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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1917-01-05 · 1 (5.1.1917) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
34 (1917)
Issue
1 (5.1.1917)
Date
1917-01-05
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seife 1 <i Dp. i Phasen der österreichischen Verfassung bis auf die letzten Epochen. Diese „Erinnerungen" zeichnen sich -durch - eine Fülle glänzender Charakteristiken bekannter Männer aus, welche in der österreichischen Geschichte, speziell in der Verfassuugsbewegüng eine Nolle gefpielr .haben. Auch für die Geschichte der Emanzipationsbewegung und der antisemitischen Hetzen sind in diesen! Werke interessante Beiträge enthalten. Jeder österreichische Politiker wird diese „Erinnerungen" mit Nutzen und Vorteil lesen. „Hermeicutik des Alten Tejommts". Mit spezieller Berücksichtigung der modernen Probleme. Von Professor Dr. Eduard K ö n i g. Bonn 1916. Verlag von A. Markus <fc L. Weh e-r. Preis 6 Mark. Ein klassisches Werk, das alle- Vorzüge aufweist, welche die früheren Arbeiten des berühmten Bonner Professors auszeichnen. Vollkommene Beherrschung des einschlägigen Mate.ials, scharfsinnige Kombination und vorurteilsfreie Gesinnung. Jeder Theologe und Bibelforscher wird aus diesem Werke reiche Belehrung schöpfen. SnroLie. „Unser Kaiser." Wenige Tage vor dem Ableben Franz Josefs erschien diese prachtvolle Biographie im k. k. Schulbücherverlag. Der niedrige Preis des Werkes beträgt Kr. 3.50. _ Tr. Lora Berliner. „Die Organisation der jüdischen Jugend in Deutschland". Lin Beitrag zur Systematik der Jugendpflege und Jugendbewegung. Verlag des Verbandes der jüdischen Jugendvercäne Deutschlands. Berlin C. 2, Burgstraße 26. Aniv.-Tozent Dr. D. Herzog, Landesrabbiner für Steier-. mark, Kärnten und Krain, in Graz. Gedenkrede, gehalten bei den Heldengräbern am israelitischen Friedhose zu Graz. Verlag von I. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1917. Kaiser Franz Joses I.-Gedenkrede, gehalten im israelitischen Tempel zu Eraz. Verlag von I. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1917. „Blau-Welß"-Blätter. Chanukka 5677. Monatsschrift für jüdisches Jugendwandern. Jahrgang 4. Heft 4. Kislew 5677. Dezember 1916. - Jizchok Leib Perez. „Die goldene Kette". Das Drama einer chafsidifchen Familie. Berlin-Wien 1917. Verlag R. Löwit. Tr. Elnanuel Schwartz, Prediger am'Prager Tempel. „Unser Kaiser, Unser Glanz!" Predigt, gehalten bei der Trauerfeier für' Kaiser Franz , Josef I. am 3. Dezember 1916. Selbstverlag zugunsten der Flüchtlinge. Preis 60- Heller. Prag 1916. Kr ieslrästrn. Tr. E. in B. Von der Zensur inhibiert. Gnserrder Bozen. Von der Zensur inhibiert. Ph. B. Der Artikel des Herrn Dr. K a p r a l i k war rein wissenschaftlich. Die Frage, ob die praktische Politik des „Deutschen Schulvereines" dem deutschen Volke nützlich oder, schädlich sei, gehört in ein anderes Kapitel und interessiert uns Juden eigentlich wenig. Das sollen die Vertreter des 'Deutschtums unter sich ausmachen. „Esther". Besten Dank für den Hinweis auf den berühmten Jndologen Paul D e u ß e n. der ' unter anderem schreibt: „Nebupalassar, der assyrische Statthalter von Babylonien, schloß im Jahre 608 mit Kyarares, dem König der Meder, ein Bündnis gegen Assyrien. Der Bund wurde dadurch besiegelt, daß der Jndogermane Kyarares seine Tochter Amyitis dem Semiten Nebukadnezar — dem Sohne des Nebupalassar — vermählte, ein Beispiel, welches weiterhin nach der Eroberung Babyloniens durch die Perser so vielfache Nachahmung fand, daß noch heute, die in Indien lebenden Reste der alten Perser, wiewohl sie der Sprache nach unzweifelhaft' Jndogermanen sind, nach äußerer Erscheinung und Charakter in auffallender Weise — den Semiten ähneln." („Die Philosophie der Bibel" von Paul Deußen, S. 41.) Ein auch für die europäischen „Arier" beherzigenswertes Kernwort, „der Sprache nach unzweifelhaft Jndogermanen"! Ergo, vielleicht könnten die gegen die. Umwelt sich abschließenden oberen indischen Kasten als Arier angesprochen werden, aber kaum sonst ein Volk. Notizen. Jüdische Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bez., Taborstraße 12 ' (Hotel Stefanie). Wochen - Pro gramm: Freitag, den 5. Januar: „Jschu Rah", Operette in vier Aufzügen.. Samstag, den 6. