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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-03-23 · 12 (23.3.1917) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
12 (23.3.1917)
Date
1917-03-23
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite ISS Dr. Btoch's Wochenfchrift" Är. 12 und, vor. allem Mauin,. der venetianische Patriot, kommen zu ihrem. 'Rechts lieber die „schmählichen" Verfolgungen der Juden in 'Ungarn und ihre Emanzipation, über die Abschließung der Juden vom englischen Parlament usw., urteilt der Verfasser mit ersichtlicher innerer Anteilnahme, doch gerecht und unparteiisch. Daß Drucks Plan einer mitteleuropäischen Wirtschaftsgemeinschaft - (S. 498). die Hoffnung auf ein Bündnis Frankreichs mit der deutschen Zivilisation gegen die östliche Barbarei (361) und' vieles andere erörtert wird, was die Gegenwart in eine neue Beleuchtung rückt, braucht nicht betont zu werden. „Jüdisches Archiv". Mitteilungen des Komitees ,, Jüdische s Kriegsarchiv". Sonderheft: Die Juden Lembergs unter der Russenherrschast von Prof. S. Bromberg-Bytkowski. Lieferung 8/9 1917; Im Verlag R. L ö w i t, Wien. Die soeben erschienene Doppellieferung 6/9 der Mitteilungen „Jüdisches Archiv" repräsentiert sich als Sonderheft, das, abgesehen von Gefallenen-? und Ausgezeichnetenlisten, lediglich ein Thema: „Die. Juden Lembergs unter' der Russenherrschaft" behandelt. Und zwar ist es eines von den Mitgliedern des Lemberger Mischen Hilfskomitees während der Jnvasionszeit, Herr: Prof. S. Bromberg-Bytkowski, der uns die Ereignisse,- deren leidender und tätiger Zeuge er war, in durchaus sachlicher und doch äußerst lebendiger und eindrucksvoller Weise erzählt. Schon die Kapitelüberschriften lassen eine ebenso inhaltsreiche als packende Schilderung erwarten: Die politische und ökonomische Lage der Juden; Die russische Methode; Der blutige Sonntag; Preistreiberei und Brotwucher; Der Rubelkurs; Die Juden küssen Kosakenpferde;- Die Ochrana und ihre Gesellen; Die Kaffeeklubs; die Befreiung und Versorgung der Gefangenen; Die Notstandsaktion und das jüdische Hilfskomitee. Vielleicht greisen wir aus diesen Ileberschristen diejenigen heraus, welche „Die russische Methode" lautet, um den Hauptwert der Schrift nicht nur für die jüdischen Leser', zu kennzeichnen. Wer russische Methode anschaulich am Einzelschicksal einer Stadt und einer Judengemeinde dargestellt kennen lernen' will, der lasse sich die wirklich verdienstvolle, gediegene Arbeit des Professors S. Bromberg-Bytkowski nicht entgehen. Sie ist 'Geschichtsschreibung bester Art. Franz Oppenheimer. „Nationale Autonomie". Sonderabzug aus der „Neuen Rundschau", Februar 1917. ,/ „Bkau-Weitz"-Blätter. Monatsschrift für jüdisches Jugendwandern. Jahrgang 4. Heft 5. Schebat 5677 (Februar 1917). / Tagebuch für Mische Wanderer. 5677 (1916—1917)- Erstes Tausend. Sonderausgabe des „Tagebuchs für jüdische Jugend".: Wien 1916. Verlag R. Löwit. Dr. Mayer Präger, 1. Bez., Wollzeile 6. _ „JeschiUrun". Monatsschrift für Lehre und Lebe,: 7m Judentum. 4. Jahrgang. Heft 2. Herausgeber: Dr. I. Wohlgemuth. Verlag des . Jeschurun", Berlin N. 24. Inhalt: Erziehungsfragen in Ost und West (zweiter Aufsatz). — A. Su'lzb ach : R. Eamliel und R. Josua. — L. Rose n t h a l : Schiller als Bibelklärer. — I. Sperber: Psalm 18. — Bilder aus Litauen. — S. Kautz: Talmudisches. — I. Friedlander: Die Juden in Polen und Rußland. — H. Struck : und A. Neuwirth: Ein Wort über Krieg und Menschlichkeit. B. I. Bei uns ist für Sie. kein Geld, aüsj Amerika eingelangt I-'. Y-ZTs '57?^ . r Jstuerstädtjfche.; SP arkaffa-ÄktienMellsch aft, Budapest.Die: vierundzwanzigste ordentliche Generalversammlung der Jnnerstädtischen Spärkassa-A.-G. , fand kürzlich unter dem Vorsitze des Prüft-, deuten Hofrates Franz 'S g e k e Iy statt.. — Der vomgeschäfts's führenden /Direktor Josef Peres unterbreitete Direktidnsbericht hebt hertzor, daß die. durch .den Weltkrieg beeinflußtenvolkswirkschastlichen, Verhältnisse auf einzelne Geschäftszweige des Spar-: küssengefchäftes lähmend, wirkten, so z. Bauf das Eskompte-' und- Hypothekar-Darlehensgeschäft, und während einzelne andere -In-? stitute. die eine größere Bewegungsfreiheit' besitzen," diesen, Ausfall' durch Jnänsprüchnahmeanderer. Erwerbsmöglichkeiten wettmachen könnten,, die - Jnnerstädtische Sparkassä' im. Rahmen der "durch ihre Statuten Mögenen Grenzen sich nur auf die Pflege',des aü s sch ließ l i ch e n ' S p a r