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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-11-16 · 44 (16.11.1917) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
44 (16.11.1917)
Date
1917-11-16
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 732 Dr. BlVch's Wochenschrift . Nr.» 4L Im allgemeinen ist Man ja der Ansicht, daß erst durch Las Cetzhastwerden der Hirten das Bestellen, des Ackers . entstanden ist. Allerdings roendet 'sich Hahn in seiner Schrift ,.Die EnlstebunAdes Getretdebaucs" gegm diese Anschauung**) und sagt: , Es •. ist eigentümlich, datz 'sich die Hypothese, der Entstehung unsere^ Ackerbaues durch das Setzhastwerden der Hirten solange halten konnte; das kommt nun fteilich noch etwas merkwürdiger heraus, wenn wir bedenken, Hatz die durch lange Jahrhunderte allein' ausschlaggebende Bibel ja davon gar nichts weiß". Hahn meint, in unserer biblischen Geschichte ist' alles pbgekürzt. Kaum lernen wir ihn — den Mdam M Gärtner kennen^ und schon wird ihm der Befehl gegeben, das .Feld zu bestellen. Allerdings, ausführlichwie ein Moderner Roman ist die Adam- und Eva-Erzählung nicht, aber doch ausführlich genug, um Adam und Eva genau zu erkennen. - ■ . ' . Immerhin, ’> wenn wir auch den Ausführungen H a hn s nicht beipflichten können, so ist doch vorliegende Schrift interessant und lehrreich genug,, um' sich' einen Weg in der soziologischen Wissenschaft zu bahnen. : . v. ... Jüdischer Almanach. Alma nach Zydowski, unter Redaktion: von Tr^ Z. F.' Finkelftein. Ein überaus reichhaltiges, vornehm ausgestattetes SamMelbuch erscheint demnächst in polnischer Sprache mit folgendem Inhalte: 0t1 o A b e l e s: „Tagebüchblätter aus der Flüchtlingszeit". I. Appen schla g: , Ich klage an". L. Bäte: >,Der Weltkrieg und die Judenfrage". Dr. N. BerkelhaMer: „Der Aongretzzionismus im Lichteunserer Gegenwart". Franziska Bienen steck: „Jojna Rosenfeld". Dr. Mar Grunwald: „Oesterreich-Ungarns Friedenspolitik in Palästina". M. CHMielnicki: ,.'Jüdische Lyrik". Z. F. Finkelstein: „Herzl als Feuilletonist". N. N. Gelber: „Verbrüderungsakte von. Polen und Juden in 'den Jahren 1863/64". Nahum Gold mann: ,>Der Sinn der jüdischen Geschichte". I. Grünbaum: ,,Polnisch-jüdische Konflikte". S. Hirschhorn: „Me Ökonomische Bedeutung der Juden m . Polen". Michael IahrbluM: „Das neue Rußland und die Gleichberechtigung der Juden". Prof Dr. Hein r i ch Löwe: „Das Volk und die Sprache". Dr. I. Meisl: „Grätz und das Ostjudentum!". Rosa Melzierx-Pomeranz: ,Die Aufgaben der jüdischen - Frau". Dr. W. E. . P o r d e s: „ Schom!- rim". Dr. S. Peznaski: „Die Zukunst jüdischer Wissenschaft .in Polen". Dr. N o a ch P r i l u c k i: „Der Baseler Zionismus vor 80 Jahren". Dr. Leo Nei-ch: „Vom Traume zur Wirklichkeit^. M. Michael Ringel: „Das polnisch-jüdische Problem" Dr. Mar Mosens e l d: „Der Schutz nationaler Mif noritätep^ Dr. Ke^o RofLnberg: „Der. Handel der. Ostzjuden". ' .Zükunst^olnlschei; Juden" Dr. Marek Scherla g: „Verlorene Handschriften". Dr. Jg. Schipper: „Die Anfänge jüdischer Siedlungen in Polen". A d o l f S t a n d : „Erinnerungen". Hermann Sterni b a ch: „Die Gasse". Prof. Dr. S teck: „Jüdische Kriegswaisen". Dr. I. TennenbauM: „Die jüdische Bevölkerung Galiziens". Davis T riet sch': „Unsere treue Kolonisation". Dr. Osias Thon: „Die Zeit der Erfüllung. Dr. Jda W.ischnitzer: „Probleme jüdischer Kunsll> Dr. Egon Zweig: „Or Szalom" " und andere Austatze