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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-03-15 · 11 (15.3.1918) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
11 (15.3.1918)
Date
1918-03-15
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 176 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 11 richtes ein gewichtiges Wort Zn sprechen. Die Wärme des jüdischen Gefühles, mit welchem die Ausführungen über die Gegenwart, sowie die Sorge Mr die. Zukunft und die Sicherung eines rühmtmien Forrvcsta.ives oes Iuveniums öute.fiL'ömt sind te t sich dem Leser, mit und regt zum Nachdenken an. Insbesondere sei hier ober noch hingewiesen auf die richtige Einschätzung und Bewertung des hebräischen . Unterrichtes berefts .und erst recht in Volksschule für unsere. Jugend, zwecks Vorbereitung derselben für eine Verständnisvolle Teiltuchme am Gottesdienste'. Diese Erkenntnis, von berufener pädagogischer Seite mit sichtbarem Interesse und vollster Ueverzeugung vvrgcrrag-n, wirke vc;vilt>ers wohltuend. Diese Denk,'chrijt verdient daher in grotzeL Inte, esse ia aU.m Kreisen. Kriefkafte«. Statisüter. . Eine verläßliche, aus der jüngsten Zeit stammende Statistik 'der jüdischen Kultusgemeinden in Ungarn besteht unseres Wissens nicht. Die letzte amtliche Statistik datiert angebhch aus dem jJähre 1899. Wie swir jedoch vernehmen, hat das ungarische statistische Zentralamt in den ^letzten Tagen in einem Rundschreiben an die Leitungen der Mnntzipien dieselben aufgesordert. pme genaue Statistik über die auf chrent Gebiete befindlichen Kultus-, gemeinden, je nach ihrer religiösen Richtung zu verfassen und dem Zentralamt ehemöglichst einzusenden. Diese Statistik wird. auch hervorzuheben hahen, wo in den letzten Jahren Kultusgemeinden aufgelassen wurden, bezw. neue entstanden sind. In Oesterreich wird nach dem Kriege eine solche Statistik auch notwendig werden. Eip. Es haben nur Evakuierte, wie im Kriegsgebiete gebliebene Personen diesen Anspruch, welchen sie bei der Bezirks- Hauptmannschast des derzeitigen Aufenthaltsortes geltend zu machen haben. _ ■ ' Notiz. Kundmachung. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre der Niederösterreichischen Escompte-Grsellschast werden hiemit zu der <nw 3. April 1916 um 5 Uhr abends im Gebäude' der Gesellschaft, 1. Bez., Am Hof Nr. 2. stattfindenden fünfundsechzigsten ordentlichen Generalversammlung eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen werden. 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1917; 2. Bericht des Nevisionsausschusses; 3. Antrag des Verwaltungsrates auf Verwendung Ides Reingewinnes; 4. Wahl von Mitgliedern des Verwaltungsrates; 5. Wahl von vier Mitgliedern 'in den Revisionsausschuß 52 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche als solche drei Monate vor dem Zusammentritte der Versammlung in den Aktienbüchern der» Gesellschaft eingetragen waren und an der General-Dersammlung teilzunehmen beabsichtigen. werden hiemit eingelchdeu, ihre Aktien bis längstens 20. März 1918, 1 Uhr nachmittags, bei der Liquidatur^ der Niederösterreichischen EscoMpte-Geselkschast zu erlegen. Adas Jisroel (Lohlltschul), Wien, II., Grosse. Schiffgasse 8. KUNDMACHUNG. JftuelitWe KultustzemernÄe, Wieru Kundmachiüng. . Im Sinne-der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Taussig sei. A. im S p it a l e der 'israelitischen Kultusgemeinde Wien - begründeten Bettplatz, hat auf -diesen''Bettplatz, bezw.. jm Falle des Platzmangels . auf den Betrag von täglich 1 Krone in erster Linie ein um die Aufnahme daselbst änsuchender' armer, M i t d e M o b g e n a n n t e.n >S 1 i f t e r v e,r w ä n d t e r Kranker ohne Unterschied', der Konfession 'Anspruch, vorausgesetzt, daß er den für dieses Spital gellenden Aufnahmsbedingungen entspricht. Als Verwandte des Herrn. Donat Taussig sind, in Hinsicht auf ,diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nicht über den sechsten Grad,' der Seitenlinie hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere. Grad, unter gleich nahen Verwandten die Abstammung von .väterlicher Seite des Erblassers. Bewerber um . diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug, haben ihre, mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. März 1918 ' im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien,. 