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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-03-16 · 11 (16.3.1917) · page 6

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
11 (16.3.1917)
Date
1917-03-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 1-66 Dr. Bloch's WMensHrift' Nr. 11' KeuWe Auszeichnungen. Der deutsche Kaiser hat verliehen: das' Eiserne Kreuz 2<Mgffe dem Regünlentsärzt d. R. Dr. Robert L ö to y;- die WUhl. preußische Rote Kreuz-Medaille 3. Klasse dem LdsL.-ObevarztE? Moritz. Am ei sen, Krankenhaltstation;- dem- Feldwebel SanrUel Da w id ow,its, .Krankenhali- Gin Sohn des Generäls non Giß zum zweitenmal ausgezeichnet. . Tir. Jägerreg., wurde die silberne TapferMtsmedaille 2. Klasse und kurz darauf die silberne Tapferkeitswedaille 1. Klasse verliehen. Ein älterer Sohn des verdienten Generals, der in Wien lebt, ist als Hauptmann der Sappeurtruppe im ersten Kriegsjahre gefallen und wurde für sein heldenmütiges Herhalten nach dem Tode durch Verleihung des Eisernen Kronenordens 3. Klasse mit der Kriegsdekoration ausgezeichnet. Zum zweitenmal ausgezeichnet. Die silberne Tapserkeitsmedaille 2, Klasse würde zum zweitenmal verliehen denr Zugsführer Siegnründ H i r sch l, J.-R.; dem Tit.-Korporal Josef Weide n - feld, dem Gefreiten JsaakSchäfler, J.-R.; dem Vormeister Eugen Roth, Feldhaub.-Reg.; ebenso die bronzene Täpferkeitsmedüille dem Gefreiten Philipp Feiinbach, J.-R.; denr Vormeister Makras Pollak, Geb- Art.-Reg.; den Kanonieren Ludwig Rosen b e r g und Bernhard Gla s ner, Feldhaub.-Reg.; dem Einj.-Freiw.- Korporal Samuel König, Sappeurbat:; dem Feldwebel Franz Pollak, J.-R.; ZugsWhrer Kügen Aeutsch. die folgerten Paten zur Verfügung, welche zu den gläirzendsten Waffentaten der Ungarischen Judenschaft gezählt zu werden verdienen: ' , ' Pinkas Den t s ch, Kanzlist im königl. Ungar. Gerichtshof in Pecs, hat fünf Söhne. Alle fünf Söhne sind bei der ersten Mobilisierung eingerückt und .alle fünf, sind heute mit Auszeichzeichnungen 'geschmückt, die ihnen in Anerkennung ihrer,. Verdienste und ihrer Tapferkeit verliehen Wurden. . Der zweite Sohn des Pinkas Deutsch, Eugen, Zugsführer, ist würdig, toon jedem Ungarn mit Stolz genannt zu werden. Er wurde nicht zum Helden erzogen, hatte kerne Militärlaufbahn dürchgemacht, sein Beruf war ein sehr friedlicher: er war Koch auf dem Orient-Trpreß-Züg, «md heute' schmücken seine Brust die höchsten erreichbaren Auszeichnungen: -die goldene, die. gro ße silberne. Tapferkeitsmed aille zw eimal, die kleine silb e nte zw eimal und die. b r o nzen eTap se rkei t s me d a i l l e, und 2 6 Schußwunden .sind Zeugnisse seiner Vaterlandsliebe. . . . Hoch.im'.Jahre. 1911 ist er zu einem der heldenmütigsten Regimenter, idem k.u. k. Infanterie-Regiment Nr. 44, . eingerückt. Nach der Mobilisierung kam er nach Serbien, nahm an dem Dyrchbruch bei Schabatz teil und hier erhielt er bereits in Anerkennung seines tapferen Verhaltens zum erstenmal die > große silberne, dann, nach seiner Zuteilung z'üm Infanterie-Regiment Nr. 68, anläßlich der Kämpfe auf der. Zigeünerinsel, die kleine silberne Tapserkeitsmedaille. .Von einer Hierbei, erhaltenen - leichten 'Verwundung, bald genesen, nahm er an der zweiten serbischen Offensive teil, kam. dann mit einer Maschinengewehrabteilung vor Lembergs und erhielt, für seinen, in mehreren. Schlachten bekundeten Pldenmui..die - bronzene Tapferkeitsmedaille. Nach Ausbruch des italienischen Krieges kam er. auf den Doberdo und später auf den Monte St. ..Michele. . . - . ,1915,^ als-^ Italien die denkwürdige "Offensive be-. gann, LberMhm^ V D'ss u tZH'' als Änteroffizier das . Kommando' einer" unbekannten Kompagnie, hielt und verteidigte' fünf Tage lang in ununterbrochenem. Trommelfeuer seine Stellung gegen einen? in .Aeberzahl befindlichen -Feind./ Seiye -rechte.Hand wuxdevon einer'Kugel getroffen, er aber verband sich die Wunde, kehrte zu Hemer'Truppe zurück und verdiente'-sich sowohl hier, als auch' nachher beim bosnischen Znfnnterie-ReZiment, Nr.,- 2,. durch , wichtige^ Meldungen, die er von einer Erkundung des Geländes'-heim-., brachte, zum zweitenmal dm kleine silberne Tapferkeitßmedaille. Im November meldete er sicht in Gegenwart Sr. . Majestät Kaiser Karl I. und behufs Ausführung dessen Befehle .freiwillig zur Erkundung des Geländes. Mit. 86 Mann gelang es; ihm auch,. 