Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 48 (14.12.1917)
- Date
- 1917-12-14
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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3 790 jjH WWestschrist Nr? 48 *f Reg.-Rat Dr. F r a nk f ü r Lex, ^.KM.Mar' PÄsi -Hr: Me r ns a%£ m, kais. Rat Direktor - UWkv'D-r-°M- K raüA Schstlrat Prof. Dr. ^MLnrß, -Mr- FischM, kaiß Rat Sittig, Dr^J. S. Jöses Mvhn;/Sinwm S traAberg; Sekretär ■ hprF SKpOr-MstuM Wei ß. Ebenso waren. ' als Vertreter Urschiedener Korporationen erschienen die Zu Len -.WWjWM - iN7--kWM^, Le.wberger - K'mDrhe.im. « N M Herren: Bernhard H v f b a u e r, M. F e l s e n b u r g, Dr. ps'Jvses.Kohm-Vorswher Simon Frankl und Obmann MSkrüMexg^. Schon die zahlreiche Beteiligung sobe- ^WirenderMänner bewies', daß! Herr Vorsteher B r o d mit der Aufrollurrg der so wichtigen Frage des.Lehrernachwuchses. Mr^dM--jüdischen Religiorrsnnterricht eine der ,, aktuMMr' unh^ brennendsten Themen des Unterrichts- £* ssH^MnEMWgirjffett Hütte; ist es doch ein offenes Geheim-! "snU.HM MöWMt dem bestehenden Lehrermangel nur ® ^sthr >WwEuiü) sehr mangelhaft gesteuert werden kann. DaßiMer^die Vsrhültnisse in Zukunft sich noch'schlimmer -C8 A^M^lM^hseiHen,-- däiHber kann kein Zweifel bestehen. Zfl -^uMMl-hrcherichegreiftich!, daß die Erschienenen den Aus- E MhrnnMüdesi Vortragenden, die durch! zahlreiche zweck- ^IiM^7^jM--Mnstciert-''waren, mit großem -Interesse f DHM,istM wiederholt ihre Zustimmung, und ihren Beifall zuderrverschiedenen Vorschlägen bekundeten. Der - ^DortMg,..'L^sem DjruMWmrg fick)! empfehlen dürfte, gip- Me rn -der AüffoMrnng an den Wiener Kultüsvorstand. . ehestens eine Religionsle'hrerchildungsanstalt ins Leben zu i-^rüM,M-ie ^folgende Voraussetzungen haben möge: 1. die öffentlich-rechtliche Anerkennung;?. -. * ^2/-eiste /Vereinbarung 'mit allen österreichischen Ge- -i - mjeinden, dieser Anstalt ihre Religionslehrer zu entnehmen; -; i; - SM geehrter Herr Redakteur! ... Unter Bezugnahme. auf den in Nnmnrer 43 -vom 9'. h. M. JhrW geschjätzten Blattes enthaltenen -Bericht über Vörgäng'e im Lemberger jüdischen Kinderheim bitten wir, gesl. bekanntgeb eir zu wollen^ daß! dies es. Enderheim nicht zu den von 'unserem Vereine erxichteten oder eingerichteten Kriegswaisenheimen gehört.- > Indem wir Jhsten für Ihr freundliches .Entgegenkommen im -voraus bestens danken, zeichnen wir mit vorzüglichster Hochachtung / Verein zur .Rettung verlass euer jüdischer -.'Kinder Galiziens -und der Bukowina. Der Präsident: Dr. Kohn. Tiie MichtlingMetze in ^Budapest. ische Zeitung" vom O « S-I o 3.v chie ^Aufnahme nur reifer, theologisch! genügend 4. die Systemisierung entsprechend dotierter Lehr- 2stÄlchx.^.P.V. Herr Rabbiner D-r. F e u ch t w a n g verdolmetschte .. dear,Hank' und dieAnerkennung der Konferenz für die oWörterüm; hieM Hochwichtigen.Frage und gab der bestimmten!Erwartnng Ausbruch daß die mühevolle Arbeit utzWMerrn-Mltusvvrswhers B r o d reiche Früchte tra- 5 . gen und schon demnächst den Gegenstand weiterer Konfek. renzen der berufenen Organe bilden werde. X. Y. « £m S-t « « S xn tn eü!f Mit' 7Bezug auf den Briefwechsel zwischen MHerrn>MWtzrer "Ar. Drob ins ky und der Militär- <HMoiM-MMMr.',.'-45' der „Oesterr. Wochenschrift" vom M/November 4917) sehen wir uns veranlaßt, die vom WmeWMrWimcnwo herabgelangte Entscheidung'- über die lAutonomi-e der nichtkatholischen Konfessionen nach- .Flehend.Zu publizieren: k' 'f .: 'A/-Ä.M.