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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-11-23 · 45 (23.11.1917) · page 7

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
45 (23.11.1917)
Date
1917-11-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 45 ©r. Bloch's Wochenschrift Saite 7SS Kreuzes, wurde für tapferes -Verhalten vor 'dem-'Feinde an der Isonzosronr neuerdingsmit dem Signum laudis mit den Schwertern ausgezeichnet. ' - Iw ei Müder an einem Hage ausgezeichnet. Der Sohn des Oberlehrers Sigmund Springer in Prag, Leutnant in eurem Artillerieregiment Emst Springer, Besitzer der silbernen Tapserkeitsmedailll 1. und 2. Klasse, wurde zum Oberleutnant befördert und mit be'nt Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am gleichen Tage erhielt.Leutnant Erlgen Springer c>ns^xerieregiments Besitzer der silbernen und res bronzenen Tapserkeitsmedaille, das be.it Schwertern. ügnnm laudis Mit - Ite^ander Adler (Sohn des Budapest» Rabbiner Dr. Elias Adler.) . Alexander Adler, der einzige Sohn des' beliebten Bubupester Rabbiners Dr. Elias Adler, ist seit drei Jahren Soldat und..gegenwärtig Fähnrich eines Infanterieregimentes. Der kauM 20 jährige Fähnrich war mch-' rere Monate an der russischen Front und kämpft gegenivärtig in Italien, Für seine in der elften Jsonzoschlacht bewiesene, besondere Tavserkeii wurde er. nach einer Melbewiesene-besondere Tapferkeit wurde er, nach einer-Meldung des„Egyenlöseg", außertourlich zum Fähnrich befördert, und überdies! heftete ihm vor kurzem sein Oberst, nach einer besonders! ehrenden Ansprache die silberne TapserkeitÄned aille 2, Klan die Brust. Ebenso wurde ihm außertourlich das Karl Truppen-Kreuz zitteil. „ MWär-Derdiensikreuz III Klasse. Im Infanterieregiment Nr. haben die solgeitden jüd ischen Offiziere pcH Misitär'verdienstkreuz 3. Kl. er- 'halten:'... Max Eh E'D''Leütüänts 'Georg K l e in, Leutnant: Dr. Eugen Lad a n y i,. Oberleutnant; Paul B a b kanyi, Leutnant:Martin Weiß, Oberleutnant. Gleichfalls mit dent Militärverdienstkreuz 3. Kl. mit der Kriegsdekoration und den Schwertern wurde der Honved-Oberleutnänt Theodor T hr na ue r ausgezeichnet. Oberleutnant Tyrnauer, der im Zivilberuf Gymnasialprofessor in Homonna ist, wurde mit einer schweren. Verwundung aus' der Feuerlinie ins Hinterland gebracht, und ist jetzt front-dienstuntauglich. Seit seiner Heilung macht er an den exponiertesten Stellen als Bahnhofkommandant Dienst. Gegenwärtig ist er Bahnhofkommandant in Tarnovol. Auszeichnungen im Konved-Arliüerieregimenl Kr. 37. Im selben Regiment erhielten für ausgezeichnete und erfolgreiche Dienste «vor dem Feinde noch Auszeichnungen : Josef L a k e n b a che r, Ldst.-Leucnant einer Mäfchinengewehrabteilung, das goldene Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille: KarlMrab und-Aladar S z ab o, Feuerwerker, das eiserne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeirsmedaille: Emil Koppel, Zugssi'chrer, Sigmund Kätscher, Gefreiter, Wilhelm Taust, Gefreiter, Oberkanonier Alexander Trutzer das eiserne Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeirsmedaille. besondere Kyrurrg eines Keuerwerkers Ludwig Lustig, Diurnist beim Bezirksgericht in Eger (Erlau), hat vier Söhne an der Front, die sämtlich bereits mehrfach ausgezeichnet find. Sein Sohn Desid e r, der feit dem Jahre 1914 zum drittenmal an der Front war, befindet sich infolge eines Fußschusses im Spital. Er besitzt bereits die bronzene Tapferkeitsmch daille, das Karl Trupven-Kreuz und die kleine und große silberne