llterarischen und wissenschaftlichen Inhaltes. Preis des Buches 4 K. oder 3 M.; zu beziehen durch den Verlag „Moriah", Wien, 1. Bezirk, Ebendorferstratze 3/13, Postsparkassenkonhr Nr. 157.679.. Srirskasterr. Cdm. M., Wien, Die Aeutzerüng des Herrn Hofrates Professors Dr. EdmUnd Bernatzik in einem Artikel „Eine Rechtsakademie für Frauen" (,ßl. Fr. Presse" vom 11. b. M.): „Wirj wollen das römische Recht als wertvolle propädeutische Einfühtrungsdisziplin im ersten iSemdster nicht missen", der damit auf £ die Wichtigkeit des römischen Rechtes bezüglich seiner grundlegenden Ideen und seiner formalen Bildung >hinweist, hat einst ' Josef llnger, der größte Rechtslehrer Oesterreichs, schon in , den jslechziger Jahren des verflossenen JcchrhundertS in die Worte gMeidet: Da s A o man um ist die Gemora des Juristen. - ' des ';;r; k. t österreichischen Militär-Witwen-"und Waisenfondes unter dem ÄlierfiiBhsten Prfliektorafe Seiner kaiserlichen ünd königlichen Apostolischen Majestät (Versieherungsabteilung) Geschäftsstelle: »Dr. Blocks Oesterreich. Wochenschrift« 0 Wien, 2. Bezirk, Praterstrasse 9. Die Kriegsanleiheversicherung ist die Verbindung von Kriegsanleihezeichnung mit einev Versicherung auf Ab-1 und Erlebensfall. Die Kriegsanleiheversicherung gibt jedem die seltene Gelegenheit, für sich und seine Lieben zu sorgen und gleichzeitig dem Vaterlande gegenüber seine patriotische Pflicht zu erfüllen. Besondere Bestimmungen: l. Jede Person — Mann oder Frau — im Alter von 15 bis 60 Jahren kann die Kriegsanleiheversicheruhg nach Wahl auf die Zeit’von 10 bis 20 Jahren abschliessen. . Bis 5000 K ist keine ärztliche Untersuchung nötig. Kriegsänleiheversicherungen über 5000 K können mit ärztstÄEÄMDsÄhnnKÄhterbesonderen billigen Prämiensätzen abgeschlossen werden. Eine Kriegsanleihe Versicherung auf 1000 Kkann schon mit der geringen Prämie von K' 3.10. monatlich abgeschlossen werden. ' Die Versicherung tritt sofort in Kraft. Das Versicherungskapital wird für den. Todesfall ohne Wartefrist, ohne Abzug etwaiger Zuschläge und Gebühren, ohne Unterschied, wo und unter welchen Umständen der Todesfall eingetreten ist, an die Angehörigen ausgezahlt. Im Erlebensfälle erhält das Versicherungskapital der Zeichner selbst. Sicherung des vollen Zinsenerträgnisses der Kriegsanleihe. Eingezahlte Prämien verfallen hie! Wenn auch nur eine Rate entrichtet wurde, rechnet die Gesellschaft im Falle der Einstellung weiterer ' **) Vergl. meine Besprechung in dieser Wochenschrift vom Jahre 1909, Nr. 24. i-u. Kunstverlag Max Hicki Wien, VHI., Lerchengasse 6 a Brünn, Adlergasse 9 Vertreter für den Verkauf von Büchern, Machsorim, Roschhaschonokarten, Talessim, Teiillin, Scfcofrosj Lnlowim werden gegen hohe Provision unter günstigen Bedingungen gesucht. . Zuschriften sind zu richten an: Redakteur Max Hickl, Wien,ViII., Lercheng.öa Prämienzahlung, dem Versicherten die Kriegsanleihe ab und zahlt ihm den vollen Erlös aus. Der Zeichner erhält somit sein volles Sparguthaben zurück. Die Kriegsanleiheversicherung kann auch mit einmaliger Entrichtung aller Prämien eingegangen werden! Die Zahlung kann ohne einen Heller Bargeld in Kriegsanleihestücken der VII.. und früheren Emissionen erfolgen. Näheres in den beigeschlossenen Prospekten! Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. -Josef S-Bloch. — Druckvon L.BeckLSohp, Wien. VII. / . - .

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