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Chaim in Amerika", Lebensbild in vier Aufzügen; abends 8 Uhr: „Das Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Jose! ... lUJ>lll|''»iJüiiii,ji;-iL<l^i»,i...i!awi^llWIWIIIINll Sochen sch risst' R>. i gebrochene Mutterherz", Lebensbild i» vier Auszügen; Sonntag, den 7. Januar, nachmittaghalb 4 Uhr: „Mischte Moschle", Lebensbild in vier Aufzügen; abends 8 Uhr: „Rabbi Amnon", Operette in vier Auszügen. Montag, den 8. Januar: „Chancle, die Näherin", Lebensbild in vier Aufzügen. Dienstag, den 9. Januar: „Ben - Hador", Operette in vier Aufzügen. Mittwoch, den 10. Januar: „Opferung Isaaks", Operette von Goldfaden. Donnerstag, den 11. Januar: Eordin-Abend: - „Chasie, die Jesojme", von Eordin. K. k. priv. Bank- und WechselMben-Attlen-GescUschaft „Merkur". Aus Grund der Beschlüsse der außerordentlichen Generalversammlung unserer Aktionäre vgm 28. Dezember 1916 wird hiemit den Inhabern der im Un:laus befindlichen Aktien auf die zur Ausgabe gelangenden, ab 1. Januar 1917 in gleicher Weise wie. die alten Aktien dioidendenberechtigten Stück 25,000 neue Aktien der K. k. priv. Bank- und Wechselstuben-Mien- Eesellschaft „Mercur" h Kr. 400.- - Nom. das Bezugsrecht zum Kurse von Kr. 565.— für jede neue Aktie, zuzüglich 5°/o Stück- Zinsen, ab 1. Januar 1917 unter den nachstehenden Bedingungen eingeräumt: Aus je fünf Aktien entfällt eine neue Aktie. Aktien- Bruchteile oder - Zertifikate auf Aktien-Bruchteile werden nicht ausgegeben. Die Anmeldung des Bezugsrechtes hat vom 3. Januar bis einschließlich 1.1. Januar 1917 während der üblichen Eeschäftsstunden zu erfolgen: bei der Hauptkasse der K. k. priv. Bank- und Wechselstuben-Aktien-Eesellschaft „Mercur", Wien, 1. Bez., Wollzeile 1, sowie bei deren Niederlassungen in Baden, Böhm.-Kamnitz, Böhm.-Leipa, Brünn, Gablonz a. N., Innsbruck, Krakau, Leilmeritz, Lemberg, Mähr.-Schönberg, Meran, Mödling. Neutitschein, Pilsen, Prag, Reichenberg, Teplitz-Schönau, Wr.- Neustadt und Zwittau; bei der Wechselstuben-Aktien-Eesellschaft „Mercur", Budapest, V., Badgasse 3; bei der Bank für Handel und Industrie in Berlin, Darmstadt, Frankfurt a. M.; bei dem Schweizerischen Bankverein, Basel. Zur Geltendmachung dieses Bezugsrechtes sind die Aktien ohne Couponbogen mit zwei gleichlautenden, von dem Einreicher unterfertigten Konsignationen, deren Formularien bei den Anmeldestellen ausgefolgt werden, beizubringen, und werden die Aktien nach Vornahme eines die erfolgte Ausübung des Bezugsrechtes ersichtlich machenden Stempelaufdruckes zugleich mit dem Konsignationsduplikat zurückgestellt. Gleichzeitig mit der Anmeldung des Bezugsrechtes sind für jede zu beziehende neue Aktie Kr. 565.— nebst 5 »/<, Stück-Zinsen für die Zeit vom 1. Januar 1917 bis zum Anmeldungstage in : Barem> ..zu— erlegen, worüber Bestätigung auf dem rückgestellteu Konsignatiöusdüplikat erteilt wird. ' ' Jeder Aktionär, welcher sein Bezugsrecht innerhalb des obigen Termines und in der vorerwähnten Weise nicht ausübt, wird des Bezugsrechtes verlustig. Die neuen Aktien werden vom 20. Februar 1917 ab gegen Rückstellung der Bestätigung über die geleistete Zahlung ausgesolgt. Wien, am 31. Dezember 1916. K. k. priv. Bank- und Wechsel,>uben-Altien-Gesellschast „Mercur". Berichtigung. Wahrheitsgemäß berichtige ich, daß in der letzten Freitag- Nummer der „Oesterr. Wochenschrift" auf unaufgeklärte Weise eine Entstellung in dem Berichte des Jubiläums Adolf Brauufeld eingeschlichen ist. Es wurde nämlich infolge der Vakanz eines Rabbiners in Holleschau während der Kriegszeit Herr Salomon Hirsch.von der hohen k. k. Bezirkshauptmannschaft als rechtmäßiger Rabbiner- Stellvertreter bestellt, und ist dieser allein berechtigt, die Rabbmats- Agenden zu vollziehen. Albert L ö w. KONKURS. Die israelitische Kultusgemeinde in Soborten besetzt infolge des Ablebens ihres Rabbiners Herrn Max Kohn die Stelle eines RABBINERS welcher gleichzeitig Kabtor und Koreb sein muß. Mit diesem Posten ist ein Jahresgebalt von K 2.000.— und das Einkommen der staatlichen Wegentschädigung und Remunerationen in beiläuüger Höhe von K 1000.— sowie" freie Wohnung, elektrische Beleuchtung und sonstige Emolumente verbunden. Reflektanten müssen, österreichische Staatsbürger sein und werden solche, welche einen Chor zu leiten verstehen, bevorzugt. Bewerber haben selbstgeschriebene Offerten mit Photographie und Zeugnisabschriften, welche letztere nicht retourniert werden, unter Angabe ihres Familienstandes bis längstens 20. Januar 1917 an den gefertigten Vorstand zu richten. Soborten b. Teplitz i..B„. am 20. Dezember 1916. Der Kultusvorsteher: Karl Weinfeld S. Bloch — Druck von L. & Sihn, Wien. VH.

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