1. Bezirk, Seitenstettengäsie 4, 2. Stock, während der Ämtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr "vormittags zu - überreichen.; Kundmachung. In der V e r so r g ung s a n st a l t der israelitischen Kultmsgemeinde Wien, 9. Bezirk, Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Okto b er l!907 i n >Wi en ver sto r b ene.u - H e rr n -Donat Tau s s.i g ein . Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag von 320 Kronen bis auf weiteres zu verleihen. Äls- Verwandte des Herrn Donat Taussig . sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen-anzusehen, welche nicht über den sechsten Grad hinaus Mit dem genannten Erblasser verwandt sind. . ' - > Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um.den ausgeschriebenen iJahresbetrag haben ihre Mit den erforderlichen' Beilagen belegten Gesuche bis - . 15. M ä*r z 1918 ' " 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock. Während der Amtsstunden im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde 'Wien, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu -überreichen, Sachdienliche ÄusWnste werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengasse 2, - 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags erteilt. . , / Wien, 15. Januar 1918. / .'. D er Vor stand d er ifr a e l i t i sch e n Kul.tusgemein de - . .Wien. Die Abgabe der Mazzoth aus der Bäckerei der Adas Jisroel {Schiffschul) .erfolgt in der Abgabestelle: II., Große Schiffgasse 13 1. Für die Mitglieder der Ada« Jisroel am Montag den 18. März von %10 bis 12 Uhr vorm, und von 2 bis 5 Uhr nachmi, 2. Für alle übrigen hieber rayonierten Parteien, wenn deren Namen den Anfangsbuchstaben hat: ‘ A, B, C, D, E, F am Dienstag dt-n 19. März von t/2-10 bis 12 Uhr vorm, und von 2 bis 5 Uhr nachm. Gr, H, I, K, L am Mittwoch den 20 März von y,10 bis 12 Uhr vorm, und von t bis 5 Uhr nachm. M, N, 0, P, Q, R am Donnerstag den 21. März von i/210 bis . -12 Uhr vorm, und von 2 bis 5 Uhr nachm. S am Freitag den 22. März von 9 bis 12 Uhr vorm. V'.. P, U, V, W, X, Z am Sonntag den 24 März von 9 bis 11 Uhr vorm. - -' Zur Beachtung. Die Abgabe der Mazzoth erfolgt nach vorheriger Bezahlung gegen Abgabe der Mazzothbezugskarte nach Maßgabe der zugewiesenen Menge und gegen Abgabe der entsprechenden BrQt- und Mehlmarken (24 Brot- und 15 Mehlmarken) für 1 Kg. Mazzoth. Neue Marken, die für die Zeit von 17. bis 31.. März 1918 aütgegeben sind. Die. Brot- * und Mehlmarken sind richtig gezählt in Vorbereitung zu halten. . Nur die -Mazzothbezugskarten, auf welchen, die Adas Jisroel (Schiffschul) als Äbgabestelle durch Aufdruk (S ampiglie) ersichtlich gemacht ist,-darf als gültig angenommen werden. Eine etwaige Abänderung der Bezugsstelle wird nur dann als richtig angesehen, wenn dieselbe durch Aufdruck (Stampiglie) und durch die Unterschrift der hiezu berechtigten Beamten bestätigt Ist. Audere Bezugskarten oder Anweisungen finden, keine Berücksichtigung. Der Vorstand. Leopold und Elisabeth Joklsche Wohltatigkeits-Siiftung. Am 19. MSW und 3,, bchw. aM 5..-- April l. I., - gelangen aus obbezeichneter Stiftung je ein Heiratsausstattungsbeitrag im Betrage von je 190 Kr. an zwei jüdische, arme, würdige- Mädchen, bezw. " Frauen, welche im letztabgelaufenen Jahre vor den Verteilungstagen eine Ehe geschlossen haben, zur Verteilung. Anspruch auf diese Heiralsausstattungsbeiträge haben in erster Reihe unbemittelte Verwandte der Stifter, in zweiter Linie Mädchen, bezw. Frauen, welche/in Ung.-Brod zuständig sind, oder welche oder deren Eltern seit mehr als 5 Jahren in Ung.-Brod domizilieren. Gesuche mit, Nachweisung der Mittellosigkeit, des Wohlverhaltens und der eingegangenen Ehe sind längstens bjtz 14. und 27. März l. I. beim gefertigten Kultusvorftande .einzubringen. Ung.-Brod, im März 1918. ’ ‘ Der Kultusvorstand: ■ .; ' . M. H. 33rpminter. -U Wien, VIII., Lerchengasse 6 a Brünn, Adlergass 9 Kriegshagada schel Pessach, mit Geleitwort Sr. Ehrwürden Herrn Dr. D. Fe u ch t w a n g. Preis geb.K'3, drosch. K 1.50; Schnlhagadas in reichster Auswahl; Hicklsr Jüdischer Kriegskalender K 3.50; Megillos zu Purim; Gebetbücher üsw. Zuschiiften sind zu.richten an : Herim-geber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, Vf{.

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