Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 46 (30.11.1917)
- Date
- 1917-11-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 756 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 46 des MiliÄrverdiensÄreuzes mit den Schwertern verliehen. (Derselbe besitzt bereits die bronzene Tavserkeitsmedaille ' und das Karl Truppen-Kreuz.) Der Bruder--des GeuannLeu, Res.-Feldwebel Oskar Hold, erhielt das eiserne VerdiensEreuz mit der Krone aM Bande der Tavserkeitsm<ä>aille. - - - > -. Dein Reservcleutimnt Konrad S a x (Lundenbürg) wurde das goldene: Verdienstkreuz mit der Krone' am .Bande der Tapferkeirsmedaille und dem Ldst.--Rechnungsunteroffizier 1. Klasse Max Weig l((Lundenburg) das eiserne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapserkeitsmedaille -verliehen. , Leutnant Nathan Melzer, J.-R., erhielt das goldene Verdienstkreuz mit der Krone a'M Bande der TapserkeilsmedaUe Mit 'den Schwertern. Leutnant Melzer ist bei Ausbruche des Krieges als Einjährig-Freiw illiger eingerückt, ging ins? Geld, wo er erkrankte, und meldete sich, kaum hergestellt, wieder zpr Front. Derselbe ist ein wackerer Zionist und Kenner der hebräischen Sprache.. Er ist der Sohn des. verewigten, in zionistischen Kreisen bekannt gewesenen Salom Melzer aus Rohatyn. - Seine k. u. k. Hoheit Erzherzog Franz Salvator, ProtekLorstellvertreter der Vereine vom Roten Kreuz, hat im.Namen Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät dem Herrn-Oberarzt Dr. Julius! Ar o n so h n-das Ehrenzeichen 2. Klassevom - Mten- 'Kreuz tjtüt der Kriegsdekoration taxfrei verliehen. Herr Dr. Aronsohn ist im Zivillben Arzt in Krakau, bezw. Kurarzt im Bad Krynice. JWertieur-Leutnant Franz W e in fie in, Lohn des Herrn Sigmund W e i n ste i n, Oberbeamten der israelitischen KultuHgemeinde Wien, wurde zum Ingenieur-Oberleutnant befördert. Ldst.-Oberleutnant Alfred May, seit Kriegsbeginn ununterbrochen?im?FWe und mehrfache ausgezeichnet, wurde beim letzten Rovemberaväncement zum Hauptmann befördert.. '. ' x ' Fähnrich! Leopold T e n n e n b a u m erhielt für tapferes Verhalten vor dem Feinde die silberne TapferkeitsmidaUe. erster Masse. Der Ausgezeichnete ist bereits im Besitze der bronzenen TapserkeitsMedaille und des Karl . T ruvven-Kreuzes'. Fähnrich? Tennen b a u m, der sich um das' Rote Kreuz verdient gemacht hat, erhielt das Ehrenzeichen 2. Klasse. Tein Oberleutnant- Arnold B a r b e r, Sohr: der Frau Jda Barber, wurde das broüzene Signum läudis mitder Kriegsdekoration verliehen. ü Der Kaiser hat dein Rabbiner für Tirol mrd Vorarlberg Dr. Josef Link das goldene Verdienstkreuz mit. der" Krone am Bande der TapferkeitsMedaMe verliehen. Kotdene IapferkettsmedaiLe. StabDeuerwerker Gabriel Schulz, Besitzer der silbernen TlttrferkeitsMedaille 1. Klasse, zweier kleiner silberner uE zweier bronzener Davferkeitsmedaillen, wurde in Anerkennung seines! , ür der- 11. Jsonzoschlacht bekmcheten' hÄdenmü-tigen' Verhalteris! 5 mit: der goldenen TapferkeiMnedaille ausgezeichnet. T-ie Heldentat, durchweiche sich Schulz diese hohe Ausrechnung.verdient., hat, schildert sein Oberst in einer amtlichen Zuschrift solgenderrnaßen: „K. u. k. schweres - FeHartillerieregiment Nr. i . Res. Nr. . Heldeirhafte Leistungen. An die . Ersätzibütterie des? f: u. k. schweren Feldartilleritereigiments Nr. , Varasdin. Feldpost , am 20. Oktober 1917, . Der an das Arweekommmrdo erstattete Berichtr über die Tat, für welche Stabsfeuerwerker Gabriel Schulz mit der goldenen TapferkertsMedaille ausgezeichnet worden ist, wurde zur Verlautbarung an-'die''Mannschaft-.' nachfolgend mitgeteilt:. - - . ' Res.-SLabsfenerwerker Gabriel Schul z des schweren Festun!gs!a.rtillerieregiments Nr., war in der 11. Jsonzoschlacht als' Aufklärer auf eine, gute Uebersicht gewährende,^ kahle Felskuppe nördlich Kostarjevica vorgeschoberp um" den Gefechtsverlauf aus nächster Nähe zu beobachten..-' Seine Wahrnehmungen sollten die Artillerie in die Lage, versetzen, rechtzeitig! und. richtig in den Kampf eiuzugreifen. Mit Feldstecher und Telephonapparat,- aber auch! Mit Repetierstutzen und .Handgranaten versehest, beobachtete - er unenrMlich von seinem ausjgebastten Ausklärungsstand aus den Feind und' erstattete seinem Kommandanten sowie der in der nächsten Kaverne gedeckten Infanterie reserve wertvolle Meldungen. Dabei lag diese Höhe seit Beginn 'der Schlacht in den Morgenstunden des 18. August 1917 ständig unter dem Feuer der schwersten italienischen Belagerungs- und SchifMeschütze, deren mächtige, über einen Meter lange Brisanzgeschosse in dem Felsboden' tiefe Trichter rissen und FelstrümMler hoch auswirbelten, die weit , im Umkreis' niedersielen. -Auch, mit Minen, bewarß der Feind zeitweise hie Höhe, wobei die Sprengwirkung, nicht tief geht, aber' um so stärker nach der Seite ist. ' Als am 19. August seine Deckung durch! wiederholte Volltreffer ganz zerstört worden war,. ohne daß er verwundet wurde,- setzte Schulz .seinen. Dienst vom Rande eines vom Feinde ungesehenen Granattrichters aus-unentwegt w eiter fort. Noch? am selben Tage. würde er durch eine - in der Nähe . einschlagende schwere iGranare ver- . schüttet, wobei en mit einem Schlag aus den Kopf, davonkam. Er «wurde durch Infanteristen ausgegraben und war nach dreistündiger 'Ruhe -wieder soweit erholt, daß er. die.Msechtshtzobiachtung!.?,Meder von..ffeinM-MraNattrichter aus neuerlich! aufnehMen konnte: , Tag. und Nacht unermüdlich tätig, lieb er sich nur ans kurze Stunden durch den ihm bleigegebenen. Unteroffizier vertreten, -den er sonst so wie seine Telephonisten in der Kaverne der Infanterie deckte.. . .. Als seine Telephonleitung am 19: August-völlig zerstört worden war, verstand er es, seine Meldnngm auf optischem Woge zu erstatten. - ..," ... Am 26. August war der-nächstgelegene Kavertteneingang durch Volltreffer verschüttet, so daß es. für den Stabsfeuerwerker - keine Möglichkeit mehr gab,, auch! mir vorübergehend eine (Deckung aMusuchen. -Er harrte weiter saus, auch als nun GasLesch-ießung einsetzte. . ■ Nach dem Bericht von -Jnfanterieoffizieren^ die Augenzeugen waren, >hat Stabsfeuerwerker Sch ul z.nicht nur mit bewunderunMviürdiger Ausdauer und beispiellosem Pflichtgefühl den Beobachtungsdienst unter den schwierigsten Verhältnissen, heldenmütig versehen, sondern auch durchseine wichtigen Wahrnehmungen, und deren geschickte Weiterleitung das! .korrekte.. -Eingreifen der Artillerie ermöglicht >undhiedurch! zur erfolgreichen Abwehr der feindlichen Angriffe viel beigetragen. " ‘ Engen Müller im p., Oberst/1 Gabriel Schulz ist der älteste' Sohn, des Leopold Schulz in Deaktz war.34 Monate, an der Front und würde dreimal verwundet. Seine beiden Brüder, Max und Josef Sch ulz, sind- Besitzer der kleinen silbernen 'TapserkeitsMedaille: ’ Letzterer ist Invalide. ' Sei Majestät bei dem Szegeder 46. Kaus- .----Mi7'den?siegx-eicheu! -italienischen'--Öffensive hat 'sich das Mzegebe-r- M. Hausinfanterieregiment' tapfer, gehalreu. In diesem 'Regiment. dient Leutnant Ernö S z e n es, 899138 15