Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 34 (1917)
- Issue
- 8 (23.2.1917)
- Date
- 1917-02-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3020846-3022248-3022257--25795-3051118- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 8 Seite 118 Dr. Bloch'S Kauptmann Modek neuerdings ausgezeichnet. Der Kaiser hat dem Häuptm'ann-Proviantosfiziev eines Infanterieregimentes Sigismirnd Bodek in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung vor dem Feinde das silberne Signum laudis am Bande des Militärverdienstkreuzes (neuerliche Allerhöchste belobende Anerkennung) verliehen. Es ist dies neben dem bronzenen Signum laudis' und der Belobung des Armeekommandos die dritte Auszeichnung, die diesem tüchtigen, auch demj Judentume treu ergebenen Offizier zuteil wird. Auszeichnung non Leöerrsrettern. Der Kaiser hat verliehen d-as bronzene Signum laudis am Bande des Militärverdienstkreuzes für die mit größter Aufopferung bewirkte Rettung Mehrerer durch eine Lawine Verschütteter dem Leutnant d. R. Paul Frankel, Fest.-Art.-Reg., au§! demselben Anlasse das sllberne Verdienstkreuz mit der Krone am! 'Bande der TapferkeitsMedaille dlwr Ldst.-Jnfanterist Natan Reichmann, Gef.-sArbeits!abt., ferner dieselbe Auszeichnung irr Anerkennung unerschrocLner Betelligung an den RettungsUrbeiten anläßlichdes' Unterganges eines Dampfers dem Infanterist Wilhelm Raab/ J.-R. Neuerliche Auszeichnung hoher Militärärzte. Der Kaiser hat verliehen das' bronzene Signum laudis' am Bande des Militärverdienstkreuzes für vorzügliche und aufopferungsvolle Dienstleistung im Kriege dem Generalstabsarzt Dr. Hermann Widr ich, Mil.-Kmdo; dem Oberstabsarzt 1. Kl. Dr. Fsab T r i t s ch, Sanitätschef eines' Militärkommandos; den Oberstabsärzten 2. Kl. Dr. Otto Z u ck e r ka n d e l, Rcs.-Spital, und Dr. Samuel Ne schling, Kmdt. eines! Feldspitals. Auszeichnung im Kriegsverkehrsdienst. Der jKaiftir hat 'dem PosthrMster Israel Feld m a n n, Postdirektion Lemberg, in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung vor dem Feinde das goldene Verdienstkreuz am Bande der TapferkeitsMedaille verliehen. Madearzt Ar-. Alexander Mußkat Dem bekannten Badearzt aus Reichenhall, Herrn Dr. Alexander Mußka t, der sich zu Kriegsbeginn freiwillig zum Heeresdienst gemeldet hat und seither in Belgien steht, wurde von Seiner Majestät dem deutschen Kaiser wegen besonderer Verdienste das Eiserne Kreuz verliehen. Herr Dr. Mußkat ist ein Schwiegersohn öes bekannten Schriftstellers' Herrn Heinrich Iork-Steiner in Wien, der auch im Leserkreise der „Oesterreichischen Wochenschrift" zahlreiche Verehrer zählt. Auszeichnung des Ieldraöbrners Ar.Kd.Kltniann. Dem Feldrabbiner beim HeereskomMando FM. Erzherzog Eugen Dr. Adolf Altmann, Rabbiner und Pvänger für Srediger für Südtirol in Meran, wurde fürs reue, aufopferungsvolle Dienstleistung vor dem Feinde das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der TapferkeitsMedaille verliehen. Sonstige Auszeichnungen. Fräulein cand. Med. - Sophie H'o r o w i tz, Tochter des gleichnamigen Oberlandesgerichtsrates in Lemberg, die sich seit Kriegsbeginn als freiwillige Krankenpflegerin betätigt, erhielt für chre Verdienste auf diesem Gebiete die sWerne Ehrenmedaille voM Roten Kreuz mit der Kriegsdekoration. Wochenschrift" N«ch dem Höbe ausgezeichnet. Der Kaiser hat dein kürzlich verstorbenen Oberstleutnant Moriz Feldmann des Militärkommandos Lemberg für vorzügliche Dienstleistung im Kriege das bronzene Signum laudis am Bande des Militärverdienstkreuzes verliehen. Ehrentafel gefallener Kelden. Am 1. Oktober 1916 fand Leutnant Alfred Berger vom J.