Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 35 (1918)
- Issue
- 1 (4.1.1918)
- Date
- 1918-01-04
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. l Dr. Btüch's Wochenschrift Seit« 11 gegeben werden.^ Die ' stnaEche Unterstützung, , die stets-, VNMWRM.GWWnWarMtzMkMMn^sollte/,wUrhe iinmer' -- .auch. mit/ Vierwöchiger Verspätung — Postmkmerando/ mach öielfachenUrgenzcw flüssig-gemacht so daß die urinen. Menschen Häufig de f'aci o hungern mnw Ä^WgenwuDg beträgt die'Köpfzähl der Flüchtlinge. noch 260, und. diese stehen ratlos vor der nächsten 3u* kunft, wissen nicht, ^wo aus, wo ein: wissen nicht, ob und. wie lange sie hier bleiben dürfen oder ob sie wo andershin gebracht werden. Ein sehr. trauriges Los l. ' OelbstschuhMvMnisatiM der Z-udrn in RuMnd. s - Die Antisemiten .^MßlänW haben den Bürgerkrieg naturgemäß nicht ungenützt vorübergehen lassen können : und. haben in den Städten, wo sie daran nicht gehindert . wiirden, regelrechte Pogrome nach altbewährtem zaristischen Rezept mit Mord, Raub, . Plünderung usw. veranstaltet. In einzelnen Städten stießen sie jedoch auf energische' Widerstand, denn die heimgekehrtenjüdischen Soldaten - im Vereine mit Freiwilligen organisierten einen kräftigen Selbstschutz, der eine Ausdehnung der Pogromhetze im Keime-erstickte oder sie'rechtzeitig, eindiämnrte. In Peters-r burg-organisierte sich ein „Srab des jüdischen Selbstschutzes", der einen Aufruf an sämtliche jüdischen Soldaten erließ, in dem ü. a. ausgeführt wird'. . .Durch,.. den neuen. politischen Konflikt wurden die AufmerksaMkeibUnd die Kraft beider gegeneinander känrpsenden. Parteien Von" jenen finsteren Machten abgelenkr. Welche die gegenwärtige verworrene Situation für ihre . gegenrevolmiouären und antisemitischen Ziele ausnützen -wollen. Die Pogromstimntung wächst zusehends und jeder; Tag kamt dem russischen Judentum neue Leiden. Mitgeit.; Sir' bür teil nicht länger' zuwarten, wir sind gezlvnngen, ./ einen eigenen Schutz, einen Selbstschutz, zu organisieren. ./Der/ „Stab des. jüdischen Selbstschutzes" ist. eine n ich tpo.litische Organisation und hat die'einzige Aufgabe, ' gegen die/ Entstehung von Pogromen zu kämpfen, uns gegen:- Pogrome., kämpfend zu schützen." Tie Selbstschtttz-Organisationeu mehren sich täglich und haben ineinzelnen Städten, wo sie besonders geschickt-funktionieren, auch die gewünschten Resultate gezeitigt./// . ' ' . ' . Amsterdam, 4^ Teiwes 5678 (19. Dez. 1917). Sehr geehrte - Redaktion! Mit Bezug auf Ihren Bericht -/-ich/.---Ihrer-geehrten Zeitung vom ' 7. Dezem- - Lew fr) I., betreffend die Zusaminensetzung des Komitees - zur-Verteilung der von dem „Joint Distr. Committee" in Newyork gesamMelteir Gelder, beehren wir uns,, mitzuteilen. daß auf Wünsch aus Amerika für das Komitee auch ein.. M i z r ach i st. als Mitglied ernannt worden ist, und zlwr/Kerr PH. C o.pp e nh ag.e n, Rabbiner an derReberlandfcheir Israelitischen Hoofdsynagoge, hier. ' Mit vorzüglicher Hochachtung für den Vorstand des! Niederländischen Mizrachie.' ,/ -w/ - - L Averer, Sekretär. .AjMvanderu-NKi 'nach- Amerika. - x- Rstsftsche: - Blätter berichten:' Die Emigrationskom- - Mission in Charbin teilt mit, daß daselbst so viele jüdische.'Elüigranten.mit. der Absicht/nach Amerika auszuwandern. ' angekommen seien, daß die Kommission sich -außerstande:"ML, - allen die angesuchte Unterstützung an- ' gedeihen -zu -lassen. Die Lebensbedingungen in Charbin -serM. .