Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 34 (31.8.1917)
- Date
- 1917-08-31
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Dr. BLochi^s Wochenschrift Seite 568 Nr. 34 Benlerkuugeiz: R. Salraait: Ein Bekenntnis. Siegfried Bernfeld: Die Aufgabe. Robert Me lisch. jUnser Daseinszweck. Eugen Hoef 1 ich: Brief an einen Mißtrauischen. Gustavs Landauer: Ernsthalter Fall und kuriose Geschichte. Hermann Glenn: Pro confessione. Abraham Schlesinger: Ein verschlossener Garten. — Daten und Materialien: I. Veham: Flüchtlinge und Helfer. — Verlag: R. L ö w i t, Abteilung „Der Jude", Berlin N. 37. Weitzenburgerstratze 6, oder Wien. 1. Bez., Wollzeile 6. __ Neue Jüdische Monatshefte, Zeitschrift für Politik. Wirtschaft und Literatur in Ost und West. 1. Jahrgang, Heft 20. 25. Juli 1917. Verlag der ..Neuen Jüdischen Monatshefte", Berlin W. 8, Französischestratze 49. Inhalt:^ Adolf Stand: Die Lage und die Hauptforderungen der Juden. — Julius Bab: Judentum und Nationalismus. — Dr. Sigbert Feuchtwanger: Grundsätzliches zur .deutschen Judenfrage. '— Prof. Dr. M. Balaban: Der Mahal in Polen im 16. bis 18. Jahrhundert. — M.;J. bin Korion: Der Talmud und das Ghetto. — Hermann Struck: „Bankowskis Hoif" in Wilna. — Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. H. Cohen: Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft. — Umschau. — Literaturblatt. Briefkasten Schächter. Ihre Anfrage können wir nur dahin beantworten, datz in Deutschland dieser Tage die Angelegenheit eine endgültige Regelung erfahren hat. Das Mriegsamt hat im Einoernehmen mit dem Herrn Minister des Innern anerkannt, datz die von den Synagogengenieinden beschäftigten Schächter bei einer Behörde tätig sind und deMgematz nach § 2 des 'Hilfsdienstgesetzes im Hilfsdienste stehen, soweit ihre Zahl, das Bedürfnis nicht übersteigt, und soweit ihre Zeit durch ihre Tätigkeit als Schächter in Anspruch genommen wird. Soweit letzteres nicht der Fall ist, tonnen sie neben ihrer vorgenannten Tätigkeit zum Hilfsdienste herangezogen werden, falls nicht auch ihre übrige Beschäftigung im Sinne des § 2 des Hilfsdienstgesetzes Bedeutung hat. Bernhard und Reoim Po-ilack CAs tum Parnau-- Wiümung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von nicht weniger als 51. 100.— und nicht mehr als 5t. 200.—, zusammen M. 800.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige und unterstützungswürdige in Wien wohnhafte Personen israelitischer Konfession, insbesondere solche, welche für unnründige Minderen sorgen haben. Verlcihungstag: 27. Dezember 1917 (^terbegedächtnistag des Herrn Bernhard Pollack Edlen von Parnau). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Geburtsscheine der Minder. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1917. Einrrichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Linreichungsprotokoll). Wien. 15. August 1917. Israelitische Kultusgemeinde Wien. ad Z. 2400 ex 1917. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß der anläßlich der diesjährigen hohen Feiertage stattfindende Gottesdienst im Wiener Konzerthause (großer Saal) mit Rücksicht auf die Brandkatastrophe im Leopoldstädler Tempel ausschließlich für die Sitzinhaber des Leopoldstädter Tempels zugänglich sein wird und demnach der mit Kundmachung Z. 2400/1917 verlautbarte Kartenverkauf für das genanntetemporäre Betlokal entfällt. Wien, 20. August 1917. Israel. Knltnsgeineinde Wien. Israelitische Knltnsgeineinde Wien-Hauptkassa. Z. 2400 ex 1917. Kundm achung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß an den hohen Festlagen im Großen Mnsikvereins-Saale, I., Dnmbagasse 3, Wr. Konzertbaas (großer Saal), III., Lothringerstraße 20, Hotel Continental, II., Taborstraße 4 feierliche Gottesdienste slaitfinden werden. Jtme Par'.eion, welche auf die Sitzplätze, die sie im Vorjahre innehalten, auch heuer reflektieren, können die betreuenden Karten vom 2. bis 7. September an der Betsitzkaxtsn-Kassa der Knltnsgeineinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock täglich von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags beheben. Ab 9. September gelangen die nicht im Vorverkaufe behobenen Karten zum allgemeinen 'Verkaufe. Wien, im August 1917. Israel. Knltasgemeinde Wien. I Bei der Israel. Gemeinde Prag ist eine Religionslehrerstelle zu besetzen. Gehalt und Lehrverpflichtungnach Uebereinkunft. Gesuche mit Lebenslauf mul Befähigungsbelegvn an die Israelitische "" ’' -Repräsentanz Prag Meiselgasse 18. Mehr als 100 Volkslieder in jüdisch-deutschem Dialekt aus dem Jahre 1860, in Buchform handgeschrieben, sind zu veikanfen. Geß. Zuschriften unter »Sehenswürdigkeit« befördert die Expedition des Blattes. Unterstützungsverein „Hachnnsas Kain“ ans Czernowiiz. &?r\ .fl Minjao S^l'1 rf T Der Unterstützungsverein »Hmhnusas Kalu« aus Czer. owitz veranstaltet im Pracbtsaale des „Hotel Post“, I., Drachengasse t (hinter Cafe Satter) einen Festgottesdienst mit Predigt während der hoben Feiertage. Oberkantor Halpern aus Lemberg wird Musaf vorbeten. — Sitzvormerkung sowie Verkauf findet zwischen 12—2 und 6—8 Uhr im Restaurant Fischer, II., Große Pfarrgasse 28, statt. Für das Komitee: 0. Rosenblatt. Als Ersatz für den bisherigen Gottesdienst im großen Konzerthaus-Saale findet heu er der Gottesdienst im mittleren. Konzerthaus-Saale statt. Der Kartenverkauf hie für beginnt am 2. September d. J. und findet an der Betsitzkarten-Kasse der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4, 1. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags statt. Lehrkraft gesucht. Das »Allgem. 0 sterr. isr. Taubstummeninstitut« in Wien sucht zum Schulbeginn eine geprüfte ILebrltTaft» Anträge mit Zeugnissen an die Direktion III., Rudolfsg. 22. Schachris-Vor be ter wird für die hohen Feiertage im Josefstädter Tempel aufgenommen. Näheres täglich zwischen 3 bis 6 Uhr nachmittags in der Kanzlei. Bei besserer jüd. Familie findet junger Student volle Pension. ■Milt lmäßige Preise. Eventuelle Nachhilfe in sämtlichen Mittelschuliächern. Auch Klavierunterricht. Geft. Zuschriften an »Serebrenik«, Wien, 18., Währingerstraße 135. 42