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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-03-09 · 10 (9.3.1917) · page 11

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
10 (9.3.1917)
Date
1917-03-09
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 10 Dr. Bloch's Wochenschrift" Seite 155 Die Flüchtlinge fühlen jsich daher auch verpflichtet, in Anerkennung der ihnen Wiederholt erwiesenen Wohltaten, auf diesem Wege dem gesamten Fürsorgekomitee den innigsten Dank mit dem Wunsche auszudrücken, daß tder Allmächtige diese .mit wahrer Nächstenliebe entfaltete segensreiche Tätigkeit gebührend lohnen möge. Lundenburg. den 27. Februar 1917. Hochachtungsvoll Julius Auerbach. Eine. Konferenz öfterreichifchEMrifcher Feldrabbiner. Eine iit ihrer Art v-riginelke Zufäninienkmlft fand Spot kurzem in Triest! statt. Die der Jsonzoarmec angeh'öreu^ den Feldrabbüter, zwölf an der Zahl, versammelten sich unter Vorsitz ihres verdienstvollen Seniors, des dem Armeekvrnimanho zugeteilten Feldrabbiners Dr. Tauber zu einer Besprechung wichtiger Standesfragen. Als erster Punkt der Tagesordnung figurierte die Frage der MazzothbeschlaffuNg für die Wischen Soldaten im Felde. Es wurden mehrere wichtige Beschlüsse gefaßt und u. a. die Anregung zur Einberufung einer allgemeineil Feldrabbinerkonferenz gegeben, deren Verwirklichung im.Interesse einer gedeihlichen Fortentwicklung der jüdischen Militärfeelsorge sehr zu begrüßen wäre. Um das Arrangement der Tagung hüben sich, der Vorstand der Triefter Kultusgemeinde mrd Operrabbiner Dr. C Hajes verdient gemacht, letzterer wohnte den Beratungen als Gast bei. Die Teilnehmer vereinigten sich' auch zu einemphotographischen Gruppenbilde. Die Feldrabbiner haben an ihren verehrten ArmeekoimNandanten, an Se. Exzelleirz den Herrn Generaloberst v'. Boroevic, eine Huldigungsdepesche gerichtet, woraus von Sr. Exzellenz nachstehende Antwortdepesche eintraf: „Dell ehrwürdigen Feldrabbinern, die sich iit diesem Kriege so glänzend bewährt haben, nieinen besten Mn^irnd^ pieke -Mtzüste." - :%’<r ' BegmfzMg Wischer Gemeindemte durch einen Bischof. Aus Krakau wird berichtet: Der „Kuryer Cedzieillly" Meldet aus Plock in Polen: Anläßlich! der Eröffililngssitzullg des Gemeinderates in Plock richtete der hiesige Bischof pn den Gemeinderat ein herzliches' Begrüßungsschreiben/ in welchem er sich insbesondere auch an die jüdischen Mitglieder des Gemeinderates wendete und all sie u. a. die Worte richtete: „Euch, meine Herren Vertreter der Wischen Gemeinde, welche seit vielen Jahrhunderten mit uns gemeinsam lebt, sende ich Meinen Segen Mit dem aufrichtigen Wunsche, daß Ihr eheMöglichst Eure Rechte erhält und daß Ihr auch fernerhin für das Wiederaufblühen rmserer teueren Stadt Plock mitarbeitet." Djaraufhin begab sich das Präsidium' des Gemeinderates mit den jüdischen Gemeinderäten zuM Bischof und sprach ihm den Dank für das herzliche Begrüßungsschreiben aus. Der Sprecher der jüdischen Gemeinderate richtete hiebei an den Bischof folgende Worte: „Ich danke int NaMen meiner Glaubensgenossen für die Worte, die Sie all die Juden richteten. Die Worte der brüderlichen Liebe, die Sie an die jüdischen Gemeinderäte richteten, habell tiefen Widerhall in der jüdischen Bevölkerung gefunden, welche namentlich während der Russerrherrschaft furchtbare Qualen zu ertragen hatte. Gebe Gott, daß die Juden im mm freien Polen alle Bürgerrechte wieder erhalten mrd in Eintracht und in Frieden mit der anderen Bevölkerung lverdell leben können." Jacob H. Schiff, der bekannte jüdische Philanthrop, hat anläßlich seines! 