Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 42 (2.11.1917)
- Date
- 1917-11-02
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 700 Dr. Blioch's Wochenschrift Nr. 42 x Wenn Sic, wie Sic schreiben, dem Gegenstände Sympathien entgegenbringcn, so sei Ihnen empfohlen, an Herrn Dr. G r u m w a l d, Wien. 2. Bezirk, Ferdinandsstratze 23. oder an einen der Herren, die vor einiger Zeit mit ihm zu einemkleinen Arbeitsausschuß zusammengetreten sind - (die Herren Direktor Jacques Brichta, Hofrat Dr. Julius Schlag und Reichsratsrevisor Taussig) oder an unsere Redaktion Spenden zu senden. Ohnedies naht, wieder die Sorge um Mazzot -ifürdie K r i e g s A e f a n* genen und Interniert enund man wird bei dem g e g e n w Lr t i g e n S t a n d d e r- V a I u t a. m i t hohen B eträgen zu rechnen h a b e n/ X / . IM. An jüdischen Ben'chmryeiten besaß G ö r z: Reggio und Ascoli, den größten Philologen Italiens, nach dem auch bis vor kurzem eine dortige Straße benannt war. Die Görzer Synagoge hat originelle Melodien aufbewahrt, deren Aufzeichnung nn Interesse der Wissenschaft dringend zu wünschen wäre. L. R, St Die Legalisierung Ihrer rituell geschlossenen Ehe (Konvalidierung), die, wie Sie schreiben, dort auf Schwierigkeiten stößt, können Äe hier in Wien in wenigen Tagen ohne Kostenaufwand durchführen. Durch das Rabbinat, -Wien, ll., Ferdinandstraße 23, sind, wie wir erfahren, allein in den letzten beiden Jahren weit über tausend solcher Konvalidierungeu vollzogen worden Leo Fries- Verlag des Jeschurun, Berlin. N. 24, Monatschrift. Feldrabbiner Dr. R. Faerber und Frau beehren sieh Freunden und Bekannten auf diesem Wege anzuzeigen, daß die Barmiz'w a-F ei er ihres Sohnes Wilhelm ITTJD a m 10. N o v e mher a. c. mt? '£ rilT in,Mähr.-O stra u stattfinden wird. ln der israel Kultusgemeinde Salzburg gelangt die Stelle eines Rabbiners, Predigers und Religionslehrers mit.dem Dienstantritte am 1. Jänner 1918 .zurBesetzung... : Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von X 5000.—, dre1 Triennien von je K 300. — aus der Matrikenführung nebs* sonstigen üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber im Alter unter 40 Jahren, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und an einer inländischen Fakulität den Doktorgrad erworben haben, wollen ihre-Gesuche unter Anschluß einer Photographie bis spätestens 20. N o'v e m b er 1917 beim Vorstande der israel. Kultusgemeinde Salzburg einbringen. Nicht vollständig belegte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Der Kultus Vorsteher: Rudolf Löwy. Synagogen-Verein „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus, Wien, II., Leopoldsgasse 29. 31. Gkwder bis 2. November Ls gilt Oie Ikubestätte unserer Beiden lür dauernde Letten zu erhalten. Ls gilt aucb die jüdischen Ikriegsgräber zu erhalten. Mitbürger! Gedenket darum der aut den Scbladbtfelöetn , begrabenen Delden! Ileder, au<L der kleinste Wetrag wird dankbar angenommen. Dauptgescvattsstelle: Mten, IX., Lanisiusgasse Nr. 10 Tel. 23.116 u. 21.820 Postsparkaffen-Konto 157.270 I Soeben erschienen! Neue, vielfach verbesserte u. vermehrte Auflage des JHSDIT i Lehrbuch der hebr. 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Auskunft erteilt das Sekretariat des Josefstädter Tempels, VIII., Neudeggergasse 12, von 3—6 Uhr abends. Realschüler VII. Wochenschrift«. sucht Stunden. Unter »Tüchtig« an. die Redaktion der »Oesterr. G. Aus dem Kaiser Franz Josef I.-Regierungs-Jubiläums-Heirats- AusStattungsfonds gelangt pro 1917 ein' Betrag von K 400.— an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, das sich im Brauts ande! befindet; zur Verleihung. Die an das Vereinssekretäriat, Wien, II., Leopoldsgasse 29, bis 15. November 1. J. einzureichenden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Geburts- und Armutszeugnis, 2. Nachweis' des Brautstandes und Namen sowie Beruf des Bräutigams, 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat oder verwaist ist, 4. Nachweis, ob der Vater der Braut Mitglied des Vei> - eines »Beth Israel« ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, .■ dem diese Stiftung zuerkannt wird, wird im Dezember 1. J. in : der’Vereinssynägoge unentgeltlich vollzogen. Wien, im November 1917. Der Torstand. Inteil. 36'/2 jähriger, militärfreier Jude mit'mehrjährigem Bureauzeugnisse, zuletzt Betriebsbeamter, mit vorzüglichen Wiener Referenzen, wünscht per . sofort in einer Wiener Fabrik, wo Branchekenntnisse nicht gewünscht werden, gegen mäßige Gebaltsansprüche, als Äufsiehfe-, Lagerbeamter oder ‘Manipulationsbeamter unterzukommen. Gell. Zuschriften an Max Re ich s fei d, XX., Hellwagstraße 'Nr: 16/20 erbeten. G. . Rabbiner, Witwer, 51 Jahre alt, mit schönem Einkommen und Vermögen, möchte eine religiöse, intelligente und vermögende Danie von angenehmem Aeussern heiraten. . ' Zuschriften.erbeten unter „Vornehm“ an die Expedition , dieses Blattes. I-U. Wien, VIII., . 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