Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 3 (18.1.1918)
- Date
- 1918-01-18
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3020846-3022300-3022304--26597-3051965- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. h Dr. Btoch's Wochenschrift Seite 37 die Aussicht• .auf; w.i rlfi'He -Freiheit und Gerechtigkeit Frau Generalkonsul Leo Hirsch, Wien IX- „ erschlossen wird. - / Firma M. I. Mellinger & Sohn, Wien II. „ -Und darum ist unsere Befriedigung darüber, daß Frau Helene Kuranda, Wien XVIII. unsere Reichsregierung den Gedanken anerkannt hat, der Herr Max Samek, Wien I.. Erhöhung auf uns vor allem geleitet hat. ebenso aufrichtig wie unser Herr Hugo Kadisch, Wien VII. Dank an die Männer, die die Zeichen unserer stürmischen Herr Ch. L. Menkes, Wien II. Zeit zu deuten wissen. Das Prinzip hat seinen ersten Herr Fritz Hirsch, Wien I. „ Sieg erfochten — und der Endsieg ist sicher." Herr Rudolf.Lampl, Wien III. Herr Rudolf Fried!. Wien I. „ Antisemitismus! mlter den Kapitulanten. - Herr Gustav und Frau Rosalie Po lak, (Aus Tkaöiks Unteroffizierszeitung ..Der Militäranwärter" Nr. 1.) Wien II. Wir bekommen üb und zu Zuschriften mit Aus- Herr Isidor Löwenbein, Wien II. fällen gegen jüdische Kameraden. Da durch deren Ver-- Herr Direktor Moritz Fischer, Wien I. ,, öffentlichung der Standesfrage der lgd. U.-O. nicht ge-> Herr Julius Beck, Wien II. dient wäre, und die den Juden gemach teil Vorwürfe zu- Firma Herzfeld & Fischet, Wien VI. „ meist nicht stichhältig sind, heizen wir mit'solchen Zu-- Herr Siegmund Kohn, Wien II. „ schriften die Redaktionskanzlei. Der darin enthaltene glü- Herr Adolf Friedländer, Wien II. hende Haß macht sie für diese Verwendung! sehr geeignet. Herr >5guaz Bittmann, Wien I. „ Bei dieser Gelegenheit bemerken tvir, daß die- Heute be- - Firma Max Scherer & Co., Wien II. stehenden Organisationen der ausgedienten' U.--O. ohne Herr Viktor Heim, Wien VI. J::den nichts zustande gekonrnren wären. Den Zertifika- Herr Moritz Silberknopf, Wien II. „ Lionsverein hat der getaufte Jude Werner gegründet, Herr Maximilian Schwarz, Wien II. „ des' Beamtenvereines der M>A. spiiitns reetor heißt Herr Adolf Lichtschein, Wien II. Jsak Baum garten! Herr Wilhelm Felder, Wien III. Herr Sieglnnnd Kornmehl, Wien IX. „ > Tie Nische Kinder in Siebenbürgen. Herr Moritz Felder, Wien III. t.ooo.— igooo— 2.000— 400.— 200.— 100— 1.000— 300— 500.— 300— 300 — 200— 200— 1.000— 100— 100.— 100— 300— 100— 100.— 250-— 250.— 100.— 500— 100— Aus^ Berlin wird niitgeteilt: Wie bekannt, ist eine Anzahl Berliner Kinder nach! den deutschen Bezirken in Siebenbürgen während der Ferien geschickt worden. .Unter diesen Kindern befinden sich Schüler höherer Lehranstalten. Die Siebenbürger,- für deren Land auch -jüdische Soldaten in: deutschen Heere und vor allen Dingen die jüdischen Soldaten Oesterreichs ihr Blut Hu. Kqrnvfe gegen .-ruftjsche... Ueb'erm'acht und rumänischen Derrat---v'ergössen-' haben,. 'Haben aber nichts gelernt und nichts vergessen. Sie haben. sich den Besuch jüdischer und katholischer Kinder.verbeten. Unter vierzehn Schülern eines hiesigen Gymnasiums, die sich für die Reise nach Siebenbürgen gemeldet haben, befand sich auch ein jüdischer Knabe. Als die notwendigen Anschaffungen bereits besorgt und die Fahrkarte schon gekauft war, wurde dem jüdischen Knaben eröffnet, daß er an der Fahrt nicht teilnehmen könne, weil die Siebenbürger evangelischen Komitate, von denen die Einladung ausgeht, alle Angehörigen anderer Bekenntnisse ausschließen. Mit dem jüdischen Knaben teilte ein katholischer Mitschüler das gleiche Los. Die Angelegenheit gehört, zu den sattsam bekannten, unliebsamen Erscheinungen dieses Sommers. Einen pikanten Reiz erhält sie besonders dadurch, daß es das LessingMyrnnasium ist, an denk Man so vorurteilslos ist, evangelische Schüler dorthin zu entsenden, wo man ihren andersgläubigen Mitschüler,: die Gastfreundschaft versagt. Botschafter Litwinow. Der neue russische Botschafter in London Litwiii o w ist Jude. Er lebt seit vielen Jahren in England, wo er in^ einem Vertagshaus chngestellt war" Er stand an. der Spitze zahlreicher russischer Organisationen in Großbritannien. Der Wiederaufbau des Heapoldstadter Tempels. _ 'Dem Komitee sind in der abgelansenen Woche nachstehende Spenden zugekommen: XIV. Spendenliste: Herr Friedrich Pvllak, Wien VI. 7 K. . 5.000.,— Herr Adolf Böhm, Wien II. „ 1 000 — K. 16500— ab bereits ausgewieseu: Herr Max Samek, Wien I. „ 200.— K. 16.300.— bisher aus gewiesen „ 712.700.— Gesamtsumme K. 720.000.— und noch viele andere Beträge, die wegen Platzmangels erst in dernächsten Nummer ausgewiesen werden können. Kriegsdekoralionen jüdischer Offiziere und Soldaten. Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse mit der Kriegsdekoration und den Schwertern in Anerkennung tapferen und erfolgreichen Verhaltens vor dem Feinde dem Oberleutnant d. R. Geza ^Hirsch, reit. Art.-Reg.; dem Oberleutnant Natan Zins, J.-R>; in Anerkennung tapferen und erfolgreichen Verhaltens als Flieger vor dem Feinde dem Haüptmann Atadar Tans z i g, Kommandant einer Fliegerkompagnie; das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens mit der Kriegsdekoration in Anerkennung vorzüglicher und anfovterungsvoller Dienstleistung vor dem Feinde dem Stabsarzt d. R Dr. Jakob Tb ater.. Rest-Spital: das Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration und den Schwertern sür tapferes Verhalten vor dem Feinde dem Oberleutnant d. R. Artur Grünberger, Feldkanonenreg., Hermann Löwenstein, Geb.-Art.-Reg., Martin Berger, Feldhaub.i-Reg.: dem Leutnant d. R. Egon Wertheimer, Fest.-Art> Reg.; dem Oberleutnant d. R. Franz Rotschild, J.-R.: dem Leutnant d. R. Eu^en Heller, J.-R. : dem Ldst.-- Oberleutnant Otto Muneles, Ldstreg.: angeordnet, daß zum zweitenmal die neuerliche belobende Anerkennung ausgesprochen werde bei gleichzeitiger Verleihung der Schwerter den Oberleutnants d.' R. Valentin Rosen seid, Geb.-Art.^Reg., D-r. jur. Ernst Großmann, Tragonerreg.; dem Oberarzt d.R. Dr. Jakob Oesterreichev, Garnisonsspital: verliehen: das silberne Signum landis bei gleichzeizeitiger Verlechung der Schwerter fifer tapferes Ver-