70. Geburtstages, der am 10. Januar stattfand und der ihm herzliche Glückwünsche aus allen Teilen der Welt gebracht hat, eine große Anzahl von Beträgen gestiftet, deren Totalhöhe noch nicht bekannt ist, aber auf 750.000 Dollar geschätzt wird. Aus den Bestätigungen der verschiedenen Institutionen, die beschenkt worden sind, gehen bis jetzt fol-' gende Zahleil klar hervor: Pensionsfonds für Rabbiner 100.000 Dollar, Amerikanisches Rotes Kreuz 100.000 Dollar, Newyorker Universität 50.000 .Dollar, Amerikanisch-Jüdisches Theologisches Seminar 100.000 Dollar, Montefiore Heimund-H.ospital 100.000 Dollar, Henry Street-Siedelung 25.000 Dollar. Vermischtes. Wien. Am Sonntag: den 11. März 1917, um 10 Uhr vormittags, findet im Sitzungssaale der israel. Kuttusgemeinde, 1. Bezirk,. Seitenstettengasse 4. 2. Stock, eine öffentliche Plenarsitzung des Vorstandes der israel. Kultusgememde Wien statt. Tagesordnung: Festsetzung der Voranschläge der Einnahmen und Ausgaben der israel. Kultusgemeinde Wien sowie sämtlicher unter der Verwaltung der Kultusgemeinde stehender Fonds und Anstalten. — Im Anschlüsse an die öffentliche Plenarsitzung findet eventuell eine vertrauliche Sitzung statt. „Hilfskommission 1915" und „Oesterreichisches Landes- Kmmtee" für Palästina. Wien, 4. Bez., Frankenberggasse 14. Heinrich Mandl. Wien, Rr. 300.—; Gebrüder Simon, Leopold Blum. Linoleumindustrie, beide in Wien, Cp. Dawid Mansohn. Rabbiner aus Brody, derzeit Wien, je 100.—; Adolf Freund, Ludwig Bunzl, beide in Wien, je 40.—; Ueberweisung Rabbiner Moses Hager, durch Herrn Leibisch Kritz, 36.—; Joses Raudnitzky, Wien, 30.—; Dr. Abraham I. Mark, Rabbiner, Linz, Sammlung von: Heinrich Kornberger, Linz, 20.—, Chaje Strauber. Jetty Strauber, je 3.—, Moses Rosenbaum 1.—, sämtlich in Weizenkirchen, zusammen 27.—; Leopold Pollak Edler v. Parnegg. Hermann Pollak's Söhne, R. Fuchs, Eduard Oesterreicher. Friedrich Allina, Jakob Grünberg, Josef I. Leinkauf, Spediteur, Emil Tzeczowiczka, sänitlich in Wien, Jsak Weber Magid aus Kolomea, je 20.—; M. R., Wien, 15.—; Herr und Frau Josef Harlig, Brüder Wiener, Josef Krepl, Bertha Neumann. Direktor Albert Kaiser, als Kranzablösungsspende für den sel. Herrn Pinkas. sämtlich in Wien, Baruch Dlugacz, Sammlung Steinschönau, je 10.—; Rabbinat Nikolsburg: von W. Teltfcher 5.—, vom Rabbiner 2.—, zusammen 7.—; M. L. Kornstreicher, Wien, 6.—.; Adolf Freiwillig, Ober-Lanzendorf, Joses Deiml, Platz, je 5.—; Georg Adlerstein, Wien, 4.—; Dr. I. Hahn. Wien, 2.—; S. Popper, R. 'Jellez, beide in Wien, je 1.—. Mogen-Dovid-Nagelspenden: H. Wieser. Lehrer und Kantor, Pyritz (Pom.), als erste Rate einer Mogen-Dovid-Nagelung. Kr. __45.91; Jüd. Schulverein für den 9. Bez.. Seegasse, 16, 29. Sammlung des Lehrers Rudolf Müller (Gesamtbetrag 660.63). 21.91. Die von Dr. Julius Löwenstein in Wien. 9. Bez., Mofergasse, in Nr. 7 dieses Blattes veröffentlichten Kr. 80.25 wurden von nachgenannten Herren in den Volksschulen am Neubau gesammelt: A. Canetti Kr. 10.—; Otto Breuer 5.—; H. Hoff 3.—; H. Friedmann, I. Erotzbard. P. Flaschner, K. Rosenbaum, K. Desi, A. Tüuba, W. Deutsch, je 2.—; O. Honig, F. Honig. O. Löffler. K. Reach, K. Frankl B. Jekl, F. Löwy. A. Tune, H. Holzbauer. E. Drucker, E. Wayda. A. Preisz, Fr. Fischer, E. Marienberg, I. Buchwald, K. Popper, je 1.—; G. Blau —.75; S. Finger. A. Atlas, je —.70; A. Panrzierer —.60; F. Blocksberg, R. Lang, Fr. Benedik, L. Wasfertrüdinger, H. Parieser, Fr. - Rapaport, H. Linder, E. Kohn, P. Gewitsch, M. Salzmann, St. Klinger. W. Schwarz, R. Weitz, H. Plohn, E. Groß. H. Schütz, Z. Friedwald, E. Steiner, A. Dückler, I. Sperber, F. Krausz. W. Fintfches, M. Stöckler, E. Fränkl, G. Thon, H. Hacker, Fr. Krausz. O. Zausner, P. Morgenstern, Sch. Pollak, M. Friedwald. H. Obstgarten, W. Herlinger, P. Glatter, E. Schulz, P. Schermanu, L. Grün, F. Friedhaber, M. Sternbach, I. Kornfein, F. Metztl, L. Berisch, L. Jmmermann, M. Finger. S. Parnetz, R. Angemahr, B. Kornsein, S. Kaller, H. Wandermann. E. Grün, K. Parnetz, S. Zimmermann, R. Goldstaub, M. Fischer. L. Kerpen. L. Reich-Fischer, R. Freiberger, Fr. Klein, F. Janewitz, H. Reitz, je —.50; autzerdem neuerlich 1.50; zusammen Kr. 81.75.

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