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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-02-15 · 7 (15.2.1918) · page 6

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
7 (15.2.1918)
Date
1918-02-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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S-Ä idL! Dr. MoH'S Bat., MMert W eis z, Trainbat.; dem Oberarzt Dr. Wilhelm Grob, FeldaMbul.; dem Regimentsarzt d. R. Dr. Alexander K r a u s z, J.-R.; den Oberleutnants d. R. Max F in kle r, DrainVat:, Sie Mund Eichn e r, Mil.-. Gouv.; dem Ldst.-Oberleutnant Dr. Natan Groß, Kmdt. einer Arb.-Abt.; dem Leutnant-OekönoMieoffizier Julius We r t h e i m e r, Kav.-Div.; '.8Ä"s; KoMeMe' 'Vchr'di e uz' am Baude der Tapferkeitsmedaille Mit den Schwertern dem Fähnrich d. A. WAHAM Derblich, Tra'inbat.; deM Sanitätslentnant dt R. Salomon Kinkel, J.-R.; dem Assistenzarzt Dr. AlexaEer Fvänkel, J^-R.; dem FWirrichi d. R. Geza AVelsberg, Feldhauü.-Reg.; dem Leutnant d'. R. Dr. Armin Szekely, Div.-Mun.-Kol.; den Sanitatsleutnants d. R. Geza Schweigüngar. LdMeg» Michael Kirschenbaum, ung. Lpwreg.; dem BerMecMkzessist-Gtellvertreter Karl Gl ä s e r, Verpfl.- Magazin. ~ Vorstehend sind verzeichnet: 1 Offtzierskreuz des Franz Joses-Ordens, 5 'Ritterkreuze des Franz Josef- Ordens, 9 MilitärverdienWreuze 3. Klasse, 42 silberne Signüm laudis', 97 bronzene SignuM laudis, 93 goldene Verdienstkveuze mit M:r Krone, 8 goldene Verdienstkreuze, tzusaMmdn 255 ArHeichnungen; hievon 183 an Offiziere-und Kadetten des Soldatenstandes, 72 an Seel- Mrgel, MiliÄrarzte und' Militärbeamte. X Weitere Auszeichnungen. Der Hamburger Oberkantor Leo Kornitzer, derzeit in Sudtirol, wurde zum Hauptmann befördert. Verliehen wurde vom k. u. k. 7. Armeekommando Nr besonders vorzügliche Felddienstleistung vor dem Feinde dem LM-FeTrwÄel Johann Fuchs, J.-R., das eiserne VeMenWreuz mit der Krone am Bande der Täpferkeitsmedaille. - Der Kaiser bat dem Feldtabbiner d. R. Samuel Kandel, mob. Epidemiespital, in Anerkennung vor- Nalrcher und aukopfe-Tungsvoller Dienstleistung vor dem Feinde das goldene VerdienWreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen. Jüdische Jamikien im Jelde. - - Spediteur Josef Groß, in Nikolsburg hat fünf Söhne beim Militär: Julius -G r o ß, Hauptmann bei einem Sappeurbataillon, seit Kriegsbeginn iM Felde, besitzt fünf Ausze'chnungen; Artur Groß, Oberleutnant in einem Infanterieregiment, ebenfalls seit Kriegsbeginn im Felde, kam schwer. verwundet zurück und befindet sich in einem Wiener Spital, er besitzt vier Auszeichinurrgrn; Hugo G r 0 % als Larrdstürrner eingerückt, dient als Gefreiter in einem Infanterieregiment und wurde ntit der bronzenen TavferkeitsMedaille ausgezeichnet; Leo Gsroß. Eini.°-Freiw.-^orporal in einem Infanterieregiment, demeit an der italienischen Front; Oswald wurde bei der letzten Musterung als AchLzeWähriger für taug!- lich! erWrt. Hgrr Sig. Kohn, Spediteur in Nikolsburg, ist stit Mei Jahren eingdrückt und hat vier Söhne beim Militär: Leopold', in russischer Gefangenschaft; Herbert, ZnMWirer, in 'einem Gefangenenlager; Otto, .'Eins.