Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 39 (12.10.1917)
- Date
- 1917-10-12
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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Seite «53 Dr. BLojch's Wochenschrift Nr. .39 Die Israel. Kultusgemeinde Oderherg-vahnhok erfüllt-üie -tiefscbnierzliche Pfliebt, die Tiäuerklmde zu geben von dem Hinscheiden ihres hochverehrten- und hochverdienten ersten Kultusvorstehers des Herrn Jur. Dr. Ferdinand Goldklang Advokat in Oderberg, welcher im 47. Jahre seines tatenreichen, durch viele Jahre dem Wöhle, und dem Aufblühen der Kultus-- gemeinde gewidmeten Lebens am 30. September 1917, 1 Uhr nachts, nach kurzem Leiden durch den unerforschlichen Ratschluß Gottes plötzlich aus diesem Leben abberufen wurde. Die irdische Hülle des Verblichenen wird am Mittwoch, den 3. Oktober 1917, um 2 Uhr nachm, vom Trauerhäuse in Oderberg- Stadt nach dem israel. Friedhöfe in Oderherg-Bahnhöf überführt.' _ Die Kultusgemeinde wird ihrem geliebten, unvergeßlichen Vorsteher ein treues, .dankbares und ehrendes Angedenken stets bewahren. Oderberg, am 30. September 1917. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde 7 Oderberg-Bahnhof. „ „ ZoW ZichWirms-Stistung zur Unterrsmel. WMen, errichtet von Philipp' Th'orsch. Anzahl der Plätze; 2 im Betrage von je Br. 300.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Kinder israel. Bonsession, Welche das 14. Lebensjahr noch. nicht erreicht haben und nachguweisen vermögem daß ihr Vater in Wien gestorben.ist, oder daß derselbe Dis!aor seinem Tode in Wien sein ordentliches, Domizil hatte. - Gesuchsbrilagen:: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Vaters (im 'Falle dieser nicht in Wien gestorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, daß derselbe bis'vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte), Schulzeugnisse. Letzt« Ler'Mn«^chungsfyK.:IL.LMober^tSU.«- Einreichistelle: 1. Pez.. Seitenstettengasse .4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. September 1917. Der Vorstand der isr. Bultnsgemeinde Wien. Krecherviich. Mn Rothschild' schx KKjnstler-Strftung.; Das. BuratoriuM der Freiherrlich von Rothschild'schen Bünstler- Süstung verlautbart, daß aus den Erträgnissen derselben mehrere - Stipendien im Mindestbetrage von je Br. 800.— für das Jahr' 1917 zur Verleihung gelangen. 1 Bompetenzberechtigt für diese Stiftung 'erscheinen mittellose jüdische in ^Oesterreich wohnhafte Bünstler oder Künstlerinnen österr. oder Mgar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der, Bildhauerei, der graphischen Künste, der -Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig, auszuüben befähigt find. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Bompetenten genießen jene den Vorzug, welche bereits Beweise, ihres Talentes und jhres schöpferischen Wirkens gegeben haben. ' Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Bunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Bunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung ftir einen, künstlerischen Berus befindliche Personen, Die an das Stifiungskuratorium gerichteten Gesuche sind bis längstens 12. -Oktober 1917^ im Einreichungsprotokolle der israel. Bultnsgemeinde.Wien, 1. V^., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. Die Gesuche -sind 'mit dem Geburts- und dem Heimatsschein, sowie'mit FaMeugnissen und einem curriculum vitae, welches den Studiengang, die derzeitige Beschäftigung, die Vermögens- und Familienveihältnisse des Bewerbers in Rarer Weise darzustellen hat, zu belegen. Die Bewerber werden ihre Bunstbeilagen — insoferne solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. ' . Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte- Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nähere Auskünfte toetben im Sekretariate der israel. Bültusgemeinde XStistungsamt) erteilt. . ... Wien, 1. September 1917. Das BuratoriUm der Freiherrlich von Rothschild-Bünftler-Stiftung. -IsravIitLsvh.e Lvltusgemelnde Wien: Wien, 4. Oktober 1917. ‘ . .D e. Einschreibungan für den Unterricht ah - der Bibelschule der' israelitischen Kultusgemeinde : ' XI., Rembraxidtstras.se Nr. -32 finden statt: •' Mittwoch den 10. Oktober 1. J. von 2— 4 Uhr Sonntag, den 14. ,, „ „ 9—11 „ Der Unterricht ist unentgeltlich. ' Der Vorstand der israel. Knltnsgemeinde Wien. Stipendien-Ausschreibung. Im Studienjahr 1917/18 gelangen aus den Interessen de Julius Fränkel’s hen Stipendi nstiftuhg für arme Studierende der Wiener Universität israelitischer Konfession , eine Anzahl Stipendien von je K 600. - bis K 1000.— an arme würdige Hörer Und Hörerinnen der k. k. Universität in Wien ohne Unterschied" der Naionalität zur Verleihung. _ - Die näheren Modalitäten sind aus der in der: »Wiener Zeitung« vom 4. Oktober 1. J: enthaltenen und an der Universität affigierten Ausschreibung zu entnehmen. Das Kuratorium - der Julius Fränket’schen Stipendienstiftung - für arme Studierende der Wiener Universität israelitischer Konfession. Tüchtige Stütze ~ zu kleiner Familie gesucht. Offerte mit Gehaltsansprüche unter „Linz. a d. Donau 9818," an Rudolf Moss.e, Wien, I. Bezirk, Seilerstätte 2. - - Inteil. 36% jähriger, militärfreier Jude mit mehrjährigem Bureauzeugnisse, zuletzt Betriebsbeamter, mit vorz glichen Wiener Referenzen, wünscht 'per sofort in einer Wiener Fabrik, iwo .'Branchekenntnisse nicht gewünscht werden, gegen mäßige Gehaltsansprüche,, a's Aufsü hts-, Lagerbeamter oder Manipulationsbeamter unterzukommen. Gell. Zuschriften an Max Reichs feid, XX., Helhvagstraße Nr. 16/20 erbeten. G. Gesucht wird rituelle elegante Pension, bezw. schönes Zimmer samt Verpflegung bei feiner jüdischer Familie, für eine ältere Dame. * Zuschriften erbeten: Vlll., Loudongasse 42/8. - - . -; . . 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Alter gesünder Mann sucht bei besserer jüdischer Familie peinlich reines Zimmer oder K abine tt mit; Verp f legung, streng rituelle Kost, Familienanschluß, Nähe des IX., lt. ,od. 'XX.Bezirkes bis II. Stock. Zuschriften an M. K., - IX., Liechtensteinstraße 56, Tür. 17. Hkrovsprler ord fcronttvonlickrr Medokleur. Tr. Aosef E. Bloch — Dmck^von L. Beck L Sobn. Wien. VH