Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 27 (13.7.1917)
- Date
- 1917-07-13
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 452 ■Xft. BloH'S Wochenschau Nr. 27 Literatnr. Brünn, 6. Juli 1917. ' Sehr geehrter Herr,Redakteur! . . Zu dem Artikel „En g l i s che. s B o mb a r d ein e n t d e s O e l der ges" in der letzten Nummer Ihrer gesch: Wochenschrift bemerke, ich ergänzend, daß der Oelberg auch II. Samuel, XV, 30, erwähnt wird, freilich nicht als Har, sondern „Maaleh Hazessim". Alle Erklärer, wie Raschi, 9ralbug u. -a., sprechen hier übereinstimmend vom ,,Oelberg e"., Die aramäische Übersetzung lauter: „Tue zessajo." .Es war aber diese -Stätte schon zu Davids Zeiten eine geweihte, denn XV, 32, heißt es: ,,Als David gekommen war bis an die Spitze, woselbst, er sich zu bücken pflegte vor Gort. . Welcher Wandel der Zeiten innerhalb dreier Jahrrauseirde! Jetzt wurden aus diese Spitze von Söhnen Älvions Bomben geschleudert. Wie sagt der Psatzmist'? „Feinde haben sein Heiligtum enrweiht. . . Hochachturrgsvoll Dr. M. G r ün selb. „Der Jude". Das Juliheft der von Martin B u b e r geleiteten Monatsschrift ,.Der Jude" bringt eine Reihe.von Arbeiten^, die, von einem allgemeinen aktuellen Anlatz ausgehend, allgemeine Zusammenhänge jüdischer Probleme ausdecken. Wir erwähnen aus dem interessanten Inhaltdes neuen Heftes: Leo Hermann Aktivierung. Politische . Rundschau. I. Ben Z w i : Hechaluz, die neue Pionierbewegung. — Moritz B i l c s ic i : Nation und, Partei. -- Moses Sch o r r : Rechtsstellung und innere Verfassung der Juden in Polen t Schluß). — Jakob Rlatzkin : Deutschtum und Judentum fl.). — S. I. Agnon: Die.Erzählung vom Thoraschreiber. - Martin Buber : Chassidisches. — Jankele und Rrwkele, Volkslied, bearbeitet von Arno Radel. — Alfred W o I f e n st c i n : Zwei Gedichte. - - Israelitische Kultusgsmeinäe, Mähr.-Ostrau. Zahl 1210. - Mähr.-Ostrau, iim. 9. Juli 1017. Konkurs. An der vierklassigen, mit dem Oeffentlichkeilsrechle versehenen Privalvolkksch'ule mH deutscher Unterricht ssprache gelängt die Stelle . . eines Lehrers oder einer Lehrerin zur Besetzung. Sämtlichen Lehrkräften obiger Schule sind dieselben Bezüge wie sie an d* n hiesigen öffentlichen Schulen für Lehrkräfte gleicher Befähigung und g'eichen anrechenbaren Dienstalleis in Kraft stehen, zugeskhert. Mil gültigen Zeugnisabschriften; eventuell auch mit Dhnstzeugnissen belegte Gesuche sind : bis zum 1. August 1917 an den gefer igten Vorstand zu richten. Vorstand der Israel. Kultusgemrinde-Mähr.-Oslrau. Der Kultusvorsteher-StellVertreter: Dr. Max Böhm m. p. Ein langjähriger, würdiger Bai Tefila mit vornehmer Stimme sucht einen Posten für die' hohen Feiertage. Sub. »S. M.