-R. Nr. in Ober-Rocka '(Siebenbürgen) int Mer von 21 Jahren den Tod fürs Vaterland. Zuerst Deutschmeister, känchfte er in Wolhynien, am Jsonzo, in Südtirol und stand verwundet an der vierten Front. Kurz vor bewilligtem. Urlaub und vor der Auszeichnung stehend, wurde er von Sprengstücken eines Dum-DuM- Geschosses getroffen. Er meldete sich nicht krank, kämpfte vielmehr als tapferer Soldat Mit Begeisterung, weiter. Den schwergeprüften Eltern, den: in Rußland eingerückten Vater, Herrn 'Emil Berger, und seiner Frau Johanna, gingen rührende Beweise der Teilnahme und Verehrung für, ihren Heldensohn zu. Liste der vom 1. Januar öis 1. Ieöruar in Wien öeerdigten Hfstziere und Mannschaften. .Beerdigt: 4. Januar 1917: Solomon Perlmutter, Inf. des Jnf.- Ngts. Nr. 84. 5. Januar 1917: Leopold Herlinger, Kadett im Jnf.- Rgt. Nr. 3. 9. Januar 1917: Josef Finger hui, Landst.-Feldwebel der Kraftfahrtruppe Wr.-Neustadt, Jnf.-Abt.; Leon, recte Lenc Schaber, Jnf.-Ers.-Kader 58. Lublin. 14. Januar 1917: Leopold H o f s m a n n, Zugsführer des bosn.-herz. Jäger-Bataillons Nr. 1, zugeteiltder Mil.-Pol. 19; Otto Ehrenststin, Einj.-Freiw.-Tit.-Eefreiter d. L.-J.-R. 1, 3. E.-K. 15. Januar 1917: David Freundlich, Inf. des Jnf.- Rgts. Nr. 58. 16. Januar 1917: Samuel M arg nies, L.-Kan. 18. Januar 1917: Josef Latific, Korp. des bosn.-herz. Jnf.-Rgts. Nr. 4, 11. Komp.; Otto Gold stein, Korp., Jnf.- Rgt. Nr. 71, 8. Komp. 19. Januar: Arnold Paskesz, Inf. des Jnf.-Rgts. 76/3. 21. Januar 1917: Ernst Herz, Rechn.-Ilnteroffizier 1. Kl. des k. u. k. Jnf.-Rgts. Nr. 91. 23. Januar 1917: Leopold Grünfeld, Inf. des Jnf.- Rgts. Nr. 72. 26. Januar 1917: Siegmund Frankl, Landsturmmann. 28. - Januar 1917: Leopold Spitzer, Jäger des k. u. k. Feldjäger-Bataillons 26; Paul Gullmann, Fähnrich der Res. des 95. Jnf.-Rgts. 29. Januar 1917: Heinrich Zierer. Oberleutnant. Rechnungsführer i. Res., Jns.-Rgt. Nr. 95. Ein Kndachtsvuch für unsere Kriegsgefangenen. Der ,,Berliner Börfen-Courier" schreibt: Zwei Theotogen, Franz Strunz und Max G r u nwatd, haben ein Buch „Andachten für Gebildete aller Stände", das vornehmlich für unsere in Kriegsgefangenschaft geratenen Soldaten gedacht ist, zusammengestellt und unter dem Titel: „Empor die Herzen" im Verlage von L. W. Seidel u. Sohn in Wien erscheinen lassen. Niemand sollte versäumen, dies kleine, auch außen schöne Büchtein sich zu eigen zu machet:, an Freunde weiterzngeben, ins Feld zu senden, überhaupt nach Kräften zu verbreiten, damit es doch recht seine Wirkung, tue. Man müß nicht fürchten, eine Art geistlichen Traktats' in die Hände zu bekommen, dies Buch hat sein reichliches weltliches Teil, es ist in keinem Sinne beschränkt, Außer in deM, das Gute zu wollen und zu erheben. Auch ist die Bibel durchaus nicht sein einziger Quell, wir finden die Weisheit aller Religionen gleicherweise verehrt und zu M Vorbild ausgestellt: des Korans,