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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-05-18 · 19 (18.5.1917) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
19 (18.5.1917)
Date
1917-05-18
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 320 Dr. Bloch'S Wochenschrift Nr. 19 bei dertselben um deu Beginn der christlichen Aera stattgefundene indische' Religionspropaganda eingefnhrt. wurde. _ Hjne araMische Inschrift in doppeltem-. Alphabet, in heidnisch--syrischem fM ethnische polyMMlsche AraniLer und A L^draWM M Juden/Mrde aus der Zeit M—70 n. Ehr. gefunden und trtögtv Mn ManSeN der Königin Sadda. Die seit den ersten Jahrhunderten der christlichen Aera-entstandene christlich-awuräische, sogen, syrische. Literatur ist ausnah'nrsios in ihrem Wphäbetäußeren von der der .Juden scharfe geschieden. Die Juden setzten durch Jahrtausende hartnäckig; nnbeMininert um den Schristbestand der Syrer, den Gebrauch! der eigenen Quadwtschrift fort. Selbst ursprihrglich von christlichen Syrern in syrischer Schrift rchgefaßte /Werke, wie z. B. das Targum zu den Proverbien, wurden bei ihrem Uebergange zu den Juden in die hebräische Quadratschrift transkribiert/) - Die aramäische Sprache ist. noch heute nicht ganz im Munde der Juden erstorben. Die Juden in Kurdistan und Salamäs reden bis auf die Gegenwart einen syrischen Dialekt und bedienen sich auch desselben zu literarischen Zwecken- Ihre Partikularliteratur ist ziemlich inhaltsreich) wurde in der Neuzeit von europäischen Gelehrten wiederholt hchändelt, doch ist.sie zum Unterschied von der.. christlich-syrischen Literatur ihrer mit jabobitisch-syrischen Schriftzeichen schreibenden Nachbarn m hebräischer Quadratschrift niedeMlegt?)? Bon den anderen Literaturen nichtjüdischer Semiten besitzt die ambische Literatur bei den Juden einen angesehenen und kraftvollen' Mitläufer. Die Juden, die zur Zeit des goldenen Zeitalters der ersten Jahrhunderte nach der Hedschra sich der arabischen-Sprachgemeinschaft MigliLdertWMrd^^^derLHraLLschLn Sprache .ein bedenttndes ^SchrMmn 'MrWophischeM^Mgemern^ wissenschaftlichen und rttu-alistischeN^ JnlMts/. erzeugten, . bequemten dieselbe an die Wvaische Quadratschrift an. Es gibt kein einziges, von einem Juden inr Idiom der Araber, selbstaus der Woche maurischer Hochblüte stammendes Werk,' das uns handschriftlich anders als in jüdischer Schrift -überliefert worden wäre/) Selbst alle Handschriften des berühmten philosophischen Buches von Mainwnides, des Moreh Nebüchim, sind in keiner anderen Schrift auf prws gekommen als in /der hebräischenH Die charMeristische Sonderstellungder Juden in der Npabischen Literatur Wt sich oft sogar aus der Zitiep rungsart bei manchen Gelehrten ersehen. Der bekannte Arabist Munk z. B., gleichzeitig anführend Epigramme eures moslimisch-arabischen. Autors Aboul-Hosein ibu Djobeir und Gedichte eines Judiäoarabers Moses ben Ezm, druckt die einen mit arabischen, die anderen mit hebräischen Chamkteren/) . Auch die neuere Literatur der arabisierten orientalischen Juden wird ausschließlich urit hebräischen Lettern geschrieben. In 'Kalkutta erscheint das führende Journalder modernen ambischen Judeicheit, das Organ der asiatischen Rothschilds, der Sassoons ^The Jeivish Gazetta Paerah", in arabischer Sprache und jüdischer Schrift/) In Bagdad wurden in neuester Zeit zahlreiche arabische Bücher mit hebräischen Typen gedrucL. In Tunis sind. ' r) Herzog: Realenzyklopädie für prot. Theologie, III, 210. -) R. Duval: Los lüalectes neoarameans de Snlamas, Paris 1882. ... ./ ' , Dzar Pisrael: Hebräische Enzyklopädie. II, 200, Rewyork. Haschikoach, Odessa 1913, , .. . , 8) I. Dernbourg: . Version ArkbV du Pehtalcuqüe ‘par N. Saddja ben Josef el Fayoumi. PrSfaCe. Paris 1893.- . 4) 'S. Munk: Le Guide. Pr^ftice. ^oriä 1850. < ' Idem: Melange de Philosophie „juive et. arabe 516; sq Paris 3859. - . . c) EnzyNopädie des Islams, I, 1064. bei dem dortigen kleinen Judenhäuflein in den letzten fünfzig Jahren gegen Wrfhundert jüdifchi-arMsche Schriftwerke nebst mehreren ' periodischen BMttern erschienen, sämtlich im Alphabet des . Alten Testaments/) In JHneir erfreuen sich'Mdisch-iarahische Volkslieder noch jetzt ^grdster Beliebtheit/) In der Königlichen Bibliothek in Berlin befinden sich'vierzehn ambische Handschriften mus Jemen aus dem Jahre 1650 in hebMfcher Schrift/)' 7) E. Dassel: La litterature populaire des Isr^elites Tunisiens. Paris 1895. s) W. Bacher: Ein hebräisch-arabisches Liederbuch aus PeMen. in Berliners Festschrift. 9) Steinschneider: Verzeichnis der hebr. Handschriften der Berliner Lönigl. Bibliothek, I. 61 sq i (Fortsetzung folgt) , Notizen. Allgemeine Depo/iten-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiemit, die, stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen- Banl. zur 45. ordentlichen Generalversammlung, - welche Mittwoch, den 23. Mai 1917, vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Anstaltsgebäudes (1, Bez., Schottengasse 1) 'stattsinden wird, einzuladen. Tagesordnung: . 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1916; 2. Bericht der Revisoren; 3. Beschlutzfassung über die Verwendung!des Reingewinnes; 4. Wahl von fünf Mitgliedern des Verwaltungsrates; 5. Wahl des Revisionsänsfchufses, bestehend aus drei Mitgliedern und einen: Ersatzmann. Die Herren Aktionäre, welche HP Stimmrecht äusüben wollen, werden eingeladen, nach tz 18 *) der Eesellschastsstatuten ihre Aktien wenigstens' acht Tage früher, d. i. bis spätestens inklusive 15. Mai 1917, bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien (1. Bez., Schottengasse 1) zu hinterlegen. — Der Rechnungsabschlutz pro 1916 wird den zur -Generalversammlung^ legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Der Verwaltungsrat, *) § 18. Jeder Aktionär ist'äin der Generalversammlung z:: so vielen Stimmen berechtigt, sy vielnial er. zehn Aktien besitzt. Aktien, auf Grund' deren in -chner. G'Mralversanrmlung ein. Stichmrecht-- äUsgeübt werden soll, müssen. scpnt. .d^n / noch .niD, Mljgen^ Coupons wenigstens acht Tage vife'', Km'''Ta'ge'-P^r-'-Verfammlüttg' an einem vom Verwaltungsrate kundgemachten Orte deponiert werden. ' ' " iiidischef Buch-u, ' Wien, VIII., Lerchedgasse 6 a Brunn, Adlergasse 9 Wir übernehmen den Verlag von: Bücher, Zeitschriften,.Werke. Predigten, Verein sbericliten in deutscher, hebräischer und jüdischer Sprache.' Zuschriften sind zu richten: Redakteur Max Hickl, Wien>VIlI., Lercheng. ba ■.wird' akzeptiert unter Altersangabe, ob verehelicht, Spraehenkenntiiisse n. Eintrittszeit zu richten an die Israel. Kultusfa meinde Nasice (Slawonien); TimitflC HITcildkan der Schäle entwachsen, die sich uUIlyCH lUuUuilwll j fürs/ Gasthaus eignen würde, wird aufgenommen. Waise bevorzugt. Zuschriften untel »I. kl.« an die Administration- 'des B'altes. -ftirytlflftr iranlr äiV'f äl« Wüsche- und Weißtvarefr eh-grtts,' Ü UUA|vlr , V Cl uaUivi $ tüchtig und Vefläßfich, sucht Stellung,.möglichst in Deläilgeschäft. Gefl. Zuschrifteh unter >L. L.« II., Untere Donaustraße 23/3.; G. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch - Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VII. lEüSSHü

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