k a s s e n g e s chäftes b e s ch r äm-: k-e n konnte. ^Dennoch schließt das abgelaufene-Geschäftsjahr-mit einem' besseren Ergebnisse als das des Vorjahres, und ermöglicht infolgedessen die-Ausschüttung einer höheren Dividende- . '.Der - Stand der Einlagen betrug amJahresende Kr. 76.453,350,^, somit' weist ' derselbe gegenüber. dem vergangenen Jahre, eine- Steigerung von- 36 Millionen Krönen auf. Im Laufe des 'Jahres wurden bei dem Institute — als öffentliche Zeichnungsstelle — auf die IV.; Kriegsanleihe 15V? Millionen,- auf die, V. 15 Millionen und .auf die bisher zur Emission gelangten fünf Anleihen -insgesamt 65'V2 Millionen gezeichnet;. für eigene Rechnung zeichnete das Institut ö1/»' Millionen Kronen. — Die auf Effekten erteilten' Vorschüsse: beliefen sich mit Ende- 1916 auf. Kr. 17.765,353.— (gegenüber Kr. 12.669,204.— am 31. Dezember 1915). Die Schlußrechnungen ergeben nach - erfolgten entsprechenden Abschreibungen einen . Reingewinn von , Krl 1.522,774.09, bezüglich dessen Verteilung die Direktion beantragt, daß vvn der, nach Abzug, der statutenmäßigen Tantiemen verbleibenden Summe -Kr. 100,000.— dem ordentlichen Reservefonds,- Kr. 100,000,— dem Spezial-Neferoefönds zugewiesen werde, zur Einlösung des Kupons Nr. 24/ pro 1916 mit Kr. 30.— (im Vorjahre Kr. 27.50) pro Aktie Kr. 960.000.—, für gemeinnützige und wohltätige Zwecke außer den im Laufe des Jahres/ für Kriegsfürsorgezwecke äusbezahlten Kr. 20,000.— weitere-KrJ. 15,000.-^ verwendet werde, während der Rest''von Kr. -146,192:55 aüf neue' Rechnung vorzutragen fei. — Die Generalversammlung nahm den Bericht der Direktion, und des Aufsichtsrates' ' zur Kenntnis, stimmte deren Antrag bezüglich:' der Eewinstverteilung bei und beschloß, den Kupon Nr. 24 . mit Kr.-30.— vom 5. d. M. beginnend einzulösen.' Der Direktion sowie dem Verwältungsrate wurde >das Absolutorium erteilt und die. Wahlen, für die freigewordenen Direktions-, Aufsichtsrats-- und Ausschußstellen vörgenommen. - In der nach der Generalversammlung abgehaltenen Direktions-: sitzung wurden Hofrat Franz Szökely zum Präsidenten, Hofrat Geza öon- W a g n e r und Hofrat Karl' von B a chr u ch: zu Vize-?' Präsidenten wiedergewählt. In' derselben Sitzung wurden die Pro-. kuristen Adolf II r b ä n und Adam A c z e I zu stellvertretenden Direktoren ernannt. . .. Israel. Knlmsgeineinde in Ung.-Brod „Neue Jüdische Monatshrste". Das soeben erschienene Heft 10 hat folgenden Inhalt: Hubert Auhagen: Jüdische Kolonisation in Syrien. — Leo Rosenberg: Das jüdische Elend in Wilna im Jahre 1915/16. — Dr. Heinrich v. Schullern: Zur Judenftage. — C. Z. Klötzel: Saloniki. — Dr. G i n s - bürg: Der zionistische Delegiertentag. — Justizrat Dr. M. Horwitz :. Hauptversammlung des Zentralvereines.. — M. I. bin Goriou: Ehafsidische Legenden: — Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Hermann Cohen: Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft, 10. Folge: Der Jude in der christlichen Kultur. . nuvt: p’ven : /i'rmtr»:— Tvfrsp — nmn: -wen •ffiBD - DTi’be -H Kriegsliagadah HDS E 2.50 Jüdischer Buch- und Kunstverlag V Wienr Vill., Lerchengasse 6 a. Leopold und Elisabeth Jdkl’sche Wohltätigkeits-Stiftung;; Vom gefertigten Vorstand der israel. Kultusgemeinde . in Uiig.-Brod. wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß bei dieser Gemeinde am 13. April 1. J. das teilweise Ertiägnis'öbiger Stiftung als Heiratsausstaltungs-Beitrag im Betrage von 380 Krönen äii'.zwei-' arme, würdige jüdische Mädchen gleichteilig vergeben wird, i - Anspruch auf dieses Stifluhgserträgnis haben Mädchen, bezw. Frauen, welche im letzten Jahre vor dem Verteilungstage eine Ehe geschlossen haben, in Ung.-Bmd zuständig sind, oder welche oder deren Eltern seit mehr als" fünf Jahren in Ung.-Brod domizilieren. Berücksichtigt werden in erster Linie Verwandte der Stifter,- bezw. der Stiftungsträger. , " Gesuche mit Nachweisung der Mittellosigkeit; Wohlver-' haltung, Zuständigkeit, geschlossenen Ehe und derVerwandtschüft ■ sind bis längstens 5. April 1. J; an den gefertigten KultusvorstäncU einzusenden. . Ung.-Brod, im März 1917. M. H. Brammer, Kullusvorsteher. Gebildeter, älterer Herr oder ohne Quartier in -Familie oder Restaurant am Lande. GeÜ. Anträge mit Preisangabe unter >L a n d a ufentha 11« an' die; Expedition des Blattes. ‘ . Heryusgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Bcck & Cohn, Wien, VII.

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