Tapferkeirsmedaille. Anläßlich seiner letzten Auszeichnung. während er noch im Spiral lag, erhielt sein Vater das nachfolgende besonders ehrende Schreiben: „Aus dem Anlässe, daß Ihr Sohn die Batterie verläßt, kann ich nicht umhin, über das Scheiden Ihres Sohnes, meines liebstert und besten Unteroffiziers, mein aufrichtigstes Bedauern auszudrücken. Lange Zeit war er meiner Person nahe, und so hatte ich Gelegenheit, ihn kennen zu lernen, nicht nur in den gefährlichen, oft blutigen Tagen der Bewegungs'känwse, in denen er sich durch seine außerordentliche Tapferkeit und Ruhe hervortat sondern auch in den nicht minder gefährlichen, aber ruhigeren Tagen der Siellungskämpfe, in denen er sich durch seine Arbeitsamkeit und Unermüdlichkeit ausgezeichnet Hat. Er war mit Mir auf der Beobachtung, wo er .verwundet wurde/und auch damals ängstigte er sich näht wegen feiner Wunde, sondern war nur besorgt, rveil er von der Batterie sortmußte. Seine Verwundung ist nicht schwer, aber immerhin wird seine völlige Heilung einige Monate in Anspruch nehmen. Gleichzeitig übersende ich Ihnen die 'große silberne Tapferkeirsmedaille 1. Klasse, mit welcher das Divisionskommando mit Ausfertigung Nr. 134 Ihren Sohn ausgezeichnet hat. Ich bedaure sehr, daß ich siiese so oft verdiente, große und schöne Auszeichnung ihm nicht persönlich an die Brust heften kann, aber sowohl ich, als auch sämtliche Herren der Batterie gratulieren mit -ebenso aufrichtiger Freude Ihnen und Ihrem lieben Sohn zu der ihm gewordenen Auszeichnung, wie wir es bedauern, daß er hoffentlich nur vorübergehend von der Batterie geschieden ist. Geehrter Herr, Sie können stolz sein auf Ihren In diesem Regiment wurden, wie wir denk „Egyenentnehmen, während der letzten Kämpfe die folgenden Juden ausgezeichnet: Alexander Biro, Leutnant aus Budapest, - erhielt die silberne Tapserkeitsmedaille 1. Klasse. Der Genannte, hat Monate hindurch ununterbrochen wnden exponiertesten Stellen Artilleriebeobachtung'sdietlste' geleistet und durch seine wichtigen Beobachtungen wurde die Tätigkeit der Artillerie wirksamst unterstützt Ferner würden mrsgezeichnet: Eugen Mandl, Ge- ' freiter, Szekesfehervar; Eugen. H o h e n w a l d, Gefreiter, Högyes, mit der silbernen Täpferkeitsmedaille 2. Kl.; Sigmund L ö w y, Gefreiter, Jglau, Bernhard S t r e n - "g e r, -Artillerist, Borviskw mit der bronzenen'Tapferkeitsmedaille. Die Letztgenannten haben als Telephonisten Dienste geleistet und durch ihr heldenmütiges und tapferes Verhalten viel'idazu, beigeträgen, daß das Telephon, dieses wichtigste 'Hilfsmittel im Jnsanteriekantpfe, auch im heftigsten femdlichen Feuer unnnterhrochen und tadellos funktionierte. - .I.... / whn: Ihrem lieben Sohn aber wünschen wir nochmals Genesung und ehebaldiges Wiedersehen.' Kriegsschauplatz'. Feldpost , 22. August 1917. Barnabas Kazay, Oblt., Batteriekommandant M. p.; Desider Haag, Leutnant m. o.: G. Kövesligethy Rado, Leutnant m. p/ Taris Siklosi, Leutnant m. P.: Arpad Major, Leutnant m. p." Jen Katleu und zwei Söyne im Kriege verloren. Witwe Max Deutsch in Nyek, Komität Feher. gehört, wie „Egyenlöseg" mit Recht heroorhebt, zu den am schwersten betroffenen Opfern des Krieges. Wie seinerzeit schon berichtet wurde, ist ihr Sohn Ferdinand Den es, Kadett des Infanterieregimentes Nr., , der bei der Mobilisierung eingerückt war, an der serbischen und montenegrinischen Front gekämpft hatte, bereits am 21. Oktober ° 1914 bei Ragatica gefallen. Sein Vater wurde. Eft *1 m. cv» Pas: €©■' *■* |i ESI m evi

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