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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1918-01-11 · 2 (11.1.1918) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
35 (1918)
Issue
2 (11.1.1918)
Date
1918-01-11
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 2 Dr. Bloches Wochenschrift Seite 29 16. und 17. Bezirk, der Vereine „Kinderfceunde", „Ausspeisung"., ..Kinderstütze", „Frauenverein", „Gemiles Chesed", „Greisenschutz". „BeM ^am", i^KarserüMVMÄms-Wö'hliAitzkeitsSerein". - In DertretuMMer-rGsKeWe ZWrM-ÄerlM^ ^Weyen r-sSekretär Dr. Emil Ädlet^-. Sekrefär ,Emil.^-ErrKrl^.äini»,^Udjüykt.uHügy,.>MMebensa, Herr'DheMntör/M.^MMnMn urid Amtsleiter Rochmis. A. WvMMA M Fmu Nosä Freyberg! iMi^WgLusim GÄqnW der Mahre einer Früll, die. aufWüuW' ihrer ^Hamilw in aller, Stille zu Grabe gerraWwuröe. DÄs".Lebeir ).der teuren Kollegin war mit tauKM.lMlfeMMn-gön. / für Notleidende eng verknüpft, ihr lWmellfehlre üA w o es galt,, Dummen für die großen MHänisätiouen zu, erbitten, so svie sie keine Gabe für Hgs lllaufetide .Elend l des AtlLaM versagte. Wahre Güte.l.ün8.'Freigebibkeit waren die Grundzüge eitler Charakters, öex. von einer beispiellösen Lauterkeit zeugte und ihr deshalb-diele persönliche Freunde erwarb. Und was konnte^ sie. an.Freundschaft dem leisten, dem sie.Freundschaft chchenkte!. ftZeml persönliches Opfer „schien ihr zu groMMeWM heMiseß, keine Mühe .würde, verschmäht, um^W Whre. ^reundHafisgesühl zu bekunden, das . ihr Ae. eine '.Plume aus dem Herzen schoß und aufrichtige Liebe umsw peMeMtei Sie wachvott jenen Fraueil eine, deren moderneMbensfuhrüngsie nicht hinderte, die WÄPäüche chltpatriarchalischer 'UetzerlieserungausrechtzuerHAien, - und ' alle ^von großer Lebenslust zeugende GeAMheit 'konnte/sie nicht abhalten, ihren Sabbatim Gotteshaufe zu begeheli. Sie lernte großes Leid würdig tragen und richtete Leidgetroffene durch ihren Brost und ihre 'Lebe-ns'ktüghbit auf, die „sie bis' ins' hohe Greisewalter" treu begleitete und ihr auch die iletzte Sttlnde leicht rnachte^ - ' ' Sechsundzivarlzig Jahre arbeitete sie vom Beginn ' air mir treu zur 'Seite im /Präsidium! des' Ferienheims und'hat sich in unserem Kreise jene Liebe und Syruvathie - geschaffen, die uns -ihren Hingang, tief beweinen läßt. Ihre- Friedfertigkeit, ihr Gerechtigkeitssinn und Glicht znletzt' ihre - Güte sichern ihr einen unvergeßlichen .Platz inunserem Herzen: Möge die Erde ihr leicht werden! Sofie Grün seid. ,7 Todesfall. Von einem schweren Schicksalsschlage wurden der -Rabbiner der -israelitischLn Kultusgemeinde (21. Bezirk) Dr. M. Rosenman.n und sejne Frau betroffen, indem ihr Zweitältester Sohn Arthur: ein siebzehnjähriger Jüngling mit überaus-tüchtigen Eeistesgaben -und Veranlagungen, Schüler der s i e b e n 1e n Klasse des Florsds.dorfer -Realgymnasiums,, am 4. d. M. -verschied. Vor ungefähr-drei Monaten, begab sich derselbe auf den Ostbahnhof, um. freiwillig den' Labedienst. verwundeter Soldaten zu .leisten, und auf der Rückfahrt von diesem patriotischen, schönen Hilfswerke erlitt er einen so schweren Unfall, daß er an dessen Folgen nach langem schweren Leiden starb. Sonntag den 6. d. M. fand das Leichenbegängnis auf dem..Floridsdorfer Friedhof statt. Die zahlreiche Beteiligung, weiter Kreise der Gemeinde legte Zeugnis ab von der Beliebtheit und Wertschätzung, deren sich Herr und Frau Rabbiner Dr. .Rosenmann allseitig erfreuen. Ts -waren anwesend : Frau .Oberrabbiner Dr. Güdemann, Herr -und Frau Kultusvorsteher Ema'nuel Grünwald, Herr und Frau -Rabbiner Dr. Feuchkwan'g, die Rabbiner Dr. Bauer und Dr.- Mandl die Professoren -des - Verstorbenen Dr. Knies, Dr. Sturm und Dr. Weiner an der-.Spitze.'-einer großen Zahl, seiner Mitschüler, die Sekretäre Dr. -Adler und Emil Engel, Amtsleiter -Freistadt,> Advokat Dr. Tauber und..Frau, Advokat Dr, Beer, Herr Großindustrieller Leopold ' -Walla,' Herr' Dukes, Herr B. -Hofbauer, -Frau- Professor Dr.Polkak. -fernerder gesamte Tempelvorstand -und Vertreter sämtlicher - Wohltätigkettsvereine des Bezirkes (unter diesen -die Damen Medizinalrat Dr. König und Henriette Grünwald) und viele.^andere., .In der - Zeremoniumhalle widmete Herr Rabbiner Dr. Feuchtwirng aus warmen Freundesherzen kommende -schöne Wortedes > Gedenkens'' dem allzu - früh verewigten Jüngling, und dem schwer heimgesuchten Elternpaare innige Worte des Mitgefühls „>.