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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-02-09 · 6 (9.2.1917) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
6 (9.2.1917)
Date
1917-02-09
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 96 Dr. Bloch's Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft de- Judentums. Bgründet von Z. Frankel-, Organ der. Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. .Herausgegeben von Prof. Dr. M. Brann. 60. Jahrgang. Heft 11/12. Neue Folge, 24. Jahrgang. November-Dezember 1916. Köbner'sche Verlagsbuch- Handlung (Barasch & Riesenfeld), Breslau, Schmiedebrücke 17/18. Inhalt: M. Lewinski: Wesen und Mission des Judentums. —- B. Aptowitzer: Die talmudifche Literatur .der >-letzlLN Jahre (Schluß). — S. Ochs: Die Wiederherstellung der Kommentare Jbn Esra zu den Büchern Jeremias, <^echiel, Sprüchen Salomos, Esra, Nehemia und Chronik (Fortsetzung). — Besprechungen und kurze Mitteilungen. Sprachenlernen, Zahlemnerken, eine sinngemäße Vorbereitung auf Prüfungen machen jeden Schüler, jeden geistig Arbeitenden, überhaupt jeden Menschen leistungsfähiger. Zu solcher Geistesschulung will Alfred Leopold Müllers Buch „Praktische Eedächtnispslege" (Stuttgart, F r a n ck h'sche Verlagshandlung, geh. Mk. 1.60, geb. Mk. 2.25) anleiten. Das Bändchen bietet keine graue Theorie, sondern nach einer kurzen Darlegung der körperlichen Grundlagen aller geistigen Arbeit praktische Anregungen für das Verständnis für 14- bis 20 jährigen Schülern, die auch jedem Erwachsenen ein genußreiches Lesen und fördernde Anregungen bieten. Auf geistige Schulung, nicht auf Eedächtniskunst Und -künstelei kommt es dabei dem Verfasser an. Soeben erschien das dritte Heft der Nationalfonds-Vibliothek: „Methoden und Kapitalbedarf jüdischer Kolonisation.in Palästina" von Jng.-Agr. Jakob Oettinger. In der vorliegenden Schrift werden die bisher in Palästina angewendeten sowie die gegenwärtig in anderen Ländern gebräuchlichen .Methoden der landwirtschaftlichen Kolonisation charakterisiert. Es werden sodann gewisse Grundsätze erörtert, die bei einer Kolonisationstätigkeit einzuhalten sind. Darauf folgt die Berechnung des Kapitalbedarfes für eiitzelne, in Palästina mögliche Wirtschaststypen. Diese ^Berechnung bildet die Grundlage für die Ermittlung der für den Ausbau ganzer Koloniegebilde not-) wendigen Aufwendungen. Zuletzt wird der gesamte Kapitalbedarf für eine planmäßige landwirtschaftliche Kolonisation in Palästina während der nächsten Periode der jüdischen Siedlungsarbeit veranschlagt. Die Schrift, die für jeden Freund der jüdischen Kolonisation Palästinas von größtem Interesse sein wird, ist zum Preise von Mk. 2.—, bezw. Kr. 2.50 vom Jüdischen Verlag. Berlin W. 15, Sächsische Straße 8, zu beziehet;.. . . . . „Neue Jüdische Monatshefte". Zeitschrift für Politik, Wirt- . schast und Literatur in Ost und West. 1. Jahrgang. Heft 8. 25. Januar. 1917. Verlag der „Neuen Jüdischen Monatshefte", Berlin und München. Inhalt: Dr. Adolf Friedmann: Politisierung des deutschen Judentums. — Dr. Eugen Lewicky: Die .Ostjudenfrage. — Staatssekretär Zimm ermann über das neue Judengesetz in Polen. — Jehuda Steinberg: An den Wassern zu.Babel. — Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Hermann Cohen: Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft — Betrachtungen über Schmollers Angridd. — Dr. Franz Oppenheimer: Soziologische Tagebuchblätter. Brieskakrrr. Kasch. „Jemandem die Leviten lesen" ist auf eine Verordnung des im Jahre 766 verstorbenen Bischofs von Metz, Chrodegang, zurüitzuführen. Dieser verpflichtete seine Geistlichkeit, um ihrer Verwilderung zu steuern, täglich nach der Morgenandacht vor ihm oder einem Stellvertreter zu erscheinen. Dann las er ihnen ein Kapitel aus dem Leviticus, dem 3. Buch Moses, vor und knüpfte hieran die ihm notwendig erscheinenden Rügen und Vermahnungen. Von dieser Gewohnheit stammt die noch heute gebräuchliche Redensart, „jemandem die Leviten (oder den Tert oder die Kapitel) lesen". Mehrer« Leser, Taborstra^. Ihre Bemerkungen sind höchst zutreffend. Herr Egon Ditrichstein. der Besucher in der Morinischen Wohnung, hält wahrscheinlich den Kai für glänzend beleuchtet und weiß anderseits nicht» daß es in der Inneren Stadt noch viel engere Gäßchen gibt als in