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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-06-15 · 23 (15.6.1917) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
23 (15.6.1917)
Date
1917-06-15
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 386 Nr. 23 Krirfkasteu I. F. in W. N. Diese Frage kann nur ein Arzt beantworten. „Abgeordnete". Der. Abgeordnete Andreas Ritter. v,. Moraczewski befindet sich derzeit in Wien zur Teilnahme an den Reichsratsverhandlungen. ' 4 B. Buchiwald. Besten Dank, für die Mitteilungen, die uns unbekannt waren, die wir uns aber für die Zukunft merken werden. De«t. Dem Deutschnatronalen genügt die Herrschaft über die ganze Erde noch lange nicht; , auch der Himmel muß sich eine Germanisierung gefallen lassen. In der Monatsschrift, die unter dem Titel „Neues Lehen" den Kultus der alten Germanengötter pflegt und den „deutschen Glauben" predigt, trittim „L.uzmonds"-Heft ein Parteigenosse dafür ein, daß den Sternenbilderu neue, „unserer. Helden- und. Göttersage entnommene Namen" gegeben werden. Für den .Gürtel des Orion" schlägt er den Namen „Frikas Rocken", für die Milchstraße „Holweg" vor, sogar der Name „Großer Bär" ist ihm nicht deutsch genug, das Sternbild soll künftig „Holweg" heißen. Ein anderer Einsender will aus dem „Orion" einen „Wodan" machen, aus Perseus und Andro meda Herwig und Gudrun. Sf. F. Der amerikanisch-jüdische Kongreß wurde auf den 2. September 1917 ein berufen. Danksagung. Für die unserem Vereine unter „C. S. und H. S." brieflich aus Baden annonym zugekommene Spende von R. 40.— statten wir den edlen Spendern auf diesent Wege den wärmsten Dank ab. -Der Vorstand des Kranken-llnterstützungsvereinch „MaKniach Jeschua", 2. Bez., Leopoldsgasse 29. Anläßleb der LarmizwakFeier unseres Loknes Hugo sind uns von vielen Seiten Gratulationenzugekonimen, so daß wir außerstande sind, jedem Einzelnen den Dank auszusprechen, weshalb wir auf diesem Wege den herzlichsten Dank abatatten. Max Gleich und Frar, v Besitzer des Ca^e Neptun, /af ‘ 4Kien/XÜE.f^lat^iid|npl. 7. Außerstande, jedem Einzelnen für die Beweise der innigen Anteilnahme an unserem unsagbaren.Schmerze, zu danken, bitten wir, auf diesem Wege unseren wärmsten, tiefgefühlten Dank entgegennehmen zu wollen. Wien, im Juni 1917. Familie Jcsef Mestler. Simmr StriMnkasichss Stistmrg. Am 4. Ab <23. Juli 1917) gelangen aus obiger Stiftung A Stipendien ä 200 Kronen an arme würdige Hochschüler aus .Mstle schau zur Verleihung. Diejenigen Bewerber, welche eine : Verwandtschaft mit dem sei.- Stifter oder dessen' Ehegattin Frau- Amalie Sftainka Nachweisen, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, Würdigkeit, der Zuständigkeit nach Holleschau, und der.abgelegten Kolloquien sind bis 15. Juli 1917 bei der israelitischen Kültüsgememde Hotteschau .einzubringen. Spater eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Hwl.lesch.au, im Juni 1917. s . 1 C s Ter Küttusvorsteher: Earl B e e r. Rosa Erosz'sche HeiratMusstiattungB-Stistung. Am 21. August 191-7 gelangen die Zinsen der Rosa Groß'schen. Heirats-Ausstattungs-Stistung im Betrage von Kr. 200,— an ein in Mähren oder iSchlesien wohnhaftes würdiges und bedürftiges Mädchen zur Verteilung. - - Anspruch aus diese Stiftung haben in erster Reihe Bewerberinnen, welche in einem verwandtschaftlichen Verhältnisse zur verstorbenen Stifterin oder deren Ehegatten Adolf Groß stehen. Dem!bei dem gefertigten Kultusvorstande bis spätestens 30. Juni 1917 einzubringenden Gesuche sind der Geburtsschein, ein Sittenzeugnis und ein Mittellosi-gkeihszeugnis beizulegen, Iä -gernd 0 rf. im Juni 1917. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Julius Krämer,' Vorsteher. Besseres Israel imgar. Mädchen empfiehlt sich für religiöses Haus als Verkäuferin oder Hausfräulein Gell. Zuschriften unter »Religiös« an die Ädm. des Blattes erbeten KONKURS. Bei der unter Verwaltung der israelitischen Kultusgemeinde Graz stehenden v i er k 1 a s sig en i s r ae 1 i ti s ch e n Privatvolksschule mit Oeffentlichkeits recht gelangt die Stelle einer - - . _ . - Lrelireriii / -- mit Beginn des nächsten Schuljahres zur Besetzung.- Die Bezüge stehen im Einklänge mit den für die Lehrperson an den öffentlichen Volksschulen in Graz geltenden Bestimmungen. (Kriegsteuerungszulagen werden zugesichert.) -. - Bewerbungsansueben, mit Reife-, bezw. Lehrbefähigungs-, gegebenenfalls auch mit Dienstzeugnissen belegt, sind an den Vors t and der israelitischen Ku 1 tu s g e nie in de Graz zu richten. Adolf StrmnLrsche Wohliütigkeits-Stiftlmg, H olle sch au. Am 22. Elul <9. September 1917), als dem Sterbetage des sei Herrn Skrainka, gelangen aus obiger Stiftung 2 Stipendien ä 200 Kronen, abzüglich der Jnsertionskosten, an zwei würdige und bedürftige Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau zur Verleihung. Verwandte der Familie Skrainka werden in erster Linie berücksichtigL Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit den Nachweisen der Verwandtschaft, beziehungsweise der Zuständigkeit nach Holleschau, der Würdigkeit, Bedürftigkeit und der ordnungsmäßig zurückgelegten Kolloquien oder- Prüfungen belegten Gesuche bis 15. Juli 1917 beim gefertigten Kultusvorstande zu überreichen.; . Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. - Holleschau, im Juni 1917. . Graz, 12. Juni 1917. Israelitische Knltusgemeinde Graz. Der Sekretär: Dr. Lemberger Der Präses: S. Rendi. Kalligraph David Fachs, Tabellen, Wien, IX., Wasagasse 22.; G.' Zufolge der schweren Kriegsverhältnisse sehe ich mich veranlaßt, die P. ,T. 'Gäste;davon in Kenntnis zu setzen, daß ich mein seit 40 Jahren bestehendes streng rituelles Koscher-Resiaurant heuer ausnahmsweise nicht eröffne. _-'■■■ 4 Hoch achtend Ignatz Brody, Cafe und Restaurant, Vöslau-Gainfarn, nur Hauptstraße 32. Der Kuttüsvorsteher: Earl Beer. Brüder Skramvifche Stipendien für 2 Mittelschüler in HoLlefchan. Am 7. M <26. Juli 1917), als Sterbetag des Herrn Moses Straiiöka, 'gelängen zwei Stipendien ä 70 Kronen an zwei brave arme MiMlschüler aus Holleschau zur Verleihung und werden Verwandte mit den Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka . s. Ai. bevorzugt. Bewerber haben ihre Gesuche' mit der ' Nachweisung der Zuständigkeit,, der Armut und der Fortgangsklasse „mit -Vorzug!' bis 15. Alli 1917 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Holle ftchan, im Juni 1917. - - - - -- -—-Carl1-'*B-eeKi. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloich — Druck von L. Beck L Sohn,-Wien, VII. Vien, VIII., herchengasse 6 a Brmm, Adlorgass« 9 Wir übernehmen den Verlag von: - Lücher, Leitscbriften, Werke, Predigten, Vereinsbericliten in deutscher, hebräischer und jüdischer Sprache. Zuschriften sind zu richten: - Redakteur Max Hickl, Wien,VIII.^ Lercheng. 6 a

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