Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 37 (21.9.1917)
- Date
- 1917-09-21
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Sekte «16 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 37 tropfengeistchen. —-Dr. Gustav ilofy.n: (Jllustratwn). Sacher Ma so ch: Ezechiel Eschanan. — Der Kanal von Korinth: (Illustration). Guck in die Welt. — Rätselauslösungen. — Ilebersetzungsaüfgabe. — Rätsel. _ ' - * H Rechtsstellung und innere Verfassung der Juden in Polen. Lin Whichüicher Rundblick von Dr. Moses. Schorr,. a. o. llni- Esitätsprvfessor in' Lemberg. 1917. R. LöHoit, Versag, Berlin und Wien. 5 - Kriefirasterr. Alcph Daß dem arischen Altertum Preistreiberei mit Lebensmitteln nicht fremd'war, lesen Sie .bei Felix Dahns „Julian der Abtrünnige", Kapitel XXlV.^. . . „So im Stich gelassen: von der erbitterten verstoAtenMützgerschast griff Julian zn dem alten, höchst Verderblichen Mittel römischer Finänzkünste: ersetzte Höchstpreise für jede Art von Lebensmitteln fest, welche die Verkäufer bei schwerster Strafe --sogar Todesstrafe konnte eintreten— nicht überschreiten durften. Das hatte selbstverständlich zur Folge, daß sofort alle Zufuhr ausblieb. Kein Händler, der nicht mußte, unterwarf sich jenem Zwange: die gewaltigen.Vorräte, die auch berechtigte Gewinnabsicht der Kaufleute auf.allen Landstraßen zu Wagen, dann zu Schiff von der See her und zumal von Seleuc'.a den Fluß Orontes heran, auf der Bergfahrt in die darbende Stadt zu schaffen sich eben angeschickt hatte, sofort kehrten sie um, sobald die Zwangspreise des Imperators bekannt wurden." Siegmund und Mgine Kauders'sche Hen'iMrusftuttrmgA Stiftung uMtcllofs jusa'lsch,e Bvi'sn^. Anzahl der Platze: Einer im Betrage von K. 220.—. Dcwerbungsbrrechtigt find: ^!lrme jüdische Bräute^ und zwür: 2) in erster Reihe Verwandte in der ersten, zweiten -und drittelt Linie aus der Familie des stifterischen Ehepaares Herrn SiegmMd Kauders und dessen Gattin, Frau Regine Kauders geb. SchlesingN, d) in Zweiter Reihe Verwandte in der ersten und zweiten Linie aus den Familien Dr. Anton Kauders aus KörmeNd in Ungarn und Johanna.Wolf, verehelichte Kauders, aus Eisenstadt (Ungarn), Joses Schlesinger aus Tyrnau (Ungarn) und Johanne Neubrunn, verehelichte Schlesinger, aus Trencsin.(Ungarn), c) endlich Bräute österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit, unter welchen bei gleichen Verhältnissen nach Wien zuständige oder daselbst geborene und bis zur Zeit der Bewerbung in-Wien wohnhaftgewesene Einschreiterinnen bevorzugt iwerden. Verleihungstag: 26. November 1917. Cefuchsbeiiagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Sittenzeügnis, Verlobungsnachweis, eventuell Verwandtschaftsnachweis und Meldezettel. - Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1917. Einreichstelle: 1. Bez.. Seitenstettengasse 4. 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren den Anspruch auf diese Stiftung. L. B. Die englische Presse meldet, daß sich der englische Kriegsminister erneut geweigert hat, dem Judenregiment eine besondere Bezeichnung zu geben, ihm ein jüdisches Regimentsabzeichen zu verleihen und diese Truppen jüdischer Soldaten ausschließlich in.Palästina zu verwenden. Ws letzteren Punkt anbetrifft, so erklärte der Kriegsminister einem Wischen Interviewer, daß die Absicht bestehe, die Truppen an der ägyptischen Front zu verwenden, daß sich die Regie- * rung iit dieser Duisicht für die Zukunft jedoch in keiner Weise binden kann. Die „Tinies", der sicherlich das Judentum höchst gleichgültig wäre, wenn sie nicht die höhere Bedeutung der Frage erkennen würde, ist mit dem Bescheid, den der Kriegsminister .seinem Interviewer gegeben hat, nicht zufrieden.und fordert die Regierung auf, vonchalben Maßnahmen zu ganzen Maßnahmen zu schreiten. K. F. Was reiche amerikanische Juden für notleidende Brüder leisten, zeigt das Wort von Nathan Strauß: »Solange ich Eigentum besitze, werde ich opfern, uni meinen leidenden Brüdern zu helfen." . . T— 77-! rr—- . fkr&Szgs ) Moses Ehrlich und Rosa Chrlich-Mistung M,r Braut- Ausstattung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K. 380.—. Vewerbungsbrrechtigt sind: Mrme jüdische Bräute. , Bevorzugt sind bei gleicher Würdigkeit" a) in erster Jßin,te solche bewerbungsberechtigte EiNschreiterinnen, welche von dem Stifter, bezw. dessen Gattin in direkter Linie ab stammen oder mit denselben in. her Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinauf verwandt sind; d) in zweiter Linie nach Holleschau oder Kremsier zuständige -Bewerberinnen. Verleihüngstag: 1. Januar 1916 (17. Thebet) als Sterbegedächtnistag i des Herrn Moses Ehrlich? " Gesuchsbeikagxn: Geburtsschein, .Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis, bezw. Heimatschein. "> : i Notiz. Zur §ef. Zluchricht. Spezialist in allen Arien Synagogenbekleidungen für die ehrwürdigen Herren k. u. k. Feldrabbiner, Rabbi rer, Kantoren und Dienerbekleidungen ist die feit Utetzr als 20 Jahren bestens eingeführte Firma Uniformierungsanstalt auch für HeeresausrHstung'Vüdolf Gold stein, Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 54, welche Erzeugnisse auch von der ehrw. k. u. k. Militärseelsorge wegen ihrer gediegenen Ausführung' in verkleine^em Modell in der KrieoMus'stellung ausgestellt wurden, worauf wir unsere gesch. Leser besonders aufmerksam machen. ' Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1917. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock^Tinrelchungsprotokoll). : \ Bewerberinnen, welche sich vor. dem' Berlerhungstage verehelichen, verlieren den.Anspruch auf diese Stiftung. . Wien, 1. Septeinber 1917. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wie». Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums In Berlin N. 24. Artilleriesträße 14. Das Winter-Semester 1917/18 beginnt am- 11. Oktober. Anmeldungen sind an das; Lehrerkollegium: zu richten.. Anläßlich des Jahreswechsels entbietet allen. Freunden und «einen geehrten Kunden die besten Wünsche ' flfiW "Qi . Rudolf Goldstein Amtlich geprüfter jftd. Masseur und Bademeister empfiehlt sich zur M a s sag c, Einreib u ri ge n .und Was serkur. 8. Tauszik, IX., Säulengasse 7, Hochparterre 6. Uniformierungs»flnstalt Wien, II., Taborstraße 54. >■ Telephon 45.629. . X Jüdisch-theologisches Seminar X * X Breslau, Vallstrasse 14. 1 T # beginn des Wintersemesters am lß. Oktober. Anfnahmeprüfuiigeiiain14. undlö.Oktober>1917. ▼ - tP Anmeldungen an den Udterzdcbneteh. ' .-4^- Prof. Sr. Brann. 4^ Nettes, tüchtiges tsrael: Mädchen, das gut kochen kann und auch häusliche Arbeit verrichtet, wirc für -ein gutes religiöses Haus gesucht. Zuschriften, an Stern Wien, VI,, Linke Wienzeile 4, II. Stock. ih Päne, Samt, Häarfitz, "Velour zu bekannt : vorteilhaften Fabrikspreisen. , Dämenhutf abrik SIEG FRIED Ö RN STEIN; Wien, VI., Theobaldgasse 13. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef ©. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VII.