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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-05-25 · 20 (25.5.1917) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
20 (25.5.1917)
Date
1917-05-25
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Seite 339 Nr. W Dr. Moch's Ke SchriftapgeMossenheitder Buden,, die sichauf nlUe i/yOglichen Liieriaturschöpftmgen :.üt bet /ara£n|d)cn Sprache erstreckte, mar also auch nicht ohne. Nutzen - für die gesamte:arvbrsche Literaiar... Aus ihrer reservierten Literaturhaltung traten die Juden des maurischen Kulturzeitalters nur damals' hervor, wenn sie /aus irgend .welchem Grunde pro foro ^exteruo schreiben wollten und sich Minder-MWMreir-'ünBMiMÜW' zü setzen beabsichtigten, sie veröffentlichren dann ihre 'Werte in einer .doppelten Urnschrist im hebräischen. Alphabet für Inden, im eigentlich arabischen Alphabet für Moslims. Fälle solcher doppelten Bu.ckHaltung.in der arabischen .Literatirr scheinen jedoch sehr feiten ‘cjetuefeii zu sein. Es -liegt nahe, daß Saadja Äaon seine Uebersetzung der meisten Bücher des Alten.Testaments in einer doppelten Transkription veröffentlicht hat."') Die Mitteilung Abra- .ham Aden Esras, daß Saadja? seine Uebertragung der -Heiligen Schrift in der ausdrüMchen Wsicht, von Mohamnredarlern gelesen zu werden, init arabischen Buchstaben herausgab,^) die ürsprünglich von vielen -Orientalisten wegen chrer Einzigartigkeit angezweifelr uvurde,dürfte auf Wahrheit beruhen. Die ---acrdja irische Uebersetzmng der Proverbien läßt deutlich erkennen, daß sie ursprünglich mit arabischen Charakteren geschrieben itmtbe.19) .Einer doppelten Umschrift je nach, der Leserkate- .gorie bediente sich auch der Renegat Sad b. Mansur, dessen arabisches Buch! „Kritik der Untersuchungen über die drei Religionen", ein Gegenstück zu dembekannten ^de tribus rmpostoribns"^ sich, in zwei Ällphabetarten .erhielt. Die hebräisch schriftliche Version dieses Buches ist nicht viel jünger als die Abfassung und dürfte pM- Leicht vom Verfasser selbst herrühren.-") . Das doppelte UnischrMvesen. hat jedoch keinen größeren Umfang angenvmmen. Wollte, ein intelligenter -Wr-äb^M-' vün'- 'eiMM 'JudM'EUßM^Buch lesenj wendete, er sich direkt an Pas OriMak. Die Kenntnis der hebräischen Schrift war den Arabern nicht fremd. In einein arDischen Buche Der die den- Buchstaben inne- .wohnenden Kräfte^ ist, die Reihenfolge der arabischen Buchshaben in Mräiner Uebereiüstrwmung mit dem Nach- <einänder per hebräischen SchrifMichen geordnet.-*) Arabische Autoren beziehen sich oft auf jüdisch-arabische Bücher, von - denen eine Umschrift nirgends erwähnt .wird.; Dias philosophische Hauptwerk von Maimonides .wurde im 13. Jahrhundert von dem moslimifchen Araber Tabrizi Lommentiert.--) Auch dia philosophischen Schriften von Saadja, deren Transkription sonst un- Wftrnnt ist, wurden von dem Moslim Jbn Jshak be- .urteilt.-^) (Fortsetzung folgt.) Kteratvr. Möses MG: Sfath amejnu.") Dies Lehrbuch, das in bereits zweiter Auflage vorliegt, belLrütet. wähl einen. Wendepunkt auf dem Gebiete des hebräischen *$) Hartwig Dernbourg: Avant'-propösin Version arabe de iLiwrede Job de Saadja efc. par W. Bacher. Vif. Paris. 1899. IT) Abraham Wen Esra: Kommentar zu Genesis, cÖ, 11. 18) I- Dernbourg: Version arabe du Pentateuque de Saadja Lret«, e. Par,» 1693, S. Meklenburgin Josffs Annalen. S. 226. Dukes jm Orient, TV (1943). 19) I- Dernbourg: Version arabe 068 Proverdes. Avantoropos hebr ux. Paris 1894. 20) M. Steinschneider: Arabische Literatur der Juden. 39°. 21) Ahlwart: Verzeichnis der arab. Handschriften der Berliner König!. Bibliothek. III (IX). S. 516, Nr. 4137. --) Grätz: Geschichte der Juden, V, 305, Leipzig 1871. 23) Steinschneider: Jewish Quarterly Review, XII, 616;. oergl. iddnt: Arabische Literatur der Juden-, 218. *)■. Wien 1917.. Zn beziehen durch den Verfasser-, Wien. Mostgasse. Wochenschrift Sprachunterrichtes. Der Verfasser verstand es. ohne, sich an. die bekannten Muster von Ploetz. Boerlitz üfto. zu binden, auf eins, treffliche Weise. Uebersichtlichkeit des- Lehrstoffes mit lesthlfaUrD^ Systematik zu verbinden. Das Lehrbuch besteht aus einem Lese-. buche, in dem eine Auswahl von Lesestüäen geboten wird, und" einem Ilnterrichtsduche, das einen vom Alphabet bis zur Kenntnis der hebräischen Terte einführt. Die klare, einfache Methode, die hier zur Anwendung kommt, ermöglicht jedem, die nur scheinbar schwierige Sprache in kurzer Zeit sich 'anzueignen. Der Schlüssel und das Wörterverzeichnis vervollständigen das vorzügliche Lehrbuch, an dem sich großes Wissen, unermüdlicher Fleiß und pädagogisches Talent des Verfassörs aufs beste bewähren. Jom Tow-Bircher von F Wri kow» v. Verlag Hickel. Brünn - In -diesem Sammetbuch, das soeben in Mischer Sprache er scheibt,.' ragen nur zwei Aussätze hervor. In einem, unter dem Titel ..Jüdischkeit" bezeichneten Aufsatz, beschäftigt sich der Verfass^'. Dr. M. Geyes mit dem Problem der jüdischen Ethik und konröttzu dem Schlüsse, daß dies, was den Inbegriff der jüdischen Ekhih ausmacht, in unserem Leben zu verschwinden droht und erhebt/ mit Recht den Anspruch, daß gleich wie im Leben aller Volkes auch unser Leben jüdische Ethik beeinflussen müsse. In der zweiten bemerkenswerten Abhandlung versucht Dr. Frenke l das Verhältnis zu schildern, das im Laufe der Entwicklung, moderne Literatur und Wissenschaft denr Chassidismus gegenüber angenommen haben. Außer diesen Aussätze,! enthält das. Buch noch'slnige ^ktzzen von Snc -'i-er. Schußheim, «in Bruchstück von D r< BiinK/ ^bamns. neuer Richtung. Gedichte von Nestel. Grinberg einrR Propagn'ivn-vurna-; oer ör'fswinmluivn H»,jur par«ittua . über die Bcziehnngeu zwischen b.ui Schaiouansseä und dem Lande der Barer ujw: In allem ein lesenswertes Buch, dem jedoch mehr System und Grundidee zu wünschen wäre. - erscheint eine neue Monatsschrift für die jüdische Jugend ,ZTiklvaH Jfme!" unter Leitung des Herrn Dr. D. Cu!hn. . v “ An der Washingtoner. Universität ist eine Abrei-Lung für semitische Sprachen und Literatur eröffnet worden. Ass Leiter dieser Abteilung wird Dr. Israel.Sch.«pir a, der Vorsteher der orientalischeu Mteilung der Kongreß BMioktzek und Verfasser von ,^Hagadifche Elemente ich dem Koran", voraussichtlich ernannt werden. Das neue Halbjahr beginnende Heft 7 der Monatsschrift in polnischer Sprache „Moriah" entHÄt folgende Aüffätze: W. K. r „Morgendämmerung m Rußland"- D. Rappaport: „Die zionistische Pflicht"; Apolmar H artglas: „Das polnische Fllchentmn am Scheidewege". ,.,2tns der Agavah und Midrasch" (Scha-, wuoth-Fragmente), ..Satzungen der SchoMrim"^ I. Rotket'sm ann : „Aeber die Jugendbewegung m Deutschland"; K LbSe >' „Dialekt oder Sprache"; W. Berkelhammer: „Ludwig Frckytz! Mayer"; Cäcikre Kuhmerker-Sirkes: „Auf der Wachst"' (Novelle/. .Rundschau: Ben ,'Jofef: „Däs gegenwärtige hebräi-. fche Schrifttmn" (F.). Aus jüdischen und nWjüdischen Zsertschcisteyp" Bibliographie und Neue Bücher. . Zu bezieDr durch sämtliche^ Buchhandlungen oder direkt vom Verlag „Moriah", Wien, 1. Bep.. Ebendorferstraße 3/13. Johauues Müller. .^Kriegstrost". Achtes Kriegsheft der „Grünere^ Blätter". 19. Band. Heft 2. Elmau 1917. Verlag der „Grünchr Blätter". „Jeschurun". Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber: Dr. I. Wohlgemuth. 4. Jahrgang. Heft 5. Verlag des „Jeschurun", Berlin N. 24. Inhalt: Bibelwipenschaftliche Irrungen. — I. MS-kler: Ähston Markus. - I. B. Levy: Zum Unterricht in der hebräischen Grammatik. — Professor Kittels Obergutachten. — D. Hof fnr a n n: Literarisch^, Notizen. — I. Fried län der : Die Juden in Rußland uitC Polen. __ ' ..JönNJuda". Illustrierte Zeiksthrift für unsere JuqMd. ' 18. Jahrgang. Nr. 10: Prag. 18-. M.ä 1917° (26. Jfar 5^%' Redaktion «und Administration: Prag. IT.„ S.'efansgasst 629. iJnhaft: I. Jnfeld : Offenbarung. Ben Je hu da : Das Buch' Ruth. — Nach Dr. I. Grätz: König Säul. -- Kolonie Tef Aviv (Jllustratiön). - H«go Zuckernrann: Märchen. - , Moritz Antfche r l: Der Vorhang zur heiligen Lade. - Jakob' Löb Perez. — Senk und Ham. Mar Saudek tKolrtt)r Meine Reise nach Palästina (Fortsetzung). RätselaufkSsuntzen. ' — llebersetzungsaufgabe. - Rätsel.

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