« an die Redaktion des Blattes. Zufolge der schweren KriegsverhäLtnisse sehe ich mich veranlaßt, die P. T. Gäste davon in Kenntnis .zu setzen, daß ich mein seit 40 Jahren bestehendes streng rituelles Koscher-Reslaurant heuer ausnahmsweise nicht eröffne. , ' Roch achtend Ignatz Brody, Cafe und Restaurant, Vöslau-Gainfarn, nur Hauptstraße 32: KrirfKafterr Tr. S. Das f.!. Ministerium für Landesverteidigung Hat mit Erl atz. Dep. XVII a, Z. 860, vom 10. No v e m ber 1916 angeordnet, daß in Hinkunft hinsichtlich des Unterhalts-- heitrages die „rituellen" Väter und Gattinnen sowie dir Geschwister aus „rituellen" Ehen — diesonstigen Bedingungen vorausgesetzt den' sonstigen Familienangehörigen desselben .Verwandtschaftsgrades gleichzuhalten sind. I. B., Olm. Zu verweist Jbn Esra auf UTSwTi E'.M' "N was doch bedeutet: vor dem ersten Tag soll der Sauerteig weggeräumt werden, desgleichen *v*T' crm was nur heitzen kann: vor dem Drusch. .So heißt auch DT2 ,.vor dem siebenten Tag". . Im Talmud befindet - sich übrigens die Lesart m Maschisdfo ' . Tr, V. K. in S. Ohne .Angabe der Nummer können wir schwerlich den Artikel heraussuchen und ausfindig machen. Besten Grütz! - Mar und Fanny Zrrkowitz-Stiftung. Anzahl der Plät-r: Unbestimmt, im Betrage von zusammen Kr. 400... ' . Bcwerburrgslere-chtigt sind: Arbeitsunfähige Arbeiter oder Angestellte der ehemaligen Firma Mar und Salo Zerkowitz, und zwar solche,- welche in den Jahren 1894 bis 1904 ununterbrochen in Wien oder in Brünn tätig waren. Cesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis der ununterbrochenen Tätigkeit bei der Firma Mar und Sälo Zerkowitz in den Jahren 1894 bis 1904, amtsärztliches Zeugnis über die Arbeitsunfähigkeit. * Letzter Tag der Emreichungsfrist: 20. Juli 1917.-. Einreichstekle- 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). 'Wien, 20. Juni 1917. Der Vorstand der ifrael. Kultusgemeinde Wien. Kantor mit schöner Baritonstimme, Schochet und ßodek, wie auch Rel.-Lebrer (seinerzeit durch Einrücken zum Militärdienst stel enlos geworden) sucht Poslen. Zuschriften an Moses Taubes, Hermitz; P. Pohl. Blinder Organist sucht Beschäftigung in Tempel für Freitag, Samstag und isr. Feiertage. Gell. Anträge unter ,11. P.« an. die Administration dieses Blattes. - - .- - Eiri Sshsepris Bai Tefilla, - der zugleich ESal Tekea ist, wird für die, hohen Feiertage aufgenommen.. Auskunft bei Kantor Harendorf, XI., Bräunhubergasse 7 (Tempel-Gebäude, S Uhr morgens). Suche für meine Schwägerin, isr., 30jähriges hübsches, bescheidenes Mädchen, aus hochachtbarer Familie, tadelloses Vorleben, 30.000 Kr. Mitgift, Mann gesetzten Alters mit gutem Einkommen. Vermögender .Witwer nicht ausgeschlossen. Gefällige Zuschriften unter »Doppelwaise« an die Annoncen-Expedition Julius Dutka, Wien, UI.,. Erdbergstraße 67. > Oberkantor. 8. Pinltasowicz, vor der Russeninvasion in Czernowilz, gegenwärtig als Oberkantor in Gyöngyös tätig gewesen und durch die bekannte, traurige Bra'ndkatastrophe ' wieder seiner Stellung verlustig geworden, -wäre bereit, die Stelle eines Oberkantors in größerer Gemeinde zu übernehmen. Geneigte Anträge erbeten an die Redaktion der;>Oest<rr. Wochenschrift«. -11. Wien, VIII., Lerchengasse 6 a; Brünn, Adlergasse 9 Vertreter für1 den Verkauf von Bücher, Machsorim, Roschhaschönokarten, Talessim, TefiÜin, Schofros, Lulowim werden gegen höhe Provision unter günstigen Bedingungen gesucht.. Zuschriften, sind zu richten an: Redakteur Max Hickl, Wien,VIII., Lercheng. 6a Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef 'S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII-