Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 9 (1.3.1918)
- Date
- 1918-03-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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< Lx. Wvch'S Wochenschrift «rl s den hier angefirhrt die Niedrigkeit, Dürftigkeit üttd lshr LosigLit der WühestenIGiälEn Stellung, danji' dch.,Ein«-'. sMA^/^r?/KLDeDMt7'BeWfstä.tdblt, scHjeWich^die füriHe.stMpen, Osteuropas, auch HKe . noch bestehende: Uns^hü^WsHW^MLunLMntGWW.ng>' Wo Offen-' heftAtHtz^iylE:Wy: Recht und MHrDeWnt - nutzlos--gum sicheDnstMchiHrW Mwch cha Notwendig' Wrter- HAtßgteit, ÄLrichHgeicheä, List, oerMsig kriechende Unter* würftßVert, Mißachtung des< frsicken. R^lftes und Feigheit -HMüchtsstsagt ^stinIHiHem ÄrLÄebs wörtlichangesüM.7-7,' Mugrd. von Hartmann, s '"Mir ^'MÄh^r^benWe^Mer des Artikels einladen, etümVl die-.Urtelle -der Philo sophen S ch o.Q e n h a u e r. und NsteMEe über Hie Den t scheu zu einem Artikel zu vexgrbMen. Mir unterlassen dass weil es unsere ÄusgiMstnichl .ist, -gegen das' deutsche Volk Anklagen zu erheben. / s? 'WaE "aber die-Art des Herrn von S.ulzegg blldet, ist,' daß, er seine Jitate tendenziös verwertet. DerM-w^er^chat^üMffHMü gesagt, daß, nur Juden SchEtzffeÄem^efttzenz PW ' hingegen andere Stamm e" lauter Engel und" TugenMoÄe wären. Auskunft hier- ÄberstAMÄchlssMü - diMrßen" KrÄrinalstatiMen der ver schMMsäw-i -Herr-m-z-AMrer^erschöpfend geholt werden. Mft- SMPMniM' wir Duden .iwx: auf die Tatsache hin- . wmsMllAaß.-Ms' geMMe/.^Mrechen, ^sund-. Zwar gerade das HMWWhrigMst.NUDen: entspringende Verbrechen, chlZ'---NaM- -MMbiMnch- -oder.'-Diebstahlwie auch Mord mch^ lWM.WstsHMs/HmneMichj 'aber das charakteristislW'ÄMrHen dHDchnMchW Famiäenmordes, seit jeher und überall fastnievon einem Juden begangen wurde. alle Ju.en SchattenseftM^Mitzep - oder-: daß - die. .„gewissen" , Juden nur SchWenfeiMn besitzön.st DatsaM. ist und bleibt es.bloßst ' uns' - selbes strenge Zu Gerichte ÄM^^stWD'-E'chh^LUst.'äP öb wir schlechter waren als ftWerF-^MMütgetst *sondern, ' well man an uns. Ä llWW^ Wengeren ' Maßstab anlegt, an uns., höhere Ansprüche stellt, .und endlich, well pftr,st:M religiösen Ethik geMstjest, gutstsell, wmlchu Aber selbst die tatsächlich, bestehe.chen „Schattenseiten" der Mens ch en jüdischen Schnllnech Wd am Äle wenigsten gemeinschädlich-, jedensaWstsmdi sie m Gümma weit geringer an Lahl und an BchMftmg .'MstAie ,>Schätkenseiten" '.'der ."Me ns ch e n andMr SÄmpiest -Gerade.'der.' g'egenivärtige Krieg Hai die 'Mtsache ins' fiare Licht gestellt, d aß das jüdische VollN'stftinerTo und. zwar gerade auch in, Ostßü. herstMonarchie, für Ideale Gur und' Opfer Nicht scheüksst stKstam.allerwenigsten- .—. ' mir seinen . Berufs- > genpsseN aus -LnÄremMätMenwerKchen'..-- am Mam nqon 'tfedf.. Schon. öip WieMrnleiheu sprechen eine zu üerÄ^. SprgM- Häs' aber die Verteuerung per LebensmiKsxlst chllängt^ so v erschweiZt inan geflissentlich, daß : dUstMnchvirch chieMll-wWenPreiftrMer. sind. .stMiKMMjaüMM. Mw. LerichchtrMäs Kriegs,vuch eranMllst' eiiienßstgrößen' MtA- und Getreldeschleichhande! ims KreisestMpmsta d t stch stOberMesien' auf s die. Spur. g^MxHst'7DHst'^.ÄeNML)U^'Utnö-llff't a.ü fe n d Z e iri*-’ net ' Mehlst'ünd G.e rre ide' w ür'd^nst.Keschlla.g-". na.hMt? t>ie^Pacht Kür An mel düng gebrach i n, o xb c $.v-^üx^iEn::■'' in dieser ' Affäre. vethMchstsstN i p p e r, aus LindenvoKWst'VeI^MkhHZndlcrUm'an.n..und der Gast-.. wstE HaU" Ull-lnränn ansstÄenstMt, der MMer -Otw L aIHMaN n^in:EchtelstA:WHarfst'der -Arbeitest IohcG-M est).l aeA-eks aMst^Zülz>ststW' - PrivaLängeftellte .WWH^Dstünd.-''Ne'WNUMwEstRL skoU. beide, äus- MWHstst^D^estVe.stDaMeMn^^cheM Mehst snnd Ge-MER,E^NU.N7.Wn^MWWM.Kü m' da-sst - Zehnfach e oe^stdert Preis v erlaufe Im allgemeinen muß hier der Standpunkt als falsch un^ nngerecht entschiedest' beAstrpft ustd oestworsen ^werdest- Mnn man sMLlichUJuden'-urtdOMn wiederum schntliche '„Ehristen" ohne ' Unterschied ' des 'Stänstnes. sowie. der religiösen, Ethischen uM politischen .^Überzeugung, je -in einen " großen Topf wirft undso 'zwei „Wstlien" einander gegenüberstellt. Wenn sich unter den Juden solche finden, die wegen. Preistreiberei oder wegen ches Kettenhandels .belangt und nicht bloß verdächtigt und ängeklagt, sondern auch überführt rlnd veo nrtellt werden, so sind es gewiß nur solche, die auch sonst berufsmäßig'Handel treiben, weder jüdische Aerzte. noch jüdische Advokaten oder jüdische Beamte und Haut- : werter N. dgl. Ebenso geschieht es bei den nichkjüdischeir Kaufleuten". Demnach wäre bloß eine Gegenüberstellung' des pro^entueflen Anteiles der diversen Kaustnannschasten. an der Gesamtzahl der „Uebertreter" gerecht und be rechtigt- Dazu ist noch die große Anzahl der groß-'und llleinagrarischen. .LeLenÄniitelverteuerer, der eigentliche:!: und schädlichsten selbstmod:rzierenden Preistreiwr zrrzi-. schchgen. Oder um nur noch ein lehrreiche? Beispiel an zusühren. Belanntlich handelt.lein einziger östlicher Jude, mit - Schweinen. Ist darum die Preistreiberei- und der Kettenhandel mit Schweinen in Galizien geringe, als 5. 95. m Steierm'ark, wo die ^Produzenten" ihw Hau . delsgenossenschaften haben? Dabei haben wir von her ungeheuren Dehnbarkeit des Begriffes des Kettenhandels ganz abgesehen, der bereits. dann entsteht, wenn b 'r . seit Jahrzehnten bestehe ide, auch pro o.bllierte, redliche: und ganz unbescholtene, allerdings jüdische Kanftnann.. zufällig . beider Organisierung -der zenirn ' lisierten-Wirtschaft übergangen wurde' oder das Malheur gehabt hat^ vor dem Feinde in die >,Ferne" zu fluch- - Len. Jede Betätigung' seines Berufes wird.dann-mir. Achr -und Bann.belegt und als Kettenhandel, bezeichne t und verpönt. Denn:pasz wollest gvir l hier erklären, <..die: zentralisierte Wirtschaft ist ein, sicherlich znM Teil wenig. flens, notwendiges KriegsWel, welches ehestens deni freien Haudeh Platz' machen solle. Wem, die Kriegszentralen so viel Unbehagen, und zwar gerade in den jüdischen-Han delskr eisen,, hervorge-rusen haben, so . lag es an der Jst stitntion, an der Reglementierung, -. an der Bevornrnü düng, an dem. Bureankratisnms mit all seinen Folgen, Die notwendigen Folgen einest Institution mit den, >geger'V wärtigen oder gar den, g'etvesenen Bekenntnis - ihrer-Mit-- gliederst-oder-Gründer in Zusan,menhang zu bringen, ist ungerecht und dumm.- Wer solldenn sonst, nuf bringend z. B. Leder oder Wolle verteilen oder überhaupt bewirtschaften, als derjenige, der sich dainit auch vorher beruflich beschäftigt, hat.-und .hierin Fachmann, ist? Oder glaubt Herr Thomas M a y r h o f e x E b l e r v o n Sulz egg hiezu geeigneter zu .sein? Dann hätte er aber diese Ueberzeugung nicht unterdrücken -.sollen. Er hätte' einfach die Erklärung: abgeben können, sich ' aus Tierfelle besser zu verstehen, - als auf. d-ie. Leitung: eines wirklichen,- wahrheitsliebenden Bolksblattes, und er ode r seinesgleichen,, wäre. gewiß „angekolnüren". Sollle der Edle von Sn lzz e g g vielleicht: auf die „EnthebuN' ,gen" vermfttelstcher Zentralenanspielen, dann wolle er unK, gesKlfigst-' -ein,-. Mna-ups^M^eichW.- hierüber mit. teilen. Aber bei- Gelssgenheit möge er nicht unterlassen, uns - zu sagen/ wie viele Männer Werhaupr,- gesonderl nach Sramstr und Glaubensbestenntnis, sowienach. Siano, sozialer Stellung und - Beruf, enthoben wurden,. dar> unter -wie,-., vie.oill-'wehrpslichige Männer während .der Krie gsststit st z. . B. -in st den. Eisenbahn-- - Bergbau- , - oder öffentlichen (politischen) Dienst bei" BLziMhauchmstnnschasten,. st,Statt- 'haltere-'eniAsw.)'.angPMLy^H^^-Mnb4chantl crls' für den. . Haben werden nchßien.' s . st "" ist' st^ '