- Freiw-Korporal, in Italien, besitzt die bronzene TapferkeiEMedüille; Häns, dient seit kurzem in einem Schützenregiment. t ' Die sieb eit Söhne des Maschgr a chs. Josef Rei n, MaWgiäch der Pester Kultusgemeinde, hat 'sie- ' bentSöhüe beimMilWr. Isidor, 38 Jahre alt, Honved, hat. beim Rumäneneinbruch! bei einer MaschiuenaewehraöteftMg an den Kämpfen te'lge roMnten. Beta, 37 Jahre Wochenschrift! ^r, 7 alt, dient bei den technischen Truppen. Bei Görz hat ihm eine Granate ein 'Bein zertrümmert, weshalb er als Invalide entlassen wurde. Sigmund,' 35 Jahre alt, erhielt bei Rawaruska Ms Honved während der anläßlich der Rückeroberung! geführten Schlachten einen Schuß in das Schienb ein. Matthias, 26' Jahre alt, Infanterist ist'zum drittenmal auf ddm Kriegsschauplatz und' kämpft auch gegenwärtig an der italienischen Front. Gabriel, 24 Jahre alt, Infanterist, kämpft an der italienischen Front. Alexander, 22 Jahre alt, macht als' Arbeiter in - einer Fabrik Dienst. Julius, im 18. Lebensjahre, ist jetzt eingerückt. Die Kriegsgesch!ichte vp.n vier Brüdern. Am Ta ge der Mobilisierung sind von Arad vier Brüder der Familie Fischer eingerückt. Hier ihre traurige Geschichte: . - Michael Fisch er, Honved, kämpfte in Serbien und ist anläßlich des serbischen 'Rückzuges am 19. Dezember 1914 an den Folgen einer epidemischen Krankheit gestorben und würde in Ujvidek begraben. Gr hinterließ eine Frau und drei Kinder, von welch! letzteren zwei taubstumm sind. Dr. Samuel Fischer, Advokat in Janoshalom, diente in einem HonvedinfanterieriegiMent, wird seit den großen Kämpfen iM Juni 1915 vermißt und trotz unausgesetzter Nachforschungen seiner Familie konnte seine Spur bisher nicht gesunden werden. Markus Fischer, Feldwebel, rückte bei der Mobilisierung trotz seines schwächlichen Zustandesein, , wurde nach zweijähriger .Dienstzeit krank aus dem - Heere entlasten und ist im November 1917' seiner Krankheit erlegen. . ErnstF i s ch e r, diente, hei einem Infanterieregiment, rückte aM 15. Februar 1915. .ein, kämpfte in Galizien, ist seit' eineinhaW Fahren an der italienischen Front und besitzt'die bronzene Täpferkeitsmedaille. - Er ist von den Vier Brüdern der einzige, der noch! am Leben ist. Die Schwäger' der vier Brüder: Michael L a n g, Patronillenführer, Besitzer der. bronzen en Tapferkeitsmed'aille und des Karl Truvpen-Kreuzeskmnpft seit der.'.Mobilisierung an den verschiedenen Fronten,. machte beide serbischen und die montenegrinischen Operationen mit und ist gegenwärtig! an der rumänischen Front. Engen Fekete, Honved, seit 15. Februar 1915 eingerückt, kam gleich nach, der Abrichtüng an die Front, erhielt am 4. Mai bei Warschau einen Kopfschuß und' ist am 4. Juni in Klattau lBWnerr) geworben. Das Familienhaupt ist unter der Last der vielen Schick'alssckMge zusamMengebrochen und aM 5. Dezember 1917 gestorben. . Die S öhn e des Oberkan t o rs. Der Oberkantor der israel. 'Kultusgemeinde in Bekescsaba hatte ferne zwei Söhne im Feld'e.' D!er ältere, Sigmünd, wurde noch! im November -1915 Von einer russischen Granate zuM Krüppel 'geschlossen und als Invalide entlassen^ Der jüngere, Armin, der iM November voriaen.Jahres zum H'auvtmann befördert wurde und Besitzer des SignuM laudis und des Karl Trnppen-Kremes ist, kam nach 30 mo'natiaeM Frontdienstvom itälieni^chen Kriegsschauplatz schwerkrankins Linterland^ zurück, wo er in leichten: Dienst seiner' völligen Genesung entgegensieht. Kttlrüüungssltzrei eines .südischen UaLers. In Ungarn erscheint unter Duldung der maßgebenden Behörden eine antisemitische Zeitschrift „A Gzel" („Das Ziel"),. die in. der rücksichtslosesten Weise gegen die Juden hietzt und sich hiebpi der verwerflichsten Mittel bedient. Auch' in ihrer Nummer voM 20: 'Dezember

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