der Großen Stadtgutgasse, Wenn er vollends mit der Bezeichnung „Ghettohast" — auch mancher jüdische Interviewer glaubt leider, auch ein bischen in Tendenz machen zu müssen — etwas spezifisch Jüdisches zu treffen glaubt, so hat er vermutlich niemals -ein echtes Ghetto gesehen, oder er vermeint, die Große Stadtgutgasse als Bestandteil eines Ghettos zu charatterifteren. Und gerade hier wohnen sehr wenig Juden. ' Dr. Fr. S. Unser Gesetz erkennt als „Jüdisch-theolog. Lehranstalt" für Oesterreich nur die „Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums" in Wien, für Ungarn das „Rabbiner-Seminar" in Budapest und die „Rabbinerschule" v in Preß bürg an. Nur die Hörer dieser drei Anstalten gelten als : ~ Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Jost Wochenschrift" Ar. 6 Studierende der jüdischen Theologie, welche aus die Begünstigung des § 29, W.-G., Anspruch haben. Die Lehranstalten des Auslandes sind nicht gleichwertig den inländischen im Sinne des Gesetzes. Während des Schuljahres ist eine Aufnahme bei diesen Anstalten ausgeschlossen. In der Schweiz gibt es für jüdische Theologen und Religionslehrer keine Bildungsanstalt mit dem Oeffentlichkeitsrecht. .Notiz. Jüdische Bühne. Direttion S. P o d z a m c z e, 2. Bez., Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). Wochen-Programm: Freitag, den 9. Februar: „Herz und Hand fürs Vaterland",. Samstag, den 10. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Mojsche als Eemeinderat"; abends 8 Uhr: „Bäs Jechide". Sonntag, den 11. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Das jüdische Herz"; abends 8 Uhr: „Dus Pintele Jüd". Montag, den 12. Februar: „Der Tate hot die Mame genemen". Dienstag, den 13. Februar: „Al Nahärojs Buwel". Mittwoch, den 14. Februar: ,Die Sedernacht". Donnerstag, den 15. Februar: „Der jüdische Hamlet". Soeben erschienen! Neue, vielfach verbesserte u. vermehrte Auflage des 1 Lehrbuch der hehr. Sprache für Schulu. Selbstunterricht mit Wörterverzeichnis und Schlüssel von Moses Rath. Das einzig1 praktis-he Lehr >uch mit deutscher Unterriclitssprache zur völligen Erle>nung der hebräischin Sprache in Wor und Schritt aiici» o>.n«? JLt-lire« hinführung in die Liteiatu . Die gesamt n Fach- und Tagcspre-se, sowie die «Histadrmh Ibrith« in Berlin und Lemberg hai dieses Buch als bestes und für den Selbstunter, icht geeignetste anerkannt. Preis eines schön ausgestatteten, gebundenen Exemplares (400 Seiten stark). K 6.—, mit Schlüssel K 7.— Porto bei direkter Zustellung 40 Heller, rekommandiert 65 Heller, Nachnahme K 1. u. UDJt 7DD nur hebräisch nach der Methode »Iwrith b’iwrith*. Preis gebunden K 3.50, Porto 25 Heller, rekomm. 50 Heller, Nachnahme 85 Heller. Zu bestellen bei M. Rath, Wien', I., Roten tu metraße 17, beim »Jüdischen Verlage, Berlin, und in allen Buchhandlungen. Israelitisene Kultusgemeinde in Wien. Z. 502/17. ' ' ’’ '.’ ■ . ' ' '• Anmeldung znm Bezüge von Mazzoth (Osterbrote). Der Bezug von Mazzoth für das diesjährige Pessachfest wird nur gegen Brotkarten und auf Grund einer vom Vorstande der Kultusgemeinde ausgestellten, Mazzoth-Bezagskarte erfolgen können. Parteien, welche auf Mazzoth reflektieren, haben dies unter Benützung der hiezu bestimmten Anmeldekarten bis längstens Montag;, den 25. Februar 191? dem Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien bekanntzugeben. Später einlangende Anmeldungen können nicht mehr berücks chtigt werden. Anmeldekarten sind ab Montag, den 12. Februar in desr Zeit zwischen 9—12 Uhr vormittads und 2—6 Uhr nachmittags unentgeltlich an nachfolgenden Steilen zu beheben: I., Seitenstettengasse 4 II., Ferdinand sstraße 28 II., Pazmanitengasse 6 III., Untere Viaduktgasse 18 V., Siebenbrunnengasse 1 VI., Schmalzhofgasse 3 VIII., Neudeggergasse 12 IX. , Müllnergasse .21 X. , Humboldtgasse 27 XL, Braunhubergasse 7 - ' XV. , Tornergasse 22 XVI. , Hubergasse 8 XVIII., Schopei hauerstraße 39 XIX. , Doiinergasse 3 XX. , Kluckygasse 13 XXL, Holzmeistergasse 12. Die Verlautbarungen betreffs Behebung der Bezugskarten uni der näheren Bestimmungen bezüglich des Mazzoth-Verkaufes werden rechtzeitig erfolgen. Wien, 7. Februar 1917. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. S Bloch —. Druck von L. Beck L .Sohn, Wien, VII. .

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