^geMezU' Merschwinglich und erfordern,, wie das '. Komitee/HGorhebt^/uionatlich 500—600 Rubel für die ./Familie^ Ein Deil der sEmigrauten ist. bereiW nach Jok o ha m a i n-.I a pä st äoeitergefahren, wo Jie große Not leiden und nicht weiterfahren können, weil ihnen die nötigen Mittel fehlen. Das Komitee warnt bahtzx Me russischen Juden, davor, ohne reichliche Geldmittel ..nach Charbin zu kommen. ' ." ' Vermischtes. Spenden, verlesen in der Plenarsitzung des! israelitischen KuLwsvorstandiÄ. Bernhard Goldsteirr, I., Stubenring 4, für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels.. K 2.QQ0.— 'Albert Leicht, St. Pölten, für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels... . . . 100.— Frau Camilla Cohn, 1., Hanseugasse 4: für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels. ... K 1.000;— . für die Tempeldiener. 100.— für Oberkantor Morgenstern. 100.-- für daS Chorpersonal . . . .. IGO.— für den israel. Fräuenverein. 100für das israel. Taubstummeninstitnt . . 100.— für die israel. Volksküche....... 100.— für den Verein zur Rettung verlassener Kinder Galiziens und der Bukowina 100.— für die Chewra Kadischa. 100.— 2.000.— M. B. Eißler, I.. Tr. Karl Luegerplatz 2, anläßlich der hohen Feiertage für wohltätige Anstalten der israelitischen Kultusgemeinde.. 1.000 — Bernhard Goldstein, I.. Stubenring 4. anl. des erhebenden Gottesdienstes im Stadt-Tempel . 2.000.— Eduard Jonas Schachtitz, Spende zur Errichtung einer Eduard und Irma Schachtitz-Widmung. 4proz. öftere. Kronenrente mit Coupon per 1. März 1216 ..... 2.000.— Baronin Gabriele von Oppenheimer. I., Kärntnerstraße 51, für das Königsberg'sche Institut . ... . . . . ... 1.000— Oberstabsarzt Dr. Jsak Tritsch, Agrmn, Rückerstattung der ihm seinerzeit bewilligten Rigorosentaxen....... 500.— Julius Hellmann, Spende zur Verteilung nach dem Ermessen des Vizepräsidenten Dr. Leopold Kohn .... 500.— Konsul Gottlieb Kraus, IV., Wohllebengasse 5. 100.— Heinrich Neurath, 11. Große Schiffgasse 11: für das Blindeninstitut . . . ... . .K 50.— für das Taubstummeninstitul. ..... 50.- für die israel. Kinderdewahranstalt. . . . 50.— fiirv die Chewra-Kadischa . . . ... . . 50.-7für das israel. Waisenhaus für Knaben . 50für das israel. Waisenhaus für Mädchen. . 50. - 300 — Kais Rat Arnold Friedrich Edler von Fanyon. IX., Frankgasse 1: für die israel. Allianz . . .... X 1.000.— für die israel. Kinderbewahranftalt . . 36 — für den isr. Mädchen-Unterstütz.-Bereiu 25.— für das Ferienheim. 25.— für den Lehrmädchenhort. 35 — für das israel. Blindeninstitut .... 85.— für das israel. Taubstummeninstltut . 25. für den Frauenhort ......... 25.— für die Talmud-Thoraschule -. 25.— 1.900.— Sensal Jagues König, I., Börse, für wohltätige'Zwecke / 300.— Simon Blum, XIX.. Kreindlg 18. für die isr. Armenanstalt 100.— Restaurateur S. Sonnenschein, Ischl, anl. des Geburtstages ) des Präsidenten Dr. Stern für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels ... 100.— Dr. Simon Segil, I., Rosen bursenstr. 3, für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels. 100.— Max Kurz, III., Fruchtgasse 3, für den .Wiederaufbau des - Leopoldstädter Tempels ..... . 100 — Hermann Engl. 111., Hauptstraße 83/85 für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels ......... ICO.-- Nathan Reisner, ll., Ferdinandstr., für der Wiederaufbau des Leoroldstädter Tempels... 100 — Lvnise Hächter, Bukarest: für das isr. Blindeninstitut. . . . . .K 10.— für das isr. Bersorgungshaus. . - . . 10.— fi'lr die isr. Kinderbewahranstalt . . . 10.— für die isr. Volksküche. 10.-— für den isr. Waisenunterstützungsverein. 10.— für den Krankenverein für Handelsangestellte ... .... . . - - . '10.— 60.—' Julius Fränkel, IX., Schwarzspanierstraße 15-, für daS Jerteles-Armenhaus.. ... ... . . . _ 50.— Dr. Josef Weiß, XIX., Gatierburggaffe 31 für jüdische Arnre . 50.— Jeanette/Schneck. IX., Wederhoferg. 7, für wohltätige Zwecke den Erlös der BrlfitzeK ........... 40-- Therese Kam, I., Börfegasse 9, für wohltätige gwecke . . N0.—