche werden bis 15. April 1918 vom gefertigten Vorstände entbinde Metz. Verlagsbuchhandlung Louis Lamm. Berlm, Neue ge„engenommen. Dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Friedrichstraße 62-64, 1918. , J. M. Cargher: Die /Judenfrage in .Rumänien. Kriegs- M politische Einzelschristen. Heft 21. Mark •>.— Berlin. Verlag jfi C. A. Schwetschke u. Sohn. .M h l Israel. Kultusgemeinde Neubidzow Kultusvorst.: Karl Braun. Briefkasten. R. F. lieber Vaterunser sagt der große Holländer Hugo G r o t i u s: ,,,Was aus den. Schriften der Hebräer von manchen - hiezu angeführt worden ist,' lehrt uns, ^daß dieses Gebet nicht sowohl von Christus mit von ihm stammenden Worten verfaßt, als vielmehr aus dem zusamMeugestellt worden ist, was in den Gebeten der . Hebräer ihm lobenswert erschien, so wie er auch in seinen Ermahnungen verschiedenfach von den in jener Zeit be-i kannten Sprüchen Gebrauch "macht." ' , Tr. P. W. „Es gleichen falschen Edelsteinen Ost Menschen, die bedeutend scheinen. * Ihr äußerer Glanz nur Macht uns blind. Doch willst du in ihr Inneres dringen, Mutzt du sie aus der Fassung bringen. Dann zeigt srch's, daß sie wertlos sind,"- . C. R. in L. Hermann Lohe schreibt in seinem . Mikrokosmus"-über das Judentum: „Israel erscheint unter den Völkern des Orients wie.die Nüchternen unter den Trunkenen.« Dem Altertum 'freilich dünkten sie ) die Träumer unter den Wachenden zu sein. Mit tiefsinniger Phanm,ie' hatten die anderen die Gründe der Welt, die Ursprünge ihres Werdens und Vergehens geschaut und in ausschweifenden Kulten der Sinnlichkeit -oder der Selbstpeinigung begleiteten. sie,' die sich als Teile des großen göttlichen Weltleibes fühlten, alle Zuckungen seines geheimnisvollen. Lebens» den jährlichen Wechsel der ersterbenden und wiederäufkebendeu Natur- . den Kämpf der lichten und wohltätigen Mit den dunklen und feindseligen Gewalten., Dies - alles betrachteten die Hebräer mit äußerster Gleichgültigkeit. Der starke, eifrige Gott, der die Jüdischer Buchu Kunstverlag Max Hickl Wien, VIII-, Lerchengasse 6 a Brfinn, Adlergass 9 Kriegshagada schel Pessach, mit Geleitwort Sr. Ehrwürden Herrn Dr. D.; F e uchtwang. Preis geb. K-3. brosch. K 1.50; ' Schnlhagadas in reichster Auswahl; Hickls Jüdischer Kriegskalender K 3.50;Megillos zu Purim; Gebetbücher usw. Zuschriften,sind zu richten an: Redakteur Max Hickl, Wien, VIII., Lercheng. 6a Pili Tallitllflici unfl gediegener Hebräer erteilt hebräische Ülll 1 dluHllilDl Lektionen nach Berlitz, auch in deutscher und französischer Sprache. Zuschriften sind an J, B, XX., Hannovergasse 7/15, zu richten. Als Kompagnon beteilige mich mittätig mit K 30:000.^— an gutem Unternehmen, Branche egal. Derjenige, der mir gutes Geschäft empfehlen kann, bekommt Honorar öder wird..als Geschäftsleiter angestellt. Anbote unter »“Kaufmann« an die Expedition des Blattes. Suche ein Israel, religiöses Mädchen als Stütze der Hausfrau, die kochen versteht uiid bei leichteren häuslichen Arbeiten mithilft. Samu Blum, Nyitra-Pereszlöny, Bahnstation Szamarloraszi. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. Vq.