27 Offiziere, 145' Mamkigefangen zu ' nehmest, .Mr'.'"Mafchinengewehre, 12 Kisten mit/Munition zu erbeuten. Kaiser Karl I. belobte den' Helden . auf idem Kriegsschauplätze; - Die ut sch wurde für .die goldene? Tapserkeitsmedaille in Vorschlag gebracht. Von einer. Streifung-Zurückkehrend, wurde er auf ein gedämpftes Stöhnen aufmerksam. Er begann nachzusorschen und stieß nicht weit in einem Graben'auf einen schwerverletzten Offizier, der um Hilfe flehte. Seine Leute gingen inzwischen vorwärts und obgleich er in wichtiger Mission, war, nahm er seinen Vorgesetzten, .nachdem er ihn m ein Zellblatt . gewickelt hatte,.. auf die. Schulter: „Seine, Menschenfreundlichkeit hätte er beinahe Mit seinem Leben bezahlt, denn er wurde von einer plötzlich ausgetauchten italienischen Patrouille bemerkt und angegriffen. Von 2 6 Schü sse n g etroffen, fiel, er in einem Walde zu Boden und hier lag er drei Tage lang zwischen den Leichen Gefallener, bis ein Sanitäts-. Hund ihn fand. Er wurde auf dem Brigadehilfsplatz verbunden, nach Wien ins Allgemeine Krankenhaus transportiert, wo ihm die goldene Tapferkeitsmedaille überreicht wurde. Von Wien wurde er nach Pecs gebracht, wo er die große silberne Tapferkeitsmedaille zum zweitenmal erhielt.'Von Pscs kam er als In-, valide nach Satoralja-Ujhely, dann, nach vollzogener Operation, nach Budapest, wo unter ' der Behandlung ' des Oberstabsarztes Dr. Borszski sein Zustand sich dermaßen gebessert hat, daß er jetzt, trotz seiner Invalidität, um seine Entsendung an die rumänische Front ansuchen will. Aeber seine Kriegserlebnisse führte er ein Tagebuch. Km Ehrengeschenk Sr. Majestät des Kaisers. .Dein Herrn Friedrich Kohn in Tauchowitz beiLaun, der sieben Söhne im Felde Hat/wurde von Seiner Majestät denr Kaiser eine silberne Uhr und 500 Kronen 'übermittelt. Ein Sohn des' Beschenkten, Dr. Julius Ko h n, wurde vor einigen. Tagen zunt Leutnant ernannt. ... Sieben Söhne der-Witwe Isidor Falk in Nagyszombat (Tyrchau) sind in-folg-e.des Krieges zuM Militärdienst ein gerückt. Wie „Egpenlöseg." .meldet, wurde Fräu/Fa lkvor; kurzem vMtzMüMrMeiDriinsMaHMs.. von Nagyszombat eingeladen. In Anwesenheit mehrerer. Stadtverordneter und angesehener Gäste überreichte der Bürgermeister der Witwe nach einer patriotischem An-, spräche das kaiserliche Geschenk: 500 Kronen in barem und; eine.Statuette, darstellend einen Tiroler Soldaten. mit Rucksack auf denk Rücken, Gewehr auf der Schulter, bergan schreitend. Auf denr Sockelder Statuette ist die kaiserliche Krone sichtbar, darunter-die Inschrift: Franz Josef I. Jünf Söhne, steöen Auszeichnungen. David Licht e n st e i it; Gastwirt in. Pöstyen, hat fünf Söhne als Soldaten. Der älteste, Artur, ist am Tage der Mobilisierung zur Maschinengewehrabteilung eines Honvedinfanterieregiments als Honved eingerückt. Er kämpfte erst auf denk, russischen, dann auf dem italienischen, mnd dann wieder auf denk russischen Kriegsschauplätze,-bis er, schwer verwundet, ins Spital kam. Sein jeder Gefahr trotzender Wagemut war in-seinem Regimente allbekannt. In Anerkennung feiner, Verdienste^ wurde - er vonseinen Vorgesetzten zum Feldwebel befördert' und erhieltdie bronzene, die kleine und große silberne Tapferkeitsmedaille. Diesen -Auszeichnungen ging am 4. Januar 1915 der folgende Belobungsakt voran-: „K. u. k. I. Ärmee-Kömnrando, E.-Z. 1258/ -Denk köiügü. nnga.r. H'onvedinfanKristen. Artur Lichten-, stenn!" Standort des 'I.-'Dp.' UrMekomMandos/' 4?. -Ja--s nnar 1915: Als Ar--der-iSchtachNNei^ Käjekärivwka -Msere- Deckilngen infolge des hestigew feindlichen Geschiltzfeners-' an einzelnen Stellerr '-zerstört" ilird' dadNrch:' inehrere ütK serer Leute in der Schwarmlitrie verschüttet wurden/eil-- ten Sie trotz des inörderischeN Feuers heibei urrd brachten. die:Verfchnttetett, die auch' verfMNdek^chaMtz'nnSicher-'- heil Flir" Fhi^chÄdWnWiges -imp HesoMÄs anföpfern--

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