Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 3 (18.1.1918)
- Date
- 1918-01-18
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 8 - :! Dr. Blvch's Weitere Auszeichnungen. Der Kaiser hat dem bereitsmehrfach ausgezeichfneten Generalmajor Maximilian Mändl Edlen von B u gh'ard L in Anerkennung erfolgreichen Verhaltens vor dem Feinde das Ritterkreuz des Leopold-Ordens.mit der KriegNdekoration verliehen. Oberleutnant Siegfried Redlich erhielt für tapferes Verhalten und vorzüglicher Dienstleistung vor dem Feinde das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am' Bande der Tapserkeitsmedaille. Leutnant Dtto Burger, J.-R., erhielt als Fähnrich die bronzene Tapferkeitsmedaille und als Leutnant das Karl. Truppen-Kreuz und das Signum laudis mit den "Schwertern. ' Herr Otto Ra u sn i tz, der seit Kriegsbeginn als Delegierter des Roten -Kreuzes sich betätigt und als solcher bereits im.vorigen Jahre ausgezeichnet worden ist, erhielt das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille. Herr Otto Nausnitz ist der Bruder des bekannten verdienstvollen Präsidentenstellvertreters der israelitischen. Kultusgemeinde zu Baden, des Herrn Sigmund Rausnitz. Samuel Goldsand, Besitzer des silbernen Verdienstkreuzes mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille, wurde neuerliche mit dem Eisernen Kreuze mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. ' Fähnrich- Erich Meiste Besitzer der großen und kleinen Tapserkeitsmedaille, wurde jetzt neuerlich Mit der bronzenen Tapserkeitsmedaille dekoriert. Feuerwerker Wolf Br and meiner, Besitzer des Karl Truppen-Kreuzesi, der bronzenen Tapferkeitsmedaille, . der silbernen Tapferkeitsvred aille 1. und 2 Klasse, erhielt zum zweitenmal die' silberne Tavferkeitsmedaille "27Maffe7' ' ' ' ' ' - ‘ ' - Sechsfach ausgezeichnet. Ludwig Sipos, Leutnant eines Infanterieregiments, im Zivilberus Schüler der Kunstqewerbeschule. ist im April 1915 als Landsturmmann, eingerückt und' ist heute nicht nur bereits Leutnant, sondern auch Besitzer von sechs Auszeichnungen. Zuerst bekam er die bronzene^ ihr folgten die kleine und die große silberne TapjferkeitsMedaille; dann kam das Signum laudis mit den Schsvertern, das Karl Truppen-Kreuz und die bronzene Tapserkeitsmedaille zum zweitenmal. Tiefe Auszeichnungen holte er sich zum größten Teil in den bewegten und wechselvollen Kämpfen der Jsonzoschlacht. Letzthin - nahm er an der großen Offensive der verbündeten Truppen teil, aus welchem Anlasse er mit dem SignuM laudis ausgezeichnet wurde. Der junge Künstler und Held stammt aus Ghulafehervar. ' - Kotdene Iapferkeitsmedaisse. Eugen Seile, Leutnant eines Honved-Jnfanterieregiments> Sohn des Trencsener Hofphotographen Josef S elle, wurde mit der goldenen Tapferkeitsmedallle ausgezeichnet. Diese hohe' Auszeichnung wurde Leutnant Selle, der bis zu seiner Einrückung Hörer der Budapester Technischen Hochschule war, wie „Eghenlöseg" Berichtet, für folgende Waffentat zuteil: Am 15. War 1915 erhielt er den Befehl, bei Neudorf die von einer feindlichen Uebermacht gehaltenen russischen Stellungen zu erkunden und darüber zu berichten. Diese Aufgabg hatte er glänzend gelöst und dadurch unseren Truppen 'große Vorteile-verschafft, während er selbst inzwischen durch Bauch- und RückgraLschuse lebensgefährlich verletzt . wurde. Fähnrich Heinrich Rappap o r t, Sohn des k. k. .-Polizei-Oberbezirksarztes Dr. I. R a p p a p o r t. Vorstandsmitglied des' Ellernverein es „Pestalozzi" hat für Wochenschrift Seite 39 seine Verdienste, die er sich anläßlich der zwölften Jsonzoschlacht erworben hat, die goldene Tapserkeitsmedaille ' erhalten. Der junge Krieger liegt an xiner schweren Verletzung, seines linken Auges derzeit im Kriegsspital Grinzing. _ Kin ehrender Iagesöefeht. Am 14. November 1917 har, wie „Egyenlöseg" berichtet, General L u k a c f i ch, Kommandant der . Honved-Jnfanteriedivifion, den folgenden Tagesbefehl herausgegeben: „Ich versetze hiemit den Leutnant Geza Schwartz von der Minenwerferbatterie über seine Bitte zurück zum Honved-Jnfanterieregiment Nr. 4. Bei dieser Gelegenheit halte ich es für meine Pflicht, dem Genannten, der von allen Offizieren der Minenwerferbatterie in den überaus schweren Kämpfen auf Monte St. Gabriele allein aushielt, für sein gewissenhaftes, tapferes, zähes Verhalten namens des Allerhöchsten Dienstes meine volle Anerkennung und meinen Dank auszusprechen." Der durch diesen Tagesbefehl so ehrenvoll ausgezeichnete Held vom Monte St. Gabriele ist der Sohn des Nagyvarader Fabriksdirektors Isidor Schwartz. Zwei Prüder, hetzen Auszeichnungen. Martin Schwartz aus Kolozsvar ging gleich im ersten Kriegsmonat als Zugsführer an die russische Front, wo er in Anerkennung seines tapferen Verhaltens die. folgenden- Auszeichnungen erhielt: bronzene, kleine und große silberne TapferkellsmRmille, silbernes Verdienstkreuz mit der Krone, Karl Truppen-Kreuz, deutsches Eisernes Kreuz, und schließlich ist er für die goldene? Tapserkeitsmedaille vorgeschlagen und zum Stabsfeldwebel . befördert, worden. Sein jüngerer Bruder, Alexander Schwartz, der gegenwärtig an der italienischen Front kämpft, wurde gleichfalls mit der kleinen silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. ZUM drittenmal ausgezeichnet. Dem Tit.-Zugsführer Samuel Silber mann, Feldhaub.-Reg., wurde zum drittenmal die bronzene Tapferkeitsmedaille verliehen.^_ Auszeichnungen im Uostdierrste. Der Kaiser hat dem Oberpostkontrollor Gustav Spät das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille und dem Postoffizianten Abraham Teuchholz das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapserkeitsmedaille verliehen (beide im Bereiche der Postdirektion Lemberg). Todessturm vier jüdischer Offiziere. Ernst Brasch aus' Buzias, Oberleutnant eines Infanterieregiments, wurde kürzlich mit dem Signum laudis ausgezeichnet. Er ist überdies Besitzer des Militärverdienstkreuzes 3. Klasse, welches er für tapferes und mutiges Verhalten in der russisch-polnischen Offensive im Jahre 1915, wobei er auch verwundet wurde, erhalten .hat. Im Juli 1917 wurde er zum zweitenmal verwundet, als er mit drei anderen jüdischen Offizieren mit einem Hoch auf König und Vaterland in der um die Lysoniahöhe gefoch Lenen Schlacht bei Brzezany seine Truppe zum Sturm führte. Von seinen drei Osfizierskameraden sind Eugen Kugel, Leutnant, und Leo Wollsky. Fähnrich, gefallen und Fähnrich- Leo Berthe im er wurde schwer verwundet. Oberleutnant Brasch, der, wie erwähnt, selbst verwundet wurde und aus diesem Anlasse das Signum laudis erhielt, war 28 Monate hindurch auf dem Schlachtfelde.