^uyd ' : Trostes. Die kanto.ralen Funktionen versah, Herr Mankör und'Religionslehrer Eibenschütz in überaus würdiger WeiD' Alle, - die' - Arth ur R o f e n m a n n> sein liebenswürdiges Wesen, sein bescheidenes. Benehmen,- und sein gesittetes Auftreten gekanntwerden^.ihm eine treue und liebevolle Erinnerung bewahren. Wien. (Todesfall.) Freitagden 4. d. M. verschied nach kurzem, schwerem Leiden im 74. Lebensjahre Herr Manuel Schwager, Vater unseres Langjährigen Administrators Max Schwager. Sonntag den 6. d. M., 1.2 Uhr mittags, fand das Leichenbegängnis des allgemein wegen seiner Rechtschaffenheit geachteten Mannes unter gryßer Beteiligung statt. Oberkantor. Morgenstern mir dem TeMpelchor sang tiefergreifend dieTrauevgesänge und Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Grunwald gedachte in einer warmempfundenen, herzlichen Rede der menschlich gureu Eigenschaften des Verstorbenem Für den Vorstand des Vereines der Kleingewerbetrech benden, dessen langjähriges Mitglied und Angestellter der Verblichene war, sandte Worte des Abschieds Rabbiner Schach t e r dem Dahingegangenen nach. Beim Grabe stimmte der Chor bgit Choral „Schiwisi" an, worauf Oberkantor Mor gen st er n ergreifend das „El mole rachamim" zelebrierte. Im Namen des Vorstandes des Vereines jüdischer Kleingewerbetreibender rezitierte Herr Kardach das „El mole rachamim": Unter den zahlreichen Anwesenden bemerkte man: den Gesamtvorstand . des Vereines jüdischer Kleingewerbetreibender mit ihrem Obmann S. Klausner, Vizepräsidenten des Bethausvorstandes Anton Beck, die Rabbiner Dr. Bach, Dr. Taglicht, Dr. Schwarz und Dr. Kaminka, den' Präsidenten des österr.-ungar. Kantorenvereines Oberkantor Bauer, die Kantoren Iurberger, K a ufm a n n, M a t y a s, Schleifer, M a y e r o w i t s ch Hirsch, M arg ul ies) ferner Amtsleiter Roch me sd Oberbeamten Heinrich Engel, Frau Clotilde Benedikt, Frau Oberkantor Morgenstern u. v. a, Toynbeohalle (Ziosefme Mendl-WohlsahrLshausp 20. Bezirk, Denisgasse 33. Das Konzert am ">. Ia -nnr eröffnete die Pianistin Fräulein Schulhof mit der enorm technische «Ausbildung erheischenden Rhapsodie von Liszt. Die beiden Sänger. Herren Bohowolei und Springer, die Schubertlieder nrit schöner Stinkmentfaltung und musikalischem Ausdruck sangen, und die wirkungsvollen Rezitationen von Fräulein Margit Klein vervollständigten das Programm, dessen, erakte Ausführung (allen Mitwirkenden reichen Beifall brachten.— Samstag den i Ia-iuar sinver ein Kannnermusikäbend statt. — Mittwoch den K‘. Ja-nnr. Ivntb 8 Uhr. spricht Dr. Heinrich Helker, -der bekannte Schriftsteller und Arzt, über das Thema: „Wie -erhalten wir unsere Kinder gesund?" — Sonntag ö it I >. Jiniiuir »halb 8 Uhr, wird Herr Siegfried Fleischer über das aktuelle Thema: Russisch-Polen,: Land und Leute" sprechen und sodann -seine eigenen, durch eine Studienreise erworbenen Erfahrungen und Erlebnisse mitteilen. Generalversammlung. Dev Verein zur Ef-jchtnng und Erkaltung vo Ho-reu für schulpflichtige Kinder hält seine Mee alver- .a^m n»n Donnerstag den 31. Januar, halb 7 Uhr^ im 9. Btzipk, Universitätsstraße 4. Mezzanin, ab; der Verein „Jüdische Toynbeehalle" ebendaselbst umhalb 8 Uhr abends. Die Mitglieder und Gönner dieser Institutionen werden gebeten, recht -zahlreich zu er:- - scheinen.; „Hatchijah", akad. Vereinigung für hebräische Sprache. Sonntag den 29. Teweth (13. Januar) findet rm' Saale 2. Bezirk, Praterstratze 9, um 7 Uhr abends der Vortrag des Ehawet Raftali Siegelbaum über „Die hebräische Bewegung während des Weltkrieges" statt. Hebräisch sprechende Gäste >willkommen. — Samstag den 28. Teweth (12. Januar) findet um halb 8 Uhr abends mr eigenen Lokal, 2. Bezirk, Franz Josefs-Kai 43/7, eine. 'Vereinssitzung statt. Auf der Tagesordnung stehen sehr wichtige- Fragen. Eintritt nur für Veremsmitglieder. Austritte aus dem Judentum.' Vom 30. Dezember 1917 bis 5. Januar 1918. Bulling Klara, geh. Reichrthaler, geb. 11. April 1392, Wiech 2. Bezirk, Kronprinz Rudolfstraße 50. 7. Fifcher Margarethe, geb. 10. Juni, 1394, Wien, 18. Bezirk, Wallriesstratze 79. Fischer Richard, Zahntechniker, geb. 1. Januar 1884, Wien, 18. Bezirk, Wallriesstraße 84. Horowitz Gittek, geb. 7. Dezember 1677, Stryj, 3. Bezirk, Beatrirgasse 30.. fr 1} Ü - : i - >

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