Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 4 (25.1.1918)
- Date
- 1918-01-25
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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(Seite. 64 Dr. Bl och's Wochenschrift Nr. 4 die Stichwahl.und alsdann zum Siege zu kommen. Nun mutzten, also die Antisemiten auch ihre letzte ^Hochburg im Königreiche Sachsen ausgeben, und zwar kampflos. Ist dies der großartige Aufschwung, den der Antisemitismus ' während des Krieges genommen haben soll? Jftiaelitische KultuZgemxinide Wien.-. Kundmachung^ v Im Sinne der Bestimmungen betreffend dem >oon Herrn Donat Taussig sel. Aim Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien begründeten Bettplatz hat auf diesen Bettplatz, . bezw. im Falle des Platzmangels auf »den Betrag von täglich, 1 Krone in erster Linie ein um die Aufnahme daselbst ansuchen^ der armer,- mit dem obgenannten Stister v erwandter Kranker ohne Unterschied. der Konfession Anspruch, voraus-; gesetzt, datz er den für dieses Spital geltenden Aufnahmsbedingungen entspricht. , ' Als Verwandte des Herrn Donat Taussig find in Hinsicht auf diesen.Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nicht über den sechsten . Grad der Seitenlinie hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich nahen Verwandten die, Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw-. um den angegebenen .Geldbezug, haben ihre, Mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis - 15, März 1918 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1, Bezirk. Seitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen .9 und 12 Uhr vormittags .zu überreichen. . . Sachdienliche Auskünfte werden im! Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengasse >2, 2. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 15. Januar 1918. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. \ KflWkitiftHe KuttuHemeinLe Wi'u. > Kundmachung. , In der V e r so r g un g san stil lt d er i sr aelitisch en K u ltu s geM e i nd e Wien, 9? -Bezirk,' -Seegasse 9; ist an einen armen oder gebrechlichen, denl-rnt'Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandtem des am 18. OI t v L e r 1907 fl n W i e n v e-x st o rbeneu Herrn Donat Taussig ein Ureipbatz,!-.eventuell an .Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag von 320 Kronen bis auf weiteres zu verleihen.' Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht aus diesen Freiplatz diejenigen Personen anzu sehen, welche nicht über den 6. Grad Hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. ' . Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit .'den erforderlichen .Beilagen besiegten Gesuche bis ■ 15. März 1918 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgememde Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen -9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche- Auskünfte werden , im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1. - Bezirk, Seitenstettengasse 2, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags erteilt. ■ Wien, 15. Januar 1918. Der V o r st and der israelitischen Kultus gemein de Wien. Herr Lazar Eppinger, Begründer der Firma Lazar Eppinger & Söhne, ist im 95. Jahre seines Lebens in ein besseres Jenseits abberufen worden. Sein langes Leben war ausgefüllt Von Arbeit' und wohltätigen Werken der Frömmigkeit. Für jeden edlen Gedanken sich begeisternd, war er glücklich, seinen Mitmenschen hilfreich beistehen zu können. Er war einfach und edel! Gebrochen umstehen wir seine Bahre! - . Ewig bleibt in uns die Erinnerung an seine Herzens- und Seelengüte; jede seiner Handlungen war Güte, darum ist unser Schmerz ob des unersetzlichen Verlustes zu groß. Möge er nach den Worten der Heiligen Schrift die ewige Ruhe finden! Cbar'otte Eppinger" und Gatte Ignaz Bekei, Wi we Ludwig Eppinger, geh, Emmy Fantl, Karl Eppinger und Gattin Erminia Eppinger, Arthur Eppinger und Gattin Elisabeth Weisz, Laura Eppinger und Gatte Julius von Vigh, Geza Eppinger und Gattin Adele von Eisenstädter, Klara Eppinger und Gatte Kari Vamos, Sidonie Eppinger und Gatte Gustav Eppinger Hermine Eppinger undGatteSigmundSändoraisKind^r.' Zahlreiche Enkel und UrenkeL Donnerstag den 17. cL M. um 11 -Uhr vormittags begleiteten wir den Verblichenen vom Trauerhause (V., Falk Miksa utca ln) in den alten (Kerepeser) israel. Friedhof zur letzten Rühestäite. Budape s t, am 16. Januar 1918. I Chordifigent gesucht. Vom Brigittenaller israel. Tempelverein wird ein pädagogisch und musikalisch geschulter Chordirigent, welcher zugleich guter Bassist ist, per sofort aiifganommen. Gehalt nach Uebereinkommen. Schriftliche Offerte an das Vorstandsmitglied, Herrn' Heinrich Neuhaus, XIX., Heiligenstädterstraße 5. Statt jeder besonderen Anzeige. Die Vermählung des Herrn Moritz Bädväny, Vkönigl. Staatsingenieur und Oberleutnant i. d.-K., mit Fräulein Waly, Tochter des Herrn Rubin Sehwalb, Oberkantor zu Lipto.-Szt.-Miklos, findet am 29. d; statt. KONKURS. In der israelitischen Kultusgemeinde. Wiener-Neustadt gelangt-die Stelle eines > Rabbiners, Predigers und Religionslehrers mit dem Dienstantritte am 1. März 1918 zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 4000, Bezüge aus der Matrikelführung nebst. sonstigen üblichen Emolumenten verbunden. ' ‘ Bewerber im Alter unter 40 Jahren, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und an einer inländischen Fakultät den Doktorgrad erworben haben, wollen ihre Gesuche samt Anschluß von Z-ugnissen, daß sie streng konservativer Richtung sind, hi^ spätestens 15. Februar 1918 beim Vorstande der Kultusgemeinde Wiener-Neustadt einbringen. Nicht vollständig belegte Gesuche bleiben unberücksichtigt. . .; Der Kultusvorsteher: Für israelitisches Institut wird jüngeres Hausbesorgerpaar gesucht. Mitarbeit des Mannes nur in geringem Umfange erforderlich; wegen der Raumverhältnisse kinderloses Ehepaar bevorzugt. . Angebote unter „EL Sp.“ an die Administration d.Bl. Clfalliinn I sucht intelligentes israelitisches t dODCUltC 01911 Uliy i Fräulein; selbes ist perfekt in Stenographie, kundig in Maschinschreiben, Korrespondenz, Buchhaltung, würde eventuell im'Geschäft' beim Verkauf oder im Häuslichen, behilflich -sein, reflektiert bei guter. Verpflegung auf kleinen Gehalt.- Freundliche Zuschriften erbittet unter »Mit Gott« an die Administration des Blattes. , , , ..> . Dr» Wilhelm Wolf.__ Herausgeber tmb verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef ©. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII.