Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 10 (8.3.1918)
- Date
- 1918-03-08
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Mz. n vtzrLpagerr hattet Ec, öejfeit' Ahnen hierorts .anMig^ gewesen, waren, Rfnnte es nicht fassen, daß mast ihn und seine GstlubensAiwsMzngrunde richten wollten Wofür? Harten sie nicht'ebenso wie die Christen ihre Pflichte« erMlt? Das und noch mehr wollte er in girier Versäum^ lunA Vorbringen, aber man ließ ihn nicht Zu. Worte W LollreN-virektioL HUGO W Wien, I. Bezirk, Bauernmarkt 3. u mm w 9 9 9 9 9 9 9 9 koMMM. V ‘ ,,Zud ihirmus!" erscholl's von allen Seiten. Mit Zornf geschwollenen Stirrradern schleuderte er in den Saal die Worte: „Ist das eure Nächstenliebe?" Hundert Hände griffen nach ihm ... Betäubt irrte er dann länge durch die Gäßchen. Was war nun.zu Lun? Sich zusammenschließen.. Flüsterten es die Wellen? Wie war Lr nur an den Fluß gelangt? Sein Haus stand. ja auf der entgegen-- Metzten Seite.-Erschauernd lief er zurück ... Daheim fand er feine Frau beunruhigt vor, d-a Sali von ihrem üblichen Spaziergang auf der Donars. Promenade noch nicht heimgekehrt war. Man begab sich auf die Suche nach ihr und durchquerte die Promenade, die Gärten, die Au — vergebens. Währerck» die Diutter verzweifelt jammerte, trieb Jsak Uuger einige Knechte auf, die daun bei entzündeten Fackeln auf schmalen Booten und mit langen Stangeu in die finstere Flut stießen .und stocherten. - Beim Morgengrauen sammelten sich Leute am Ufer. Da löste sich aus dem Knäuel die raunende Fama, daß auch Franz Gruber, der Sohn des Sollizitators, ein Abenteurer und Nichtsnutz, abgängig sei. Viele wollten gesehen. haben, wie er und Sali täglich auf der Promenade zusammentrafen.- Ja, eine Kräutleriu berichtete,, daß sie auf dem Franz Josefsbahnhof in Wien beide eMnnt-hätte. - Erleichtert atmete Unger auf; plötzlich aber ver- . düstertr '.sich sein Gesicht. stWar die Schande n icht schlim.- nwr Ms . der Tod?" — Mc^Fassüng bewahrte nur Siegfried. Eher gewich- . tig- Ms.empört, sagte er: „In Wien komm', ich ihnen schön chuf die Spur," und machte sich auf die Fahrt. > (Schluß folgt.) Großer Konzertbaussaal IH Sonntag den 10. März 1918, 7 Ubr abends W VOHTRHG 1 Dr. JOSEF BftkLOD 5ord. Professor an der Universität in Berlin Karten von K 5.50 bis K 1.50 bei der Konzert“ kassa der HELLERscben Buchhandlung, I.Bez., i Bauernmarkt 3, und im Zionistischen Zentral« büro, JI. Bezirk, Zirkusgasse 33. Jüdischer Buchu. Kunstverlag Max Hickl Wien, VIII-, Lerchengasse 6 a Brfinn, Adlergass 9 Kriegshagada schel Pessach, mit Geleitwort Sr. Ehrwürden Herrn Dr. D.Feuchtwang. Preis geb. K 3, hrosch. K 1.50; Schulhagadas in reichster . Auswahl; Hickls Jüdischer Kriegskalender K 8.50; Megillos zu Purim: Gebetbücher usw. Zuschriften sind zu.richten an: Redakteur Max Hickl, Wien, VIII.,Lercheng. 6a Literatur. Rene JWische MonaWeste^ Februar 1913. Heft 9/10. JahaÜ : Leo Rosenberg: Galizien. — Dr. Mar R.osenfeld: Die Sonderstellung Galiziens und die Juden. — Heinrich Margulies: Die Juden in der galizischen Wirtschaft. — Dr. Otto Abe I c s: Zwei Entwicklungslinien. — Dr, Ignaz Schipper' Die galizische Judenschast in den Jahren 1772—1848 in wirtschaftsstatistischer Beleuchtung. — S. I. A g n o n : Und das'- Krumme wird gerade. — Mar Stob: Unterrichtsstunde. ~ Umschau. __ - Louis Uhifelder-WiGermsdorf: „Aus der Zeit der Schutzbriefe". Geschichtliche, Erzählung für die reifere Jugend. Berlin. Verlag von Louis Lamm. Feldrabbmer Dr. Salomonsii: ..Jüdische Secisolge an drr Mestfront". Verlag von Louis. Lamm. Berlin 1918.. Kriefkafte«. Dr. S. Sch. Wir habe« natürlich keine Veranlassung, füx Heine eine Lanze ernzulsgen, aber es ist läppische wenn die ,,Oß--' - deutsche Rundschau" ihn einen .,jüdischen' Drchler nennt. Habe« doch die deutschesten unter den Komponisten Heinesche Gedicht vertont. die dann zum eisernen Bestand deutscher Gesangvereine gehvrstn und noch gchören, , Israel. Kultusgemeiude Bl.-Ostrau. Z. 474. * i Markus und Herese Slraßmann-Mfiung. Am 3. Mai 1918 gelangen aus den Zinsen obiger Stiftung an Bewerber israel. Konfession, die entweder von den Stiftern in di > etter Linie abstammen oder in einem der in den Gerichtsbezirken Mährrsch-Ostrau oder Polnisch-Ostran gelegenen Gemeinden heimatsberechtigt sind, zur Verleihung: 1. 300 K. als Unterstützungsbeitrag an einen dürftigen Geschäftsmann; . . 2. 100 K. an eine kurbedürftige Frau. Den bei dem gefertigten Kultusvorstande bis spätestens 31. März l I. einzubringenden Gesuchen sind beizulegen : Geburtsschein, Heimatschein, ein ärztliches Zeugnis vollständiger Mittellosigkeit und ein Sittenzeugnis- Außerdem haben die Bewerber um den Kurkostenbeitrag per IVO'K. ein ärztliches Zeugnis über ihre Kurbedürftigkeit beizubringen. Bo rstand der israelitischen Kultusgemeinde Mährisch-Ostrau. am 4. März 1918. - Der Kultusvorsteher: Dr. Alois Hilf. Lesuekl wird Frau K. I. Der Mann ist pur konsequent. Wenn er . i« seinem Programm die * Pflege - der christlich-germanischen Kunst unterstrich, so ist .es nur eine logische Folgerung, in arischen Stu^. henterwereinen Vorträge zu halten. Die jüdischen Akademiker können sich rmr b^lüittoSnschen, mcht dabei fein. M.: -müssen. Israel. Köchin ifir besseres Hans. Varzustellan von l( bis 12 Uhr, li. Baz., Czerningasse 12, Tür II. Herausgeber unb/Hsc^atwsrMcher Ardatmrr r. Dr. Mef y. Bloch. — Drück vvn ^Heck & Sohn,' Wi«.- Yn 6^05009400911151323^6301659^066^03^071^5777338163043