-Erlaß D.k-Nr. 100.897 vom 30. September 1917 lautet auszugsweise: -' Tas. Mriegsüiinisterium har mit Erlaß, Wü 9, -/s Äx.'. Z3.^42 von 1917, bekannkgegeben, daß die obersten/i KiLchÄhehörden aller Konfessionen großes Gew icht -darauf ilDen, daß ihre Seelsorger weder in perfwüeklenMch in kirchlichen Angelegenheiten einem -TO;iiachgeistlichen eines anderen^ G-laub-ens unterstellt werden. -. . Verfügt wiÄi : s - , -Bü lallen-MMs. und K.-Kmdos. ist für jede bei ' her BetrefferNen Mwee ür Betracht komnvenden Konfession ‘ ein Militärgeistlicher einzuteilen. Tie ZMikärgeistlichen - der einzelnen Konfessionen sind M militärdieüstlichen' Angelegenheiten dem Chef der . ^rÖ.'-Wt-- :Uvdl7-.K-Omdos>.. p i r e k t. unterstellt. ' DieMeAvMige Unterordnung von >.Militärgeist- ,-r.Wew... dem -. Befehl von ' Seelsorgern^ "die/ f ' ' :^iir§tMVHmhwlsist a ü s n a hm s l os verbythn Tie .BudapesteL' „Allgemeine 14. November schreibt: Das Kesseltreiben gegen die Flüchtlinge in Budapest hat nach einer kurzen Pause wieder ' begonnen. Wie vor einigen Wochen, wurde Hier (auch gestern. > eine S traßenjagd auf galizische Flüchtlinge veranstaltet, und Zwar mit Hilfe der Militärpolizei! Eine Anzahl von Flüchtlingen darunter auch! unter 18 und 50 iJahre alte die gerade die Straße passiertein, wurden eiNgefangen und in Reih und Glied wie eine Marschkömpagnie von Verbrechern' zur Polizei gebracht. Auf dem Wege wurden sie vom Pöbel Mit Hohn- und Spottzurufen . begleitet. Beim polizeilichen Verhör wurde einem, galizischen Juden, der ,erst vor wenigen Stunden gekommen -war, in fchxpfser -Weise, erklärt, die ^Polnischen" mögen es unterlassen, nach Budapest zu kommen, woraus der Betreffende erwiderte, die ungarischen - Behörden mögen die „Freundlichkeit" und. den.Mut haben, dies vor aller Welt öffentlich bekanntzumachen und nicht die galizischen Juden auf der Straße wie Hunde einzufangen. Ein anderer gab ebenfalG. in scharfen Worten seiner Entrüstung Äer die nntnenWiche Behandlung der Flüchtlinge 'Ausdruck, -Wem. er.-.die Flüchtlingshetze einen Skandal namrte, wie er nur im zaristischen 'Rußland Vorkommen konnte. Er wurde ins Schubhansgebracht! Die Jagd .auf die Flüchtlinge wurde heute schon in den ersten Morgenstunden fortgesetzt, als sich die Flüchtlinge zum Beten in die Synagogen "begaben, Von wo sie samt ihren Gebetmänteln .'und' Teffilinbenteln von der Polizei .„abgeholt" wurden. , Auch in den Wohnungen der Flüchtlinge wurdeir heute früh „Razz-ias!"' abgehalten. Dabei wurden die Wohnungen vvn den Detektivs und' Militärpolizisten einfach .'gestürmt. Um -den unglücklichen, -Völlig ' unschuldig verfolgten ' FljüchtlingSen eine Rettung durch die Flucht unmöglich zu machen, wurden Hanze Gassen durch bosniakische Militärpatrouillen, abgesperrt, und so konnte die Jagd -^- ähnlich wie die berühmten „Oblawas"- in Rußland --- ruhig und sicher vonstatten gehen. Hat . sich wirklich ein Stück des zaristischest' Rußland nach Budapest verschleppt? * Vernusebtes. KrauzablöiüngZspenden zugunsten der Chewra-Kadischa in Wien I., Seitenstettengasie 4 für arme kränke Glanhensgenosien. Anläßlich > des Ablebens des Zel. Ärthu.r Mültzer : B.' Barber . 20 K.,.. E. Aufricht 20, Elsa Schnabel 20, Sofie Münzer 20; Rosa Weinstock >20 Ä.’ Zusammen 100 St., Anläßlich des Ablebens der sel. Klara Schorr:' Dr: Josef! Schorr.10 St., Berta Schorr.10, Zusammen 20 St. F V